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Lanzenreiter und andere Elemente der militärischen Abschreckung

Bild oben: Lanzenreiter aus der Reichswehr der Weimarer Republik, erst 1927 abgeschafft (Bild aus Wikipedia/Bundesarchiv)

Als wir 1998 einen Bauernhof in einem Ortsteil von Weißenfels kauften, fanden wir darin ein altertümliches Poster. Eine Fotografie, etwa DIN A 2. Eine Schar von Soldaten war darauf abgebildet, ein Gruppenfoto. Darunter stand:

„Und wo ich bin auf Erden, vergessen werd‘ ich’s nie.

Ich war ein Lanzenreiter in der sächsischen Kavallerie.

Zur Erinnerung an meine Dienstzeit, Grimma 1911 bis 1914“

Wir haben nicht herausbekommen, wer auf dem Foto der ehemalige Bewohner unseres Hauses gewesen war. Ein kräftiger Bauernsohn, geübt im Umgang mit Pferden muß er gewesen sein. Wie wohl alle auf dem Foto.

Wikipedia weiß: Zwei Regimenter mit je 700 bis 800 Lanzenreitern, so genannten Ulanen, hatte Sachsen am Ende des 19. Jahrhunderts. 1905 kam ein drittes hinzu. Wechens der Kriegsgefahr und zum Zwecke der militärischen Abschreckung.

Aber einmal konkret gefragt: Wenn Sie 1914, mit Beginn des I. Weltkrieges russischer Zar gewesen wären …

… und Sie überlegt hätten, ob Sie nun im ostpreußischen Memelland, also im heutigen Litauen einfallen sollten,

… und Ihnen Ihr General gesagt hätte: „Vorsicht, da stehen 2.300 deutsche Lanzenreiter!“

… hätte Sie das abgeschreckt?

Nicht? Weil das doch schon 1914 eine völlig veraltete Waffengattung gewesen sei?

Und wären 4.000 Lanzenreiter abschreckender gewesen?

Auch nicht?

Und 4.000 Panzerreiter? Ich meine: Eine ganzes Panzerbrigade 45 ?

Auch veraltet? Wo doch Großbritannien sämtliche Panzereinheiten aus dem Baltikum abgezogen hat und durch Drohneneinheiten ersetzen will ?

Aber irgendwie müssen wir die Russen doch abschrecken!

Was sollen wir denn machen, wenn diese 75 Leoparden und diese 200 Pumas, also wenn diese ganzen Tierpanzer doch schon gekauft sind?

Haben Sie eine Idee?

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Über Bodo Walther

Bodo Walther, geboren 1960 in Weißenfels im heutigen Sachsen-Anhalt, studierte 1985 bis 1991 Rechtswissenschaften in Tübingen und Bonn. Er war aktiver Landes- und Kommunalbeamter in Sachsen-Anhalt, ist heute im Ruhestand und Anwalt in der Nähe von Leipzig.

54 Gedanken zu “Lanzenreiter und andere Elemente der militärischen Abschreckung;”

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    Lieber Bodo Walther, ein paar Mio Pferde mussten im 2. WK noch zum Militärdienst antreten, quellenbelegt. So völlig nutzlos war dieses vermeintlich veraltete militärische Einsatzmittel offenbar nicht, Lanzenreiter waren natürlich längst Folklore. Eine reine Drohnenbrigade dürfte als Abschreckung kaum überzeugender sein als eine reine Panzerbrigade. Vermutlich macht es der Mix, und darin hat wohl auch der Panzer weiterhin seinen Platz. Russland ist schließlich nicht mit Drohnen in die Ukraine eingefallen, sondern ganz altmodisch auch mit Panzern. Ich bin kein Experte, die versammelte Fachkunde hier wird das sicher besser beurteilen können.

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    Lieber 68er,

    Pazifisten sind Teil des Problems. Hear me out.

    Also, zunächst, nichts gegen Pazifismus. Ich bin keiner, weil Gewalt für mich ein adäquates Werkzeug ist, wenn es….Trommelwirbel….adäquat ist. Ich weiß nicht, ob Pazifismus naiv ist, weil ich ihn nirgendwo und nirgends gesehen habe. Ich habe Kosten-Nutzen-Rechnungen gesehen, bei denen man zum Schluss kam, dass Gewalt nicht zu den Ergebnissen führt, die man haben will. Kein Pazifismus weit und breit. Die Frage danach hat sich nie gestellt. Die überwältigende Mehrheit will über Kosten/Nutzen/Schaden sprechen. Wer eine robuste Landesverteidigung will, ist kein Pazifist. Und trotzdem schreibt und redet jeder Kriegshäuptling über den schädlichen Einfluss des Pazifismus. Um eben nicht über Kosten/Nutzen/Schaden zu sprechen, denn dann fliegt ihm sein Projekt um die Ohren. Aber warum klappt das Reden über Nebensächliches so gut? Weil es immer, wirklich immer, denn einen Pazifisten in der Diskussion gibt, der den Ball dankbar aufnimmt, um über sein Anliegen zu sprechen. Und dann wird es Abstrakt, wir reden über Augustinus und Kant und die menschliche Natur und das Wesen des Menschen an und für sich….blabla. Worüber wir nicht reden: Wer ist auf die Idee gekommen, fünf schwer bewaffnete Jugendliche an einen Checkpoint am Arsch der Welt zu stellen? Macht es Sinn, dass einer sein Leben, der andere sein Bein verliert und ein anderer sich in zwei Jahren im erweiterten Suizid erschießt? Abgesehen von den von ihnen getöteten Einheimischen, aus denen man eine eigene Fußball-Liga hätte betreiben können. War das sinnvoll oder war es eine publizistische Geisterbeschwörung, mit der unsere Kriegshäuptlinge glauben, mit Taliban, Putin, dem Islam und damit letztendlich Hitler selbst kommunizieren zu können? Ein Zeichen setzen …. das postmoderne Äquivalent zum geschlachteten Huhn einer Voodoo Zeremonie. Nur halt mit jungen Soldaten und verwirrten Einheimischen.

    Aber so weit werden wir nie kommen. Das ist, als ob bei der Dorfversammlung jemand „O, Jesus, das ist Unsinn“ ruft und der Zeuge Jehovas dann drei Stunden über die Offenbarung spricht. Pazifisten sind ein wichtiger Bestandteil der Debatte, damit es die eigentliche Debatte, bei der es um Zahlen, Wahrscheinlichkeiten, Risikoabwägungen und Kapazitäten geht, niemals geführt wird. Wir werden nie auseinanderschrauben, warum unsere Kriegshäuptlinge sich immer und immer wieder darauf zurückziehen müssen, dass die Idee gut war, nur schlecht umgesetzt wurde (Ähnlichkeit mit existierenden oder verstorbenen historischen Weltanschauungen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt).

