
Die deutsche Linke offenbart mittels dieser kulturell angeeigneten Forderung – weshalb die Sprache des Empire und nicht unsere lingua theodisca, werte Genoss*innen? – deren totalitäre Grundstrunzdämlichkeitsideologie: die der Nullsumme.
Plumper Populismus, der insbesonder bei unseren einschlägig vorbelasteten Landsleuten im Osten auf fruchtbaren Boden fällt, gepaart mit Machbarkeitshybris nebst Todessehnsucht. Man ist irgendwie neo-marxistisch halbgebildet oder gar nicht. Man weiß jedoch um die Zauberkraft der 6. Todsünde: Neid. Weiterlesen
Ein paar flüchtige (oder geflüchtete) Gedanken zu den Möglichkeiten und Resultaten des Demokratischen. Angefangen mit dem Status quo des Vaterlands (darf man das noch denken, sagen? Nebenbei: Volksparteien – ein Widerspruch in sich: Volk? Ist der Begriff nicht Anathema?):



Wörterwahl, Wortwahl, Sprache – eine exklusiv menschliche Konstruktionsoption: »Farben und Klänge gibt es in der Natur, Worte nicht« (Benn). Mit ihr kann Mensch dem allsinnlichen Zufall einen Strich durch die nie zu begleichende Rechnung machen.
Obschon tragischerweise im guten, alten Deutschlandfunk eindeutig zu häufig gegendert und gewoket (gewoked, was weiß ich, egal) wird, bleibe ich ihm treu. Nüchterne Nostalgie: Mein Vater öffnet, es sind die End-1970er, im Bad, morgens, das Klappradio und jene fünf berühmten Pieptöne schallwellen den Fokus auf die erste Nachricht: 7 Uhr. Bonn. Der Kanzler…

