Diesen skeptischen Essay über die Mühen der Integration schrieb ich im September 2015, kurz nach Beginn der großen Flüchtlingswelle und Merkels schon damals verfehltem „Wir schaffen das“. Geändert hat sich seitdem wenig.
Im Deutschkurs lernen Asylbewerber, wie sie im Supermarkt einkaufen, was eine Duldung ist und wie ein Putzmann arbeitet. Sie lernen nichts über Demokratie und Pluralität, über lebendige Beziehungen und Kompromisse. Guter Unterricht funktioniert aber nur als demokratischer Unterricht. Gedanken einer Deutschlehrerin im Flüchtlingshaus. Weiterlesen