    Nichts für Ungut, schon gar nicht persönlich. Nochmal: Pazifisten und Pazifismus waren nie, wirklich nie, ein Thema. Die tragen Schuld und Verantwortung für herzlich gar nichts. Aber ich verstehe nicht, warum sie (nicht Sie, dafür sind hier die Kommentarspalten ja da) den Ball annehmen und mitspielen.

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      Hallo Herr Stevanovic,

      ich glaube, wir reden ein wenig aneinander vorbei. Mein Pazifismus ist auf den ersten Blick vielleicht naiv, aber auch eine Entscheidung einer Kosten-Nutzen-Abwägung. Ich bin zum einen christlich erzogen und komme auch rational nicht an Kants kategorischen Imperativ vorbei, um mich vom Pazifismus zu entfernen. Was habe ich davon, andere Leute zu töten? Ich habe zu viele gesehen, die daran kaputt gegangen sind. Und meine These ist, je mehr Menschen es gibt, die glauben, Krieg mache Sinn, desto eher bekommen wir Krieg. Das war in meiner Jugend anders, da gab es zwar noch die Bundeswehr und viel Säbelrasseln, aber es gab sehr viele Leute, die die Schnauze voll vom Krieg hatten und sich mit viel Engagement dafür einsetzten, dass es zumindest den nächsten „grossen Krieg“ nicht geben dürfe. Dafür redete man sogar immer mit dem Feind, und hielt die sog. „Kanäle“ offen.

      Und ich hatte auch die Kosten-Nutzen-Sache angesprochen, als ich darauf hinwies, dass es für den „kleinen Mann“ im Zweifel immer ein Verlust ist, in den Krieg zu ziehen (Arm, Bein, Leben, Zeit mit der Familie, moralische und psychologische Integrität etc.). Für die Menschen der „herrschenden Klasse“ hingegen sind die Verluste überschaubarer und die Gewinnaussichten sehr verlockend.

      Meinen Sie es gibt später noch neue Staffeln der Serie „Diener des Volkes“ wo das grausame Ende noch gezeigt wird? Mit Jagden auf Rekruten, dem Tod an der Front, POV Drohne und POV gejagter Rekrut? Mit all den Machenschaften, den Zirkeln, die im Hintergrund über Tod und Gewinn feilschen?

      Leute wie Sie und ich ahnen das und wollen das wissen, deswegen googeln Sie auch um wenigstens etwas näher an die Kursk-Wahrheit heranzukommen. Aber selbst interessierte, auf den ersten Blick gescheite Leute, glauben den unterkomplexen Irrsinn, in der Ukraine würden unsere „westlichen Werte“ verteidigt? Welche Werte?

      Sie können es nennen, wie sie wollen. Mir geht es vor allem darum, dass Töten aus meiner Sicht nichts bringt und noch mehr Gewalt produziert. Das ist irre. Nennen Sie es Pazifismus, für mich ist es Vernunft. Und genau die glaube ich in Ihren und Herrn Walthers Texten gesehen zu haben. Die Erkenntnis, dass da von Menschen Krieg geführt ohne dass die eigentlich zu wissen warum.

      Gruß 68er

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      Einen habe ich noch: Sie meinten in einer Spalte, dass Sie im Kriegsfall abhauen würden. Ihre Absicht in allen Ehren. Nach meiner Erfahrung weiß niemand, wie er in solchen Situationen reagieren würde. Gewalt verändert Menschen. Wenn Ihre Stadt brennt, werden wir herausfinden, was Sie tun würden, und ich bete es nie zu erfahren. Gewalt ist produziert vorhersehbare Ergebnisse nur technisch an der Einschlagsstelle. Alles andere ist Drehen am Glücksrad. Sie wissen nicht, welchen Preis für Sie gewinnen werden.

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        Wir können es nennen wie wir wollen. Ihr Beispiel, auch bei Herrn Walther, bringt es ja richtig auf den Punkt: im Krieg gibt es kein richtiges Leben im falschen. Das klingt für Sie wieder typisch abstrakt, wie es für mich bundesdeutschen Frriedenswohlstandslümmel bezeichnend ist, aber das kommt nicht nur aus einer abstrakten Überlegung heraus, das ist eine familiäre und auch kulturelle Prägung bei mir.

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        Mein Großonkel war noch im 1. WK an der Westfront um am Isonzo. Der hat gesagt, da soll man sich raushalten, wenn es irgendwie geht. Er musste an die Front am Isonzo, weil er versucht hat in die Schweiz zu desertieren.

        Dann habe ich unzählige andere Geschichten von Krieg gelesen, aus der ganzen Welt und aus vielen Epochen der Menschheitsgeschichte. Für mich würde dabei klar, dass die ganze Kriegstheorien für mich unlogisch ist. Je mehr sich raushalten, desto höher ist nach meiner Meinung die Wahrscheinlichkeit, dass es letztlich weniger Gewalt und Tote gibt. Und gerade die Reaktionen der Staaten auf das Agieren von strikten Pazifisten scheinen das zu bestätigen. Finde ich.

        Ich selbst habe die Jugoslawienkriege mit grösstem Interesse verfolgt, in etwa so wie Sie die Kursks-Sache. Ich könnte das nicht verstehen, da genau das passiert ist, was Sie beschreiben. Die Leute RE-agieren im Krieg hoch emotional und situationsbezogen. Ich kann nicht sagen, wie ich da reagieren würde, und darum geht es auch gar nicht. Ich weiss aber, dass ich alles dafür tun will, dass es nicht zu so einer Situation kommt. Und Pazifismus ist daher für mich vor allem gegen jede Form von Militarisierung zu kämpfen und für Verhandlungen zu sein und letztlich dann, wenn es eskaliert, die Düse zu machen.

        Ich weiss nicht mehr, ob mein Trockenbauer Kroate, Serbe oder Bosnier war, jedenfalls erzählte er mir, dass er als junger Mann mehrere Tage in einem Keller war und seine Truppenführer ihm Greuelmärchen von Vergewaltigungen und Morden erzählt haben und danach hat er auf seine Freunde aus Kindheitstagen geschossen. Das man so etwas macht, selbst wenn man sich vorher als Pazifist sah, kann ich nachvollziehen. Deswegen kein Pazifist zu sein, macht für mich aber nun wirklich keinen Sinn.

        Sie haben Recht, es geht immer um KostenNutzen und für die einen hat sie Nation einen Wert und für andere die Religion. Siehe nebenan der seltsame Herr, dem die NATION der Ukraine „über alles“ geht, über Menschenrechte etc. Das kann man klar benennen und ich bin eine Entität, die keinen Sinn mehr hat, wenn sie tot ist. D.h. mein eigenes Leben preise ich in der Rechnung ziemlich hoch ein. Da bin ich ehrlich. Und letztlich geht es KJN, das glaube ich zumindest, auch nicht so sehr um Menschenrechte, sondern um Ordnung und besitz. Deshalb passen da auch Bodo Ws Beispiele mit den Räubern im Urwald.

