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Eine mediterrane Moderne. Bettina Heinen-Ayech zwischen europäischer Moderne und mediterraner Kultur

Die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts befindet sich gegenwärtig in einem tiefgreifenden Wandel. Nationale Meistererzählungen werden heute zunehmend durch transnationale und transkulturelle Perspektiven ergänzt. Im Mittelpunkt dieses Paradigmenwechsels stehen Künstlerpersönlichkeiten, deren Werk nicht innerhalb einer einzigen kulturellen Tradition verortet werden kann, sondern an den Schnittstellen unterschiedlicher kultureller Räume entstanden ist. Zu diesen Künstlerinnen gehört auch Bettina Heinen-Ayech. Ihr Werk eröffnet einen außergewöhnlichen Dialog zwischen Deutschland, Frankreich und Algerien, zwischen europäischer Moderne und mediterraner, nordafrikanischer Kultur. In dieser Perspektive erscheint sie als eine bedeutende Vermittlerfigur.

 

 

Jahrzehntelang bewegte sie sich zwischen der europäischen und nordafrikanischen Erfahrungswelt – und schuf ihre eigenständige Form moderner Malerei. Ihre Kunst verbindet die Tradition der europäischen Pleinair-Malerei mit den Licht- und Farberfahrungen des Maghreb – und Bettina Heinen-Ayech entwickelt als europäische Künstlerin daraus in einzigartiger Weise eine eigenständige, mediterrane und transkulturelle Moderne.

 

Transkulturalität

 

Der von Wolfgang Welsch in den 1990er Jahren weiterentwickelte Begriff der Transkulturalität – anknüpfend an Überlegungen des kubanischen Anthropologen Fernando Ortiz Fernández – beschreibt Kulturen nicht als geschlossene Einheiten, sondern als dynamische Gefüge wechselseitiger Durchdringungen und Verflechtungen. Welsch analysiert die Vorteile transkultureller Identitäten etwa in seinem Werk „Wir sind schon immer transkulturell gewesen: Das Beispiel der Künste“ oder auch in seinem Klassiker „Ästhetisches Denken“.

 

Identitäten entstehen nach Welsch durch Austausch, Überschneidung und gegenseitige Durchdringung kultureller Erfahrungen. Bettina Heinen-Ayechs Werk verkörpert diese Durchdringung in besonders exemplarischer Weise. Anders als viele europäische Künstler des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, die Nordafrika als exotischen Gegenraum Europas wahrnahmen, entwickelte sie einen Blick, der auf Teilhabe statt auf Distanz beruhte.

 

Orientalismus

 

Orientalismus ist die kulturelle Konstruktion des Fremden. Nordafrika erschien in dieser Denktradition als Projektionsfläche europäischer Sehnsüchte und Vorstellungen. Diese Tradition reicht bis in die klassische Moderne hinein und spielte für ihre Entstehung eine wichtige Rolle. Künstler wie Eugène Delacroix, Henri Matisse oder später auch August Macke und Paul Klee fanden im „Orient“ neue Impulse für die Entwicklung ihrer Bildsprache. Die Regionen Nordafrikas erschienen ihnen als Ort ursprünglicher Lebensformen, intensiver Farben und einer vermeintlich unverfälschten Kultur.

 

Das Interesse Europas am sogenannten Orient war stets von tiefen Ambivalenzen geprägt, wie der amerikanisch-palästinensische Literaturwissenschaftler Edward Said in seinem 1978 erschienenen Postkolonialismus-Klassiker „Orientalismus“ beschrieben hat. Einerseits eröffnete es neue ästhetische Horizonte. Andererseits reproduzierte es häufig koloniale Machtverhältnisse und kulturelle Stereotype.

 

Said hat aufgezeigt, dass der Orientalismus eng mit solchen kolonialen Machtverhältnissen verbunden war. Vor diesem Hintergrund gewinnen jene Künstlerinnen und Künstler besondere Bedeutung, die Nordafrika nicht als exotisches Gegenüber Europas darstellten, sondern als gleichwertigen kulturellen Raum verstanden.

 

Eine solche Künstlerin ist Bettina Heinen-Ayech: Ihr Verhältnis zu Algerien war nicht touristisch, ethnografisch oder kolonial geprägt. Nach ihrer Übersiedlung im Jahr 1963 wurde Algerien nach Solingen und Paris zu ihrem Lebensmittelpunkt und zu einem wesentlichen Bestandteil ihrer Identität. Sie versteht den Mittelmeerraum nicht als Grenze zwischen Kulturen, sondern als kulturellen Resonanzraum, in dem europäische und nordafrikanische Traditionen miteinander in Beziehung treten. Ihr Werk erweitert die Geschichte der deutschen Moderne um eine Perspektive, die lange Zeit außerhalb des kunsthistorischen Blickfeldes lag: die produktive Begegnung europäischer Kunst mit den Erfahrungswelten Nordafrikas.

