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Etwas mehr Klimahysterie könnte nicht schaden

Einer neuen Umfrage zufolge halten 40 Prozent der US-Bürger den Klimawandel erstens für „übertrieben“ und zweitens nicht für ein von Menschen gemachtes – also, so darf man annehmen, nicht für ein von Menschen zu bewältigendes Problem.

Das ist beunruhigend. Da man kaum annehmen darf, dass alle diese Menschen die wissenschaftliche Literatur zum Thema studiert haben (wir sprechen von einem Land, in dem nur 39 Prozent der Bevölkerung laut Umfragen an die Evolution, 60 Prozent aber an den Teufel glauben), scheint es so, dass Faktoren wie die Wirtschaftskrise, der kalte Winter und die Abneigung gegen Barack Obama dazu führen könnten, dass aus einer Theorie, die 97 Prozent der Wissenschaftler für richtig halten, keine politischen Schlussfolgerungen gezogen werden.
Ja, 97 Prozent. 97 Prozent der Klimaforscher, die 2008 an einer Umfrage teilnahmen und die aktiv in ihrem Fachgebiet publizieren, stimmten der Aussage zu: „Human activity is a significant contributing factor in changing mean global temperatures.“ (Eos 3/2009) Diese Zahl hat mich überrascht. Wenn man sich ein wenig in der Blogosphäre umschaut, wie ich es in den vergangenen Wochen getan habe, um mir endlich ein Bild vom Stand der Diskussion und nach Möglichkeit einen halbwegs begründeten Standpunkt zum Problem zu erarbeiten, könnte man zur Ansicht gelangen, die anthropogene Erderwärmung sei wissenschaftlich hochgradig umstritten.

Unter den Streitern wider die angeblich vorherrschende „Klimahysterie“ wird allerdings diese Übereinstimmung unter den Wissenschaftlern wieder zum Verdachtsmoment. So schrieb etwa Michael Miersch vor einigen Jahren in einem viel beachteten und seitdem oft zitierten Essay für den „Cicero“ („Die Klimahysterie“, Juni 2007): „Ohne Führer und ohne Staatspartei entstehen Meinungsmehrheiten, die SED-Wahlergebnissen gleichen. Beim Thema ‚Klima’ macht der Pluralismus Pause.“ Ohne Nazis und Kommunisten geht es offensichtlich nicht, wenn man in Deutschland den nötigen Schaum vor dem Mund generieren will; doch dass ein solcher Satz nicht nur demagogisch, sondern unsinnig ist, zeigt sich, wenn man nach den Worten „Beim Thema“ die Begriffe „Evolution“, „Relativitätstheorie“ oder „Big Bang“ einsetzt.

Auch hier gibt es unter Naturwissenschaftlern „Meinungsmehrheiten, die SED-Wahlergebnissen gleichen“. Und zwar deshalb, weil die entsprechenden Theorien eben mehr sind als bloße „Meinungen“.

Was nicht heißt, dass sie „wahr“ seien in dem Sinne, wie etwa Dogmen der katholischen Kirche – zum Beispiel die 1953 verkündete leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel – wahr sind, nämlich unverrückbare, ein für alle Male feststehende, unwiderlegbare Glaubenswahrheiten. Wissenschaftliche Theorien müssen ja – das wissen wir spätestens seit Karl Popper – widerlegbar sein, wenn sie als wissenschaftlich gelten sollen. Fossile Kaninchen im Präkambrium, und die Evolutionstheorie ist futsch. Nur wurden solche Fossilien nie gefunden. Deshalb – wegen der ungeheueren Datenmenge, die für die Theorie spricht, und wegen des Fehlens von Daten, die sie widerlegen – gewinnt eine Theorie wie jene von der Verstärkung des natürlichen Treibhauseffekts durch menschliche Aktivitäten unter Wissenschaftlern „Meinungsmehrheiten, die SED-Wahlergebnissen gleichen“.

Das Problem liegt nun darin, dass die Naturwissenschaft nur Theorien und Modelle liefern kann, nie jene letzten Gewissheiten, die Priester, Gurus, Börsenmakler, französische Strukturalisten und Blogger von der „Achse des Guten“ bieten. Die Politik aber muss Beschlüsse fassen. Theorien kann man revidieren, politische Beschlüsse schaffen Tatsachen: eine CO2-Steuer oder einen Emissionshandel zum Beispiel, oder die Förderung von Windrädern und Elektroautos. Meines Erachtens ist die Politik dennoch – oder gerade deshalb – gut beraten, sich auf die Ergebnisse der Wissenschaftler zu verlassen.