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      „Es ist kein Zufall, dass das wichtigste Exportgut der liberalen Demokratie in den letzten 30 Jahren der Krieg ist und die Liberalen sein wichtigster Produzent.“
      Genau das ist die Zweischneidigkeit (‚Dialektik‘) der Realität. So wie Sozialsysteme nicht ohne Grenzen existieren können. Oder CSD- Paraden.. Deswegen muss man nicht ‚für Krieg‘ sein. Und wer ist das schon (?), ich meine ernsthaft, Frau Strack-Zimmermann kann ich nicht ernstnehmen und wenn doch: Dann verabscheue ich ihr Ansinnen, Ukrainische Bauern für „unsere Freiheit“ sterben zu lassen, weil ‚wir‘ nicht kämpfen wollen oder können. Nein es gibt wohl kein richtiges Leben (im Kant’schen Sinne) im falschen. Und genau das ist aber der Fall. Ob uns das nun pass, in „unserer Demokratie“ oder nicht. Ich habe keine Antwort auf das alles, aber es wäre schon ein Fortschritt, diese Amoralität unserer Existenz wenigstens zur Kenntnis zu nehmen.

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    Abschreckung läuft heute, in Zeiten von ABC-Waffen, auf zwei Ebenen ab: Nicht mehr nur militärisch wie zu Kaisers Zeiten (wenn man selber Massenvernichtungswaffen hat) sondern auch politisch (wenn man Verbündete hat, die darüber verfügen). Entscheidend für die Wirksamkeit der Abschreckung ist aber, dass die Drohung, bei Bedarf auch mit Massenvernichtungswaffen zuzuschlagen, glaubwürdig ist. Ein Angriff auf Estland wäre gleichzeitig ein Angriff auf die dort stationierten britischen Truppen und damit auf Truppen einer Atommacht.
    Es ist ähnlich wie in Westdeutschland während des Kalten Kriegs: Ob die NATO-Streitkräfte die konventionell deutlich überlegenen Truppen des Warschauer Pakts lange hätten aufhalten können, kann man nicht als gegeben hinnehmen. Aber der Kalte Krieg ist vor allem deshalb nicht heiß geworden, weil Washington, London und Paris keinen Zweifel daran gelassen haben, dass im Falle eines Angriffs auf die BRD von den Staaten des Ostblock nicht viel mehr als eine Trümmerwüste übrig bliebe.
    Und darum darf bezweifelt werden, dass ein russicher Angriff auf das Baltikum so abliefe wie der 2022er Angriff auf die Ukraine: Mit regulären Truppen und Hoheitszeichen. Es wäre eher das Modell Krim/Donbas von 2014: „Grüne Männchen“, die einen vermeintlichen Volksaufstand als Selbstschutz der russischen Minderheiten vorgaukeln, aber noch unterhalb der der Eskalationsstufe mit offiziellen Truppen. Und genau gegen solche Gruppierungen ist eine Panzerbrigade doch noch ein brauchbares Mittel.

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      Lieber Jens Breitenbach,

      Sie Experte.

      Für wie hoch, also mit welchem Prozentsatz der Bevölkerung schätzen Sie den Anteil Russischsprachiger in LITAUEN ?

      Den Putin schützen wöllte ?

      Und wo, in welchem Landesteil leben die Ihrer Meinung nach?

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        Lieber Bodo Walter,
        tun wir doch nicht so, als ob das für den Kreml bei der Suche nach einem Vorwand für einen Überfall ernsthaft eine Rolle spielte. Auch wenn es nur zwei Familien in einem abgelegenen Dorf auf litauischem Boden sind, kann man davon ausgehen, dass die Karte irgendwann gezogen wird. Schlicht, weil die Lage es inzwischen erfordert. 2022 träumte Putin noch davon, in die Geschichtsbücher einzugehen als derjenige, der die aus seiner russischen Sicht größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts (nach seinen Worten den Zerfall der UdSSR) rückabgewickelt haben würde. Mittlerweile kommt aber die stillschweigende Vereinbarung, die er mit der Bevölkerung geschlossen hat (das Regime sorgt dafür, dass es dem Volk wirtschaftlich besser geht, dafür verhält sich das Volk friedlich), ins Rutschen, und da ist schon seit Jahrhunderten ein probates Mittel, einen äußeren Feind heraufzubeschwören.

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        Lieber Jens Breitenbach,

        zwischen der Krim und dem Baltikum gibt es gewaltige Unterschiede:

        DER WOHLSTAND

        Als „Putin“ die Krim 2014 annektierte, annektierte er ein Gebiet im zweitärmsten Land Europas. Mittlerweile ist die Ukraine, auch durch den Krieg, mit einem jährlichen BIP von rund 5.719 US-Dollar pro Kopf das ärmste Land Europas. Das Zweitärmste ist Moldau mit 7.000 bis 7.500 US-Dollar pro Kopf.
        Demgegenüber liegt das BIP in Rußland pro Kopf bei 18.525 US-Dollar.
        Das bedeutet: Ein Anschluss an Russland verspricht einem russischsprachigen Ukrainer einen WohlstandsAUFstieg.

        Das BIP pro Kopf ist in Litauen allerdings 36.545 US-Dollar hoch und damit doppelt so hoch wie in Russland.
        Das bedeutet: Ein Anschluss an Russland verspricht einem russischsprachigen Litauer einen WohlstandsABstieg.
        Schon allein deswegen hat Putin unter russischsprachigen Balten nicht diese Anzahl an Fans, welche vor allem die lettische und estnische Regierung so fürchtet.

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    Das Massaker an naiven ukrainischen Soldaten, zu dem die Sommeroffensive 2023 wurde, hat mich schockiert. Ich habe im Vorfeld Tage Zeit mit Informationssammlung verbracht. Russische Kanäle, Ukrainische Blogs und immer wieder in Wikipedia schauen, was sich hinter einer Waffenbezeichnung verbirgt. Eigentlich wussten alle mit Internetanschluss, was die Jungs erwartet. Nein, nicht alle…die Medien in den engagierten Ländern kolportierten immer wieder die Aussage eines ukrainischen Haudegens, der meinte, er würde die Russen mähen wie Rasen, so im Verhältnis von 1:20. Was soll ein Soldat auch sagen, wenn ihm ein Mikrofon vor die Nase gehalten wird? Die Legende der Fleischwelle war geboren. Wenn die Russen 1:20 Verluste erleiden, ist Russland in paar Jahren entvölkert, hipphipp hurra!!! Die Hilferufe der ahnungslosen Ukrainer, die mit diesem Mist bei der Ausbildung im Westen gefüttert worden, waren eine Zeitlang auf Youtube zu hören. Statt 20km vorzurücken, waren zwei Drittel der idealistischen jungen Männer nach 200 Meter tot.

