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Wenn das Kaninchen schwarz-rot und die Schlange blau ist

Sinnig: blaue und rot und und schwarz umrandete Überschriften auf bild.de

Man sehe mir nach, dass ich einen Screenshot aus bild.de vom 18. Mai 2026 zur Illustration meiner Gedanken teile. 
Obwohl das Blatt sich sonst jedem Tierthema ausgiebig zu widmen pflegt (unbelehrbare, versterbende Wale; entlaufene, gemeuchelte Tiger, aggressive Kühe in Österreich). fehlen Kaninchen und Schlange. Das ist schade und kaum entschuldbar.


Diese Wesen aus der Redewendung sind leicht zu identifizieren: Das Kaninchen ist natürlich die schwarz-rote Koalition. Niedlich aus der Entfernung, kleinlaut beim Näherkommen, wenig selbstbewusst und in der Natur außer als Raubvogelsnack kaum wahrnehmbar. Die Schlange hingegen ist die AfD: listig, fast unhörbar, höchst gefährlich und als schlankes Wesen für Etliche attraktiv, gerade wegen der Unheimlichkeit faszinierend.

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Walhalla ist überall. Ein voreiliger Nachruf

Nicht Jimmy im Aquarium, aber so ähnlich. Bild von Bianca Van Dijk auf Pixabay

Dieser Text ist Fiktion. Das erkennt man schon daran, dass der Protagonist Jimmy heißt und nicht etwa ähnlich. Es wird versucht, einem Phänomen auf die Schliche zu kommen, das selbst Donald Trump, dem Tankrabatt und Diktator Kim den ersten Rang in der Live-Ticker-Hitparade streitig machte.

Am Samstag, 16. Mai 2026, meldete eine bekannte Publikation um 8.50 Uhr, dass es sich bei einem gefundenen toten Wal höchstwahrscheinlich um Jimmy handele, und begründet dies wissenschaftlich: „Laut Statistik kann es sich bei dem vor Anholt angespülten Walkadaver nur um den toten Timmy handeln.“ Fakten statt Spekulation. Das erwartet man von einem Medium, das nur der Wahrheit, und nichts als der Wahrheit, verpflichtet ist.

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