Kinderehen! Eigentlich hat Deutschland eine Verfassung, die solch einen Missbrauch von Mädchen verbietet.
Viele Menschen, die aus der weiten, meist islamischen Welt nach Deutschland kommen, bringen ihre Muttersprache mit, in der Begriffe wie Menschenwürde, Menschenrechte und Frauenrechte nicht einmal existieren. Sie haben keine Ahnung, dass das Grundgesetz ihres Zufluchtslandes solche Rechte schützt. Ihre Gebräuche der Unterdrückung wollen sie nicht aufgeben.
Werbung für Diversität. Bild: Arienne Thuringer auf Pixabay
Lange Zeit hatte ich den Kontakt zu meinen Bekannten in jenen Institutionen verlorenn, in denen man die Kulturpolitik dieses Landes ideologisch kreiert und verbreitet. Ich dachte ich, es wäre sinnvoll, diese Menschen wieder anzusprechen – vielleicht brauchen sie mehr Informationen darüber, wie sich ihre Kulturpolitik an der Basis auswirkt. Ich forschte im Internet auf den Seiten von Akademien, Stiftungen, Kultureinrichtungen und Vereinen, wo meine Mitstreiter von damals angestellt oder freiberuflich engagiert waren.
Schnell konnte ich feststellen, dass sie sich gut angepasst haben – vielleicht aus Überzeugung, vielleicht, um ihre sicheren, gut bezahlten Jobs nicht zu verlieren. Als ein Beispiel nehme ich die Bundesakademie für Kulturelle Bildung, wo eine Bekannte von mir jetzt als Trainerin, Beraterin und Coach für Diversity und Antidiskriminierung fungiert. Vor einigen Jahren teilten wir noch dieselbe Meinung bezüglich der Lage von Mädchen und Frauen, sowohl in der islamischen Tradition als auch zwischen den Kulturen.
Kaum ein Buch hat mich in letzter Zeit so aufgewühlt wie Justus Benders „Deutschland 2033“. Bender weist überzeugend nach, dass und warum die AfD keine normale Partei ist, warum also die Strategien „inhaltlich stellen“, „entzaubern“ und „liefern“ nicht funktionieren. Und wie eine AfD-Regierung in Deutschland innerhalb eines Jahres das Land in eine illiberale Demokratie verwandeln könnte. Wer die Gefährlichkeit dieser Partei leugnet, macht sich etwas vor; und dass diese Warnung von jemandem kommt, dem man nicht vorwerfen kann, für ein linksgrün-versifftes Medium zu arbeiten, verleiht ihr eine besondere Eindringlichkeit. Jeder sollte das Buch lesen.
Die muslimischen Terroristen hatten die Anschläge in Deutschland vorbereitet. Damaliges Fahndungsplakat des BKA
Bis zu den Anschlägen vom 11. September 2001 ignorierten die demokratischen Strukturen in Deutschland nicht nur die Probleme der Integration der Zugewanderten, sondern auch die Gefahr des islamistischen Terrorismus. Daran hat sich bis heute wenig geändert.
Durch die Anschläge wurde Deutschland mit der Tatsache konfrontiert, dass die Täter, alles junge Männer aus islamischen Ländern, ihre mörderischen Aktionen auf dem deutschen Boden geplant und vorbereitet hatten. Augenblicklich wurde die deutsche Gesellschaft wach, die Medien stürzten sich auf das Thema. An der Basis aber, dort, wo ich mich bewegte, sowohl seitens der Deutschen als auch der Zugewanderten, nicht selten auch in den akademischen Kreisen, konnte man sogar Schadenfreude spüren: »Die Amis haben es verdient!«.
Polizisten untersuchen den Tatort des Anschlags. Foto: Roy Zuo Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Behauptung, islamistischer Terror wie beim Anschlag auf den Berliner CSD habe nichts mit der Religion zu tun, führt in die Irre. Wir Muslime müssen uns damit auseinandersetzen, warum die gewaltverherrlichende Interpretation des Islam besonders für junge muslimische Männer so attraktiv ist.
Der Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş scheint übersinnliche Kräfte zu haben und zu meinen, mehr als andere über den Mann zu wissen, der das Attentat auf den Berliner Christopher Street Day verübt hat. Anders kann ich mir nicht erklären, warum Ali Mete auf seiner Facebook-Seite die Pressemitteilung der IGMG zu dem Anschlag mit folgenden Worten teilte: „Wer Menschen angreift, ermordet oder in Angst versetzt, handelt nicht im Namen des Islams, sondern folgt einer menschenverachtenden Wahnideologie. Er missbraucht Religion, um Hass und Gewalt zu rechtfertigen. Dafür darf es weder religiöse noch politische Entschuldigungen geben.“
In meiner Geschichte geht es um eine Migranten-Fanatikerin, die ich Maike nenne. So eine Erzählung hätte ich als Autorin selbst nicht erfinden können. Es ist eine wahre Begebenheit und bildet die tagtägliche Unterwanderung unserer Werte und Kultur ab.