 

Macke, Klee, Cézanne und Bettina Heinen-Ayech

 

Die Tunisreise von Paul Klee, August Macke und Louis Moillet im Jahr 1914 gilt als Schlüsselmoment der Moderne: als überaus wichtige Station in der Überwindung des Expressionismus hin zur gegenstandlosen Kunst. Die Künstler entdeckten in Nordafrika eine neue Wahrnehmung von Licht, Farbe und Raum. Klees berühmte Formulierung „Die Farbe hat mich. Ich brauche nicht nach ihr zu haschen. Sie hat mich für immer, ich weiß das“ verweist auf jene Erfahrung, dass Farbe zu einem autonomen bildnerischen Prinzip werden kann.

 

Während die genannten Künstler die nordafrikanische Erfahrung in Richtung Abstraktion weiterentwickelten, bleibt Heinen-Ayech hingegen der unmittelbaren Naturbeobachtung verpflichtet. Ihre transkulturelle Moderne entsteht nicht durch die Auflösung der sichtbaren Welt, sondern anders: durch eine neue Intensität des Sehens.

 

Wenn die Tunisreise für Macke und Klee zum Ausgangspunkt einer zunehmenden Abstraktion wurde, führt die Begegnung mit Nordafrika bei Bettina Heinen-Ayech in eine andere Richtung. Ihr eigentlicher kunsthistorischer Bezugspunkt scheint vor allem Cézanne zu sein: Nicht die Auflösung des Gegenstandes interessiert sie, sondern die Verdichtung der Wahrnehmung. In diesem Sinn erschafft sie eine eigenständige Kunst, die sich weder den konstruktiven Tendenzen der klassischen Avantgarde noch den Programmen der Abstraktion unterordnet.

 

Pleinair-Malerei

 

Eine zentrale Stellung in ihrem Werk nimmt die Pleinair-Malerei ein, die ihre frühen Wurzeln in der englischen Landschaftsmalerei John Constables besitzt und sich im Frankreich des 19. Jahrhunderts zur eigentlichen Freilichtmalerei entwickelte. Seit dieser Zeit war das Arbeiten unter freiem Himmel eng mit der Entwicklung der Moderne verbunden. So lösten sich später etwa die Impressionisten vom Atelier und suchten die unmittelbare Begegnung mit Licht und Atmosphäre. Auch Bettina Heinen-Ayech nutzte die direkte Naturbeobachtung als Mittel zur Entwicklung einer eigenständigen Bildsprache.

 

Bettina Heinen wuchs als Tochter des Journalisten und Dichters Hanns Heinen und Erna Heinen-Steinhoff in den Häusern der Solinger Künstlerkolonie „Schwarzes Haus“ auf. Dort lernte sie ihren wichtigsten Lehrer und Mentor, den Maler Erwin Bowien kennen. Gemeinsam mit Bowien und später Amud Uwe Millies gehörte sie zu den prägenden Persönlichkeiten der Solinger Künstlerkolonie. Bereits im Alter von 18 Jahren erregte die Malerin Aufmerksamkeit, als sie an der ersten großen internationalen Kunstausstellung der jungen Bundesrepublik neben Karl Schmidt-Rottluff, Paul Klee, Max Beckmann, Max Ernst, Ernst Ludwig Kirchner und Käthe Kollwitz teilnehmen durfte.

 

Nach dem Studium bei Hermann Kaspar an der Kunstakademie München studierte Bettina Heinen an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Bald machte sie erste Reisen nach Norwegen, wo sie am Fuß des Wasserfalls Sieben Schwestern eine Hütte erwerben konnte. Sie arbeitete vorwiegend in Norwegen oder auf Sylt, schulte ihren Stil im Licht des Nordens.

 

Mit der Übersiedelung nach Algerien ändert sich bald ihre Auffassung der Freilichtmalerei. Die extremen Lichtverhältnisse Algeriens spielen dabei eine entscheidende Rolle. Das intensive Sonnenlicht, die klaren Horizonte, die trockene Luft und die starken Farbkontraste erzeugen Wahrnehmungsbedingungen, die sich von den nord- und mitteleuropäischen Landschaftserfahrungen markant unterscheiden. Heinen-Ayechs Bilder entstehen aus einem Prozess direkter Auseinandersetzung mit der Landschaft, bei Hitze, Wind und Wetter. Die Komposition entwickelt sich aus der Dynamik des Sehens selbst: Farbe, Licht und Bewegung werden zu den eigentlichen Trägern der Bildstruktur.