Freilich ist das Verständnis des Publikums für die Vorgehensweise der Naturwissenschaftler in den letzten Jahren gesunken, und mit ihm das Vertrauen in die Ergebnisse der Naturwissenschaft, die oft als bloße „Meinungen“ abgetan werden. Dazu hat sicher Hollywood beigetragen: In zahlreichen Filmen erleben wir einen einzelnen Wissenschaftler, der mit seiner revolutionären Theorie gegen die ganze Zunft steht, und der doch am Ende Recht behält. In Verbindung mit einer Populärliteratur, die auch die tatsächliche Wissenschaftsgeschichte als eine Abfolge solcher heroischen Alleingänge darstellt (Galilei, Darwin, Einstein), hat sich das Vorurteil verfestigt, die Mehrheit  habe in der Wissenschaft fast immer Unrecht, in der Politik Recht – obwohl es sich eher umgekehrt verhält.

Hinzu kommt eine bestimmte Art von Publizistik, die mit der Methode der Verdächtigung durch Assoziation arbeitet. Nehmen wir zum Beispiel jenen Artikel aus „Cicero“. Wie wird dort die Vorgehensweise der Klimawissenschaftler beschrieben? „Es sprudeln die Fördergelder für Klimawissenschaftler“, schreibt Miersch; darum „steigern sich die professionellen Deuter in einen Untergangsrausch, der jeden Zweifel niederwalzt“; kein wunder also, dass „keiner sich traut zu fragen, ob es wirklich seriös ist, das Weltklima für 50 oder 100 Jahre vorherzusagen“; ja, es findet eine „Selbstgleichschaltung“ statt; lediglich ein „halbes Dutzend Wissenschaftler“ bestimme die Debatte; diese nutzen ihre „privilegierte Stellung“, um „ihre Kollegen zu denunzieren“, obwohl „zahlreiche angesehene Klimaforscher zweifeln“ (wir erinnern uns: drei Prozent, um genau zu sein); mit einem „brachialen Stil“ soll „eine wissenschaftliche These kanonisiert und durchgepeitscht werden“ (kanonisiert?); und es wird ein Wissenschaftler zitiert, den dieses Vorgehen „an die Ära McCarthy erinnert“; es gehe um den „totalen Sieg im Meinungsstreit“ – womit also alle denkbaren Buhmänner in Stellung gebracht worden sind: Hitler und den totalen Krieg, die SED und ihre Parteitage, und McCarthys Hexenjagd. Ja, es wird noch schlimmer: einer dieser Finstermänner „schreibt sogar Chefredakteure an“. Leserbriefe! Ja, wo leben wir denn?

Nun, in einem Land, wo man zum Glück nachprüfen kann, was Journalisten so schreiben. So zitiert Michael Miersch eine Umfrage unter Klimaforschern aus dem Jahr 2003, die scheinbar belegt, dass damals allenfalls eine knappe Mehrheit der Befragten die Theorie der anthropogenen Verstärkung des Treibhauseffekts befürwortet habe. Tatsächlich sind die Ergebnisse keineswegs so eindeutig, wie Miersch sie erscheinen lässt. So schreiben die Autoren der Studie, Dennis Bray und Hans von Storch, auf „Climate Feedback“, dem Klimablog des Magazins „Nature“, dass (aus verschiedenen Gründen, die unter anderem mit der problematischen Formulierung der Fragen zu tun hatten), „’disagreement’ with the statement does not necessarily signal doubt about the perspective of a dominantly man-made climate change in the coming decades“.

Wer also der zu bewertenden Aussage, „Climate change is mostly the result of anthropogenic causes“, nicht zustimmte, könnte damit meinen: der bisherige Klimawandel war nicht hauptsächlich anthropogen bedingt; oder: nicht jede Form des Klimawandels ist hauptsächlich anthropogen bedingt. Bray und Storch merken auch an, dass die Zahl derjenigen, die der Theorie der anthropogenen Erderwärmung zustimmten, zum Zeitpunkt ihrer Erhebung gegenüber einer ersten Umfrage im Jahr 1996 im Steigen begriffen war. Storch selbst schreibt in Erwiderung einer Interpretation seiner Umfrage im Sinne Mierschs: “The basic concept is really broadly accepted in the scientific community – that man is changing climate in a detectable way, and that this change will grow to levels causing significant impacts beyond the range of natural variability; that we may limit these changes by reducing the emission of greenhouse gases”. Genau.

Und wie sollten wir diese Emissionen reduzieren? In „Scientific American“ vom November 2009 stellten die Wissenschaftler Mark Z. Jacobson und Mark A. Delucchi einen Plan vor, wie 100 Prozent des Weltenergiebedarfs bis 2030 allein aus Wind-, Sonnen- und Wasserenergie zu gewinnen wären. Kostenpunkt: 100 Trillionen Dollar verteilt über die nächsten 20 Jahre. Zum Vergleich: allein in den letzten drei Jahren verloren die Bürger der USA 14 Trillionen Dollar an privatem Wohlstand, den Verlust durch die enorm anwachsenden Staatsschulden zur Stützung von Banken und Versicherern nicht eingerechnet. Das ist zum Fenster herausgeschmissenes Geld, während die 100 Trillionen gut investiertes Geld wären.

