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Die Family–App (FApp)

Optimierung ist das Maß aller Dinge. Effizienz über alles. Jeden Zufall ausschließen, falls möglich (obschon Zufall die andere Seite der »Nothwendigkeit« ist, laut Hegel).

Das wahrnehme ich als Vater. Ist das Kind da – oder die Kinder, wie in unserem Falle (zweieinhalb und in Bälde fünf Jahre alt) –, steigt man in eine neue Welt ein, die eigentlich eine alte ist: Kinderwelt und die Eltern. Nur ist es jetzt anders herum: Elternwelt.

Und die gegenwärtigen Miteltern scheinen es kollektiv mit dem Zufallsexklusionswunsch zu übertreiben: Entweder bin ich als recht mittelalter Mann (*1973) punktuell bereits abgestumpft, oder man nenne es abgebrüht, vielleicht auch gelassen. Denn das Verhalten, was kosmologisch-metakonstant Elternliebe lautet, und das ich tagtäglich auf dem Spielplatz oder im Einzugsbereich der KITA, der Schule und auch teils in den eigenen sieben Wänden wahrnehme, scheint nicht Liebe, sondern Wahn zu sein.

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Kinder als Opfer gegen die Juden

Die Kleinen werden schon im Kindergarten zu Terrorkriegern erzogen
Tut es Dir nicht leid um die palästinensischen Kinder? Doch, genauso wie denjenigen, die mich das fragen. Aber ich bedauere alle dort geborenen Kinder. Schon seit über 50 Jahren. Es wäre längst an der Zeit, dass auch ihre Eltern anfangen, Mitleid mit ihnen zu haben.
In den Tagen meiner Jugend, in den Siebziger Jahren, lebte ich in Pale, einem kleineren, aber nicht so rückständigen Ort in der Nähe von Sarajevo. In unsere Nachbarschaft zog eine ungewöhnliche Familie: ein junger Arzt, Palästinenser, der sein Medizinstudium in Sarajevo abgeschlossen und eine Stelle im örtlichen Gesundheitszentrum bekommen hatte, seine bosnische Frau und ihre drei kleinen Kinderr. Sie erregten viel Aufmerksamkeit, nicht nur wegen dieser Mischung, sondern weil er ein sehr düsterer Typ war, der nie lächelte oder grüßte.

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Katholiken an die Gebärfront!

Der modisch gewordene Sozialdarwinismus Sarrazin’scher Prägung treibt immer seltsamere Blüten. Vor einiger Zeit hat sich der Regierungschef Sachsen-Anhalts, Wolfgang Böhmer (CDU) mit einem originellen Vorschlag zu Wort gemeldet. „Die Geburtenrate ist so weit gesunken, dass wir ohne Zuzug von außen eine langsam absterbende Bevölkerungsgruppe wären“, sagte Böhmer im Interview mit dem „Hamburger Abendblatt“ (18./19. September 2010), ohne zu erläutern, wen er mit „wir“ und was er mit „Bevölkerungsgruppe“ meint.

Egal. „Deutschland ist angewiesen auf Zuwanderung aus Gegenden, in denen es zum Selbstverständnis gehört, Kinder zu bekommen.“ Also der Türkei etwa? I wo. „Dabei denke ich an sehr katholische Regionen.“

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Was tun gegen Kindesmissbrauch?

Es müsste sich inzwischen herumgesprochen haben, dass der sexuelle Missbrauch weder ein rein katholisches noch ein reformpädagogisches Problem ist. (Darauf habe ich am 9. März an dieser Stelle hingewiesen, man kann es nachlesen.)

Dem ist aber nicht so.

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