 

Die Künstlerin fand in der algerischen Stadt Guelma und in der ganzen Region eine Landschaft und ein Licht, die ihre Kunst nachhaltig prägten. Besonders die Helligkeit, die weiten Ebenen, die Berge und die kräftigen Farben der Natur rund um Guelma (der antiken römischen Siedlung Calama) inspirierten sie zu zahlreichen Aquarellen und Gemälden. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass Bettina Heinen-Ayech gerade die Technik des Aquarells zu einer seltenen Meisterschaft gebracht hat: als autonomes Hauptmedium ihrer Kunst.

 

Die Stadt Guelma liegt in einer Senke, die sich im Atlas-Gebirge öffnet und die durch den Fluss Seybouse durchquert wird. Die Senke wird von dem 1411 Meter hohen Berg Maouna mit der markanten Silhouette einer liegenden Frau überragt. Die Künstlerin hat ihn etwa 100 Mal dargestellt – ein Hauptmotiv ihres Oeuvres, vergleichbar der Rolle, die der Montagne Sainte-Victoire im Werk Cézannes spielt.

 

Die Region ist bekannt für ihre üppige Vegetation, Olivenhaine, Obstgärten und Getreidefelder – das intensive Sonnenlicht verändert die Farben der Landschaft immer wieder: Morgens erscheinen die Hügel oft in kühlen Blau- und Grüntönen, während die Abendsonne die Umgebung in warme Gold-, Rot- und Ockertöne taucht. Gerade dieses besondere Wechselspiel von Licht und Farbe faszinierte die Künstlerin über mehrere Dekaden – bis zu ihrem Tod.

 

Und so liegt der entscheidende Beitrag Bettina Heinen-Ayechs zur Pleinair-Malerei der Moderne auch in der Ausbildung einer unverwechselbaren Bildsprache des Lichts und der Farben. Farben entwickeln hier Eigenständigkeit und eine Autonomie, die den Bildraum strukturiert. Figuren und Landschaften werden durch Licht und Farbe transformiert. Landschaft wird in farbige Energiefelder übersetzt, ohne ihre Gegenständlichkeit zu verlieren. Gerade in dieser Balance zwischen Wiedererkennbarkeit und malerischer Transformation liegt die Besonderheit: die starke Kraft ihres atmosphärischen Stils.

 

Die schöpferische Kraft von Begegnung und Austausch

 

In einer Zeit, in der Fragen kultureller Identität häufig als Konflikt diskutiert werden, gewinnt diese Perspektive besondere Aktualität: Bettina Heinen-Ayechs Werk demonstriert die schöpferische Kraft von Begegnung und Austausch. Als Brückenbauerin zwischen Deutschland und dem Mittelmeerraum entwickelte sie eine transkulturelle, künstlerische Position, die nationale Kategorien überschreitet. Aus der intensiven Begegnung mit den Landschaften Algeriens entstand eine Form der Moderne, die weder den Programmen der Abstraktion noch den Traditionen des Naturalismus verpflichtet ist. Ihre Kunst eröffnet einen dritten Weg, der erst jetzt, nach und nach, in seiner kunsthistorischen Bedeutung erfasst wird: eine Moderne der Wahrnehmung, der Atmosphäre und der kulturellen Vermittlung.

 

Viele Entwicklungen, die gegenwärtig diskutiert werden, hat die Künstlerin vorweggenommen. Lange Zeit galt die Moderne als ein vorwiegend europäisches Projekt, das sich von Paris, Berlin, London oder München aus über die Welt verbreitete. Neuere Ansätze der globalen Kunstgeschichte zeigen dagegen, dass die Moderne in der Kunst stets das Ergebnis kultureller Austauschprozesse war. Künstlerische Innovation entstand häufig an den Rändern, Übergängen und Kontaktzonen verschiedener Kulturen.

 

Bettina Heinen-Ayech ist eine Künstlerin jener kulturellen Randzonen, denen die neuere Kunstgeschichte eine zentrale Rolle bei der Entstehung moderner Bildsprachen zuschreibt. In Guelma im Nordosten Algeriens entwickelte sie ihre eigenständige Form der Moderne – und entfernt sich hier (nach früher Anerkennung in Deutschland und Europa schon in den 1950er Jahren) mehr und mehr vom westlichen Kunstbetrieb.

 

In einer Kunstwelt, die noch stark von männlichen Deutungsansprüchen geprägt war, entwickelte sie als Frau eine eigenständige Position, die sich weder stilistisch noch biografisch in gängige Kategorien einordnen lässt. Während viele Künstlerinnen ihrer Zeit mit strukturellen Einschränkungen konfrontiert waren, entzog sich Heinen-Ayech bewusst den etablierten europäischen Kunstzentren und deren Hierarchien. In Guelma schuf sie sich einen eigenen Arbeits- und Lebensraum, der nicht von institutionellen Erwartungen, sondern von unmittelbarer Erfahrung geprägt war.

