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Kein guter Hirte

Der Hirtenbrief Benedikts XVI. zu dem tausendfachen Sexualmissbrauch durch katholische Priester, Ordensleute und Laien in Irland hat hierzulande keine besonders gute Presse bekommen. Vor allem warf man dem Papst vor, dass er  zu Deutschland kein Wort verlor. Gegen eine solche Kritik muss man den Papst in Schutz nehmen. Warum sollte er in einem Hirtenbrief an die irische Kirche zu dem Sexualmissbrauch in Deutschland Stellung nehmen?

Die einzige Frage, die hier angebracht ist, muss lauten: War dieser Hirtenbrief eine angemessene Reaktion auf die VorfÀlle in Irland? Die einige angemessene Antwort muss lauten: Nein.
Nehmen wir uns kurz die Zeit, die irischen VerhĂ€ltnisse zu betrachten: Neben Polen ist Irland das katholischste Land Europas. Dessen Verfassung von 1937 wurde zuerst dem Vatikan und dann erst dem irischen Parlament vorgelegt. Die Erziehung lag ĂŒberwiegend in der Hand der Kirche, genauer: der religiösen Orden. Papst Benedikt nennt dieses System nennt Benedikt in seinem Hirtenbrief „vorbildlich“.

Dabei muss es einem kalt den RĂŒcken herunter laufen. Vorbildlich? Ein schönes Vorbild! Irland war nicht zuletzt dank der kirchlichen Diktatur im Erziehungswesen lange Zeit das Ă€rmste und rĂŒckstĂ€ndigste Land Europas. Und nicht nur das: Im Mai 2009 legte die irische Regierung den Bericht einer Expertenkommission ĂŒber die ZustĂ€nde in kirchlichen Kinderheimen zwischen den 1930er und den 1990er Jahren vor. Unter der Obhut der Kirche seien dort Zehntausende zum Teil sehr kleine Kinder nach ihrer Zwangseinweisung durch die staatlichen Behörden „systematisch gequĂ€lt, gedemĂŒtigt, misshandelt und ausgebeutet“ worden, hieß es. In den 250 katholischen Heimen sei die Vergewaltigung von Kindern durch Priester und Nonnen „endemisch“ gewesen, befand der fĂŒnfbĂ€ndige Ryan-Bericht, der von einem „Klima der Angst“ durch stĂ€ndiges, oft ritualisiertes und sadistisches PrĂŒgeln sprach: „Die Kinder lebten tĂ€glich in der Angst vor der nĂ€chsten PrĂŒgelstrafe“. Es handelte sich, so der „Belfast Telegraph“ „um den sexuellen Missbrauch von Kindern in industriellem Ausmaß“. Und eine Leserbriefschreiberin rĂŒhrte an ein nationales Tabu, als sie schrieb, die Geburt des irischen Staates 1921 habe „ein Terror-Regime fĂŒr Kinder eingelĂ€utet, die arm oder verlassen waren oder aus VerhĂ€ltnissen stammten, die nicht mit dem halbfaschistischen Ideal ĂŒbereinstimmten“. Vermutlich, so die Schreiberin, wĂ€ren solche ZustĂ€nde unter britischer Herrschaft undenkbar gewesen.

Das GegenstĂŒck zu diesen Horrorheimen bildeten die Anstalten, in denen „gefallene“ MĂ€dchen – oft aufgrund einer Anzeige ihrer VerfĂŒhrer oder Vergewaltiger – eingewiesen wurden und als „Magdalens“ ein Leben lang unter Aufsicht von Nonnen Hausarbeit leisten mussten. Durch das Wegsperren der „Problemkinder“ sollte der Anschein einer gottgefĂ€lligen Gesellschaft erweckt werden. Diese Kooperation von Kirche und Staat in einer Art Moraldiktatur ist schlimm genug. Schlimmer aber ist die Tatsache, dass sich in der gesamten Kirche kein einziger Mensch fand, der die Verwandlung der irischen Heimerziehung in einen Tummelplatz fĂŒr pĂ€dophile Sadisten anzuprangern bereit war – und das, obwohl diese ZustĂ€nde seit Jahrzehnten in Irland ein offenes Geheimnis waren.

Wie aber reagierte Benedikt auf den sich abzeichnenden moralischen Bankrott der Kirche in Irland? Schließlich war bereits 2003 ein Vorbericht erschienen, aus dem das Ausmaß des Skandals bereits sichtbar wurde. Und als Chef der Glaubenskongregation war Ratzinger persönlich fĂŒr FĂ€lle des Missbrauchs in der katholischen Kirche verantwortlich. Im September 2007 nutzte der deutsche Papst einen Empfang fĂŒr den neuen irischen Botschafter beim Heiligen Stuhl, um einige Worte zur moralischen Situation des Landes zu sagen. Die Kirche habe seit 1600 Jahren „die kulturelle, moralische und spirituelle IdentitĂ€t des irischen Volkes geformt“, so Benedikt, und bleibe die „Hefe“ im Leben der Nation. Die enge Zusammenarbeit von Kirche und Staat bilde keineswegs einen Widerspruch zur pluralistischen Gesellschaft, sondern nĂŒtze allen BĂŒrgern, weil sie „die Grundlage von Moral und Ethik erhellt und die Vernunft reinigt“. Die grĂ¶ĂŸte Gefahr fĂŒr Irland sei der mit dem neuen Wohlstand einhergehende Relativismus, der „die Kategorien von Gut und Böse, Recht und Unrecht der pragmatischen Berechnung von Vorteil und Nachteil“ unterwerfe. Der Materialismus dĂŒrfe Irlands Seele aber nicht ersticken. Das Land mĂŒsse weiterhin ein Land der „Heiligen und Gelehrten“ bleiben.

Diese Gedanken bilden, wie wir sehen werden, auch den Kern des neuen Hirtenbriefs.

Kein einziges Wort des Mitleids fand Benedikt damals fĂŒr die vergewaltigten, verprĂŒgelten, beleidigten und um ihre Kindheit betrogenen Opfer der Kirche in Irland; kein einziges Wort des Bedauerns fĂŒr das flĂ€chendeckende moralische Versagen seiner Kirche. Auf Unwissenheit konnte er sich kaum berufen. Denn abgesehen von seiner frĂŒheren Funktion als oberster Inquisitor in Sachen Sex befand sich die Kirche 2007 – apropos Materialismus –gerade in Verhandlungen mit der irischen Regierung um die Frage eventueller EntschĂ€digungsansprĂŒche der Opfer – mit dem Ergebnis, dass der Staat 90 Prozent, die Kirche nur zehn Prozent der allfĂ€lligen Kosten trĂ€gt. Vielleicht passte ein pĂ€pstliches Schuldbekenntnis nicht zur „pragmatischen Berechnung von Vorteil und Nachteil“ der Kirche. Das wĂ€re immerhin ein nachvollziehbarer, wenn auch wenig ehrenhafter Grund. Wahrscheinlicher ist es, dass Benedikt in seinem Kreuzzug der Angst gegen VerhĂŒtung und Abtreibung, HomosexualitĂ€t und Frauenemanzipation schlicht und einfach blind ist fĂŒr die verheerenden Folgen seiner Kultur des Todes.

