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Radikal, einfältig, eindimensional – Warum Thilo Sarrazins Ă„uĂźerungen so sehr schaden

Thilo Sarrazin, der ehemalige Finanzsenator Berlins und jetzige Bundesbank-Vorstand hat sich um seinen eigenen Kopf geredet. Schade! Zu Recht wird er von allen Seiten kritisiert. Zu Recht wird sein RĂĽcktritt gefordert. Nimmt man alle seine Ă„uĂźerungen zusammen, und wĂĽsste man nicht, wer der Urheber ist, mĂĽsste man denken, ein Rechtsradikaler, ein Rassist hätte diese Worte gesprochen. Das ĂĽbliche Argument “Ich bin miĂźverstanden worden” ist hier schwer als EntlastungsbegrĂĽndung heranzuziehen.

Zu radikal, zu einfältig und eindimensional sind zu viele dieser Bemerkungen angehäuft worden. Auch die Schutzbehauptung, man dĂĽrfe solche Gedanken nicht mehr aussprechen, weil sie nicht “politically correct” seien, ist falsch, hilf- und sinnlos. Erstens kann in Deutschland jeder sagen, was er denkt. Zweitens muss er dafĂĽr die Konsequenzen tragen. Weiterlesen

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