
Just las ich den soundsovielten Artikel über den dräuenden resp. sich in vollem Gange befindenden Untergang unserer Kinder/Jugend. Die Bildung ist tot, mausetot. Immer mehr Schüler können kaum mehr lesen, schreiben oder rechnen – einerlei, ob autoch- oder allochthoner Her- oder Hinkunft. Dennoch: gemach!
Als kurrent arbeitender Studienrat kann ich das alles bestätigten. Quasseln können viele gut. Auch spontan und sogar kreativ sein. Nur all dies in Worte zu fassen, es nieder zu schreiben: da scheitert’s an mannigfachen Ecken und Kanten.





Die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Nationale Meistererzählungen werden zunehmend durch transnationale und transkulturelle Perspektiven ergänzt. Im Mittelpunkt dieses Paradigmenwechsels stehen Künstlerpersönlichkeiten, deren Werk nicht innerhalb einer einzigen kulturellen Tradition verortet werden kann, sondern an den Schnittstellen unterschiedlicher kultureller Räume entstanden ist.
Wörterwahl, Wortwahl, Sprache – eine exklusiv menschliche Konstruktionsoption: »Farben und Klänge gibt es in der Natur, Worte nicht« (Benn). Mit ihr kann Mensch dem allsinnlichen Zufall einen Strich durch die nie zu begleichende Rechnung machen.