    Was ich verstanden habe: Der Diskurs ist nicht dafür da, dass über die beste Lösung gestritten wird, es ist eine Plattform um Leute zu motivieren, Dinge zu tun, die sie sonst aus gutem Grund nicht machen würden. Sich verheizen lassen, zum Beispiel. Ich bin es leid, über Pazifismus zu reden. Es leuchtet mir ein, ihn zum tausendsten Mal zu widerlegen, ist ein schnell und leicht geschriebener Text. Der Diskurs ist nicht dafür da, Niederlagen aufzuarbeiten und kommunikative Selbstläufer bis zur Realitätsverweigerung zu Hinterfragen. Der Diskurs fragt nur, auf welcher Seite man steht. Nach der Reichbürgerhysterie bei Corona, sind wir nahtlos in die Putinversteher-Debatte geglitten.

    Wir könnten im Baltikum auch Steinschleuderer hinschicken, wissend, dass sie alle sterben werden. Es geht im Diskurs nicht um das Ergebnis, sondern um Haltung. Die tausenden Ukrainer, die verreckt und verblutet sind, waren für unseren Diskurs nicht mehr als menschliche Schutzschilder unserer richtigen Einstellung. Den richtigen Glauben. Womit wir uns momentan noch hinter der Aufklärung positioniert haben.

    lions led by donkeys? lions convinced by donkeys
    Selbst das ukrainische Oberkommando wollte diesen Angriff nicht. Aber wegen dem öffentlichem Druck…blabla, jeder kann es googeln. Wie konnte es soweit kommen? Wo kam der Druck her? Wer hat so vehement Falschinformationen verbreitet, dass die ukrainische Armee ihre offensiven Einheiten für nichts verlor? Ich weiß nicht ob ich recht habe, ich habe es so beobachtet. Leider ist die Karawane weiter gezogen, also who gives a fuck? Der Junge, der sich freiwillig gemeldet hat, hat es ja freiwillig getan. Freiheit ist die Freiheit, Risken selbst zu tragen, nicht wahr?

    Nur so ein Gedanke: Vielleicht würden sich viel mehr deutsche Jugendliche zum Militärdienst melden, wenn sie das Gefühl hätten, dass ihr potentielles Opfer einen Sinn hat. Sinn im Sinne von tatsächlich etwas zu verteidigen. Statt im Rahmen eines verqueren Diskurses irgendwo im nirgendwo auf verlorenem Posten zu landen. Die Kinder haben auch Internet, muss man mit einplanen.

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      Mir gruselts angesichts der Freude über brennende russische Paketverteilungszentren.
      Sicher: So ist Krieg. Und „die“ haben ja angefangen.

      Aber der Glaube, dass „die Russen“ dadurch nicht kriegsentschiedener, sondern kriegsmüder würden? Hä?

      Krieg ist ein Tummelplatz für Erfinder. Auch für russische Erfinder.

      Mein Großvater startete 1914 als (ja, freiwilliger) Meldeläufer. 1916 bauten Siemens & Halske dann diese Feldtelefone mit Kurbelinduktor und Telefonhörer.
      Da hatte er aber schon ein Loch im Schädel und war blind.

      Weils den Stahlhelm noch nicht gab.

      Der kam dann für die armen Schweine, die in Verdun verheizt wurden. Ca. 377.000–540.000 Franzosen, ca. 337.000–434.000 Deutsche. Alle tot.

      Und so ging das immer weiter und so geht das jetzt auch in diesem russisch-ukrainischen Krieg weiter.

      Weil Krieg ein Tummelplatz für Erfinder ist.

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        Hallo Herr Greven, löschen Sie jetzt Kommentare bzw. haben Sie meinen hinterhergeschobenen Kommentar gelöscht, um Speicherpatz zu sparen oder warum auch immer?
        Das ist natürlich Ihr gutes Recht, aber würde für mich heißen, dass ich mich hier in aller Höflicheit verabschiede.

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        Ich gebe nicht jeden Kommentar frei. Als presserechtich Verantwortlicher hafte ich im Zweifel auch für Kommentare hier. Desehalb entscheiden wir, welche Kommentare wir veröffentlichen und welche nicht. Das hat mit Zensur nichts zu tun, sondern ist eine redaktionelle Entscheidung, genauso wie bei Beiträgen von Autoren. Andere Blogs und Onlineseiten von Medien halten es genauso. Außerdem hatte ich ja darauf hingewiesen, dass die Kommentarfunktion nicht für längerer Diskussionen zwischen einzelnen Usern gedacht ist, sondern die bitte auf privaten Kanälen geführt werden können.

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        Hallo Herr Greven,

        Ihr Blog, Ihre Arbeit, Ihre Regeln, fair enough. Wir stehen hier wenig im persönlichen Kontakt, weil das eben nicht notwendig war. Ich bitte Sie deswegen, meinen Post zu veröffentlichen. So können die, die weiter debattieren möchte, es auch tun. Problem gelöst.

        bittehierklingeln@freenet.de

        Gruß
        Stevanovic

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        Tauschen Sie Ihre Kontaktdaten aus und unterhalten Sie sich dann bitte privat. Dies ist ein Autorenblog, keine Unterhaltungsplattform.

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        @Roland Ziegler (u.A.).. folgen Sie dem Rat von Herrn Greven und klingeln Sie mal bei Stevanovic, da passiert gerade was.

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        @Ludwig Greven: Diese Begründungen sind vorgeschoben – in Wirklichkeit handelt es sich sehr wohl um Zensur, Willkür, Autoritarismus und verletzte Eitelkeit. Alan Posener hat sich auch gelegentlich beschwert, wenn sich die Kommentare verselbständigt haben, aber er sich nie so aufgeführt und es ist sicher nicht in seinem Sinne, wie Sie das hier handhaben. Der Blog hat nicht nur von den Autoren, auch von seinen Kommentatoren und Diskussionen gelebt und letztere hören jetzt auf.

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        Verletzte Eitelkeit? Sie sollten nicht von sich auf andere schließen. Das Blog lebt von seinen Autoren und Austausch zu ihren Beiträgen, nicht von ewigen Selbstgesprächen. Dafür gibt es andere Plattformen.

