
Zufällig lief ich am Samstag im Berliner Tiergarten exakt an der Stelle vorbei, wo zwei Stunden später ein Islamist mit einem Auto in CSD-Feiernde raste, um ein Blutbad anzurichten. Es hätte also auch mich treffen können. Zufall war der Terroranschlag jedoch nicht, und nicht überraschend.
Ich hatte eineinhalb intensive Tage in Berlin hinter mir, in denen es auch um Islamismus ging, als ich zum Hauptbahnhof eilte, um zurück nach Hamburg zu fahren. Wegen der Hunderttausenden, die zum jährlichen größten deutschen CSD gekommen waren, inzwischen eine Art Karneval queerer Kultur und des Kommerz, fuhren keine Bahnen und Busse. Deshalb quetschte ich mich durch die Menschenmegen und lief durch den Tiergarten, um meinen Zug zu bekommen. Weiterlesen