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Nicht mein Bundespräsident

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Foto: Steffen Prößdorf, CC BY-SA 4.0

Steinmeier verletzt seine Befugnisse, indem er den Krieg gegen das iranische Terrorregime als „völkerrechtswidrig“ einstuft, was nur der Bundesregierung zusteht. Passt: 2019 hatte er den Mullahs zum 40. Jahrestag ihrer Machtergreifung gratuliert und als Außenminister Appeasement ihnen und Putin gegenüber betrieben. Höchste Zeit, dass er verschwindet.

„Nicht unser Krieg!“ Hinter dieser Parole versammeln sie wieder einmal nicht nur unverbesserliche Pazifisten, sondern die meisten Deutschen – im vom Kanzler, Außenminister und nun auch Präsidenten geschürten falschen Glauben, der von den Teheraner Theokraten seit 1979 geführte Krieg  gegen Israel und den Westen ginge „uns“ nichts an. Ebenso die Gegenschläge Israels und der USA und das Feuer, das die Revolutionsgarden darauf im ganzen Nahen Osten entzündet haben inclusive Sperrung der für die Weltwirtschaft überlebenswichtigen Straße von Hormus. Weiterlesen

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Die Würste des Menschen sind unantastbar

 

Würste: Bild von jarmoluk auf Pixabay
Zu zwei Ausstellungen in Oldenburg und Aschaffenburg und zum Manierismus des Berliner Malers Johannes Grützke

„Kunst ist nicht modern, sondern immer!“, lautete das trotzige Motto des Johannes Grützke. Das Pathos der Moderne war stets noch der Opposition gegen das Jüngstvergangene abgerungen – so reagierte die Neue Sachlichkeit auf den Pomp des späten Kaiserreichs, der Futurismus gegen die inventarisierende Apotheose der Kunst in den Museen schlechthin. Grützke dagegen beharrte auf der überzeitlichen Gültigkeit künstlerischer Formgebung.

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Lola versus Viktor von Schmuddelwitz

Bild von Chat-GTP KI- generiert nach Anweisungen von A.P. und Perplexity

Eine einfache Geschichte. Ein junger Mann, sexuell unerfahren, will endlich seine Unschuld verlieren („Unschuld“ ist ein relativer Begriff, schon klar) und gerät in eine schäbige Bar, wo man zu exorbitanten Preisen warmen Sekt verkauft und die Mädchen darauf warten, abgeschleppt zu werden. Und er wird abgeschleppt. Von Lola. Doch wie es sich herausstellt, ist Lola ein Mann.

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Merz auf Abwegen: Härte gegen Russland, Appeasement gegenüber den Mullahs

Autor Ali Ertran Toprak, Vorsitzender der Kurdischen Gemeinde in Deutschland

Die deutsche Iran-Politik ist eine Katastrophe.
 Kaum geht es um das fürchterliche iranische Regime, entdeckt die Bundesregierung und ein erheblicher Teil der Öffentlichkeit plötzlich ihre Liebe zur Diplomatie. Gespräche! Verhandlungen! Deeskalation um jeden Preis! Krieg sei schließlich keine Lösung.


Dieselben Stimmen hatten im Fall Russlands bemerkenswert weniger Geduld mit genau diesen Argumenten.
Dort hieß es: Verhandeln? Naiv. Diplomatie? Illusion. Ein Regime, das nur Stärke versteht, könne man nicht mit guten Worten beeindrucken. Wirtschaftliche Schäden? Bedauerlich, aber eben der Preis für Freiheit und Prinzipien. Weiterlesen

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Die Nashörner kommen – Menetekel einer rechtskonservativen Radikalisierung in vier Szenen

Bild von butti_s auf Pixabay

Vor zehn Jahren beschrieb der Publizist Andreas Püttmann in diesem Blog, wie rechte Scharfmacher einst liberale oder moderat-konservative Gruppierungen zum Kippen brachten und sich Ressentiments, Fanatismus und Aggressivität ins ehedem staatstragende Bürgertum frästen. Diese Entwicklung hat sich fortgesetzt. Wir veröffentlichen deshalb seine Analyse erneut.

Eugène Ionescos Novelle und Theaterstück „Rhinocéros“ beschreibt die fortschreitende Verwandlung einer ganzen Stadt in eine Herde von Nashörnern. Im zweiten Akt entdeckt der Protagonist Behringer bei seinem erkrankten Freund Hans, der prototypisch für die untere Mittelschicht steht, eine Beule am Kopf; später wird dessen Haut grün. Als er den Arzt rufen möchte, hindert ihn Hans daran, denn der fühlt sich gut – und erklärt, dass er die Schwäche der Menschen verabscheue und das Recht der Natur über die menschliche Moral stelle. Weiterlesen

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Kann Bob Dylan singen?