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        Sie haben als Begründungen hier zunächst angeboten: Speicherplatz und Haftungsproblematik. Beides ist absurd. Inzwischen ist ihre Begründung anders, nämlich dass es um den Austausch zu den Autorenbeiträgen gehen soll. Diese Begründung kommt der Wirklichkeit schon näher. Die Diskussionen, die Sie so stören, dass Sie sie löschen, nehmen immer ihren Ausgang bei den Beiträgen. Aber sie entfernen sich nach einiger Zeit von ihrem Ausgangspunkt. Nun fühlen Sie sich berechtigt einzugreifen und den Punkt festzulegen, an dem ein Beitrag zu sehr vom Thema abweicht und gelöscht wird. Dies ist willkürlich und motiviert durch das Bemühen, den Beiträgen selber mehr Bedeutung zu verschaffen. Dies nenne ich eitel. Umgekehrt, auf der Kommentorenseite, möchte ich frei kommentieren können und sicher sein, nicht umsonst zu tippen und insb. Nicht abhängig zu sein von Ihren Vorstellungen, was passend ist und was nicht.

      9. avatar

        Lieber Roland Ziegler,

        don’t feed the troll!

        Klingeln Sie einfach mal an.

        LG 68er

    2. avatar

      Ich bin ja immer interessiert an Widerlegungen des Pazifismus, gerne auch, wenn sie kurz sind. Ich finde aber Sie – und auch Herr Walther im nachfolgenden Text – haben eigentlich jeweils sehr gute Begründungen für den Pazifismus geschrieben.

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        Na ja, Achtundsechtziger,

        der christliche Pazifismus ist meiner bescheidenen theologischen Kenntnisse nach kein Entwurf zur Gestaltung der Welt.

        Sondern ein Entwurf zum Erhalt des Seelenheils. Weil der Beruf des Soldaten an der Seele nagt.

        Gegnerische Soldaten erschießen? Diesen CSD-Terroristen erschießen? Da kriegt „man“ die Seele ja noch beruhigt.

        Aber weil im richtigen Krieg derjenige zuerst tot ist, der zuletzt schießt, macht der Schnellschuss auch mal Kollateralschäden. Und das kriegt die gesunde Seele schlecht auf die Reihe. Wenn sie denn wirklich noch eine Rest-Gesundheit aufweist.

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      Lieber 68er, ja man kann darüber sprechen, aber es wäre am Thema vorbei. Nirgends gab es Pazifisten. Weder im Westen, noch der Ukraine, erst recht nicht in Russland. Warum wird hier im Blog immer wieder über Pazifismus schwadroniert?
      Weil es eben die Natur der Publizistik ist, Menschen zu bewegen. Erst wenn junge Menschen freiwillig in den Tod gehen, hat ein Publizist eine Spur hinterlassen. Der Informationsgehalt ist deswegen nicht höher als in Serbien der 90er.

      Die Diskussion über Pazifismus soll vernebeln, dass es ganz konkrete, praktische Fragen gibt…Und dass die 4.Gewalt, die kontrollierten soll, nicht mehr kontrolliert. Und das kostet die Leben derer, die ihnen glauben. Der Lack ist ab.

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        Pazifismus, lieber Pan Stevanovic,

        ist ja meiner bescheidenen Ansicht nach die Haltung, sich lieber erschießen zu lassen, als sich gegen den Räuber zu wehren.

        Wechens des Seelenheils.

        Einen ehemaligen Haftkameraden von mir hatte es zu Mennoniten in einen Urwald in Südamerika verschlagen (Eh, die können alle deutsch!). Wo er das unter ihnen auch „so machte“.

        In so nem failed state.

        Ab und an kamen die Räuber vorbei. Nahmen alles mit, was für sie von Wert war und erschossen niemanden. Man kannte sich ja mittlerweile. Nicht lebensgefährlich, so ein Leben, erzählte er. Aber furchtbar anstrengend.

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        Für Pazifismus braucht es Pazifisten und an denen mangelt es, um überhaupt darüber sprechen zu können. Ziehen wir die „was sollte Putin denn sonst machen“ Fraktion ab (vielleicht…keinen Krieg?) und die „dümmste Nummer seit suchdirwasaus“ und vielleicht noch die „wir warten auf unsere Bewährung“ …. ja, da bleiben wenige übrig. Und das ist ja der Punkt. Viele wollen Europa verteidigen, aber nicht nach Taiwan oder nach Subsahara. Pazifismus ist eine Phantomdebatte.

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        Lieber Stevanovic,

        ich bin so ein naiver Pazifist und auch noch so ein schlechter Vater, dass auch noch meine Kinder Pazifisten geworden sind. Ich habe keine Lust, Menschen umzubringen, auch wenn die mich umbringen wollen oder meine Familie. Wenn es nur so Menschen geben würde, wie mich, gäbe es keinen Krieg. Gibt es aber nicht, weil immer irgendwelche Publizisten meinen, wir würden bedroht und dann Menschen bereit sind, andere Menschen umzubringen, denen auch erzählt worden ist, sie würden bedroht. Ich bin vielleicht naiv, aber nicht das Problem. Das Problem sind die Leute, die nicht die Phantasie haben, dass es auch anders geht und deshalb bereit sind zu töten. Ja, ich würde der Gewalt weichen, aber vorher dafür kämpfen, dass es keinen Krieg gibt. Und da ist es gut, den Leuten klarzumachen, dass Krieg nur Opfer produziert, es sei denn man heisst, Krupp, Quandt oder Abs bzw. heute, Musk, Karp und wie die ganzen Kriegsgewinnler alle heißen.

        Beste Grüße

        68er

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        Lieber 68er, es geht doch um was ganz anderes beim Pazifismus und das haben seinerzeit schon die Prüfungsausschüsse für Wehrdienstverweigerer wahrscheinlich absichtlich durcheinandergeworfen: Selbstverteidigung ist Menschenrecht und Privatsache, Krieg ist (nach Clausewitz) Politik. Erkennen Sie den Unterschied?

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        @Achtundsechziger; … Wenn es nur so Menschen geben würde, wie mich, gäbe es keinen Krieg.

        … mit dieser Einstellung füttern Sie das Krokodil, in der Hoffnung, dass es Sie als letztes frisst. Mehr nicht.

