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Kennen Sie James Hawes: „Die kürzeste Geschichte Deutschlands“?

Das habe ich jetzt an der Universität Leipzig sechs Dozenten, auch auf Interesse eines Autors dieses Blogs hin, gefragt. Die Befragten sind alle Magister Artis der Historienwissenschaft. Drei davon promoviert, zwei pinseln gerade an ihrer Doktorarbeit. Also:

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Notabene: Robert Habeck, der Nahost-Konflikt und der Personenkult

Fangen wir von hinten an. Personenkult als Teil des Konzepts ideologischer Machtausübung existiert und existierte in vielen Spielarten, in allen politischen Systemen und Religionen. Von der Königs- und Kaiserhuldigung, wie sie Heinrich Mann in „Der Untertan“ so bissig dekonstruierte, über die Wucherungen dieses Kults unter Hitler im Nationalsozialismus, unter Stalin, Mao und die Familie Kim in Nordkorea im Kommunismus, über die totalitären Regime von „Papa Doc“ in Haiti, Mobutu in Zaire und Idi Amin in Uganda, bis hin zu den fanatischen Verehrungen amerikanischer Präsidenten und zahlreichen Sektenführerfiguren. Ironischerweise haben Marx und Engels diesen Begriff in scharfer Abgrenzung zur deutschen Sozialdemokratie und dessen Begründer Lasalle geprägt.

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Die Family–App (FApp)

Optimierung ist das Maß aller Dinge. Effizienz über alles. Jeden Zufall ausschließen, falls möglich (obschon Zufall die andere Seite der »Nothwendigkeit« ist, laut Hegel).

Das wahrnehme ich als Vater. Ist das Kind da – oder die Kinder, wie in unserem Falle (zweieinhalb und in Bälde fünf Jahre alt) –, steigt man in eine neue Welt ein, die eigentlich eine alte ist: Kinderwelt und die Eltern. Nur ist es jetzt anders herum: Elternwelt.

Und die gegenwärtigen Miteltern scheinen es kollektiv mit dem Zufallsexklusionswunsch zu übertreiben: Entweder bin ich als recht mittelalter Mann (*1973) punktuell bereits abgestumpft, oder man nenne es abgebrüht, vielleicht auch gelassen. Denn das Verhalten, was kosmologisch-metakonstant Elternliebe lautet, und das ich tagtäglich auf dem Spielplatz oder im Einzugsbereich der KITA, der Schule und auch teils in den eigenen sieben Wänden wahrnehme, scheint nicht Liebe, sondern Wahn zu sein.

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Juden und Jüdinnen für die Linkspartei

Bild: Creative Commons: https://www.montecruzfoto.org/Montecruz Foto 

150 Jüdinnen und Juden haben am Tag nach der Wahl in Berlin, bei der die Linkspartei mit fast 26 Prozent der Stimmen zur stärksten politischen Kraft wurde, was eher etwas über die Zersplitterung der Wählerschaft aussagt als einen klaren Regierungsauftrag darstellt, einen Offenen Brief veröffentlicht, den ich unten anhänge. Sie widersprechen darin der Behauptung, „Die Linke sei gefährlich für Juden, eine Koalition unter ihrer Beteiligung ein Sicherheitsrisiko für unsere Gemeinden.“ Sie rufen zur Bildung einer Regierungskoalition unter Führung von Elif Eralp, der Spitzenkandidatin der Linken, auf: „Die klar bessere Wahl für diese Stadt, auch für uns Juden, ist eine Koalition, die das sozialökonomische Programm ernst nimmt, das jetzt so dringend gebraucht wird.“ Ich halte die Argumente der Unterzeichner:innen nicht für einleuchtend.

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Sichtbar unsichtbar – Was es heute heißt, Jude in Deutschland zu sein. Eine Erwiderung.

Die Politikerin und Publizistin Marina Weisband veröffentlichte nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin ein Statement. Frau Weisband wehrt sich als Jüdin dagegen, instrumentalisiert zu werden, um „progressive Politik“ zu verhindern. Sie zeigt auf den Vorwurf an, Die Linke sei eine Partei, in der der Antisemitismus deutlich zum ideologischen Kerngeschäft gehört. Das ist aber nicht die halbe, sondern die ganze Wahrheit.

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Das Ende meiner politischen Boomer-Welt

Pop & Aufklärung in der Boomergeneration.
(Foto: )

Meine Boomer-Welt geht langsam unter. Es war schön. Schön mit einer starken, konservativen CDU. Mit einer tief in der Arbeiterschaft verwurzelten Sozialdemokratie, die Männer wie Willy Brandt, Helmut Schmidt oder Klaus von Dohnanyi hervorgebracht hat. Mit einer FDP, die als intelligente Stimme für Eigenverantwortung und Freiheit eingetreten ist. Mit Grünen, ohne die unsere Flüsse immer noch Kloaken wären. Lange habe ich darauf gewartet, dass es zu Ende geht mit dieser Welt. Jetzt ist es so weit.