Stattdessen sieht er die Schuld bei den ĂŒblichen VerdĂ€chtigen: bei der Moderne und dem II. Vatikanischen Konzil. So schreibt er in seinem Hirtenbrief, nachdem er die großartige Rolle der Kirche in der irischen Geschichte gerĂŒhmt hat (einer Geschichte, zu deren Schandflecken die NeutralitĂ€t im Kampf gegen Hitler gehört):

In den vergangenen Dekaden hatte die Kirche in Eurem Land jedoch neue und schwere Herausforderungen fĂŒr den Glauben durch die rasche Transformation und SĂ€kularisierung der irischen Gesellschaft zu bestehen. Der schnelllebige soziale Wandel hat oft genug das traditionelle Festhalten der Menschen an den katholischen Lehren und Werten beeintrĂ€chtigt. Viel zu oft wurden die sakramentalen und andĂ€chtigen GebrĂ€uche vernachlĂ€ssigt, die den Glauben erhalten und ihm erlauben, zu wachsen, wie etwa die regelmĂ€ĂŸige Beichte, das tĂ€gliche Gebet und jĂ€hrliche Einkehrtage. Bedeutsam war wĂ€hrend dieser Zeit ebenfalls die Tendenz vieler Priester und Ordensleute, Weisen des Denkens und der EinschĂ€tzung sĂ€kularer RealitĂ€ten ohne ausreichenden Bezug zum Evangelium zu ĂŒbernehmen. Das Programm der Erneuerung, dass das Zweite Vatikanische Konzil vorgelegt hat, wurde hĂ€ufig falsch gelesen; im Licht des tiefen sozialen Wandels war es schwer, die richtigen Weisen der Umsetzung zu finden. Es gab im Besonderen die wohlmeinende aber fehlgeleitete Tendenz, Strafen fĂŒr kanonisch irregulĂ€re UmstĂ€nde zu vermeiden. In diesem Gesamtkontext mĂŒssen wir das verstörende Problem des sexuellen Missbrauchs von Kindern zu verstehen versuchen, das nicht wenig zur SchwĂ€chung des Glaubens und dem Verlust des Respekts vor der Kirche und ihre Lehren beigetragen hat.

Das ist eine ungeheuere Frechheit; eine kecke FĂ€lschung der Geschichte; der widerliche Versuch, jene Befreiung von der Priesterherrschaft, die erst die AufklĂ€rung ihres Terrors gegen Kinder möglich machte, fĂŒr jenen Terror verantwortlich zu machen. Nicht erst „in den vergangenen Dekaden“ der SĂ€kularisierung, die man frĂŒhestens mit dem Beitritt Irlands zur EuropĂ€ischen Union 1973 ansetzen kann, wurden Kinder in katholischen Heimen und Schulen gequĂ€lt; im Gegenteil: die Durchsetzung europĂ€ischer Normen auch in Irland (bis heute unvollstĂ€ndig), die Modernisierung und der Wohlstand, die eine selbstbewusste Mittelschicht schufen, haben erst dazu gefĂŒhrt, dass die Macht der Kirche, ihre eigene Schande geheim zu halten, gebrochen wurde.
Insofern hat Benedikt sehr wohl auch ĂŒber Deutschland gesprochen. Da er die Ursachen fĂŒr das moralische Versagen seiner Kirche nicht in der Kirche sucht, sondern außerhalb,in der sĂŒndhaften Moderne, nicht in der RĂŒckschrittlichkeit der Kirche, sondern im zaghaften Versuche einer Modernisierung, hat er uns in Deutschland nichts zu sagen, das seiner Kirche aus ihrer selbstverschuldeten Krise helfen könnte. Ihm selbst ist ja nicht zu helfen.

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40 Gedanken zu “Kein guter Hirte;”

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    …und Verschleppung der Eingeborenenkinder und Trennung von ihren Eltern – im „britischen“ Australien und Kanada! Irische und englische Waisenkinder wurden auch von den Briten nach Kanada „deportiert“. Das „Commonwealth“ rund um die Welt wurde geraubt und gestohlen ueber die Leichen von Millionen der „Natives“: „Als die Englaender kamen hatten sie die Bibeln und wir hatten das Land. Aber danach hatten wir die Bibeln und die Englaender hatten das Land“. Die Englaender in Kanada unterdrueckten sogar die Nachkommen der Franzosen – und viele tausende wurden gezwungen Kanada zu verlassen und siedelten in Louisiana. Das Autokennzeichen in Kanadas franzoesisch-sprachiger Provinz Quebec zeigt den Satz: „Je me souvien!“ – ich erinnere mich! Also nicht nur in Irland…

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    @Apo

    Sie zitieren:

    Und eine Leserbriefschreiberin rĂŒhrte an ein nationales Tabu, als sie schrieb, die Geburt des irischen Staates 1921 habe „ein Terror-Regime fĂŒr Kinder eingelĂ€utet, die arm oder verlassen waren oder aus VerhĂ€ltnissen stammten, die nicht mit dem halbfaschistischen Ideal ĂŒbereinstimmten“. Vermutlich, so die Schreiberin, wĂ€ren solche ZustĂ€nde unter britischer Herrschaft undenkbar gewesen.

    Leider gibt es keine “ Undenkbarkeit “ unter britischer “ Herrschaft “

    http://www.childmigrantstrust.com/

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    @EJ

    Wenn es um Irland geht…..gibt es keinen Zufall.

    Es fehlt nur noch Jan und Luc 🙂

    Was ich an der Diskussion zum Thema katholische Kirche in Irland (Hirtenbrief) beklage ist die Tatsache dass hier das Schicksal der Betroffenen letztlich keine Rolle spielt, stattdessen beschÀftigt man sich mit dem VerhÀltnis von U.K und Irland.

    Herr Dr. Strebel versucht mit einer etwas verqueren Argumentation die katholische irische Kirche reinzuwaschen. Mich persönlich erinnert dies an die Argumentation des Erzbischofs MĂŒller der in Deutschland von einer Medienkampagne sprach und Parallelen zum Nazideutschland aufzeigte !!

    Ich möchte auf die NGO
    http://www.oneinfour.org/press/

    die sich bemĂŒht die dunklen Seite des Katholizismus in Irland aufzuzeigen und eine notwendige Transparenz herbeizufĂŒhren.

    Was den Tabubruch betrifft auf den Apo hier verweist gĂ€be ich ihm Recht. Die Macht der katholischen Kirche muß gebrochen werden.

    Wenn Irland immer noch kein europÀisches Abtreibungrecht hat, so ist es letztlich ein Skandal!
    Der irische “ Sonderweg “ (siehe Konzession der EU) ist nur durch die Macht der katholischen Kirche möglich gewesen.

    Noch ein kleiner kommentar zu Apo:

    So blĂŒtenweiss wie Sie die limeys darstellen sind sie leider nicht.

    Ich möchte nicht wissen, wieviele britische Generationen in UK in den vergangenen 100 Jahren misshandelt worden sind!

    Und was die An Gorta MĂłr betrifft:

    Die vielgerĂŒhmte laissez faire Politik von John Russel hat zu den bekannten Folgen gefĂŒhrt.