Wären. Der Plan wird nicht umgesetzt. Dagegen sprechen in den USA jene 40 Prozent – von den Öl-, Kohle- und Atomlobbys ganz zu schweigen. Und bei uns, wo – wenn man Michael Miersch glauben darf – die selbstgleichgeschaltete Weltrettermeute ungehindert schaltet und waltet und das in Untergangspanik versetzte Gutmenschentum dank „Bild“ und  „Greenpeace“-Magazin jeden Unsinn mitmachen würde? Abwrackprämie ja, Vision 2030 nein. Man wird das Gefühl nicht los, etwas mehr Klimahysterie könnte nicht schaden.

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29 Gedanken zu “Etwas mehr Klimahysterie könnte nicht schaden;”

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    @ andreas gleim

    Ich weiß nicht ob der Klimawandel anthropogene Ursachen hat, und da bin ich scheinbar nicht der einzige.
    Das was mir bisher an Beweisen für diesen Umstand vorgelegt wurde konnte meine Zweifel bisher nicht zerstreuen. Meine Zweifel speisen sich hauptsächlich aus einer gewissen Kenntnis von historischen Fakten. Zu einigen dieser Fakten (z.B. Weinanbau in Südengland vom 2-12 Jahrhundert) hatte ich in einem früheren Beitrag ein paar Fragen gestellt.

    Ich hatte nicht unbedingt damit gerechnet, daß diese Fragen hier beantwortet werden können, und leider fehlen mir die Kontakte, dem freundlichen Rat von Herrn Posener Folge zu leisten.

    Wenn Sie, Herr Gleim alles wissen und für Sie keine Frage mehr offen ist beglückwünsche ich Sie zu Ihrer Weisheit.
    Wenn Sie mich als unwissend oder gar als Dummkopf bezeichnen würden müßte ich das dann wohl in Kauf nehmen. Was ich nicht akzeptieren kann ist die Bezeichnung als „Leugner“, denn leugnen bedeutet eine Wahrheit die man kennt zu bestreiten so wie ein Angeklagter vor Gericht die Tat leugnet obwohl er sie beganngen hat.
    Ein Zeuge vor Gericht leugnet ja auch nicht sondern gibt seine Wahrnehmung wieder, trotzdem kann es sein daß er sich irrt oder ihm das Gericht nicht glaubt.

    Ich weiß nicht welche Wahrnehmung Sie haben, aber wenn Sie andere Meinungen zum Klimawandel polemisch mit dem Abschlachten von Robbenbabies etc. in Verbindung bringen müssen scheinen Sie Ihren eigenen Argumenten nicht zu vertrauen.

    Dabei ist Ihnen auch eine Freud´sche Fehlleistung unterlaufen, den das Abholzen von Regenwäldern zur Palmölproduktion ist letztlich eine Folge der Klimahysterie. Man glaubt nämlich dadurch die CO2-Bilanz von Treibstoffen zu verbessern, in Kopenhagen wurden sogar konkrete Beschlüsse getroffen über den Anteil von „umweltfreundlichen“ Treibstoffen wie Palmöl.

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    Lieber Alan Posener, Sie haben Recht! „Etwas mehr Klimahysterie“ könnte nicht schaden! Ich beobachte hin und wieder den gemeinen Deutschen auf der Straße und befrage ihn auch: Wenn man den Deutschen Michel auf den Klimawandel anspricht, reagiert er
    a. gar nicht
    b. ignorant
    c. aggressiv
    Also wollte man ihm sein liebstes Spielzeug wegnehmen.

    Dabei wissen alle – auch der Feschenheime‘ Bubb (der in seiner Jugend vielleicht ein wenig zu viel Cassella-Dreck abgekriegt hat) – dass der Klimawandel Fakt ist. Strittig für die Leugner ist doch nur, ob er anthropogen ist oder nicht! Die behaupten, es sei alles ganz normal: wie das Abschlachten von Robbenbabies, das Abholzen von Regenwäldern zur Palmölproduktion, die Verseuchung mexikanischer Maissorten mit Monsanto-Dreck.

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    KJN: So ist bei Diskussionen mit Fachfremden, wovon ich in einem Blog immer ausgehen muß, besondere Fairness erforderlich, damit es Freude macht.

    Alöan Posener: @O. Strebel: Worin Sie auch immer Ihren Doktor gemacht haben, ein Grundstudium wissenschaftlicher Methodík war offensichtlich nicht dabei.

    Ich vermute mal, daß sich KJN’s Äusserung auf Herrn Posener bezieht, denn ich bin kein Klimawissenschaftler. Temperaturen und Wahrscheinlichkeiten auseinanderzuhalten habe ich auf allgemeinbildenden Schulen gelernt, wohingegen Herr Posener hier der Experte für wissenschaftliche Methodik ist 😉 .

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    Das “Konfidenzintervall” (Vertrauensintervall) gibt an, in welchem Intervall von Messwerten z.B. ein zukünftiger Messwert mit einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit (z.B. 95%) liegt. Das hat sehr wohl etwas mit Wahrscheinlichkeit zu tun.

