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Warum eine Klarnamenspflicht mehr schadet als nutzt

Immer wieder wird behauptet, eine Klarnamenspflicht im Internet würde „Hass und Hetze“ beheben oder wenigstens eindämmen. Alan Posener hat diese Forderung schon vor Jahren in die Formel vom digitalen Vermummungsverbot gegossen: Wer sein Gesicht im Netz verdeckt, führe etwas Übles im Schilde; Pseudonyme seien eine Burka der Feigheit. [1]

Der Gedanke ist rhetorisch wirksam. Er ist trotzdem ein Trugschluss. Eine Klarnamenspflicht würde am Ende genau jene Menschen gefährden, die sich Tyrannen entgegenstellen – und sie würde den Diskurs in offenen Gesellschaften nicht zivilisieren, sondern verengen. Weiterlesen

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Wer immer Klimawandel schreit, ist Teil des Problems, nicht der Lösung

Inzwischen wird gerne jede Naturkatastrophe und jedes Ereignis, sei es die Waldbrände in Südeuropa, wo sich dann herausstellte, dass es doch eher die Mafia war, oder nun das Unglück in Nepal mit dem Klimawandel als Hauptursache begründet. Der Klimawandel ist real, politisch relevant und erfordert staatliches Handeln. Problematisch wird es dort, wo aus einer wichtigen politischen Frage die Erklärung für nahezu jedes Phänomen wird.

Spätestens seitdem „Fridays for Future“ sich als Posterschild und politische Wiedergeburt eines ökologisch-esoterischen deutschen Milieus entwickelt hat, ist man wieder ökologisch wach, aber fliegt weiter in den Urlaub oder zur nächsten Klimakonferenz nach Bali. Ein eigener Widerspruch zum persönlichen Handeln wird nicht gesehen. Jedoch ruft man weiter nach Klimaschutz und danach, dass der Klimawandel immer noch das wichtigste Problem ist. Weiterlesen

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Antisemitismus: Wenn die Fuckparade mehr Haltung zeigt als der Rest der Berliner Kulturszene

Fuckparade 2006. Bild: Wikimedia

Die seit 1997 stattfindende „Fuck“-Technoparade“ ist eine Demonstration gegen Gentrifizierung, Mietsteigerungen, den Verdrängungsprozess von Subkulturen sowie für die Rechte von Free-Party-Veranstaltern. Schon 2024 hatte DJ Trauma XP/Martin Kliehm in einer Rede den Opfern und den von der Hamas festgehaltenen Geiseln des Nova-Festivals gedacht.

Auch in diesem Jahr hat die „Fuckparade“ bezüglich des immer stärker werdenden Antisemitismus in der Rave-Szene klar Stellung bezogen. Sie verurteilte auf ihrer Facebook-Seite den Juden- und Israelhass in der Szene und in Deutschland. Es wäre zu wünschen, dass sich mehr Leute aus der Kunst- und Kulturszene Berlins ebenso klare Worte finden. Weiterlesen

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Wie die Energiewende die Zeitenwende frisst

Erstellt mit Grok-KI

Der nationale Alleingang Deutschlands bei den Alternativenergien, mit geradezu religiöser Inbrunst zelerbiert, gefährdet Europas Sicherheit und Freiheit. Einen Ausweg bietet eine gemeinsame pan-europäische nukleare Grundsicherung.

Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 ist die geopolitische Realität unerbittlich nach Europa zurückgekehrt. Energiepolitik lässt sich nicht länger in der Komfortzone rein ökonomischer Binnenmarktlogik oder Wohlfühlrhetorik isolieren. Sie ist im Kern harte Sicherheitspolitik. Sie entscheidet über gesellschaftliche Resilienz, industrielle Wettbewerbsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit [1]. Weiterlesen

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Wenn „Progressive“ den Hass nicht mehr erkennen

KI-Bild von Grok
Analyse zu Mamdani, den linken US-Demokraten, BDS, der Piratenpartei und dem antisemitischen Zeitgeist – inklusive Orte, Festivals und Organisationen.

Zohran Mamdani ist seit dem 1. Januar 2026 Bürgermeister von New York. Als erster Muslim an der Spitze der Stadt ist der selbsterklärte Sozialist Prototyp einer Generation, die das Fühlen und Empören für die vermeintlichen „Entrechten und Verdammten der Erde“ über die politische Realität und die Komplexität wahrer demokratischer Debatten stellt. Mamdani gehört  zu den Demokratischen Sozialisten Amerikas, neben Alexandria Ocasio-Cortez und Rashida Tlaib  – den Wortführerinnen dieses Parteiflügels im US-Kongress. Weiterlesen

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