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    @ Marty Hick

    Zufall, oder, dass ich gerade bei diesem Thread mit meiner Frau ĂŒber Marty Hick gesprochen habe? – Freut mich, Sie wieder zu lesen!

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    fĂŒr Apo:

    As down the glen one Easter morn to a city fair rode I
    There Armed lines of marching men in squadrons passed me by
    No pipe did hum, no battle drum did sound its loud tattoo
    But the Angelus Bell o’er the Liffey’s swell rang out through the foggy dew

    Right proudly high over Dublin Town they hung out the flag of war
    ‚Twas better to die ’neath an Irish sky than at Suvla or Sud-El-Bar
    And from the plains of Royal Meath strong men came hurrying through
    While Britannia’s Huns, with their long range guns sailed in through the foggy dew

    Oh the night fell black, and the rifles‘ crack made perfidious Albion reel
    In the leaden rain, seven tongues of flame did shine o’er the lines of steel
    By each shining blade a prayer was said, that to Ireland her sons be true
    But when morning broke, still the war flag shook out its folds in the foggy dew

    ‚Twas England bade our wild geese go, that „small nations might be free“;
    Their lonely graves are by Suvla’s waves or the fringe of the great North Sea.
    Oh, had they died by Pearse’s side or fought with Cathal Brugha*
    Their graves we’d keep where the Fenians sleep, ’neath the shroud of the foggy dew.

    Oh the bravest fell, and the Requiem bell rang mournfully and clear
    For those who died that Eastertide in the spring time of the year
    And the world did gaze, in deep amaze, at those fearless men, but few,
    Who bore the fight that freedom’s light might shine through the foggy dew

    As back through the glen I rode again and my heart with grief was sore
    For I parted then with valiant men whom I never shall see more
    But to and fro in my dreams I go and I kneel and pray for you,
    For slavery fled, O glorious dead, when you fell in the foggy dew.

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    @Rita E. Groda: Auf Diskussionsforen wirft man nicht mit Steinen, stopft nicht anderen das Maul und klÀfft auch nicht, sondern man widerlegt sachlich die Argumente des Diskussionsgegners.

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    @Strebel: Wie bedauerlich, daß bei Juden und Katholiken die Steinigung und das an den Pranger stellen unbekannt ist.
    Es gehört in unserer Republik schon lange zum guten Ton ein wenig antisemitisch zu sein. So, wie es inzwischen bei den Juden zur SelbstverstÀndlichkeit geworden ist, sich nicht mehr ungestraft angreifen zu lassen, nicht nur verbal.
    Daß Ihnen auf einem grĂ¶ĂŸtenteils JĂŒdischen Forum noch keiner das Maul gestopft hat, liegt lediglich an der guten Erziehung der Juden.

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    @ Dr. Oliver Strebel: DarĂŒberhinaus ergibt sich der Sinn meiner Verwendung des Wortes “rein” aus dem von ihnen korrekt zitierten Link.

    Eben!

    [sing] I’m Blondi! I’m B l o n d i ! Wuff! Wuff! [sing]

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    EJ: schrieb: Ich meine, “deutsche Vorfahren” wĂŒrden doch fĂŒr Ihre Zwecke auch genĂŒgen. Warum noch “rein” dazu? Wenn es falsch ist, was ich daraus höre – was wollen Sie damit sagen? Ein Sprachinquisition, vor der sich Deutsche fĂŒr die Vewendung des Wortes rein rechtfertigen mĂŒssen, gibt es nicht 😉 . DarĂŒberhinaus ergibt sich der Sinn meiner Verwendung des Wortes „rein“ aus dem von ihnen korrekt zitierten Link.

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    @ Dr. Strebel 3 x EJ schreibe

    Schön, dass Sie sich das so gut gemerkt haben. So soll’s sein!

    Was Sie vergessen haben: den Link zu Ihren „Menschen mit rein deutschen Vorfahren„.

    Sind Sie eigentlich FlĂŒchtling? Oder Volksdeutscher? Oder woher haben Sie diese vorsintflutliche Sprache des „Volkstumskampfs“? Ich meine, „deutsche Vorfahren“ wĂŒrden doch fĂŒr Ihre Zwecke auch genĂŒgen. Warum noch „rein“ dazu? Wenn es falsch ist, was ich daraus höre – was wollen Sie damit sagen?

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    Igor W. schrieb: @ EJ: “Tja, Herr Dr. Strebel denkt eben in in deutschen”Kategorien. Da ist Israel bei jedem Thema Thema, universales Thema, sozusagen. ES (vgl. Freud/ Posener) kann nicht anders!“

    Sie haben Recht. Das ist eine Diagnose.

    Man sollte nicht von sich auf andere schliessen und dann Diagnosen stellen. Man macht sich nur lÀcherlich ;).

    EJ schrieb: Na, Herr Dr. rass. zĂŒcht. Strebel, zĂŒchten Sie wieder an Ihrem blonden und blauĂ€ugigen, “rein deutschen” Hausschwein? *lach*

    EJ schrieb: german gentleman, die EinfĂ€rbung lassen wir jetzt mal außen vor, eh’ klar 
 der german gentleman, wie er leibt und lebt.

    EJ: schrieb: Er stellt die Wahheit in den Kontext seiner “rein deutschen” Geschichte. Und wes das “rein deutsche” Herz voll, des quillt der “rein deutsche” Mund ĂŒber.

    Von sich auf andere zu schliessen, ist ein Fehler, der auch schon dem guten, alten Freud widerfahren ist ;).

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    Wer sich fĂŒr den Fall in Amerika und die dortige Berichterstattung interessiert, dem sei die Dokumentation auf den Seiten der NYT empfohlen, die anhand von detaillierten Dokumenten, den Fall offenlegt:

    http://documents.nytimes.com/r.....ocument/p1

    Dabei ist interessant, dass die örtlichen Bischöfe sich gerade sehr dafĂŒr eingesetzt hatten, dass der Priester angemessen bestraft wurde, die von Kardinal Ratzinger geleitete Glaubenskongregation lehnte eine angemessene Bestrafung allerdings ab und wies in mehreren Schreiben ausdrĂŒcklich darauf hin, dass die Sache nicht in die Öffentlichkeit getragen werden dĂŒrfe, damit das Image der Kirche nicht leide.

    Besonders interessant sind folgende Briefe der Glaubenskongregation:

    http://documents.nytimes.com/r.....cument/p57

    http://documents.nytimes.com/r.....cument/p69

    und

    http://documents.nytimes.com/r.....cument/p81

    Wer der englischen Sprache mÀchtig ist, mache sich ein eigenes Bild.

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    Auch die New York Times berichtet, wie „engagiert“ Kardinal Ratzinger sich fĂŒr eine Lösung der Missbrauchsproblematik als PrĂ€fekt der Glaubenskongregation eingesetzt hat:

    http://www.nytimes.com/2010/03.....038;st=cse

    Es reicht nicht in prunkvollen GewÀndern mit roten Schuhen herumzulaufen, um als Oberhaupt der katholischen Kirche respektiert zu werden, diese Zeiten sind hoffentlich vorbei, Herr Ratzinger sollte auch so handeln, dass man ihn respektieren kann. Als Katholik kann man sich derzeit nur ganz deutlich von ihm Distanzieren.