    Genau so ist es! Aber weil etwas, wie sie formulieren, „mit Wahrscheinlichkeit zu tun hat“, ist es noch lange keine Wahrscheinlichkeit. Eine Temperatur bleibt eine Temperatur, auch wenn ein Konfidenzintervall wahrscheinlichkeitsbedingt ist.

    Die Gleichungen der Fluiddynamik, die laut Wikipedia in den Klimamodellen stecken, ermöglichen übrigens gar keine Wahrscheinlichkeitsinterpretation, weil sie deterministisch sind 😉 .

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    Sehr geehrter Herr Dr. Strebel,
    „gebildete Menschen“ wissen nicht nur etwas, sondern sie verstehen auch das was sie wissen.
    Das „Konfidenzintervall“ (Vertrauensintervall) gibt an, in welchem Intervall von Messwerten z.B. ein zukünftiger Messwert mit einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit (z.B. 95%) liegt. Das hat sehr wohl etwas mit Wahrscheinlichkeit zu tun.
    Wirklich gebildete Menschen (und das ist das Entscheidende) versuchen auch nicht, die Argumente von anderen mit ihrem Halb- oder Spezialwissen platt zu machen, sondern versuchen erst einmal zu verstehen, was da gemeint sein könnte.
    So ist bei Diskussionen mit Fachfremden, wovon ich in einem Blog immer ausgehen muß, besondere Fairness erforderlich, damit es Freude macht. Denn nur so kann Interdisziplinarität (der Begriff sollte Ihnen doch etwas sagen) entstehen, in der man noch etwas lernen kann, z.B. über größere Zusammenhänge, wo auch z.B. die katholische Kirche eie Rolle spielen kann. Auch wenn Sie das nicht verstehen, ist das dennoch kein „Geschwurbel“.
    Und genau deswegen werde ich auch keine Fachdiskussion mit Ihnen über die Grundlagen statistischer Begriffe führen, weil das eigentliche Thema des Artikels bereits abgearbeitet wurde.
    Auf Ihr letztes Posting braucht man dementsprechend auch nicht mehr einzugehen.

    @EJ: „Dr. rass. zücht. Dr. rein. deutsch. Strebel“, „Bleiben Sie bei der Schweinezucht, Herr Dr. Strebel!“
    Auch das macht nicht so wirklich Freude..

    Gruß,
    KJN

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    Eine Methoden- oder sogar wissenschaftstheoretische Diskussion bringt eher nichts, wenn elementare Unterscheidungen wie etwa die zwischen (prinzipiell widerlegbarer) Annahme und (prinzipiell nicht widerlegbaren) Glauben nicht gemacht oder nicht anerkannt werden, wie oben bei Geraldus wieder.

    Wenn Galilei, Darwin und Einstein glauben, wie der Papst, Ajatollah Chomeini oder der aztekischer Oberpriester glauben, wenn Mondfahrt und Himmelfahrt als dieselbe Glaubensfrage angesehen werden, bleibt alles die undurchdringliche Suppe, die man ad infinitum um- und umrühren kann.

    Weiterführend ist dagegen vielleicht die Frage danach, warum sich sich die Annahme menschengemachter Erderwärmung einerseits und deren Leugnung andererseits scheinbar ziemlich gut in das politische Links-rechts-Schema einfügen lassen – auch wenn der Radikal-Kapitalist Alan – Gier ist gut! – Posener mit seinem Plädoyer für mehr Klimahysterie da zunächst mal gerade nicht so gut reinpasst.

    Mich interessiert daran besonders die Frage, warum unsere Kapitalisten in der Klimahysterie nicht die Chance zu einem enormen Schub für ihr Unternehmertum sehen. Umgekehrt gesagt: Woher kommt der enorme Mangel an Selbstvertrauen bzw. der Mangel an Unternehmermut, der in der Weigerung liegt, den Klimawandel samt seinen technologischen Herausforderungen anzuerkennen.

    Warum meinen unsere Unternehmer (und deren Sympathisanten), dass mit „Dreck“ eher Geld zu verdienen ist als mit „sauberem“ Hi-Tech? Ebenso wie sie meinen, primär nur noch mit billigen Arbeitskräften (hier oder in China) Geld verdienen zu können, statt vor allem mit hochwertigen und/ oder innovativen Produkten.

    Woher kommt der tiefe Zweifel unserer Unternehmer in ihre unternehmerischen Fähigkeiten, wie er sich in der Klimafrage (ebenso wie in der „Standortfrage“) zeigt? Beide, Klimafrage und Standortfrage, fungieren als unternehmerische Menetekel.

    Die Unternehmer des 19. Jahunderts wollten vorwärts, ins 20 Jahrhundert. Unsere Unternehmer des 21. Jahunderts wollen zurück, ins 19. Jahrundert: Dreck und Hungerlöhne! Unternehmertum am Ende des Fortschritts! Kapitulation!