        … *die christliche Glaubenslehre kennt ein Naturrecht auf Notwehr und Selbstverteidigung. Das ist keine Perversion der Friedensbotschaft Christi, sondern ihre praktische Umsetzung. Die Aufforderung Jesu zum radikalen Gewaltverzicht in der Bergpredigt, Mt 5, 38ff., bezieht sich nicht auf konkrete Handlungen, sondern auf die innere Haltung des Menschen, die praeparatio cordis (Haltung des Herzens), wie Augustinus es nannte. Die innere Haltung des Christen sagt ihm: Krieg ist ein Übel, auf das nur nach Ausschöpfung aller friedlichen Mittel zurückgegriffen werden darf. Die Voraussetzung eines Krieges ist immer die Verfehlung des anderen, denn ’nur die Ungerechtigkeit der Gegenpartei nötigt dem Weisen gerechte Kriege auf‘ (Augustinus). Dieses Übel kommt in einem eschatologischen Sinne auch dem ungerechten Gegner zugute, da er so in die von ihm verlassene Ordnung zurückkehren kann. Mit dieser erzwungenen Umkehr orientiert man den Kriegsauslöser wieder auf Gott hin und trägt damit letztlich dadurch dem Gebot der Feindesliebe Rechnung. Ließe man den Ungerechten gewähren, entfernte er sich in dem Irrglauben, seine Ungerechtigkeiten würden sich lohnen, mehr und mehr von Gott, dessen letztem Urteil er sich jedoch nicht entziehen kann.*

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        Es müsste darum gehen, den Willen zur Selbstverteidigung und die Politik mit dem Krieg als ihrer Fortsetzung mit anderen Mitteln wieder in Einklang zu bringen. Davon sind wir allerdings weiter entfernt, als wir je waren. Und Hans hat völlig Recht: Der politische Pazifismus ist bereit, andere für die eigene Ruhe und Bequemlichkeit zu opfern. Getarnt wird das als Humanismus. Gleichzeitig möchte man allen Asyl gewähren, die vom Krieg verfolgt sind, was in seinem Größenwahn imperialistische Züge (freilich ohne Imperialismus) trägt. Da passt gar nichts mehr zusammen.

      7. avatar

        Ich find’s klasse, welcher Aufwand hier betrieben wird, das „Nicht töten wollen“ zu desavouieren. „Augustinus“, „Imperialismus“ irgendwie hab ich noch sowas wie Feigheit („Bequemlichkeit“) gehört. Das ist das typische kollektive Geraune, wenn einer bei einer dreckigen Sache nicht mitmachen will. Funktioniert bei mir nicht. Macht Euch Eure Finger selber dreckig. Ich versuche vorher die Düse zu machen.

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        Lieber 68er, niemand zwingt Sie, sich mit der Wirklichkeit der Bedrohung durch andere Länder oder Gesellschaften auseinanderzusetzen. Ich könnte das gut nachvollziehen. Nur beanspruchen Sie bitte keinen moralischen Anspruch, also einen Imperativ für andere damit.

      9. avatar

        Doch, Господин Степановић,

        „Die Pazifisten“ gibt es. Und da die Weigerung, Soldat zu werden, besonders im Krieg auf die Probe gestellt wird, …

        … weil ja Soldaten im Krieg gebraucht werden, ….

        … und im Krieg der Vater Staat ungemütlicher wird als zu Friedenszeiten, …

        … zahlen Pazifisten dann einen hohen Preis. Den ich als 66-jähriger gar nicht zahlen muss. Die bei der Bundeswehr würden mich doch nicht mal nehmen, wenn ich mich freiwillig meldete (Und Achtundsechziger auch nicht.)

        Weil christlicher Pazifismus der Sorge ums Seelenheil entspringt, sind es dann die religiösen Fundis, welche den Verlust des Seelenheils mehr fürchten als die irdischen Strafen. (Jesus Christus sagt sogar in Matth. 10 Vers 28, dass der Verlust des Heils der unsterblichen Seele mehr zu fürchten sei als der Tod.) Der Durchschnittsbürger sagt über sie: „Was für Spinner!“

        Christlicher Pazifismus hat zwei Quellen:

        1. Weltfeindschaft
        Zeugen Jehovas z.B. gingen in der DDR lieber 20 Monate ins Gefängnis, als auch nur im Waffenrock der Nationalen Volksarme als Bausoldat zu dienen. Weil auch das dem staatlichen Militär diene. Was mich 1981 im Gefängnis an den zwei Zeugen in unserer Schicht beeindruckte, war die HEITERKEIT, mit der sie das trugen. Böswillige würden sagen: „Na, die sind ja total verstrahlt“.
        Das entspringt einer Sicht auf eine Welt, die abgrundtief böse sei und an deren Händeln sich der Gottgefällige lieber nicht beteilige. Deshalb gehe diese Welt sowieso bald unter und Glück gebe es sowieso erst in Jehovas Königreich, das vorerst noch im Himmel liege.
        Ist ne uralte Sicht, in Westeuropa im Mittelalter als Katharer verfolgt, von denen dann das Wort „Ketzer“ abgeleitet ist. Auf dem Balkan im Mittelalter als Bogomilen in Bosnien verbreitet.

        2. Üble Erfahrung
        Die wichtigsten christlichen Pazifistengruppen im deutschen, niederländischen und britischen (und US-amerikanischen) Kulturraum sind „Täufer“, von denen die Mennoniten die größte Gruppe sind (Amish gehören aber auch dazu.)

        Täufer lehrten in der deutschen Reformationszeit, also nach 1517, dass nur Erwachsene sich taufen lassen könnten. Hießen deshalb unter den Protestanten „WIEDERtäufer“.

        Einige von ihnen waren führende Figuren im deutschen Bauernaufstand 1524-26 gewesen und schworen nach dessen Niederschlagung in der Augsburger Täufersynode vom 20. bis 24. August 1527
        – nie
        – nie
        – nie
        wieder eine Waffe anzufassen. Das schworen sie nicht auf Druck von außen, sondern aus heilsamem Entsetzen über sich selbst.

        Diese Gruppen lehren und lehrten auch, dass der wahre pazifistische Christ bei bewaffnetem Angriff alles zusammenpacken solle und woanders hin gehen. Mennoniten, benannt nach dem Urprediger Menno Simons …
        https://de.wikipedia.org/wiki/Menno_Simons
        … sind deshalb auf der ganzen Welt verbreitet.
        In den USA marschieren sie bei jeder Pazifisten-Demo bzw. „Pazifisten“-Demo voran.

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        Lieber Herr Walther,

        Sie, ich, unsere Mitkommentatoren…keiner war im Krieg. Entschuldigen Sie, dass ich auch Ihrem Pazifismus wie jeder Trockenübung ein gewisses Misstrauen entgegen bringe.
        Ja, es gibt Pazifisten….und nein, sie waren für Krieg und Frieden nie wirklich relevant. Nirgends. Aber nochmal: Aus Schwäche Pazifist sein oder die „notwendige“ Gewalt befürworten, ist kein Pazifismus. Wer meint, Putin hätte keine Wahl gehabt, außer eine 500kg Gleitbombe in ein Wohnhaus zu steuern, ist kein Pazifist. Damit meine ich nicht Sie, ich versuche zu verdeutlichen, dass der Begriff Pazifismus sehr gerne auf Entscheidungen angewendet wird, die situativ getroffen werden…und dann ist es eben kein Pazifismus. Ihnen und anderen glaube ich erst, wenn Ihre Stadt brennt und Ihre Lieben sterben und Sie noch einen Knüppel halten können. Denn erst dann werden Sie Ihre Prinzipien, Ihre Bildung und Wissen brauchen, um die eine Entscheidung zu treffen. Pazifismus ist dann bestimmt die schwerste, aber die meisten scheitern schon an der Einhaltung rudimentärerer humanistischer Regeln.