    Ein Weg wĂ€re vielleicht der demonstrative Austritt vieler – auch prominenter – Menschen auf Zeit aus der katholischen Kirche. Ähnlich vielleicht wie die Aktion damals im Stern.
    Nur diesmal sollte der Titel laueten:

    „Ich bin ausgetreten!“

    Und dann ein ganzes Heft mit Bildern von Menschen, die sich weiterhin als katholischer Christ fĂŒhlen, es aber nicht lĂ€nger in dieser Kirche ausgehalten haben.

    Herr Döpfner wird sich sicherlich nicht trauen, so dass die Welt oder eine andere Zeitung des Springer Konzerns diese Idee sicherlich nicht aufgreifen wird. Aber es geschehen ja noch Zeichen und Wunder.

    P.S.: Proselitenmacherei ist in Deutschland auch nicht strafbar.

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    E.J. schrieb: Tja, Herr Dr. Strebel denkt eben in “rein deutschen” Kategorien. Da ist Israel bei jedem Thema Thema, universales Thema, sozusagen. ES (vgl. Freud/ Posener) kann nicht anders!

    Ach nein, da liegen sie falsch, ich kann noch ganz anders *lach*. In diesem Thread habe ich auch zur Posenerschen Phantasmagorie des absolut Bösen Stellung genommen. Schön, daß meine Kritik diser geistigen Verirrung unwidersprochen bleibt. SchĂ€ndlich aber, daß die Diffamierung der Iren mit solchen Phantasmagorien nicht von mehr Menschen verurteilt wird.

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    @ Igor W.

    Tja, Herr Dr. Strebel denkt eben in „rein deutschen“ Kategorien. Da ist Israel bei jedem Thema Thema, universales Thema, sozusagen. ES (vgl. Freud/ Posener) kann nicht anders!

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    Igor W. schrieb: aber wenn man nur Israel beschimpft und ihm einseitig Schuld vorwirft, ohne die Rolle des palÀstinensischen Terrorismus zu erwÀhnen,

    Es ist eine historische Tatsache, daß Juden nach dem 2. Weltkrieg millionenfach ganz einseitig eingewandert sind. Wie heisst das Buch Arthur Koestlers ĂŒber jĂŒdische Immigranten: „Wie Diebe in der Nacht“. Denken sie mal darĂŒber nach und schĂ€men sich dann.

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    Igor W. schrieb: Ich habe alle Ihre Kommentare, wo das Thema „Israel“ von Ihnen erwĂ€hnt wird, durchschaut und festgestellt: zunĂ€chst ein mal hatte Israel mit dem Thema des Beitrages vom Autor (in der Regel von Alan Posener) ĂŒberhaupt nichts zu tun, zweitens – immer sehr negativ dem Israel gegenĂŒber (ich wĂŒrde sagen – mit Hass).

    Nun ist es so, daß der einzige Punkt, in dem wir Deutschen nach dem 2. Weltkrieg systematisch und jahrzehntelang himmelschreiendes Unrecht begehen, die menschenverachtende UnterstĂŒtzung des Staates Israel ist. FĂŒr mich ist es auch weiterhin legitim an das Massenelend der PalĂ€stinenser zu erinnern, wenn von Gerichten schon geahndete FĂ€lle von PĂ€derastie von Leuten zum Skandal hochgekocht werden, die die Entrechtung und Ermordung von PalĂ€stinensern nicht verurteilen. Denn nur so kan man das hochaktuelle deutsche Unrecht bekĂ€mpfen.

    Wenn sie dann mit ihrem schwiemeligen Antisemitismus-Waschlappen herumfuchteln und meinen, es sei eine Antisemitismuskeule, ist das allein ihre Schande und interessiert mich nicht besonders.

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    Too overly „stark“ – Ihre Vermutung: „Little me“ haette „antienglische Vorurteile“ – im Gegenteil – ich bewundere die ueberwaeltigenden englischen Schriftsteller und Historiker (z. B. Michael Burleigh „Sacred Causes“), und lese nur solche Werke von Englaendern – read the best, forget the rest (USA)! Und ich wuerdige die Beitraege der britischen Denker und Wissenschaftler. Die Weltgeopolitik der „Enlaender“ war gestern und ist heute die Selbe: „Gentlemen-criminals“. – Und „antisemitisch“ geht doch gar nicht als ehemaliger „Mischling Zweiten Grades“. Aber die „Jewish lobbies“ hier und in Deutschland beurteile ich als negativ – auch fuer die Juden welche wirklich „Americans“ oder „Deutsche“ sein moechten (die gibt es!). Der Judaismus wie der Katholizismus, wie die ganze Religionsindustrie ist weltweit ueberall ein vielseitiges Problem: Die Alptraeume verschwundener Generationen welche von Betruegern zu ihren eigenen Vorteilen vertrieben werden.

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    @ Oliver Strebel

    Wir haben in Polen so eine Serie von Witzen ĂŒber Menschen, die einen Art aufsuchen. Es kommt also so ein Patient und beklagt sich: Herr Doktor, meine Bekannte lachen ĂŒber mich und spotten, daß ich ein besessener sexueller Deviant bin
 Warum? Weil mir alles mit Sex knĂŒpft. Wie so alles? Einfach alles
 Na ja, sagt Doktor, ich mach Ihnen so einen Test von Freien Assozietionen. Ich werde nĂ€mlich verschiedene Sachen zeichnen, und Sie wieden mir sagen, womit knĂŒpft sich fĂŒr Sie das jeweilige Bild. OK. Doktor zeichnet also auf dem Zettel Dreiecke, Quadrate, Halbkreise u.a. bei jedem lautet die Antwort: Mit Sex. Nach ca. 10 Versuchen schreit der Doktor: Sie sind aber wirklich ein sexueller Deviant! Darauf sagt aber Patient: Wieso ich?! Und wer zeichnet mir all die Schweinereien?!

    Wohl muß es in meinem Deutsch einiges nachzuholen sein, ich verstehe nĂ€mlich nicht, wo und wie ich die Iren beschimpfe oder irgendein Wort ĂŒber die Juden bzw. Israel schreibe


    
oder wĂ€re es eher auf Ihre Assoziationen zurĂŒckzufĂŒhren


    Gruß aus Warschau, L.Berger

  20. avatar

    Lieber Lesz,
    nach diesem Kommentar kann ich nur sagen – noch ist Polen nicht verloren. Und die KaschmirmĂŒtzen werden vermutlich ĂŒberall die Rechnung prĂ€sentiert bekommen.
    Mehr so ernsthafte Diskutanten wĂŒrden nicht nur diesem Blog sehr gut tun.
    Herzliche GrĂŒĂŸe nach Warschau

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    @ Oliver Strebel.
    „AntisemitismusvorwĂŒrfe ohne detaillierte BegrĂŒndung nimmt in Deutschland niemand mehr ernst, weil man damit so inflationĂ€r umgeht, wie sie Herr Posener.“

    Sie wollen also detaillierte BegrĂŒndung Ihres Antisemitismus haben – bitte schön:

