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Peter Thiel und die Demokratie

Bild: KI-generiert nach Prompts von A.P.

Kaum ein Satz des Investors Peter Thiel hat in linken Kreisen so viel Zorn erregt wie dieser: „Ich glaube nicht mehr, dass Freiheit und Demokratie miteinander kompatibel sind.“ Der Satz stammt aus einem Aufsatz, den Thiel 2009 im Debattenjournal „Cato Unbound“ veröffentlichte.

Nun muss man gleich hinzufügen, dass Thiel mit „Freiheit“ vor allem unternehmerische Freiheit meinte und meint. In besagtem Aufsatz beklagt er darum, dass die Wirtschaftskrise von 1920/21 die letzte gewesen sei, die nicht zu massiver Regierungsintervention führte. Die “Goldenen Zwanziger Jahre” seien das Ergebnis jener “kreativen Zerstörung“ im Sinne Joseph Schumpeters, die durch Regierungseingriffe zur Milderung der Krise eben nicht stattfinde, wodurch die Krise des Systems chronisch werde. Heute von „kapitalistischer Demokratie“ zu reden, sei darum „ein Oxymoron“.

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Mit dem Wischen wächst der Zerfall

Auf dem Touchscreen swipen. Die apolitischste Bewegung der Gegenwart. Man berührt als Homo tapiens einen Bildschirm mit einem Finger – oder mehreren, je nach Erfordernis, Geschick oder Unbeholfenheit oder in einem Mix aus allem. Sofort passiert dann was. Egal was. Wichtig: sofort. Jetzt. Kein Zögern. Satisfaktionstsunami(s). Verwirklichte Utopie. Alles. Für mich. Auf mich zugeschnitten. 24/7 – jederzeit b(e)reit.

Maschinen erleichtern das Leben. Immens. Großartig. Die Industrielle R/Evolution kompensierte die schwächliche Menschen-Physis eingedenk vorangegangener bärenstarker Menschen-Geistesarbeit, überhaupt Maschine X zu konstruieren.

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Einsamer Tod in Santa Fe

Vergessenheit, eine Volkskrankheit der modernen Gesellschaften, macht auch vor Prominenten nicht halt: Der berühmte Schauspieler Gene Hackman lebte offenbar eine Woche in geistiger Umnachtung neben seiner verstorbenen Frau Betsy Arakawa, einer bekannten Pianistin, bevor auch er starb. Ihre Leichen wurden erst acht Tage später entdeckt.

Der Tod des zweifachen Oscar-Preisträgers Gene Hackman hat weltweit seine vielen Fans wie mich traurig gemacht. Erschreckend sind jedoch die Umstände. Nach den Ergebnissen der gerichtsmedizinischen Untersuchung hatte der 95jährige offenbar nicht mitbekommen, dass seine 63jährige Frau, mit der er 30 Jahre verheiratet war, am 11. Februar an einem seltenen, durch Nagetiere übertragenen Virus gestorben war und tot in einem Badezimmer ihres Anwesens in Santa Fe lag, da er an Alzheimer im fortgeschrittenem Stadium litt. Am 18. Februar starb er dann selbst an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Aber erst am 26. Februar fanden zwei Handwerker die schon teilweise verwesten Leichen des vermögenden Paares in ihrem Haus.

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Auf der Jagd nach den acht fehlenden Leben

Der gestiefelte Kater war einmal ein furchtloser Held, ein feliner Zorro, Rächer der Enterbten, nur lustiger. Doch nun ist er selbst ein Gejagter: Hinter ihm ist der Tod her, Mönchskutte, rote Augen, Wolfsgrinsen, Sichel, und der Kater hat schon acht seiner neun Leben aufgebraucht. Zunächst versteckt er sich in Mama Lunas Katzenpension, wo er seinem Ende entgegendämmert. Doch auch für den Entstiefelten gibt es keine Ruhe.

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