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Held des Selbstverständlichen

Es war Mord. So hat Richter Reinhold Baier im Prozess um den Tod von Dominik Brunner geurteilt. Und deshalb muss der Haupttäter Markus Sch. für fast zehn Jahre ins Gefängnis. Der Mitangeklagte, Sebastian L., erhielt sieben Jahre Jugendhaft wegen Körperverletzung mit Todesfolge.

Damit findet ein spektakulärer Fall von Jugendgewalt zumindest sein juristisches Ende. Die Debatte über das Für und Wider von Zivilcourage, über den schmalen Grat von vorbildlich und gefährlich, über richtig und falsch aber wird weitergehen. Weiterlesen

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Auf eigene Faust oder: Der menschliche Makel

Dominik Brunner, der Held von Solln – das war einmal. Seit in München der Prozess gegen die beiden jungen Männer läuft, die auf den 50-Jährigen einschlugen, bis sein krankes Herz auf dem S-Bahnsteig versagte, ist aus dem vorbildlichen Helfer ein unverantwortlicher Gefahrensucher geworden.

Ein Kampfsportler ohne Kontrolle über sich selbst. Ein gewalttätiger Angreifer, der im wortwörtlichen Sinne auf eigene Faust handelte und als Erster zuschlug. Kein argloses Opfer mehr, sondern ein Mittäter und damit Mitschuldiger. Wird einem Toten nun gar die Ehre geraubt? Das wäre zu viel des Schlechten. Aber sicherlich wird ein Denkmal vom Sockel geholt.

Das Denkmal Dominik Brunner – genau das ist das Problem an diesem Kriminalfall, der die ganze Republik erregt. Weiterlesen

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