 

Die Aktualität des Werks von Bettina Heinen-Ayech

 

Vor diesem Hintergrund erscheint Bettina Heinen-Ayechs Werk erstaunlich aktuell. Sie verkörpert eine künstlerische Biografie, die sich nationalen Zuschreibungen entzieht. Weder lässt sie sich ausschließlich der deutschen Kunstgeschichte noch der nordafrikanischen Kunstgeschichte zuordnen. Ihr ganz und gar singuläres Werk entstand in einem Raum kultureller Verflechtung und verläuft konträr zur Entwicklung der Moderne, die oft als Weg von der Gegenständlichkeit zur Abstraktion beschrieben worden ist. Man könnte die Besonderheit ihres Werks so zusammenfassen: Moderne entsteht hier nicht durch die Verneinung der Wirklichkeit, sondern durch deren Intensivierung. Licht wird nicht dargestellt, sondern konstruiert. Die vibrierenden Farbfelder erzeugen eine visuelle Energie, die den Eindruck mediterraner Helligkeit unmittelbar erfahrbar macht.

 

Während die Kunst der letzten Jahrzehnte häufig von Konzeptualismus oder digitaler Produktion geprägt war, wächst heute wieder das Interesse an körperlicher Präsenz, Landschaft, Materialität und ortsbezogener Erfahrung. Bettina Heinen-Ayech und ihr Lebenswerk stehen nun wieder im Zentrum des Interesses. Dies dokumentieren zahlreiche Artikel in Kunstmagazinen, diverse monographische Ausstellungen sowie zahlreiche posthume Auszeichnungen. Zu diesen zählt auch die Aufnahme in den exklusiven Kreis der 50 bedeutendsten historischen Frauenpersönlichkeiten Nordrhein-Westfalens im Rahmen des Projektes „FrauenOrte NRW“.

 

Heinen-Ayechs Werk kann auch als wichtiger Bezugspunkt für aktuelle Diskussionen über Landschaftsmalerei gelesen werden. Ihre Bilder zeigen, dass Landschaftsmalerei keineswegs ein historisch erschöpftes Genre ist. Sie kann vielmehr ein Medium kultureller Erinnerung, ökologischer Sensibilität und transkultureller Erfahrung sein: Teil einer mediterranen Moderne, deren Bedeutung für das 21. Jahrhundert gerade erst sichtbar wird.

 

Marc Peschke

 

Zum Weiterlesen:

 

Monica Juneja: Can Art History be Made Global? Meditations from the Periphery. De Gruyter. Berlin/Boston 2023

Edward Said: Orientalismus. S. Fischer. Frankfurt am Main 2022

Wolfgang Welsch: Ästhetisches Denken. Reclam. Stuttgart 1990

Wolfgang Welsch: Wir sind schon immer transkulturell gewesen. Das Beispiel der Künste. Schwabe. Basel 2024

Zentrum Paul Klee, Bern (Hrsg.): Die Tunisreise 1914: Paul Klee, August Macke, Louis Moilliet. Hatje Cantz. Ostfildern 2014

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Über Marc Peschke

Marc Peschke, 1970 geboren, lebt in Wertheim am Main, Wiesbaden und Hamburg. Er hat in Mainz Kunstgeschichte, Komparatistik und Ethnologie studiert, arbeitet als Kunsthistoriker, Journalist und Texter, auch als Kurator und Kunstberater für Print- und Online-Medien, PR- und Werbeagenturen, Künstler und Künstlerinnen, Museen, Galerien und Büros. Seine Themen sind Kunst, Kultur, Pop, Reise, Tourismus, Design, Architektur, Literatur, Film und Fotografie. Er wirkt auch als freier Kurator, war Mitinhaber und Mitbegründer der Fotokunst-Galerie KUNSTADAPTER in Wiesbaden und Frankfurt am Main – sowie der Kultur-Bar WAKKER in Wiesbaden. In Wertheim am Main war er Mitkurator des Kunstraum ATELIER SCHWAB. Seit 2008 zahlreiche eigene Ausstellungen im In- und Ausland. Marc Peschkes künstlerische Arbeiten entstehen zumeist auf seinen zahlreichen Reisen und sind in verschiedenen nationalen und internationalen Sammlungen vertreten. Von 2020 bis 2022 realisierte Marc Peschke unter dem Namen MASCHERA zusammen mit anderen Künstlern und Künstlerinnen ein vielbeachtetes Musik-Video-Projekt. Seit 2022 ist er Mitkurator der Wiesbadener Fototage – Festival für aktuelle Fotokunst und Dokumentarfotografie. Seit 2022 Mitarbeit bei der Aufarbeitung des Nachlasses des Künstlers Leo Leonhard. Seit 2024 Mitarbeit bei der Aufarbeitung des Nachlasses der Künstlerin Edith Hultzsch.

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