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Ist das, was ich schreibe, überhaupt wichtig?

Illustration von Gemini nach Prompt von A.P.

Positionsbestimmung im Zeitalter von Populismus, KI und der eigenen Bedeutungslosigkeit

Vor etwa drei Jahren fragte mich jemand, warum ich mich mit meinem ökonomischen Hintergrund entschieden habe, meine Zeit ausschließlich dem Klimawandel und den damit verbundenen Themen zu widmen. Es sei doch für eine Umkehr ohnehin zu spät – und ich würde mit meinen wissenschaftlich geprägten Aussagen „keinen Hund hinter dem Ofen hervorholen“.

Meine Antwort war einfach: das, was ich tue, ist für MICH der größte Hebel, mit dem ich meinen (kleinen) Einfluss auf die Welt ausüben könnte. Jede Leserin und jeder Leser meiner Bücher und meiner Essays und jede Zuhörerin und jeder Zuhörer meine Vorträge hat potenziell eine multiplikative Wirkung bei der Verbreitung meiner Themen.

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„The Spies Among Us“ – ein großartiger US-amerikanischer Stasi-Film

Bild: Bodo Walther

Ein beeindruckender Film. Gemacht von Jamie Coughlin Silverman und Gabriel Silverman.

„Zum ersten Mal stehen ein Stasi-Opfer und ein Stasi-Täter gemeinsam vor der Kamera!“ So preist die unvermeidliche sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (im Bild oben) das 94 Minuten lange Werk an.

Richtig daran ist: Den vormaligen Generalmajor des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR, den Heinz Engelhardt so vor die Kamera zu bringen, das könnte kein deutscher Aufarbeiter. Schon auf das Narrativ vom „Stasi-Opfer und Stasi-Täter“ würde sich ein vormaliger Stasi-General nicht einlassen.

Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR, sollte man wissen, hat außerhalb Deutschlands keineswegs nur den Ruf des verruchten, weil perfekten Unterdrückungsapparates. Es hat auch den Ruf, perfekt gewesen zu sein. Und perfekte Geheimdienste haben durchaus ihre Fans. In den USA, in Großbritannien und in Israel. Das wissen schließlich auch MfS-ler. Weiterlesen

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Unterwegs im Blauen Land. Am Kochelsee und in Bad Tölz

Südlich von München, im vom katholischen Barock geprägten bayerischen Voralpenland, finden wir einzigartige landschaftliche Paradiese. Die Seen, die Berge: Es gibt kaum eine großartigere Landschaft in Deutschland. Wir kennen die Gegend gut, doch am Kochelsee waren wir schon lange nicht mehr. Also, auf nach Oberbayern, in den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Das Örtchen Kochel am See (www.kochel.de) hat kaum mehr als 4000 Einwohner, ist staatlich anerkannter Luftkurort und schmiegt sich auf das Schönste an den kleinen See und die Berge. Nach Norden hin liegt Kochel am See schon im flachen Voralpenland, begrenzt von den Loisach-Kochelsee-Mooren.

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In eigener Sache

Bild von TheDigitalArtist auf Pixabay

Unser Blog wurde Ende vergangener Woche gehackt. Von wem, wissen wir nicht. Es hat leider mehrere Tage gedauert, bis unser IT-Dienstleister die Seite mit allen auch alten Beiträgen aus einem externen Backup wieder herstellen konnte. Es sollte nun wieder alles funktionieren.

Wenn Ihr merken solltet, dass irgend es fehlt oder nicht funktioniert, bitte melden. Meine Mail-Adresse als Administrator steht im Impressum am Ende der Seite.

Wir danken für Eure Geduld!

 

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Keine Macht der AfD

Reden wir nicht über die Brandmauer – reden wir über das Feuer. Eine Replik

Franz Sommerfeld hat hier in diesem Blog gegen die „ach so bequeme Brandmauer“ geschrieben. Er meint, sie stehe einer politischen Auseinandersetzung mit der AfD entgegen. Deshalb, so muss man wohl folgern, solle darauf verzichtet werden. Diese Auffassung teile ich nicht.

Die Brandmauer, also das Verbot einer politischen Zusammenarbeit mit der AfD, soll sie von der Macht fernhalten. Einer politischen Auseinandersetzung mit der AfD steht sie nicht im Weg. Im Gegenteil. Wer weiß, wie lange eine politische Bekämpfung der AfD noch möglich wäre, sollte sie in Deutschland an die Macht kommen. Weiterlesen

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Die ach so bequeme Brandmauer

Echte Brandmauer. Foto: pixabay

Kein Tag vergeht ohne Meldungen zur AfD und ihren Erfolgen. Die Brandmauer bröckelt. Umso entschlossener ahnden selbsternannte Wächter jede tatsächliche oder vermeintliche Verletzung der einst von der Union ausgerufenen Abgrenzung von der teils rechtsextremen Partei und wähnen sich dabei auf der richtigen Seite der Geschichte.