    1. Es gibt ein Sprichwort: „Was einem weh tut (bzw. juckt), darĂŒber spricht er auch“.
    Ich habe alle Ihre Kommentare, wo das Thema „Israel“ von Ihnen erwĂ€hnt wird, durchschaut und festgestellt: zunĂ€chst ein mal hatte Israel mit dem Thema des Beitrages vom Autor (in der Regel von Alan Posener) ĂŒberhaupt nichts zu tun, zweitens – immer sehr negativ dem Israel gegenĂŒber (ich wĂŒrde sagen – mit Hass). Im Nahostkonflikt gibt es zwei Seiten. Ich bin nur dafĂŒr, dass die israelische Regierung kritisiert wird, aber wenn man nur Israel beschimpft und ihm einseitig Schuld vorwirft, ohne die Rolle des palĂ€stinensischen Terrorismus zu erwĂ€hnen,
    ohne die Tatsache zu erwĂ€hnen, dass das Existenzrecht von Israel nicht anerkannt wird, dass öffentlich erklĂ€rt wird, die Juden weltweit töten zu wollen, wenn dass alles dabei verschwiegen wird – dann ist es der reine Antisemitismus.

    2. Wie ich schon sagte, tauchen Sie mit Ihren antiisraelischen Tiraden fast immer, wenn Sie Alan Posener kommentieren – er hat ja jĂŒdische Wurzeln. Also, wenn AP den Papst oder die katholische Kirche, oder dunkle Seiten der deutschen Geschichte anspricht, dann sind Sie sofort da mit derselben Frage an ihm (die, ĂŒbrigens, kein scharfes Intellekt bezeugt): und was macht Israel? Was hat denn Alan Posener mit Israel zu tun? Ist er ein Israeli? Das ist auch Antisemitismus pur.

    Was Sie ĂŒber Frau Groda gesagt haben, hat selbstverstĂ€ndlich mit Antisemitismus nichts zu tun – nur mit schlechter Erziehung.

    Beste GrĂŒĂŸe.

  22. avatar

    Alan Posener und Lezek Berger schrieben: das absolut Böse Das absolut Böse gibt es nicht. Niemand hat es je gesehen. Es ist eine Fiktion. Wer mit solchen Erfindungen Völker wie die Iren diffamiert, betreibt primitivste, völkische Hetzpropaganda. Eine Schande, daß solche undifferenzierte und auf Fiktionen beruhende völkische Hetze schon wieder von deutschem Boden ausgeht.

  23. avatar

    1.
    Lohnt es sich auf Dauer oder nicht, ist keine Menschengruppe, ob ein Volk oder eine Körperschaft beliebiger Natur, dazu geneigt, sich sofort und so ganz freiwillig zu eigenen SĂŒnden zu bekennen. Es gilt fĂŒr die Deutschen, fĂŒr die Russen, fĂŒr die Polen (Beispiele und Beweise auf Wunsch), aber auch fĂŒr die Vertreter der institutionellen Kirche.
    Ein meiner deutschen Freunde hat mir soeben, in einer Diskussion ĂŒber die Stellung der Russen gegenĂŒber Katyn (nach LektĂŒre eines umfassenden Threads im Forum einer Moskauer Zeitung) geschrieben: „(
) Die Reaktionen der Wahrheits-Verweigerer lassen sich im wesentlichen auf den Spielraum zwischen (A) „STIMMT NICHT“ und (B) „SELBER SCHULD“ einschrĂ€nken. Ersatzweise wird auch (C) mit dem Finger in andere Richtung gezeigt.“
    Stichwort zu (C): Amerika, dort werden ja die Schwarzen geschlagen, die Indianer ausgerottet, A-Bomben hergestellt etc. Hier, in dieser Diskussion, war der Finger bereits auch gen England, Israel u.a. gerichtet.
    So ein Bermudadreieck, wo manchmal die Wahrheit und mit ihr auch die Wiedergutmachungs- und Versöhnungsmöglichkeit spurenlos verschwinden.

    2.
    Als eine besondere, ziemlich extrem gestaltete Körperschaft ist eine Armee anzusehen. In einer Armee ist die autoritÀre Disziplin wichtiger als die interne Demokratie, die Kampfbereitschaft als die Menschlichkeit, die LoyalitÀt als die Gerechtigkeit, die Geheimhaltung als die Ehrlichkeit. Und ebenso offenbar sind die eigenen Soldaten wichtiger als die Zivilbevölkerung.
    Die Geschichte (glaube schon seit Mittelalter) hat auch die katholische Kirche als eine (Besatzungs-)Armee und deren Priester als deren Offiziere und Unteroffiziere gestaltet, mit allen damit zusammenhÀngenden Merkmalen, Auswirkungen und Nebenwirkungen.
    Wie jede andere Armee ist also die Kirche bereits aus ihrer Natur her so gut wie totalitĂ€r. Sie bekennt sich insbesondere zu Untaten deren Angehörigen nur extrem ungerne und nur in dem gar nicht zu vermeidenden Umfang. Selbst auf frischer Tat an die Hand ergreift versucht sie zu behaupten, es sei gar nicht ihre Hand usw. usf. Ich hoffe, Ihnen hiermit die Interpretierung verschiedener VorfĂ€lle und ganzer Prozesse, wo die katholische Kirche in der Hauptrolle auftritt, zu erleichtern
.

    3.
    Das obige schreibe ich aus Polen, einem Lande also, wo die katholische Kirsche eine Ă€hnliche historische Bedeutung fĂŒr das Volk hatte in dessen ganze Jahrhunderte langen Konfrontation mit einer oder anderen kolonialen, entnationalisierenden Besatzungsmacht. Zeitweise waren nur in der Kirche die polnische Sprache und das polnische Buch offiziell zugĂ€nglich. Guter Ordnung halber: Dies unter sowohl Moskauer als auch Berliner Besatzungsmacht). Zur katholischen Kirche zu gehören, bedeutete damals, zum polnischen (glaube auch irischem) Volk zu gehören. Gerade aus jenen Zeiten stammt die Strophe:
    Tylko pod tym Krzy?em, tylko pod tym znakiem
    Polska jest Polsk?, a Polak – Polakiem
    (Nur unter dem Kreuze, unter dem Symbole
    ist das Polen – Polen, und der Pole – Pole)
    Jedes kolonisierte Volk verliert etwas, um möglicherweise etwas anderes zu retten, was ggf. noch zu retten ist. Auch in Irland mußte ich Ă€hnlich aussehen. Die Iren aber, Ă€hnlich wie die Ost-Ukrainer, haben inzwischen auch ihre Muttersprache so gut wie aufgegeben.
    In der Sprache, in welcher sich die Iren jetzt kommunizieren, d.h. der Sprache ihrer Besatzer (mag sein, es ist dadurch einiges erleichtert
), ist so ein Spruch bekannt: „There’s no such thing as a free lunch“. Nach dem Essen bringt der Kellner noch die Rechnung.
    Nun sind die beiden Völker frei und relativ sicher ihrer UnabhÀngigkeit, haben aber noch eine Zeche zu bezahlen.
    Dort und hier ist die Kirche eher nicht zum demĂŒtigen Dienst, zu bestimmten Kompromissen sowie zum stĂ€ndigen Wettbewerb um die Seelen angewöhnt, wie u.U. in Frankreich, Deutschland oder Tschechien, im Gegenteil, eher zu dem stĂ€ndigen Anspruch, das Monopol aufrechtzuerhalten und womöglich die EinflĂŒsse noch auszuweiten.
    Sie ist auch stark genug, um den Staat und das Recht tatsĂ€chlich zu beeinflussen und fĂŒr sich selbst immer neue Gebiete zu gewinnen. Die Religionsunterricht in der Schule, dann noch die Katecheten als Lehrer durch den Staat bezahlt, dann noch die Note auf dem Zeugnis usw. usf. Ähnlich in Sachen Kondome, Schwangerschaftsabbruch, jetzt auch In-Vitro u.a.
    Es bleibt zu warten – auch dieser Lunch, diesmal durch die Kirche nicht serviert, sondern gegessen, wird sicherlich langfristig nicht kostenlos.

