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Ralf Meyer-Ohlenhofs Buch „Non Finito“

Im Weglassen erst wird die Essenz sichtbar. Ralf Meyer-Ohlenhofs Buch „Non Finito“

Né terra né acqua“, „Weder Land noch Wasser“, war der Titel einer Ausstellung von Ralf Meyer-Ohlenhof, die im Jahr 2023 in der Galerie Rottmann Fuenf in München zu sehen war. Hier breitete sich die Kunst des Münchner Künstlers vor dem Auge des Betrachters aus – eine Kunst, die seit Dekaden wächst, die sich um einen Kern zu drehen scheint, seit Anbeginn. Weiterlesen

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Im Rodachtal Unterwegs in Oberfranken und Thüringen

Unterwegs in der Tourismusregion „Coburg.Rennsteig“: Über Würzburg und Schweinfurt kommen wir, glänzender Sonnenschein, aber bitterkalt – so ist er, der Winter in Oberfranken. Große kulturelle Höhepunkte bietet die auch mit der Bahn von Berlin, München, Erfurt oder Nürnberg schnell erreichbare Region: Wer in der Gegend ist, muss sie sehen, die „Fränkische Krone“, die legendäre Coburger Veste mit ihrer markanten Silhouette. Wer den Aufstieg durch den wundervollen Hofgarten, angelegt im Stil eines englischen Landschaftsparks, gemeistert hat, der wird mit Fernblicken in alle Himmelsrichtungen belohnt – und mit Kunstsammlungen von internationalem Rang. Oberfranken, ehemals eine überaus kleinteilige Adelslandschaft – das ist heute eine Region der Burgen, Schlösser und Gärten. Weiterlesen

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Spessart-Winter. Nach Bad Orb und Aschaffenburg

Spessart-Winter. Nach Bad Orb und Aschaffenburg

In den Spessart geht es diesmal – wir haben es gar nicht weit. Von Süden kommend hinein in den großen Wald, ein Wald der Superlative sogar, ist er doch der größte zusammenhängende Laubmischwald Deutschlands. Seit der Kindheit kennen wir ihn. Unweit von hier, in Hanau, wurden die Brüder Grimm geboren, die Märchensammler – und wie sie haben wir in all den Jahren Erinnerungen gesammelt: Der Spessart, dieser Naturraum zwischen Odenwald, Rhön und Vogelsberg, ist für die Menschen des Rhein-Main-Gebietes bis in den Würzburger Raum immer der Ort kleiner Fluchten gewesen – ein Blättermeer, ein Naturpark mit lieblichen Tälern, Bächen und Flüssen. Saale, Main, Kinzig und Sinn. Wie geht er noch, der alte Reim? Kinzig, Sinn und Main schließen rings den Spessart ein: das Mainviereck. Weiterlesen

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Silbrig, glänzend, leuchtend, hell: Im November nach Cádiz

 

Silbrig, glänzend, leuchtend, hell:
Im November nach Cádiz

Tacita de Plata, „Silbertässchen“ wird sie genannt, die alte, uralte Stadt Cádiz an der Costa de la Luz, an der Küste des Lichts, der südlichen Atlantik-Küste Spaniens. Blickt man sie von Weitem an, etwa von den langen Sandstränden südöstlich des historischen Zentrums, dann versteht man, warum. Der Ort, der nur über einen schmalen Streifen Land mit dem iberischen Festland verbunden ist, ist oft in ein nur schwer zu beschreibendes Licht getaucht: silbrig, glänzend, leuchtend, hell, flimmernd, unwirklich. Und das auch im November. So ganz anders als in Frankfurt am Main, wo wir vor kurzer Zeit starteten. Der Flug nach Jerez de la Frontera dauerte keine drei Stunden – die Fahrt von dort hierher noch einmal eine halbe Stunde. Weiterlesen

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