Maike hat in ihrem jungen Leben bereits viel erreicht. Seit Kurzem leitet sie eine bedeutende Kultureinrichtung der Stadt. Ihr Beruf ist gleichzeitig ihre Berufung. Er bietet ihr ein starkes Netzwerk, um ihr ehrenamtliches Engagement auszubauen. Sie organisierte mehrere Veranstaltungen gegen Rassismus und Islamophobie; zudem nahm sie zweimal an Demonstrationen gegen rechts teil. Ihre Schulkameradin Katja leitet eine große Autowerkstatt, die sie von einem Onkel mütterlicherseits geerbt hat.
Arabische Studentin auf einem Unicampus in Jerusalem. Fotos: Biljana Vojinović
Es liegt nicht an den Juden, so viel sei vorab verraten. Eine reale Kurzgeschichte
Der jungen Frau begegnete ich bei einer privaten Angelegenheit. Gleich nach den ersten ausgetauschten Sätzen lächelten wir uns neugierig an: „Deinen Akzent kann ich nicht einordnen.“ „Ich deinen auch nicht. Meiner ist slawisch, und deiner?“ „Meine erste Sprache ist Hebräisch.“ Sie sah meinen perplexen Gesichtsausdruck und fügte hinzu: „Ich komme aus Tel Aviv.“
Ich war überrascht, aber gleichzeitig erfreut. „Das erste Mal in meinem Leben treffe ich eine Jüdin aus Israel“, sagte ich. Sie lächelte mich an: „Wenn ich sage, woher ich komme, denken alle, ich sei eine Jüdin. Aber nein, ich bin eine Palästinenserin. Ich heiße Viktoria, für meine Freunde Viki.“
Es gab nur einen Fußballgott: Maradona. Bild: Pixabay
Die deutschen Fußballnationalspieler Felix Nmecha und Jonathan Tah haben etwas Ungeuerliches getan, jedenfalls nach Ansicht der Unglaubenswächter der taz und ähnlich Gesinnter. Und sie wollen es wieder tun: Nach dem Spiel mit Gegnern beten. Zum Herrgott, nicht zu Allah. Dafür kann es nur die Höchststrafe geben.
Ein Kreis, das wissen wir schon lange, ist nur gut, wenn es ein Stuhlkreis ist, sich alle an den Händen fassen und ganz doll liebhaben. Wenn sich allerdings Kicker nach einem Fußballmatch Team, ja Völker verbindend gemeinsam umarmen und leise ein Gebet sprechen, dann ist aus Sicht der ansonsten Multikult-Fans klar, was folgen muss: „Platzverweis für Jesus„.
Die aus Bosnien stammende Autorin Safeta Objodjas lebt seit 1992 in Deutschland
Ich kann nicht begreifen, warum so viele Deutsche so fahrlässig mit der Zukunft ihres Landes umgehen. Europa balkanisiert sich – und Deutschland steckt mittendrin!
Die Osmanen machten sich 1878 auf dem Balkan aus dem Staub; zurück blieb diese Halbinsel, besonders Ex-Jugoslawien, als Pulverfass Europas. Mehrere Nationalitäten mit unterschiedlichen Religionen – katholisch, orthodox, islamisch – prallten aufeinander. Es ist schwer zu zählen, in wie vielen Kriegen sie sich gegenseitig massakrierten. Der Zweite Weltkrieg war der schlimmste, zumal so viele mit den Faschisten aus Europa kollaborierten und Juden vernichteten.
Die Schriftstellerin und frühere Journalistin Safeta Obhodjas lebt seit 1992 in Deutschland. Foto: @ Claudia Taylor
Unsere Gastautorien, die aus Bosnien stammende Schriftstellerin Safeta Obhodjas, verzweifelt, weil viele Islam-Experten die Probleme bei der Integration von Muslimen zwar benennen, aber niemand sich zuständig fühlt, sie anzugehen.
Seit etlichen Jahren treten viele frei denkenden Menschen auf, die in der Medienlandschaft als kompetente Islam-Experten und Kenner der gesellschaftlichen Zerwürfnisse fungieren. Ihre Berichte und Analysen registrieren übereinstimmend eine auf der Strecke gebliebene Integration und fordern verstärkte Bemühungen. Sehr gefragt sind sie immer dann, wenn die Gesellschaft wieder einmal durch grausame Taten zugewanderter junger Männer erschüttert wird, seien es Terrorattacken oder Vergewaltigungen und Ermordungen junger deutschstämmiger Mädchen und Frauen, Krawalle in den Großstädten, Messerattacken, Tötungen usw.
Kreuzigung, Gemälde von Antonello da Messina, 1475, Königliches Museum Antwerpen. aus Wikimedia
Diese Woche finden sowohl das Pessachfest der Juden als auch das Osterfest der Christen statt. Beide bilden heute in weiten Teilen Europas religiöse Minderheiten. Doch bevor sie gänzlich verschwinden, lohnt es sich, einen Blick auf diese Frühlingsfeste zu werfen.
Pessach hatte und hat mehrere Bedeutungsebenen. Auf einer grundlegenden Ebene ist es eine Art, den Frühling zu feiern – die Wiedergeburt der Erde nach den Strapazen des Winters, das Erscheinen neuer grüner Triebe aus dem Boden, die Geburt einer neuen Tiergeneration, eine Gelegenheit, aufzuräumen und neu anzufangen. Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen – all das ist Teil eines Kreislaufs, wird aber dennoch geschätzt.