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        Hallo Stevanovic, ich finde dass das das Prinzip Pazifismus überdehnt. Ich kann Pazifist sein und trotzdem, wenn es sich nicht vermeiden lässt, die bösen Menschen wegpusten, die meine Familie oder andere im Begriff sind auszulöschen. Das widerspricht sich nicht. Pazifismus bedeutet, dass man niemanden tötet, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Genauso kann man Vegetarier sein, aber bevor man verhungert, Fleisch essen. Dann ist man eben Vegetarier, der in der Notlage Fleisch ist. Prinzipien sind Leitgedanken, keine Zwangsjacken.

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        ,,, Pazifismus bedeutet natürlich noch mehr,u.a. eine bestimmte Politik (keine militärausgaben usw.). Aber die Position misst sich nicht daran, ob man Verbrechen und Mord geschehen lässt oder nicht.

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        Hallo Herr Ziegler,

        danke für den sehr passenden Vergleich. Die angeblichen Pazifisten sind wie Vegetarier, die kein Fleisch essen, wenn kein Fleisch da ist und die es essen, wenn es da ist und sind mit sich im reinen, Vegetarier zu sein. Wirklich konsistent ist in dieser Kommentarspalte nur 68er.

        Wenn sich in ihrem Werkzeugkoffer „wegpusten“ befindet, werden sie die Situation so lange interpretieren, bis es es passt. Und dann werden sie so richtig sauer auf jeden, der sie fragt, ob es wirklich keine andere Lösung gibt, Alles wird München 38 und jeder, der das anzweifelt, wird zur 5. Kolone. Wer nur den Hammer kennt, der sieht lauter Nägel und glaubt dann, das Zähnefletschen noch zu nett sei.

        Es ist kein Zufall, dass unsere Liberalen und nicht die Rechte sich in einen Todeskult verwandelt haben. Gewalt und Paranoia trifft die am härtesten die, die sich Ihrer friedlichen und gerechten Sache am sichersten fühlen und deswegen alle Bremsen ausgebaut haben. Ist Ihnen aufgefallen, dass sich hier im Blog die Rollen umgedreht haben? Während vor paar Jahren noch die Kommentatoren die Radikalinskis waren und Tschingtarassabumm harte Lösungen und Durchgreifen forderten (ja, ich werfe den Stein im Glashaus….ich bin kein Pazifist), sind es heute die Autoren, die wie die Herzkönigin „Kopf ab“ schreien. Das ist eine logische Entwicklung. Und wir sind am event horizon angekommen, wenn Menschen mehr Angst vor Liberalen, als vor den Rechten haben. Lasst alle Hoffnung fahren.

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        Mir fallen dazu drei Sachen ein. 1.) Muss man immer, wenn man ein Prinzip gut findet und ihm folgen will, den 150%igen Prinzipienheini geben, der päpstlicher als der Papst ist? Warun kann man nicht auch Vegetarier sein und in seltenen Fällen sagen: „Heute mach ich mal eine Ausnahme von meinem Prinzip“? Wir sind Menschen und keine Roboter. Natürlich, das kann man auch inkonsequent finden und die Inquisition herbeirufen. Aber mir erscheint das ein besseres Verständnis von Prinzipien. Ganz generell.
        Zweitens ist die Frage, ob man im Notfall (!) etwas tut und tun muss, was man prinzipiell falsch findet, etwas anderes. Wenn man sagt: „Wenn du nicht lieber verhungerst, bevor du Fleisch isst, bist du kein (richtiger) Vegetarier!“ hat man etwas Wichtiges nicht begiffen. Doch, dann ist man durchaus richtiger Vegetarier. (Ich bin weder Pazifist noch Vegetarier.)
        Drittens: Die Auseinandersetzung über den Krieg geht um die Frage, was wichtiger ist: das Recht auf Leben oder das Recht auf Autonomie. Die Leute, die bewaffneten Widerstand im Krieg propagieren, halten das Autonomieprinzip höher als das Lebensprinzip. Sie wollen verhindern, dass der Wille nicht gebrochen, sondern respektiert wird. Die Pazifisten sehen es umgekehrt: Hier muss man zunächst leben und dann erst kommt der freie Wille. Übrigens ist das Grundgesetzt hier klar auf Seiten der Autonomie. Da sist das höchste Gut in dieser Sicht Aber das muss natürlich niemand abhalten, es andersherum zu sehen.

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        Wo ich aber zustimme, ist bei der Überlegung, dass es problematisch ist, wenn man andere für sein Prinzip der Autonomie sterben lassen will. Natürlich kann man sagen, das sind meistens freiwillige Soldaten, die sind sich des Risikos bewusst. Aber es sind inzwischen viele, die nicht freiwillig dabei sind und gezwungen werden. Und hier kommt man mit dem Prinzip ins Schwimmen: Es geht doch gerade um Autonomie…
        Das ist wirklich schwierig.

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        1) Nein, lieber Herr Ziegler, ich verlange nicht die Inquisition und 150% ist grundsätzlich ungesund. Ja, ein Veganer darf auch mal Fleisch essen. Wenn er immer Fleisch ist, wenn es auf der Karte steht, ist aber kein Vegetarier. Leute, die es gut finden, dass Putin auf Leute schießt, aber Pazifisten sind, wenn zurückgeschossen wird, sind keine Pazifisten. Nach vier Jahren Krieg verfällt der Anspruch.
        2) Könnte von mir sein
        3) Nein, ganz und gar nicht. Was Sie beschreiben, ist der edle Ritter aus dem Märchen, wie er noch nie ein Pferd bestiegen hat. Es geht nicht um Freiheit oder Autonomie. Es geht darum, wie dumm, fahrlässig oder gleichgültig Ihre Elite war, Sie in die Situation zu bringen. So gut wie kein Krieg findet ohne Vorlauf statt. Und wenn es schief geht, ziehen die Herren sich gerne auf Grundsätze wie Leben oder Autonomie zurück. Oder suchen den nächsten Ort, wo sie schwerbewaffnete Jugendliche abwerfen können. Ich höre mir gerne Podcasts von Afghanistan und Irak Veteranen an. Ich kann mir nur an den Kopf fassen, was diese Leute vollkommen umsonst durchleben mussten. Bei keinem kam die Frage nach Leben oder Autonomie auf, als er erstmal da war. Wenn Sie auf das schmale Brett steigen, es würde um Autonomie gehen, wachen Ihre Kinder am Checkpoint in der Wüste auf, irgendwo im nirgendwo. Zusammengefasst: Ich muss die Frage als nicht relevant für die Ausgangsfrage zurückweisen. Kein unserer Kriege in diesem Jahrhundert wurde geführt, weil Stevanovic und Ziegler Autonomie schätzen. Und unter uns: Ja, ich schätze Autonomie sehr, nicht weniger als ein Ukrainer, Iraker oder Afghane. Aber genau deswegen bin ich kein Pazifist.