    4.
    Herr Posener, ich danke Ihnen fĂŒr den Kommentar. Das Prinzip des nie kostenlosen Lunchs gilt aber auch fĂŒr andere Kompromisse mit dem „relativ Guten“ gegen das absolut Böse

    Insbesondere – doch bei weitem nicht nur – wenn einer/jeder die Kriterien seinem jeweiligen Interesse anpaßt.
    Die Nichtbeteiligung der Iren im Krieg gegen AH – hĂ€ĂŸlich, schon deswegen, daß auch AH hĂ€ĂŸlich war. Die praktische Nichtbeteiligung der Deutschen im Kampf gegen Taliban in Afghanistan – schön, weil die Deutschen ein friedliches Volk sind und nie an andere schießen.

    Liebe GrĂŒĂŸe aus Warschau,
    L.Berger

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    Alan Posener schrieb: @ Oliver Strebel und Jan Z. Volenz: Schon allein wegen Ihrer Kommentare hat sich der eingeschobene Satz gelohnt. Was bei Ihnen an antisemitischen und antienglischen Vorurteilen sichtbar wird, dĂŒrfte anderen Lesern dieses Blogs die Einordnung auch Ihrer kĂŒnftigen BeitrĂ€ge erleichtern.

    Eigentlich halten andere und ich mich fĂŒr anglophil *lach*. AntisemitismusvorwĂŒrfe ohne detaillierte BegrĂŒndung nimmt in Deutschland niemand mehr ernst, weil man damit so inflationĂ€r umgeht, wie sie Herr Posener.

    Moritz Berger: Es ist ein Schande gegenĂŒber den irischen Opfern hier so einen Text zu veröffentlichen!

    Nun wird es ganz bizarr, Herr Berger. Wenn man an die Opfer englischer WillkĂŒrherrschaft erinnert, ist es eine Schande gegenĂŒber den Opfern diser WillkĂŒrherrschaft *grĂŒbel*. Nein, das können sie eigentlich nicht gemeint haben. Dann gibt es noch irische Opfer katholischer PĂ€derasten. Die haben aber sachlich nichts mit der Tatsache zu tun, daß es Iren 1940 aufgrund jahrhundertelanger UnterdrĂŒckung unmöglich war, mit ihren UnterdrĂŒckern gegen Hitler zu koalieren.

    Mehr Sachlichkeit und weniger Aufregung machen auch aus Ihren BeitrĂ€gen eine starke Meinung Herr Berger ;). Das Gleiche gilt auch fĂŒr Frau Groda. Wenn man mit unscharfem Intellekt alles durcheinanderbringt, regt man sich nur unnötig auf ;).

    Des weiteren macht man sich im höchsten Maße verdĂ€chtig, wenn man sich ĂŒber Vertuschung pĂ€dophiler Handlungen vor Jahrzehnten zigfach auslĂ€sst, zu tagesaktuellen Beziehungen von Angela Merkel zu menschenverachtenden und menschenmordenden Staaten wie Israel aber schweigt. Wenn man dann noch mit dem Antisemitismuswaschlappen herumfuchtelt wie Herr Posener, sieht es ĂŒbrigens nur noch peinlicher aus.

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    Komisch, egal um welches Thema es geht, Poseners Hauptargument heißt immer HITLER.

    Ist ja auch ein tolles Argument, denn jedes theoretisch mögliche Gegenargument steht ja unter dem Vorbehalt des § 130 StGB. Wenn man also die Massenmörder Stalin, Churchill und Roosevelt als solche bezeichnet verharmlost man ja möglicherweise Hitler und macht sich strafbar.
    Stalin als KĂ€mpfer fĂŒr die Zivilisation zu bezeichnen, ja sogar als „das relativ Gute“ ist allerdings selbst fĂŒr Sie, Herr Posener, ein starkes StĂŒck.

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    EJ schrieb: die in Israel ZĂ€une gegen wilde Tiere bauen und kleine Kinder schiessen wie Karnickel

    Na, Herr Dr. rass. zĂŒcht. Strebel, zĂŒchten Sie wieder an Ihrem blonden und blauĂ€ugigen, “rein deutschen” Hausschwein? *lach*

    Ein solches Statement bezĂŒglich israelischem Rassissmus braucht keine Kommentierung. Es bestĂ€tigt mich in der Ansicht, daß in Deutschland die NS-Vergangenheit nicht wirklich aufgearbeitet wurde und insbesondere Sie, EJ, nichts daraus gelernt haben.

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    @ Oliver Strebel und Jan Z. Volenz: Schon allein wegen Ihrer Kommentare hat sich der eingeschobene Satz gelohnt. Was bei Ihnen an antisemitischen und antienglischen Vorurteilen sichtbar wird, dĂŒrfte anderen Lesern dieses Blogs die Einordnung auch Ihrer kĂŒnftigen BeitrĂ€ge erleichtern. Fehlt nur noch, dass Sie unter Hinweis auf die (tatsĂ€chliche) Rechtlosigkeit der Schwarzen in den SĂŒdstaaten und den (tatsĂ€chlichen) stalinistischen Terror das BĂŒndnis des schĂ€ndlichen Kolonial-Albion, der bigott-rassistischen USA und des Sklavenhalterstaats UdSSR gegen Hitler delegitimieren. Denn außer mit den Juden war der FĂŒhrer offensichtlich mit aller Welt (den Iren, den Indern, den Arabern, den UnterdrĂŒckten aller LĂ€nder, wenn man es genau betrachtet…) gut Freund.

    So, und jetzt schalte ich mal den Sarkasmus aus, wie EJ sagen wĂŒrde. Der Krieg gegen Hitler war ein Krieg fĂŒr die Zivilisation. Dass auch die Zivilisation keine rein weiße Weste hat, steht außer Frage. Im Kampf gegen das absolut Böse muss man sich nun einmal fĂŒr das relativ Gute entscheiden. Wo standen aber jene Staaten in diesem Welt-Krieg, in denen die katholische Kirche quasi Staatskirche war? Italien, Spanien, Portugal, Kroatien, Irland, Österreich… In all diesen LĂ€ndern diktierte das Interesse des reaktionĂ€ren Klerus und des Vatikans unter Pius XII entweder ein BĂŒndnis mit Hitler, die Unterwerfung unter Hitler oder die NeutralitĂ€t. TatsĂ€chlich galt dem Vatikan damals der Faschismus Franco’scher PrĂ€gung als Bollwerk gegen die Übel Demokratie und Kommunismus. Ein dĂŒsteres Kapitel, das bis heute nicht genĂŒgend aufgearbeitet worden ist. Wie denn auch, da offenkundig bis heute unter Katholiken jene Vorurteile, die zu jener Entscheidung fĂŒhrten, noch virulent sind?