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Wie Elitenversagen die Extreme stärkt

erstellt mit ChatGPT

Die Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern zeigen, wie sehr politische Lähmung, wirtschaftliche Unsicherheit und eine ideologisch verengte Energiepolitik die Ränder starj macht. Während sich die politische Mitte vor den notwendigen Kurskorrekturen drückt, die CDU nach ihrem Ausscheiden aus dem Landtag in Schwerin in einer fundamentalen Krise ist, profitieren AfD, Linkspartei und BSW von den wachsenden sozialen Spannungen.

Deutschland braucht eine europäisch gedachte Energie-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik, bevor die Energiewende nicht nur die Zeitenwende, sondern auch die Demokratie mitverschlingt.

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Mit Merz gegen die Extremisten

Sieger im Machtkampf: Friedrich Merz. Foto: Wikipedia, CC BY 2.0

Der Kanzler gibt die einzig mögliche Antwort auf den Wahlsieg der Retro-Linkspartei in Berlin und den Erfolg der AfD auch in Mecklenburg-Vorpommern: Er bleibt standhaft und will die Reformen durchsetzen. Mit der Schwesig-SPD wird das jedoch schwer.

Die Hauptstadt, die Stadt von Ernst Reuter, Willy Brandt und Richard von Weizsäcker in der Hand der juden- und wirtschaftsfeindlichen SED-Nachfolgepartei, 37 Jahre nach dem Fall der Mauer: eine Horrorvorstellung. Seit Sonntagabend scheint sie Realität. Die Linke hat die Wahl gewonnen, Elif Eralp kann wahrscheinlich Regierende Bürgermeisterin werden, da die Grünen und die gerupfte SPD sie unterstützen wollen. Im Vergleich dazu fällt das Wahlergebnis im Nordosten ab.

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Die Kultur als Geisel der Diversitätsideologie

Werbung für Diversität. Bild: Arienne Thuringer auf Pixabay

Lange Zeit hatte ich den Kontakt zu meinen Bekannten in jenen Institutionen verlorenn, in denen man die Kulturpolitik dieses Landes ideologisch kreiert und verbreitet. Ich dachte ich, es wäre sinnvoll, diese Menschen wieder anzusprechen – vielleicht brauchen sie mehr Informationen darüber, wie sich ihre Kulturpolitik an der Basis auswirkt. Ich forschte im Internet auf den Seiten von Akademien, Stiftungen, Kultureinrichtungen und Vereinen, wo meine Mitstreiter von damals angestellt oder freiberuflich engagiert waren.

Schnell konnte ich feststellen, dass sie sich gut angepasst haben – vielleicht aus Überzeugung, vielleicht, um ihre sicheren, gut bezahlten Jobs nicht zu verlieren. Als ein Beispiel nehme ich die Bundesakademie für Kulturelle Bildung, wo eine Bekannte von mir jetzt als Trainerin, Beraterin und Coach für Diversity und Antidiskriminierung fungiert. Vor einigen Jahren teilten wir noch dieselbe Meinung bezüglich der Lage von Mädchen und Frauen, sowohl in der islamischen Tradition als auch zwischen den Kulturen.

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Versuch einer Neuausrichtung der CDU

Nicht nur der Name Friedrich Merz fehlt in der wohl als Unterstützung für ihn gedachten Erklärung der CDU-Ministerpräsidenten, es fehlen auch die Worte Ukraine und Russland. Die Ministerpräsidenten reden von „Stabilität“, „Tatkraft“ und „Handlungsfähigkeit“. Diese Begriffe wirken in Zeiten von sich häufenden Anschlägen in europäischen Staaten und massiven russischen Drohungen gegen Deutschland und die anderen Unterstützer der Ukraine seltsam wächsern und beinahe unpolitisch.

Einige von ihnen hatten sich selbst am Spiel des Kanzlerwechsel beteiligt oder es sogar betrieben, als sei die Welt nicht im Aufruhr und Deutschland bedroht. Darum ist es gut, dass die Ministerpräsidenten zumindest das eher mühsam gewordene „Erfolgsmodell der deutschen Koalitionsdemokratie“ beschwören.

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Hilfe, Berlin wählt seinen Untergang!

Eine Parole, mit der man in der deutschen Hauptstadt Wahlen gewinnt.
(Foto: /Flickr)

Enteignung, Israel-Hass, Demobilisierung. Das ist die unselige Koalition, die Berlin droht.

Es klingt so putzig. Irgendwie niedlich. Rot-Rot-Grün! Farben, die zu Berlin passen, oder? Wer will schon Schwarz oder Blau sein? Lange habe ich gedacht: Ach, diese Stadt hat schon so viel überstanden – das wird sie auch noch überstehen. Halten wir es einfach mit den Amerikanern. Es ist mir doch egal, wer unter mir Bürgermeister oder Sonstwas-Senator ist. Wir gehen weiter in unsere Kita, zum Bäcker und auf ein Spaghetti-Eis ins Café. Doch diese letzte Woche vor der Wahl am Sonntag hat meine entspannte Stimmung geändert.

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