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        Aber okay…das geht auf meine Rechnung. Ich vermische die Frage, was Pazifismus sei (worüber ich, siehe oben, gar nicht sprechen wollte) mit meiner Kritik an dem Bellizismus der Liberalen. Wenn ich etwas nachdenke, haben SIe recht. Es ist genau die Frage, ob ich Autonomie oder Leben als höheren Wert sehe. Autonomie, ganz klar. Aber ich sehe nicht die Verpflichtung der liberalen Bellizisten, überall auf der Welt jedem die Scheiße aus den Rippen zu bomben, weil er nicht meinen Begriff von Autonomie teilt. Und Leute einfach so umbringen, weil ich es kann, ist keine Autonomie. Lieber Herr Ziegler, Sie waren mit Punkt 3 näher an der Ausgangsfrage als ich. Ich brauch manchmal länger.

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        Lieber Roland Ziegler „Prinzipien sind Leitgedanken, keine Zwangsjacken.“, das sagen Sie aber mal einem protestantischen Hart-Kantianer oder einem sonstigen Prinzipienreiter.. Sie haben natürlich Recht und wer gelassener mit Prinzipien umgeht, lässt sich ja auch nicht so leicht vereinnahmen. Ich denke, 68er beansprucht genau das für sich.

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      Nehmen wir die Debatte über europäische Friedenstruppen in der Ukraine. Sie sollen Russen nicht aufhalten, Ukrainer retten, sie sollen sterben. Wortwörtlich. Denn dann hat die Publizistik das für sie notwendige Material für einen Krieg, an dem wir teilnehmen oder nicht. Sie hätten sich durchgesetzt. Aber mit was eigentlich? Wenn die strategische Entscheidung fällt mitzumachen, dann machen wir mit oder nicht. Wir können heute ein Militärbündnis schließen, wenn wir wöllten. Aber es ist f0r eine Mobilisierung nützlicher, wenn unschuldiges Blut vergossen wird. Dafür und nur dafür sollen Bundis dort hin, als argumentative Hilfe für Publizisten, die im Kopf schon im nächsten Krieg sind. Na….Bock auf Wehrdienst?

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        „Der Lack ist ab“ bzw. den letzten (der kapiert, daß es keinen Pazifismus gibt) beißen die Hunde. Es scheint mir tatsächlich so zu sein, lieber Stevanovic, daß viele (für manche allzuviele) nichts mehr um die ‚vernünftigen‘ Analysen und Aussagen unserer Experten-Journalisten-Aktivisten geben. Sollen sich ihre zu bewirtschaftende Meinungs-Marktlücke solange einbilden, bis sie nur noch ist Restbeständen des polit-intellektuellen Prekariats existiert. Und das ist wohl der Fall, solange man sich im ‚aufgeklärten‘ Europa noch über The Donald aufregen kann. Sowas kommt von sowas. Wie wäre es also mal wieder mit etwas mehr Ehrlichkeit und Seriösität bei Experten.. Ich meine, falls man noch einen funktionierenden Staat haben will. Scheint ja nicht mehr so klar zu sein.

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        Oh, vielleicht klar stellen: Publizisten sind anständige Menschen wie wir alle. Hätte ich mehr Raum und Zeit wäre ich differenzierter. In Sache und Gruppe. Aber so kam es nicht. Beim nächsten mal.

      3. avatar

        „Wie wäre es also mal wieder mit etwas mehr … Seriösität bei Experten.“

        Was ist ein Experte, KJN?

        Ist jemand, der immerhin mal ein Jura – Studium angefangen, dann aber abgebrochen hat,…

        … ist der ein Experte zu der Frage, ob „man“ einem auf Bewährung entlassenen, verurteilten, Gewalttäter,…

        … ob man dem die Bewährung widerrufen kann?

        Also ich wäre dazu ja nicht mal als Anwalt ein Experte. Bin ja kein Fachanwalt für Strafrecht.

      4. avatar

        Lieber Bodo Walther: Experten können wir wahrscheinlich alle in irgendwas sein. Dazu gehört aber vor allem zu erkennen, wo die Grenze unseres Wissens ist und zuzugeben, wo man anfângt zu spekulieren oder gar zu manipulieren. Ein ehrlicher Experte wird z.B. sagen: Es ist ein Faktum daß sich die CO2-Konzentration in der Atmosphäre seit 1950 etwa verdoppelt hat und gleichzeitig einräumen, daß die deutsche ‚Energiewende‘ an dieser Entwicklung nichts ändern wird – auch und gerade wenn er der Meinung ist, es wäre der richtige Weg. Und zwar von sich aus, ohne dazu durch kritische Nachfrage genötigt zu werden. Tut er das nicht, sind seine Einschätzungen unglaubwürdig und wertlos.

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    … ich sehe Russland nicht als Gefahr für Deutschland und Europa. Ideologie im eigenen ‚Haus‘ oder so was wie die Ex-Küchenhilfe. Und Gier. Zur Erinnerung … Kiesewetter zu Weihnachten ’23 in der Sendung ‚Bericht aus Berlin‘, ARD; ‚… wenn Europa die Energiewende vollziehen will, braucht sie eigene Lithiumvorkommen. Die größten Vorkommen in Europa liegen im Donezk-Luhansk-Gebiet. Deswegen will Russland diese auch, um uns abhängig zu machen von der Energiewende mit Blick auf Elektromotoren‘ – das sind reale [sic!] Gefahren für Deutschland und Europa.

    … keine Lanzenreiter aaaber ein liberales Waffenrecht, etwa wie in Österreich, für Deutschland sehe ich nicht kritisch. Potenzielle (Gruppen)Vergewaltiger und andere ‚Messerstecher‘, die in die kreisrunde Mündung eines Peacemakers schauen … wird das ohne Frage mächtig beeindrucken. Sei denn sie sehnen sich geradezu danach Allah*) unverzüglich persönlich kennen zu lernen.

    *) … jeder Mensch, selbst der vor der ‘Zeit des Islam Mohammedanismus’, wird nach deren Auffassung als ‘Mohammedaner’ geboren.

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