    Ist – so gesehen – der Extrem-Kapitalist Posener mit seinem Appell zu mehr Klimahysterie nicht der letzte aufrechte, der letzte unternehmerische Kapitalist?

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    Alan Posener schrieb: Die Klimaforscher haben bereits seit einigen Jahrzehnten eine generelle Erwärmung prognostiziert. Sicher. Aber manche haben auch das Gegenteil prognostiziert. Die globale Erwärmung ist übrigens ein weltweit anerkannter und sicher nachgewiesener Fakt. Nur über die Ursachen gehen die Meinungen auseinander.

    Alan Posener: Da die Prognose bisher richtig war, gehe ich davon aus, dass die zugrunde liegenden Modelle, die eine weitere Erwärmung (wenn auch nicht linear, sondern mit erheblichen Fluktuationen, was in der Natur des Gegensatndes liegt), ebenfalls richtig sind.

    Wenn sie Ihren Link gelesen haben, dann wissen Sie, daß man in den gegenwärtigen Klimamodellen ty<pischerweise Fluidynamische Gleichungen ansetzt ( weiterführender Link: http://en.wikipedia.org/wiki/Fluid_dynamics ). Diese Modelle erzeugen irregulär aussehende Schwankungen bis hin zur Turbulenz. Allerdings ist das Klimageschehen auf der Erde weit von einer turbulenten Entwicklung entfernt.

    Wenn diese aufgrund der Natur der Gleichungen deterministischen Schwankungen für die nächsten paar Jahre nicht annähernd mit dem Geschehen auf der Erde in Zusammenhang gebracht werden können, sind keine Aussagen über die Ursache der Erwärmung wie z.B. CO2 möglich. Denn das Ursache-Wirkungsgefüge der Gleichungen des Modells gibt nicht das beobachtbare Geschehen auf der Erde wieder und das Modell hat keine Aussagekraft.

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    @Dr. Strebel: Die Klimaforscher haben bereits seit einigen Jahrzehnten eine generelle Erwärmung prognostiziert. Sie ist auch eingetreten. Die entsprechenden Daten finden Sie hier:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Global_warming

    Da die Prognose bisher richtig war, gehe ich davon aus, dass die zugrunde liegenden Modelle, die eine weitere Erwärmung (wenn auch nicht linear, sondern mit erheblichen Fluktuationen, was in der Natur des Gegensatndes liegt), ebenfalls richtig sind.

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    Journalisten und Politiker sind Brüder im Geiste:
    Sie haben von nichts eine Ahnung, aber zu allem eine Meinung. So ist es mit einem Begriff wie „statistische Wahrscheinlichkeit.“

    Statistische Auswertung von vorhandenem Zahlenmaterial ist eine Sache. Natürlich kann ich auch aus vorhandenen Meßwerten zukünftige Meßwerte extrapolieren, dies setzt jedoch ein stabiles und mir bekanntes System voraus.

    Die Wahrscheinlichkeitsrechnung ist eine andere Sache. Sie arbeitet neben vorhandenem Zahlenmaterial (Konstanten und Variablen) auch mit Unbekannten und Annahmen. Annahmen sind der wissenschaftliche Ausdruck für Glaube, und da sind wir wieder beim Grundproblem der Klimadiskussion.

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    Dr. Strebel: Sie behaupten tatsächlich, daß man die Temperatur-Prognosen für die nächsten 2 bis 5 Jakre nicht überprüfen kann

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Posener behauptet keineswegs, was sie ihm unterstellen.

    Bleiben Sie bei der Schweinezucht, Herr Dr. Strebel!

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    @Alan Posener: Nun wirds mal wieder ganz kurios (Ich liebe diesen Blog *gg*). Alan Posener: Weil es sich um statistische Wahrscheinlichkeiten handelt.

    Sie behaupten tatsächlich, daß man die Temperatur-Prognosen für die nächsten 2 bis 5 Jakre nicht überprüfen kann, weil es Wahrscheinlichkeiten sind. Dazu ist folgendes zu bemerken:

    1. Temperaturen werden auf einer Temperaturskala gemessen, hierzulande in Celsiusgraden.

    2. Wahrscheinlichkeiten haben Werte im Bereich von 0.0 bis 1.0 und sind dimensionslos. Letzteres bedeutet dass bei Wahrscheinlichkeiten nix mit Celsius und Temperaturmessung ist.

    Gebildete Menschen wissen, daß Temperaturprognosen mit Konfidenzintervallen versehen werden. Also lautet z.B. bei einem gegebenen Konfidenzniveau eine Prognose für die mittlere Jahres- oder Monatstemperatur 2012 7,8°C mit einer oberen Konfidenzschranke von 8,7°C und einer unteren Konfidenzschranke von 7,1°C. So ;). Das sind keine Wahrscheinlichkeiten *bwahaha*.