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    Mein Gott, Strebel. Sie argumentieren ungefÀhr so, wie gerade die Russen beim Fall Katyn. Das Verbrechen war nicht Tausende polnischer Offiziere zu liquidieren, sondern Amerika, das Bomben in Hiroshima abwarf.
    Ihre Argumentation ĂŒber das Martyrium der Iren, unter den Briten, fĂŒhrt sich doch selber ad absurdum.
    Gerade weil die kath. Kirche in Irland eine so große und zusammenhaltende Wirkung hatte, war ihr Einfluß, gerade in Irland, so verwerflich. Und die Machtposition, die sie bis jetzt eisern vertreten hat. Ich darf an die Abtreibung erinnern.
    Alan Posener kann sich selber wehren, oder Sie einfach ignorieren. Der permanente Vorwurf, den Sie gegenĂŒber Posener stĂ€ndig erheben, geht uns langsam auf den Geist, denn er ist absolut geistlos. Er versucht nur zu prĂ€zisieren, was Katholiken momentan ebenso bemĂ€ngeln, bie aller LoyalitĂ€t zur eigenen Kirche.
    Und jetzt bin ich mal wieder weg, bis Sie mal wieder einen Ihrer Geistesblitze ĂŒber uns loslassen, oder our federal Angela als Argumentationshilfe bei der katholischen Kirche heranziehen.
    Wie sagt Raff immer so schön: „Oh Herr, schmeiss Hirna ra, ra ra…………..

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    Nein. Ich bin nicht einverstanden mit Alan Poseners Interpretation des Papst-Briefs. Gar nicht.

    SelbstverstĂ€ndlich ist die ziterte Passage („In den vergangenen Dekaden …“) völlig abwegig. Sie ist aber nicht irgendwie als faule Ausrede gemeint. Sie schiebt auch nicht die eigene Schuld von sich. Sie ist schlichter Ausdruck von Weltfremdheit, insofern auch von Dummheit (als Gegeteil von Weltklugheit).

    Alan Posener selbst hat Ratzinger mal (bitte, nicht wörtlich, dem Sinne nach) als von Kindheit an triebschwach/ triebschwach-heilig dargestellt. Eine Vorstellung, die sich durchaus aufdrĂ€ngt. (Deshalb nimmt dem Papst wohl auch niemand seine langjĂ€hrige HaushĂ€lterin ĂŒbel, die jetzt in einer Kardinalswohnung im Vatikan wohnt.) Der Papst ist wahrscheinlich gar nicht in der Lage sich vorzustellen, dass und wie die autoritĂ€ren kirchlichen Strukturen zum gewĂ€lttĂ€tigen und/ oder sexuellen Missbrauch animieren (können).

    Aber wie es um dergleichen persönliche und institutionelle Unappetitlichkeiten auch bestellt sei – Alan Posener ĂŒbersieht in seiner Interpretation das Wesentliche: Der Papst sieht die Kirche schuldig gweworden, sieht sie – den Leib Christi – verletzt und verwundet.

    … muss ich aber auch meine Überzeugung mitteilen, dass die Kirche in Irland, um von dieser tiefen Wunde zu genesen, die schwere SĂŒnde gegen schutzlose Kinder vor Gott und vor anderen offen zugeben muss.

    Ich bete dafĂŒr, dass die Kirche in Irland, durch den Beistand der vielen Heiligen und gereinigt durch Reue, die augenblickliche Krise ĂŒberwindet

    Es ist verstĂ€ndlich, dass es schwer fĂŒr Euch ist, der Kirche zu vergeben oder sich mit ihr zu versöhnen.

    Ich bete, dass durch die AnnĂ€herung an Christus und durch die Teilnahme am Leben seiner Kirche – einer Kirche gereinigt durch Buße und erneuert in NĂ€chstenliebe …

    Ein Kirche, die Buße tut, Buße tun muss, weil sie schuldig geworden ist – das ist ein Vorgang, der in seiner theologischen Tragweite (in seinen theologischen Schwierigkeiten auch) ĂŒberhaupt nicht abzuschĂ€tzen ist.

    Weiter kann kein Papst gehen! Er könnte es vielleicht besser in die „Sprache der Welt“ ĂŒbersetzen. Aber diesseits der Selbstauflösung der Kirche kann kein Papst weiter gehen.

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    Muß man/frau Herr Dr. Oliver Strebel hier noch ernst nehmen?

    Es ist ein Schande gegenĂŒber den irischen Opfern hier so einen Text zu veröffentlichen!

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    Fuer die Polen, Iren, und Quebecoise/Canadiens – war die katholische Kirche einer Art „Faehnrich“ im Verteidigungskampf zur Erhaltung ihrer national-kulturellen Identitaet. Dr. Strebel ist berechtigt auf die Jahrhunderte der englischen Terrorherrschaft ueber Irland hinzuweisen. Als zehntausende Iren 1847 verhungerten ,weil die Kartoffelernte versagt hatte, exportierten die englischen Grossgrundherren noch riesige Mengen von Lebensmittel von Irland nach England. Bis 1947 war Irland immer noch von England abhaengig – und der Norden ist immer noch von England „besetzt“ (es scheint jetzt wieder Wiederstand zu erwachen…). Die Idee das die Iren sich damals an dem Krieg „gegen Hitler“ beteiligt haben sollten – ist nicht logisch: Deutschland, und sogar die Nazis haben kaum jemals etwas gegen Irland (als Nation) verbrochen! Die Inder waren auch von den „Englaendern“ besetzt wurden aber gezwungen fuer „England“ gegen Deutschland zu kaempfen – im Ersten Krieg in Frankreich, im Zweiten in Italien: Hat es jemals einen Grund fuer einen Kampf zwischen Indern und Deutschen gegeben ? Bis 1948 war Indien von „England“ besetzt und nicht eine freie, unabhaengige Nation. „England“ hat auch eine verbrecherische Vergangenheit in vielen Laendern – zum Beispiel die grausame Behandlung der Eingeborenen in Australien.

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    JĂŒrgen ElsĂ€sser hat kĂŒrzlich einen interessanten Artikel veröffentlicht, in dem er die wahre Motivation fĂŒr die derzeitige Hetzjagd gegen die katholische Kirche beschreibt.

    Danke Herr Posener,
    daß Sie ElsĂ€sser so trefflich bestĂ€tigt haben.

