Die Politikerin und Publizistin Marina Weisband veröffentlichte nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin ein Statement. Frau Weisband wehrt sich als Jüdin dagegen, instrumentalisiert zu werden, um „progressive Politik“ zu verhindern. Sie zeigt auf den Vorwurf an, Die Linke sei eine Partei, in der der Antisemitismus deutlich zum ideologischen Kerngeschäft gehört. Das ist aber nicht die halbe, sondern die ganze Wahrheit.
jüdisches Leben
Ein Zeichen gegen den Judenhass

Während in Hamburg Linksextremisten ein sog. propalästinensisches Protestcamp errichten, soll unweit davon endlich die Bornplatzsynagoge 87 Jahre nach ihrer Zerstörung wieder erstehen. Ein bedeutender Ort heute wieder gefährdeten jüdischen Lebens.
Sie fehlt seit bald einem Jahrhundert. Wo bis zur Reichsprogromnacht 1938 und noch eine Zeit danach das größte und wichtigste religiös-kulturelle jüdische Zentrum Norddeutschlands stand, gähnt seitdem ein Loch. Aber kaum jemand nimmt wie in anderen Städten die Leerstelle wahr, weil die letzten Überlebenden und Zurückgekehrten, die das Leben in und um die Synagoge noch gekannt hatten, längst verstorben sind.