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Warum eine Klarnamenspflicht mehr schadet als nutzt

Immer wieder wird behauptet, eine Klarnamenspflicht im Internet würde „Hass und Hetze“ beheben oder wenigstens eindämmen. Alan Posener hat diese Forderung schon vor Jahren in die Formel vom digitalen Vermummungsverbot gegossen: Wer sein Gesicht im Netz verdeckt, führe etwas Übles im Schilde; Pseudonyme seien eine Burka der Feigheit. [1]

Der Gedanke ist rhetorisch wirksam. Er ist trotzdem ein Trugschluss. Eine Klarnamenspflicht würde am Ende genau jene Menschen gefährden, die sich Tyrannen entgegenstellen – und sie würde den Diskurs in offenen Gesellschaften nicht zivilisieren, sondern verengen. Weiterlesen

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Vom Zusammenstehen der Demokraten

Wer die Zukunft nicht verlieren will, muss die Vergangenheit bedenken

Was sich in den USA nun, in der Folge des Attentats auf Charlie Kirk, abzeichnet, irrlichtert noch zwischen McCarthy-Ära und Reichstagsbrand. Wohin die Verfolgungspolitik kippen wird, wohin sich die Heldenverehrung Kirks durch rechtsradikale und rechtsextreme Kreise in und um die republikanische Partei entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Aber sicher ist: Das Attentat macht die Welt, nicht nur die USA, nicht sicherer.

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