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From the Desert to the Sea: Spaniens Heuchelei

Nach dem Ansturm auf Ceuta. Bild von Jim Black auf Pixabay

Es ist kein Grund zum Lachen, wenn Tausende verzweifelter Menschen ein besseres Leben suchen und Dutzende dabei ums Leben kommen. Daher mag dieser Beitrag ironisch oder sarkastisch klingen, doch soll es nicht auf Kosten der Opfer gehen.

Vielmehr soll er jene ignoranten und heuchlerischen europäischen Politiker entlarven, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten Israel unaufhörlich dafür kritisiert haben, wie es versucht hat, mit nahezu unlösbaren Problemen fertig zu werden – mit Nachbarn, die immer wieder versuchen, die Grenzen zu überqueren und ins Land zu gelangen, sei es friedlich oder auf andere Weise.

60.000 oder mehr junge Marokkaner (oder zumindest Afrikaner, die sich in Marokko aufhielten) haben diesen Versuch in den vergangenen Tagen unternommen. Die Reaktion des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez – Sie wissen schon, derjenige, der immer wieder zum Boykott des „kolonialistischen Israels“ aufruft – bestand darin, bewaffnete Truppen zur Unterstützung der lokalen Kräfte zu entsenden und so viele von ihnen wie möglich zurückzudrängen. Weiterlesen

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Die Abenteuer meines Urgroßvaters Joseph Samuel (3): Von Liverpool nach New Orleans

Hippolyte Victor Valentin Sebron: Straße in Manhattan, 1840. Musée Franco-Américain du château de Blérancourt

Im Mai 1840 ist der mittellose jüdische Schneidergeselle Joseph Samuel aus der preußischen Provinz Posen (daher „Posener“) nach England aufgebrochen. 

Ich bin bereits neun Monate hier, und habe kaum mein Reisegeld zusammen, jedoch hatte ich das Glükk mir 2 Pfund Sterling zu sparen, welche ich heute den 15ten April 1841 an meine Eltern sende. Wie glükklich werden sie sein, wenn sie diesen Beweis meiner Zährtlichkeit sehen werden und wie froh und glüklich bin ich selbst fürs erste mahl seitdem ich vort bin meine Eltern ein wenig unterstützen zu können. Ich hoffe der Allmächtige Gott wird mir helfen solches für immer prakziziren zu können.

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Kein guter Hirte

Der Hirtenbrief Benedikts XVI. zu dem tausendfachen Sexualmissbrauch durch katholische Priester, Ordensleute und Laien in Irland hat hierzulande keine besonders gute Presse bekommen. Vor allem warf man dem Papst vor, dass er  zu Deutschland kein Wort verlor. Gegen eine solche Kritik muss man den Papst in Schutz nehmen. Warum sollte er in einem Hirtenbrief an die irische Kirche zu dem Sexualmissbrauch in Deutschland Stellung nehmen?

Die einzige Frage, die hier angebracht ist, muss lauten: War dieser Hirtenbrief eine angemessene Reaktion auf die Vorfälle in Irland? Die einige angemessene Antwort muss lauten: Nein. Weiterlesen

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