    Genau das möchte ich mal überprüfbar veröffentlicht sehen, bevor ich mich mit den Klimaprognosen ernsthaft befasse. Journalistische Hysterieerzeugung mittel Wahrscheinlichkeits / Temperatur / Hitler / katholische Kirche-geschwurbel taugt bei mir nur zum Amusement und ist m.E. schuld an der Desinformation der Bevölkerung bei diesem Thema.

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    Worin Sie [Dr. rass. zücht. Dr. rein. deutsch. Strebel] auch immer Ihren Doktor gemacht haben, ein Grundstudium wissenschaftlicher Methodík war offensichtlich nicht dabei.

    Wofür auch? *lach*

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    @ Dr. Strebel: Weil es sich um statistische Wahrscheinlichkeiten handelt. Wenn jemand Ihnen sagt, dass die statistische Wahrhscheinlichkeit Ihrer Erkrankung an Prostatakrebs bis zum 65. Lebensjahr x beträgt, können Sie ihm doch nicht erwidern, das glaubten Sie nicht, weil er Ihnen nicht sagen kann, ob Sie in zwei oder drei Jahren daran erkranken werden. Worin Sie auch immer Ihren Doktor gemacht haben, ein Grundstudium wissenschaftlicher Methodík war offensichtlich nicht dabei.

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    Alan Posener schrieb: @Oliver Strebel: Sie verwechseln Wetter und Klima. Und Klima und Temperatur. Niemand behauptet, das Wetter in 50 oder 100 Jahren vorhersagen zu können.

    Möglicherweise habe ich mich mißverständlich ausgedrückt. Wenn Klimaforscher Prognosen wagen, daß in 30 Jahren die Temperatur um x ansteigen wird, dann nehme ich das nur ernst, wenn sie in der Vergangenheit zumindest die Durchnittstemperaturen der nächsten 2 bis 5 Jahre korrekt vorhergesagt haben. Solche verifizierten Prognosen sind mir aber nicht bekannt. Warum sollte ich Vorraussagen für 30 Jahre glauben, wenn nicht einmal die nächsten 2 bis 5 Jahre korrekt prognostiziert wurden?

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    @ Dr Oliver Strebel: Sie verwechseln Wetter und Klima. Und Klima und Temperatur. Niemand behauptet, das Wetter in 50 oder 100 Jahren vorhersagen zu können. Übrigens behauptet auch niemand, wie Michael Miersch wider besseres Wissen unterstellt, das Klima vorhersagen zu können. Die überwältigende Mehrheit der Klimaforscher geht aber davon aus, dass die Temperatur aufgrund menschlicher Aktivität steigen wird – und zwar zwischen 1,4 und sechs Grad innerhalb des nächsten Jahrhunderts. Genauer sind die Prognosen nicht, und das würden Sie wissen, wenn Sie einmal Ihre Lachfunktion zusammen mit Ihrer Überheblichkeit ausschalten und sich die Mühe machen würden, die wissenschaftliche Literatur zu lesen. 1,4 Grad wären vermutlich gar nicht schädlich; sechs Grad sind schwer vorzustellen. Die Frage, die die Politik (also Sie und ich) zu beantworten hat, ist: wollen wir das riskieren?
    @ Geraldus: Ich habe Miersch zitiert, weil er zu den seriösesten und bekanntesten „Klimaskeptikern“ in Deutschland gehört, und weil sein Artikel in „Cicero“ einen Meilenstein in der Debatte darstellte.
    @ KIN: So ist es.

