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Es gibt einen Ausweg für Merz und für Deutschland


Die Lage ist verzwickt. Zeit, sich auf wichtige Dinge zu konzentrieren.
Bild von Remixysm auf Pixabay

Bundeskanzler Friedrich Merz wird inzwischen sogar von der eigenen Partei in die Enge getrieben. Sein Bild in der Öffentlichkeit ist desaströs, die Beliebtheitswerte sind im Keller. Deutschland geht es auch nicht gut. Die Wirtschaft stagniert. Das hat verheerende Auswirkungen auf unsere Sozialsysteme und Kontostände. Unser Land wird spürbar ärmer. Aber es gibt einen Ausweg aus dieser schwierigen Lage.

Keine erfolgreiche Volkswirtschaft kann ohne günstige Energie existieren. In Deutschland ist Energie zu teuer. Mit Ansage. Im Koalitionsvertrag der schwarz-roten Regierung wurde zwar vollmundig billige Energie für alle versprochen. Doch Bundeskanzler Friedrich Merz hat schon vor seiner Wahl zum Bundeskanzler mehrfach betont, dass alles teurer werde. Also auch die Energie. Wer genau hingehört hatte, wusste also, dass es unter Merz keine günstige Energie geben wird.

Aber so genau wird eben nicht zugehört. Und Journalisten, die das eigentlich beruflich machen, ließen dem kommenden Kanzler diese unverhohlene Ankündigung des volkswirtschaftlichen Selbstmordes einfach so durchgehen. Wer es wagte, hier ein Problem zu sehen, wurde nach bewährter Methode als „Schwurbler“ oder „rechtsradikal“ aus der Solidargemeinschaft der Gutmeinenden aber Wenigdenkenden exkommuniziert.

Kaskaden von Tiefschlägen

Doch jetzt, wo alle merken, dass Merz in dieser einen Sache sein Wort gehalten hat, greift Panik um sich. Energie ist ja wirklich zu teuer! Wer hätte das gedacht? In der Wirtschaft mehren sich plötzlich Stimmen, dass es so nicht weitergeht. Von genau den Chefs und CEOs, die seit Jahren einen ideologisierten Weg mitgehen, von dem sie wissen, dass er ins Unglück führen muss.

Wenn Merz aus seiner Ringecke herauswill, in der er gerade Kaskaden von Tiefschlägen einsteckt, dann ist das eigentlich ganz einfach: Energie muss in Deutschland billiger werden. Und zwar radikal billiger. Ein Blick in Richtung USA oder China genügt, um zu verstehen, worum es gerade geht. Nicht um den künstlichen Erhalt einer überholten Industrie. Es geht um die Zukunft Deutschlands.

Tech-Konzerne bauen Atomkraftwerke

Denn die nächste große Revolution ist unterwegs. Wer es als Volkswirtschaft schafft, Künstliche Intelligenz zu implementieren, sie als wertschöpfende Kraft zu etablieren, dem gehört die Zukunft. Großkonzerne wie Amazon, Google, Meta und Microsoft stecken Hunderte Milliarden US-Dollar in den Ausbau von Rechenzentren. China investiert massiv in Künstliche Intelligenz, um bis 2030 weltweiter Marktführer zu werden.

Was braucht man für alles, was mit Künstlicher Intelligenz zu tun hat? Richtig. Energie. Und zwar ziemlich viel davon. In den USA bauen die großen Tech-Konzerne eigene Kernkraftwerke, um ihre Rechenzentren verlässlich und CO2-frei mit Strom zu versorgen. Präsident Donald Trump unterstützt diese Projekte, weil er weiß, wie entscheidend diese Technologie für die Zukunft seines Landes ist.

Wenn es nicht schon zu spät ist

Ohne billige Energie keine Zukunft. Der Industrie-Strompreis in Deutschland liegt deutlich höher als in den USA oder China. Der reine Börsenpreis ist international vergleichbar, aber die staatlichen und regulierten Zusatzkosten treiben ihn in die Höhe. Für das, was so liebevoll verschwurbelt als „Transformation“ bezeichnet wird.

Merz muss das ändern. Schnell. Wenn unser Bundeskanzler nur eine Sache tun könnte, um Deutschland zurück in die Spur zu bringen – dann das. Energiepreise runter. Das ist der Ausweg für den Kanzler und Deutschland. Wenn es nicht schon zu spät ist.

Das heißt nicht, dass Deutschland zurück zu irgendeiner altertümlichen Industrie muss. Aber ohne günstige Energie werden wir keine neue Industrie bekommen. Beim Thema KI geht Deutschland dann auch leer aus. Ohne Energie keine Innovation, kein Sozialstaat, keine angemessene Krankenversorgung, kein Mittelstand, keine Bildung, keine Zukunft für Deutschland.

Es geht nur noch nach oben

Merz liegt sowieso am Boden. Wenn er wirklich etwas für Deutschland tun wollte, hätte er also freie Bahn. Ihm können Bedenken des strauchelnden Koalitionspartners, professioneller „Transformations“-Ideologen, EU-Aparatschicks oder Milchkaffee-Journalisten vollkommen egal sein. Es geht für ihn sowieso nicht weiter nach unten. Nur noch nach oben. Aber nur, wenn er irgendwie die Kraft findet, sich und Deutschlands Wirtschaft mit einem Befreiungsschlag aus der Abwärtsspirale zu befreien.

Hohe Netzentgelte senken. Steuern, Abgaben und Umlagen reduzieren. Nie wieder bestehende Kraftwerke in die Luft sprengen oder stilllegen. Alles, was Energie günstiger machen kann, wieder ans Netz. Seinen klugen Beratern fallen bestimmt noch mehr schnelle Maßnahmen ein. Es geht in dieser entscheidenden Zeit schon lange nicht mehr um Nebensätze in Absprachen mit Bärbel „Bullshit“-Bas. Es ist ernst. Es geht um Deutschland.

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Frank Schmiechen ist Journalist und Musiker. Er startete als Reporter bei der Bergedorfer Zeitung, war später unter anderem Stellv. Chefredakteur der WELT und Chefredakteur des Online-Mediums Gründerszene. Seit einigen Jahren arbeitet er als Kommunikationsberater. In den 70er Jahren begann er seine Musiker-Karriere als Songschreiber, Bassist, Gitarrist und Pianist. Sein Herz schlägt auch für guten Wein und den HSV. Frank Schmiechen lebt in Berlin und hat vier Töchter.

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5 Gedanken zu “Es gibt einen Ausweg für Merz und für Deutschland;”

  1. avatar

    Die ganze KI wurde auf massiven Urheberrechtsverletzungen aufgebaut. Das sollte man in der EU einfach für gemeinfrei erklären oder drastisch hohe Verwertungsrechtsabgaben einführen wie bei GEMA etc..

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    „Alles, was Energie günstiger machen kann, wieder ans Netz.“

    Nordstream -Pipelines wieder instand setzen und in Betrieb nehmen. 🙂

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      Klar, warum nicht, Stefan. Und dann dem Wladimir sagen, wenn er Gas verkaufen will, dann bitte sofort den Krieg gegen die Ukraine beenden. Ernst gemeint. Wer das für Ironie hält, hat immer noch nicht verstanden, welche Möglichkeiten D noch hat und welche nicht mehr.

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