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    die in Israel ZĂ€une gegen wilde Tiere bauen und kleine Kinder schiessen wie Karnickel

    Na, Herr Dr. rass. zĂŒcht. Strebel, zĂŒchten Sie wieder an Ihrem blonden und blauĂ€ugigen, „rein deutschen“ Hausschwein? *lach*

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    A Posener schrieb: So schreibt er in seinem Hirtenbrief, nachdem er die großartige Rolle der Kirche in der irischen Geschichte gerĂŒhmt hat (einer Geschichte, zu deren Schandflecken die NeutralitĂ€t im Kampf gegen Hitler gehört)

    Immer schön langsam mit dem Fingerzeigen, Herr Posener! Irland hat einen jahrhundertelangen Leidensweg unter der englischen Herrschaft hinter sich, wo Iren in sklavenartiger AbhÀngigkeit gehalten wurden, den EnglÀndern weniger wert waren als ihre Hunde und auch so behandelt wurden. Folglich war es einem Iren schlichtweg unmöglich, mit einem EnglÀnder zu koalieren.

    Da wir gerade bei der HerabwĂŒrdigung vom Menschen zu Tieren sind. Zu den Schandflecken eines Alan Poseners gehört es, daß er hier ĂŒberwiegend auf die katholische Kirche mit dem Finger zeigt. Frau Merkel mit ihrem sauberen Freundchen Netanjahu wird aber nicht dafĂŒr kritisiert, daß sie Leute hoffĂ€hig macht, die in Israel ZĂ€une gegen wilde Tiere bauen und kleine Kinder schiessen wie Karnickel, wenn diese sich auf dem Land ihrer Eltern und Urgroßeletern ĂŒber diese ZĂ€une hinweg bewegen.

    Im Gegensatz zu den Iren, die erst nach dem Ende des 2. WK nachprĂŒfgbare Fakten erfahren haben, wissen Sie Herr Posener das alles hier und jetzt sicher aus tausendfach veröffentlichten Quellen. SchĂ€men Sie sich eigentlich gar nicht? Und dann zeigen Sie auch noch mit dem Finger auf die Iren. Eine typisch deutsche Scheinmoral zeigen Sie hier!

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    Es ist interessant, dass der jetzige Papst seinen langsamen Untergang eigentlich unfreiwillig selbst inszeniert hat, indem er als PrĂ€fekt der Glaubenskongregation alle ihm vorgelegten FĂ€lle einer absoluten Geheimhaltung unterwarf. Damals war er wohl noch davon ausgegangen,dass das alte System des unbedingten Gehorsams funktionieren wĂŒrde. Ein solches System funktioniert aber nur dann, wenn alle aktiv Beteiligten davon einen Vorteil haben.

    In der Vergangenheit wurden FĂ€lle sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche sehr hĂ€ufig vertuscht (was nach langem Dementieren nun auch Bischof Zollitsch einrĂ€umt), nicht ernst genommen und wenn ĂŒberhaupt sehr milde bestraft. Teils geschah dies vielleicht aus Unwissenheit, falsch verstandener Sorge um die Institution katholische Kirche und allzu oft wohl auch aus UnfĂ€higkeit oder persönlicher LoyalitĂ€t zu den TĂ€tern. Dass dieses System nicht nur in Deutschland existiert sondern in vielen LĂ€ndern, mit zum teil noch viel schlimmeren Folgen fĂŒr die betroffenen Opfer, macht es notwendig, die Wirkungsweisen die dahinter stehen genau zu analysieren.

    Das von Kardinal Ratzinger als PrĂ€fekt der Glaubenskongregation unterhaltene System der Konzentration dieser Verfahren vor seiner “Behörde” und die absolute Geheimhaltung fĂŒhrten dazu, dass innerkirchlich eine heute fĂŒr Aussenstehende unerklĂ€rliche Milde gegenĂŒber den TĂ€ter walten gelassen werden konnte, dass TĂ€ter, wenn sie denn als solche von der Kirche erkannt wurden, meist nur versetzt, manchmal sogar befördert wurden.

    http://www.mainpost.de/lokales.....27,5509261

    Seitdem die Opfer hier in Deutschland nicht mehr schweigen und auch erste “WĂŒrdentrĂ€ger”, wie der Leiter des Canisius Kollegs in Berlin, das von Kardinal Ratzinger seinerzeit ausgerufene Schweigediktat durchbrochen haben, löst sich nunmehr die einst eng gewickelte Spirale des Schweigens und gegenseitigen SchĂŒtzens.

    Der Papst weist, wohl um sich selbst und seine Rolle als PrÀfekt der Glaubenskongregation zu verschleiern, alle Verantwortlichkeit den einzelnen LÀndern, Bischöfen und vor allem der verkommenen Gesellschaft zu, wie das aktuelle Schreiben an die katholische Kirche in Irland zeigt.

    Mit einer gewissen Freude beobachte ich nun, dass einige dieser “SĂŒndenböcke des Vatikans” nicht lĂ€nger bereit sind, diese ihnen zugewiesene Schuld alleine auf ihren Schultern zu tragen. Immer mehr kirchliche Verantwortliche in den BistĂŒmern und Gemeinden wehren sich daher gegen ihre Alleinschuld, seitdem sie gemerkt haben, dass sie sich auf die LoyalitĂ€t „ihres“ Papstes nicht mehr verlassen können.

    Die schon lange hinter vorgehaltener Hand murrenden deutschen Bischöfe beginnen zu erkennen, dass in der jetzigen Tragödie auch die Chance einer wirklichen Erneuerung der Kirche stecken kann. Der Vorstoß von Bischof Jaschke zur Frage des Zölibats aber auch die die Äußerungen des ZdK PrĂ€sidenten Alois GlĂŒck lassen hoffen, dass die katholische Kirche nun in einen wirklich offenen Dialog ĂŒber ihre Rolle in der Gesellschaft eintritt.

    Wem eine Erneuerung der Kirche am Herzen liegt, sollte seinen Fokus auf den oder die AmtstrĂ€ger im Vatikan richten, die letztlich dafĂŒr verantwortlich sind. Sicherlich ist es notwendig, die einzelnen TĂ€ter und Vertuscher vor Ort und ihre Schuld zu benennen. Wenn man dabei aber das System als solches nicht offen darlegt und seine Funktionsweise erklĂ€rt, fĂŒhrt dies gerade wieder zu einer Stabilisierung der alten Tradition des gegenseitigen StĂŒtzens und Vertuschens. Erst wenn diese SolidaritĂ€t der Handelnden aufgebrochen wird, kann es wirkliche Erneuerung geben.

    Solange die Presse z.B. den im Bistum Freiburg bekannt gewordenen Fall allein dem damaligen Personalreferenten und jetzigen Bischof Zollitsch versucht “anzuhĂ€ngen” und dabei nicht deutlich auf das von der Glaubenskongregation installierte “System Vertuschung” hinweist, wird letztlich nur eine Solidarisierung des Bischofs mit seinem Papst herbeifĂŒhren. Denn eines ist in der ganzen Diskussion weiterhin sehr interessant: in den meisten FĂ€llen schweigen die BistĂŒmer noch darĂŒber, wie die Glaubenskongregation unter Kardinal Ratzinger die einzelnen FĂ€lle behandelt hat. Der aktuelle Fall in WĂŒrzburg lĂ€sst hoffen, dass dies nun ein Ende hat.

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