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    Lieber Herr Posener,
    leider sind Argumentationen und die Absichten, die dahinter stecken, meistens miteinander verquickt und das aufzudröseln ist bestimmt eine sehr vornehme Aufgabe für einen Journalisten. Daß auch Mehrheitsmeinungen von Wissenschaftlern – und von Meinung muß man bei der Interpretation von Statistiken (hier Klimastatistiken) nun mal sprechen – bestimmten Absichten unterliegt, folgere ich aus meinen eigenen beruflichen Erfahrungen. Die Klimaerwärmung ist wohldokumentiert, daran lässt sich nicht mehr rütteln, aber, wie Geraldus das treffend aus historischen Fakten schließt, bestehen erhebliche Zweifel, daß der Klimawandel überhaupt anthropogene Beiträge hat. Statistisch läßt sich bekanntermaßen nichts beweisen, auch gibt es bisher noch nicht mal eine mathematisch elegant formulierbare Theorie, die einem Wissenschaftler immer als Hinweis für die Wahrscheinlichkeit eines Vorganges dient.
    (An diesem Punkt habe ich mich schon herzhaft mit Kollegen gestritten, die mir nach einem solchen Satz unterstellten, ich würde Wissenschaft als „Spökenkiekerei“ begreifen.
    Damit kann ich leben und bleibe bei meiner Einstellung, daß Wissenschaft nicht die Wirklichkeit genau abbilden kann, sondern immer nur Näherungen bieten kann, über die weiter zu streiten sein wird und dies gilt besonders für statistische Datenauswertung, die im Übrigen erst seit, sagen wir 100 Jahren mehr oder weniger lückenhaft erfolgt..)
    Viele wird das erschrecken, denn so viele erhoffen sich von der Wissenschaft eine Art Religionsersatz, den sie keineswegs bieten kann. Theologie und Wissenschaft sind nun mal zwei völlig verschiedene Betätigungsfelder.
    Da das so ist, muß auch bei der Wissenschaft zugeordneten Aussagen immer wieder hinterfragt werden, wie bestimmte Aussagen entstehen. Das geht nicht – und da gebe ich Ihnen recht – mit Polemik à la Miersch (Vergleich mit SED-100%-Zustimmung etc. etc.), denn da ist der Profilierungswunsch auf Kosten einer angeblichen political correctness zu offensichtlich.
    Vielmehr gibt es aufgrund der Abhängigkeiten und der Existenzangst bei jungen Wissenschaftlern durchaus eine Art des nicht ergebnisoffenen Denkens, die an die Scholastik des Mittelalters erinnert. Da werden dann schon eher mal „pro“ – Argumente gesehen, wenn der Doktorvater oder der Abteilungsleiter an einem Institut das auch so tut.
    Und so können sich ganz schnell kollektive Wahrnehmungen aufbauen..
    Dennoch:
    Die zivilisierten Gesellschaften leisten sich aus gutem Grund professionelle Wissenschaftler, die bevorstehende Gefahren vorhersagen und abschätzen sollen, sei es nun beim hollywoodmäßigen Szenarium „Asteroideneinschlag“ oder eben beim Klimawandel: Wir haben im Moment keine bessere Wissenschaft und daher sollte die Politik auch dem, was 97% der Wissenschaftler so sagen, Handlungen folgen lassen.
    Sie Herr Posener zeigen gerne auf Schwachpunkte des derzeitigen Papstes und der katholischen Kirche (sie ist sehr wichtig und kann dadurch nur besser werden) – andere sollten das mindestens gleichermaßen mit dem Wissenschaftsbetrieb tun, denn davon sind wir wirklich abhängig!
    Gruß
    KJN

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    @Alan Posener: Ihre Betrachtungsweise wirft Fragen auf, die nicht simpel zu beantworten sind, die, bzw. einige Leserkommentare hier machen eindeutig klar, daß es ihnen nicht um eine ersthafte Betrachtungsweise, nicht einmal um „Klimaglaubesweisen“ geht. Es erscheint mir einigermaßen seltsam, daß, wenn ein jüdischer Journalist einen anderen zitiert, wo es um Assotioationen mit Führern und totalitären Gesellschaftsstrukturen geht, dieser sofort zum Obessionisten erklärt wird. Für die, die auchnicht lesen können, es war Herr Miersch, der mit dem SED-Vergleich.
    Für die Seriosität von Herr Posener spricht ganz klar, daß er nicht auch Nachfolgendes thematisiert hat. Zu meiner Meinungsbildung über den Klimaschutz gehört auch dies, ich habe keine Absicht hier politisch korrekt zu sein.

    http://www.zeit.de/wissen/umwe.....maforscher

    Für Ihre Seriosität spricht, daß Sie

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    Geraldus schrieb: in einem anderen Beitrag hatte ich schon mal meiner Verwunderung Ausdruck verliehen, daß Sie es zu jedem Thema schaffen, Hitler ins Spiel zu bringen. Die katholische Kirche kam auch vor *lach*.

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    Lieber Herr Posener,

    es war doch bestimmt kein Zufall, daß Sie ausgerechnet diesen Autor mit diesem Satz zitiert haben. Insoweit müssen Sie schon damit rechnen, daß man als unbedarfter Leser wie so oft bei Ihnen wieder über den Führer stolpert.

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    Klimasimulationen sind so eine Art verbesserte und erweiterte Wetterprognosen. In den letzten 40 Jahren hat sich viel getan und die Meteorologen können bis zu einer Woche das Wetter meist erstaunlich genau vorhersagen. Bei grösseren Zeiträumen wird die Gefahr von Fehlprognosen immer grösser.

    Wenn die Klimaforscher wenigesten annähernd genau und detailliert den globalen Temperaturverlauf zwischen 2005 und 2010 vorhergesagt hätten und damit richtig gelegen hätten, würde ich mich mit ihren Prognosen beschäftigen. So halte ich sie für Versuche in einem unglaublich schwierigen Wissenschaftsfeld.

    Wenn man den menschengemachten Anstieg des C02 in der Athmosphäre aus Gründen der Vorsicht stoppen will, dann soll man das m.E. tun. Aber man sollte nicht diese Rechnungen als Begründung heranziehen, die meines Wissens nicht einmal den Temperaturverlauf der nächsten 2 Jahre korrekt vorhersagen. Was ich von Hysterie aufgrund dieser Rechnungen halte, können sie sich ausrechnen 😉 .

