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Was waren, was taten „die mächtigen Vertriebenenverbände“?

Eine Erwiderung auf Alan Posener

Wie wird man mächtig in der Demokratie? Durch markige Sprüche und und öffentlich aufgeführte schlesische Volkstänze?

Mitnichten. Macht erlangt „man“ in der Demokratie durch das Aufstellen einer Interessenvertretung und deren Einzug in die Parlamente. Der 1950 in Schleswig-Holstein gegründete Block der Heimatvertriebenen und Entrechteten (BHE) zog noch im selben Jahr mit 23,4 % der Wählerstimmen in den dortigen Landtag ein. Das war noch wenig, angesichts der Tatsache, dass in jenem Jahr jeder zweite Einwohner Schleswig-Holsteins ein Vertriebener war.

Und wo in späteren Jahren der Flensburger Klempnermeister Röhrich seinen Gesellen „Eckat“ losschickt, ob bereits „die Russen im Keller“ seien (Bild oben). Weiterlesen

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Was Palästina mit Pommern, Gaza mit Danzig zu tun haben

Plakat der Vertriebenenverbände. Urheber: CDU. Quelle: Wikimedia Commons

Als ich 1962 nach Deutschland kam, entdeckte ich, dass die Deutschen, anders als ich es in meiner Heimat gelesen hatte, Opfer waren. Opfer des alliierten Bombenkriegs etwa. Von „Dresden, Hiroshima und Auschwitz“ war die Rede, wenn es um die Verbrechen des Zweiten Weltkriegs ging: Zwei der Alliierten zu einem von uns.

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Initiative GG5.3: Generalverdacht gegen die Erinnerungskultur

Über das „Plädoyer der Initiative GG5.3 Weltoffenheit“ wurde schon viel geschrieben, auch viel Kritisches. Ich möchte hier nicht eine umfassende Kritik zu leisten versuchen, sondern den Kernsatz des Plädoyers untersuchen. Er lautet: „Die historische Verantwortung Deutschlands darf nicht dazu führen, andere historische Erfahrungen von Gewalt und Unterdrückung moralisch oder politisch pauschal zu delegitimieren.“

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