Foto: Rowland Scherman National Archives / Public Domain

Kann Bob Dylan singen? Die Frage mag so altmodisch und irrelevant erscheinen wie die Frage, wer besser sei, die Beatles oder die die Stones, aber sie ist eben erst wieder, und zwar hier auf „Starke Meinungen“ aufgeworfen worden. In einem Stück, das eigentlich Ray Davies gewidmet ist, aber lauter Seitenhiebe gegen Bob Dylan enthält, schreibt Wolfgang Schäfer: „Kommen wir zu den Unterschieden. Ray Davies kann singen – daran besteht kein Zweifel. Dagegen an Bob Dylans Sangeskünsten nicht zu zweifeln, würde ein gewisses Maß an Großzügigkeit verlangen. Seine Stimme ist nasal, oft krächzend, und sein Tonumfang bleibt überschaubar. Dem Irrtum mit einem Crooner verwechselt zu werden, setzt Dylan sich zu keiner Zeit aus.“

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Fastenbrechen im Bundestag: muslimische Landnahme

Betende und speisende Muslime im Bundestag. Screensho eines Facebook-Posts der Grünen-Abgeordneten Lamya Kaddor

Ob sie selbst die Ideengeberin der Aktion war, die Grünen-Abgeordnete Lamya Kaddor? Auf  ihren Social-Media-Kanälen kommentiert sie das Fastenbrechen im Bundestag so: „Gestern Abend wurde im Deutschen Bundestag ein kleines Stück Parlamentsgeschichte geschrieben: Zum ersten Mal hat die grüne Bundestagsfraktion zu einem Parlamentarischen Abend zum Ramadan mit Iftar eingeladen. Das ist das erste Mal, dass eine Bundestagsfraktion das im Hohen Haus ausrichtet.“

In ihrer Rede bei dem Iftarabend sei es um die Wahrnehmung von Muslimen und des Islam gegangen, der öffentlich und medial „ausschließlich über Ausgrenzung und thematischer Verengung stattfindet“, schreibt Kaddor. „Dass dieser Iftarabend mit über 150 Gästen im Bundestag stattfinden konnte“, so Kaddor weiter, „sendet ein klares Signal: Muslimisches Leben gehört selbstverständlich zu unserem Land.“ Weiterlesen

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Ray Davies und Bob Dylan: Hidden Champion und Kultfigur

KI-Bild von Microsoft Copilot erzeugt

Bob Dylan kennt jeder – zumindest dem Namen nach. Der einzige Mensch auf diesem Planeten, der Bob Dylan tatsächlich kennt, dürfte jedoch Bob Dylan selbst sein. In Anspielung auf sein unergründliches Wesen und den damit verbundenen Kultstatus brachte ihm das im Laufe der Zeit den ironischen Spitznamen „His Bobness“ ein.

Nichts davon trifft auf Sir Raymond Douglas Davies zu. Der Londoner Ray Davies, wie er sich selbst nennt, ist der Kopf der Pop- und Rockband The Kinks und seit dem Ende der Band auf Solopfaden unterwegs. Er ist der Hidden Champion der Popwelt – ein Künstler der Spitzenklasse mit einem gewaltigen Œuvre bei vergleichsweise geringer Bekanntheit. Und das ist schreiend ungerecht. Weiterlesen

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HEY GROK, HÖR MAL ZU: ICH REDE NICHT MIT KI !!!

KI-erstellt mithilfe eines Prompts von Grok und dem Verriß unseres Filmplakats…

Oder, warum mich selbst Elons KI mindestens so nervt, wie früher meine Schwester.

Hier ist mein ´Set of Rules´ 2026. 

Grok* empfiehlt mir, diesen Text aus therapeutischen Gründen im Textergänzungsspeicher zu hinterlegen. Zum Beispiel jedesmal, wenn ich „leck mich!“ schreibe – was ich niemals tue, damit es nicht zu Missverständnissen oder fortan zu unerwünschter Textergänzung an der falschen Stelle kommt – ergänzt dann mein Rechner eigenhändig den folgenden Briefing-Rant. Zur Nachahmung ausdrücklich empfohlen. Nützlich für Berufsneurotiker, wie mich, die sich von dem Assist der AI Effizienzgewinne erhoffen, anstelle von Bluthochdruck!  Weiterlesen

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Jacques Brel: Notizen zu einer gescheiterten Annäherung

Bild von ChatGTP nach Angaben von AP erstellt.

Also, ich hab’s versucht. Ulf Kubanke hatte mich mit seinem Text über Jacques Brel ein wenig beschämt. Denn ich konnte noch nie mit französischen Chansonniers etwas anfangen, und vielleicht lag das an musikalischer und sprachlicher Faulheit meinerseits. Also habe ich, weil Ulf das empfahl, mir das Live-Album „Olympia 61“ angetan. Es war, das muss ich zugeben, eher Arbeit als Vergnügen, und um mich zu erholen, musste ich mir anschließend das Live-Konzert von Judy Garland im Manhattan Center (1962) anhören.

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There are places I’ll remember… (4): Hotel California

Illustration: Von Perplexity KI-generiert nach Anweisungen von Alan Posener

Ein Klassiker. Und wenn Jeff Bridges als der Dude in „The Big Lebowski“ sagt: „I hate the goddam fucking Eagles, man!“ – und daraufhin vom schwarzen Taxifahrer rausgeschmissen wird –, so läuft im selben Film in der großartigen Bowling-Szene mit John Turturro „Hotel California“. Allerdings in der Fassung der Gypsy Kings. Die ihrerseits nur beweisen, dass eigentlich nur die Eagles den Song spielen und singen können.

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