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    @ Geraldus: Nicht ich habe Hitler ins Spiel gebracht, sondern der Autor des von mir zitierten Beitrags. Genau lesen ist nicht immer falsch. Und, ja, Ihnen kommt die Klimadiskussion wie eine Glaubensfrage vor. Genau. Das ist das Schlimme. Wie wäre es, Sie bemühten sich, Ihre Fragen einem Wissenschaftler vorzulegen? Ich mache Ihnen einen Vorschlag: Sie bemühen sich um eine Antwort auf Ihre Fragen, und ich veröffentliche hier Ihre Ergebnisse.
    @ Frank Meier: Auch ich kenne Björn Lomborg und den Kopenhagener Konsens. Ob es aber sinnvoll ist, ein Problem gegen ein anderes auszuspielen, scheint mir jedoch fraglich. Die von Ihnen genannten Probleme sind echt, das Problem Klimawandel ist auch echt – und könnte einige der von Ihnen benannten Probleme verschärfen. Ansonsten müssten Sie, wenn Sie meinen Beitrag als „verschrobenen Wirrwarr“ abtun, schon den Beweis dafür antreten. Das haben Sie nicht getan.

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    Eine kleine Ergänzung noch:

    Lieber Herr Posener,

    in einem anderen Beitrag hatte ich schon mal meiner Verwunderung Ausdruck verliehen, daß Sie es zu jedem Thema schaffen, Hitler ins Spiel zu bringen.
    Daß Sie das sogar bei einem Beitrag zu einem naturwissenschaftlichen Thema nicht vermeiden können zeigt überdeutlich, daß Sie an einer schweren Obsession leiden.

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    Auch 97 Prozent können sich irren.
    Das kann auch bei Wissenschaftlern zutreffen, denn die letzten 150 Jahre der Wissenschaftsgeschichte sind voll von absurden Minderheitsmeinungen, die sich dann als wahr entpuppten.
    man kann es sich heute kaum vorstellen, aber ein einfacher Arzt namens Semmelweis wurde von den Koryphäen seiner Zunft verlacht, weil der die absurde Meinung vertrat, daß ein Arzt sich vor einer Operation, insbesondere wenn er vorher eine Leichenschau durchgeführt hat, die Hände waschen und desinfizieren sollte. Vergleichbare Beispiele gibt es viele.

    Ich könnte den Vertretern des Glaubens an die menschengemachte Erderwärmung mehr Vertrauen engegenbringen, wenn sie mir verschiedene Phänomene erklären könnten:

    – Wie sind die Mammuts in den sibirischen Permafrostboden gekommen, wenn doch erst die menschengemachte Erderwärmung ihn auftauen läßt ?

    – Kürzlich konnte ich lesen, daß durch die Erderwärmung jetzt Weinanbau in Südengland möglich sei. Interessanterweise haben schon die Römer den Weinanbau nach England gebracht, der sich dort bis ins 12te Jahrhundert hielt. Wie haben die Römer die Erdatmoshäre so aufheizen können, ohne nennenswerte Industrie ? Und wieso hat sie sich danach abgekühlt ?

    Fragen über Fragen……..

    Manchmal kommt mir die ganze Klimadiskussion wirklich wie eine Glaubensfrage vor, dementsprechend werden dann auch die Ketzer behandelt. In ein paar Jahrzehnten werden wir wissen, wer der Galileo und wer die Inquisitoren in dieser Diskussion waren.

  24. avatar

    Selten so viel verschrobenen Wirrwarr auf nur einer Html-Seite gelesen. Und ja, etwas mehr Klimahysterie könnten wir benötigen, bekämpft man doch meist Feuer mit Feuer und deshalb stünde eine Erhöhung, bis die Wogen übereinanderschlagen, den Thema sehr gut. Es wäre dann endlich vorbei und wir könnten uns wieder wichtigeren Themen widmen. So … Hunger, Armut, sauberes Wasser, Waffenhilfe aka Entwicklungshilfe für afrikanische Despoten, Agrar-Subvention mit Hühnerfleischbergen in Afrika, die Verquickung von Politik und NGOs, Mrd an Steuergeldern die bei ach so tollen NGOs versickern, etc. pp.

    Was würd ich geben käme der Ganze Mist mal zu Tage.

  25. avatar

    Selten so viel verschrobenen Wirrwarr auf nur einer Html-Seite gelesen. Und ja, etwas mehr Klimahysterie könnten wir benötigen, bekämpft man doch meist Feuer mit Feuer und deshalb stünde eine Erhöhung, bis die Wogen übereinanderschlagen, den Thema sehr gut. Es wäre dann endlich vorbei und wir könnten uns wieder wichtigeren Themen widmen. So … Hunger, Armut, sauberes Wasser, Waffenhilfe aka Entwicklungshilfe für afrikanische Despoten, Agrar-Subvention mit Hühnerfleischbergen in Afrika, die Verquickung von Politik und NGOs, Mrd an Steuergeldern die bei ach so tollen NGOs versickern, etc. pp.

    Was würd ich geben käme der Ganze Mist mal zu Tage. Ich glaub da würden Forken knapp.

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