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Die Family–App (FApp)

Optimierung ist das Maß aller Dinge. Effizienz über alles. Jeden Zufall ausschließen, falls möglich (obschon Zufall die andere Seite der »Nothwendigkeit« ist, laut Hegel).

Das wahrnehme ich als Vater. Ist das Kind da – oder die Kinder, wie in unserem Falle (zweieinhalb und in Bälde fünf Jahre alt) –, steigt man in eine neue Welt ein, die eigentlich eine alte ist: Kinderwelt und die Eltern. Nur ist es jetzt anders herum: Elternwelt.

Und die gegenwärtigen Miteltern scheinen es kollektiv mit dem Zufallsexklusionswunsch zu übertreiben: Entweder bin ich als recht mittelalter Mann (*1973) punktuell bereits abgestumpft, oder man nenne es abgebrüht, vielleicht auch gelassen. Denn das Verhalten, was kosmologisch-metakonstant Elternliebe lautet, und das ich tagtäglich auf dem Spielplatz oder im Einzugsbereich der KITA, der Schule und auch teils in den eigenen sieben Wänden wahrnehme, scheint nicht Liebe, sondern Wahn zu sein.

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Ursula Sarrazin und die Schule als Service-Unternehmen

Ob Ursula Sarrazin, wie sie selbst meint, eine gute, obwohl – oder weil – strenge Lehrerin ist, oder, wie der Berliner Landeselternausschuss meint, eine Lehrerin, die Kinder mobbt, anschreit und mit Verbalinjurien („du Hauptschüler!“ du Opfer!“) zu Tränen rührt, kann ich nicht beurteilen.

Möglicherweise stimmt beides – es kommt ja vor, dass gute Lehrer durchdrehen; möglicherweise stimmt auch, dass an ihr etwas ausagiert wird, was mit ihrer Fähigkeit oder Unfähigkeit gar nichts, mit ihrem Mann aber sehr viel zu tun hat. Ich weiß es nicht, und ich denke, das weiß niemand außerhalb ihrer Schule.

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