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Demografie als Waffe

Frauen im Gazastreifen. Foto: Hosny Salah auf Pixabay

Das Bevölkerungswachstum in der islamischen Welt bedroht zusammen mit der Empathie im Westen die europäische Zivilisation.

Kürzlich schrieb ich in einem Kommentar: Als Israel Gaza 2005 räumte und den Menschen dort die Möglichkeit gab, ihr Gebiet nach Belieben zu gestalten, lebten dort 900.000 Araber. 18 Jahre später, kurz bevor Gaza-Terroristen am 7. Oktober 2023 israelische Zivilisten massakrierten, verkündeten ihre Statistiken eine Bevölkerungszahl von 2,2 Millionen. Niemand konnte erklären, wie sich die Bevölkerung dort so schnell derart vermehren konnte. Nach meiner Veröffentlichung meldeten sich sofort einige Bosnier zu Wort, die mich des Faschismus bezichtigten. Ihrer Meinung nach ist schon die Frage, wie viele Kinder wo geboren werden, ein Verbrechen.

Der Westen soll gar nicht erst fragen, wie Frauen dort so viele Kinder bekommen können und wie sie sie ernähren wollen. Und auch nicht, wieso die Bevölkerungszahl immer noch genauso hoch ist, obwohl Israel doch angeblich in Gaza einen „Völkermord“ begangen hat.

Ich fragte die Kritiker, wie viele Kinder sie selbst haben und warum ihr Land, das auch mal meine Heimat war, demografisch so verwüstet ist. Daraufhin verstummten sie. Es reicht, sich die Geburten- und Sterbestatistiken der Länder des ehemaligen Jugoslawien anzusehen, um zu erkennen, dass diese Gebiete vom „weißen Tod“ bedroht sind. Die Jungen wandern in den Westen ab, während sie ihren „Patriotismus“ auf die Jugend in Gaza richten, die von solch einem Mangel nicht bedroht ist.

Doch auch im Westen ist die demografische Lage nicht besser. Emanzipierte Frauen, voller Mitgefühl für die Zugewanderten, demonstrieren für Gaza, für den Iran und gegen den Kapitalismus. Für Sex und Kinderkriegen haben sie offenbar keine Zeit, weil sie täglich den im Nahen Osten Geborenen erklären müssen, wie sie die Zivilisation am schnellsten zerstören können. Hier ein Beispiel aus England, beschrieben von meiner Facebook-Freundin Birgit Kelle:

„Der Westen hat eine Art Todeswunsch entwickelt. Dieselben Probleme treten in allen Ländern auf: In Großbritannien erstritt eine Frau, die mit drei Kindern als Flüchtling aus Gaza kam, vor Gericht das Recht, insgesamt 18 Personen aus Gaza im Rahmen der Familienzusammenführung direkt in das britische Sozialsystem aufzunehmen. Ihre Eltern, ein Bruder mit Frau und vier Kindern, eine Schwester mit vier Kindern und eine weitere Schwester mit Mann und drei weiteren Kindern. Ein Mitglied des Clans hat sich in Europa niedergelassen, der Rest der Sippe wird auf Kosten des Gastlandes durch Rechtsstreitigkeiten gezerrt. Wer solche Gesetze und Gerichte hat, braucht keine Feinde.“

Grenzenlose Empathie auch in Deutschland

Zitat aus dem Gerichtsurteil: „Das Urteil stellte fest, dass die meisten der erwachsenen Antragsteller kein Englisch sprachen und dass die Schwester, die sich in Großbritannien aufhielt, nur ihre Eltern aufnehmen konnte.“ Der Richter der Vorinstanz kam zu dem Schluss, dass die Antragsteller Zugang zu Sozialleistungen benötigen würden“, hieß es in dem Urteil weiter. Die Tochter, die in Großbritannien lebt, und ihre drei Kinder litten unter „psychischen Problemen“, die durch „die Situation ihrer Verwandten im Gazastreifen“ verursacht worden seien, sagte der Richter. „Und nun, so viele es auch sein mögen, wir sind so empathisch, dass wir englische Gesetze an Ihre Sehnsucht nach der Besetzung des Westens anpassen werden.“

Ähnlich wie in Großbritannien ticken auch viele Richter in Deutschland. Sie verordnen immer wieder, dass Afghanen und andere Muslime in unser Land kommen, die sich unserer Gesellschaft nie anpassen wollen oder können. Die Empathie der deutschen Gerichte ist in jeder Hinsicht grenzenlos. Sie lassen sogar junge Radikalisierte frei herumlaufen, obwohl sie alle Fakten kennen, die belegen, wie gefährlich solche Fanatiker für die Allgemeinheit sind. Die Folge sind ständige Angriffe auf der Straße und ein weiterer Anschlag wie jetzt in Berlin.

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Über Safeta Obhodjas

Die aus Bosnien stammende Schriftstellerin und frühere Journalistin Safeta Obhodjas lebt seit 1992 in Deutschland. Sie hat mehrere Bücher, Theaterstücke und Essays auf Deutsch und Bosnisch geschrieben und engagiert sich als liberale Muslimin für die Befreiung muslimischer Frauen aus der Unterdrückung durch den konservativen, fundamentalistischen Islam.

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