Vielen gilt schon eine Diskussion mit der AfD als Verletzung des Tabus Ein Streitgespräch wie das zwischen Albrecht von Lucke und Beatrix von Storch bei „Maischberger“ über das Wahlprogramm der AFD für Sachsen-Anhalt ist in deutschen Medien eine absolute Ausnahme. So schützt die Brandmauer eher die AfD vor fundierter Kritik als die Gesellschaft vor Extremisten. In ihrem Windschatten erreicht die Partei in Wahlen und Meinungsumfragen bislang nicht gekannte Höhen. Weiterlesen

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Biedere Argumente gegen die Brandstifter

Dukle Schatten: Parteilogo der AfD

Die AfD ist eine Gefahr, ohne Zweifel. Aber wo bleibt die Selbstkritik der selbsternannten „guten Demokraten“? Die Haltung, man selbst stehe auf der richtigen Seite, während die anderen als die Schlechten oder Nazis abgestempelt werden, wirkt allzu einfach und bequem.

Der Autor Christian Nürnberger argumentiert wie andere Linke, die Migration sei stark gesunken, trotzdem stehe die AfD im Osten bei 40 Prozent. Das widerlege die Behauptung, man müsse nur eine ausländerfeindlichere Politik machen, dann würden die Wähler in die demokratische Mitte zurückkehren. Allein mit dem Hinweis, dass die Nettozuwanderung gesunken sei, lässt sich die Debatte jedoch nicht angemessen beantworten. Was ist mit den zahlreichen Problemfällen, die bereits im Land sind? Warum fällt es uns so schwer, über ausländischen Extremismus und Kriminalität offen zu sprechen? Warum wird die Zuwanderung in die Sozialsysteme häufig ausgeblendet? Wo bleiben die überzeugenden Antworten der etablierten Parteien?

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Tanz auf Pulverfässern

Die aus Bosnien stammende Autorin Safeta Objodjas lebt seit 1992 in Deutschland

Ich kann nicht begreifen, warum so viele Deutsche so fahrlässig mit der Zukunft ihres Landes umgehen. Europa balkanisiert sich – und Deutschland steckt mittendrin!

Die Osmanen machten sich 1878 auf dem Balkan aus dem Staub; zurück blieb diese Halbinsel, besonders Ex-Jugoslawien, als Pulverfass Europas. Mehrere Nationalitäten mit unterschiedlichen Religionen – katholisch, orthodox, islamisch – prallten aufeinander. Es ist schwer zu zählen, in wie vielen Kriegen sie sich gegenseitig massakrierten. Der Zweite Weltkrieg war der schlimmste, zumal so viele mit den Faschisten aus Europa kollaborierten und Juden vernichteten. Weiterlesen

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Die Lust des Lehrers: Sting und „Don’t Stand So Close to Me“

Bild generiert von ChatGTP nach Prompts von A.P.

Der Musiker Gordon Sumner hat ein gewisses Händchen für Texte, die doppeldeutig sind, ohne hintersinnig zu sein. Schon sein Pseudonym “Sting” bedeutet einerseits Stachel, Stich, aber auch Betrug, Falle. Was dann doch widerwillig hintersinnig sein könnte.

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Demokratiefeinde im TV? Das muss nicht sein

Ich bekenne mich schuldig. Ich habe den Meinungskorridor massiv verengt. Schon lange bevor dieser Kampfbegriff überhaupt die Runde machte. Was war geschehen? Es war in den 90er Jahren, die rechtsextremen Republikaner hatten gerade einen erschreckenden Höhenflug in Baden-Württemberg. Ich war verantwortlich für die Wahlsendung eines regionalen Privatsenders.

Nun also ein hohes Ergebnis für die braune Partei in Pforzheim. Aus dem dortigen Studio meldet sich die Marketing-Abteilung: Der örtliche Republikaner-Chef müsse unbedingt mit einem wichtigen Statement auf Sendung. Und noch wichtiger: Er sei auch ein wichtiger Werbekunde.

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Es gibt einen Ausweg für Merz und für Deutschland


Die Lage ist verzwickt. Zeit, sich auf wichtige Dinge zu konzentrieren.
Bild von Remixysm auf Pixabay

Bundeskanzler Friedrich Merz wird inzwischen sogar von der eigenen Partei in die Enge getrieben. Sein Bild in der Öffentlichkeit ist desaströs, die Beliebtheitswerte sind im Keller. Deutschland geht es auch nicht gut. Die Wirtschaft stagniert. Das hat verheerende Auswirkungen auf unsere Sozialsysteme und Kontostände. Unser Land wird spürbar ärmer. Aber es gibt einen Ausweg aus dieser schwierigen Lage.

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