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Das Produktions-Paradox der KI

Bild von Tung Nguyen auf Pixabay

Trotz des rasanten Einsatzes von Künstlicher Intelligenz vielen Unternehmen und obwohl deren Hersteller immense Zeitersparnisse versprechen, steigt die Arbeitsproduktivität kaum. Woran liegt das?

Seit Mitte der 1970er Jahre haben Unternehmen weltweit massiv in EDV und später in digitale Technologien investiert. Wirtschaftswissenschaftler in den USA wunderten sich jedoch über den offensichtlichen Mangel an messbaren Produktivitätszuwächsen im Industrie- und Dienstleistungssektor der OECD-Länder. Was sich nun offenbar wiederholt.

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Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen

Verschwimmende Zeit. Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Unser Zeitalter der künstlichen Intelligenz oder sogar der „Superintelligenz“ macht uns unmissverständlich klar, dass wir in einer Zeit des „Dazwischens“ leben.

Zu jedem Zeitpunkt ihrer Geschichte besteht eine Gesellschaft aus Schichtungen. Ihre Merkmale stammen aus verschiedenen Epochen und gehen auf unterschiedliche Generationen zurück. Diese Schichten lösen einander nicht ab. Sie bestehen nebeneinander, mischen sich und wirken aufeinander ein. Unterschiede zwischen ihnen schließen gemeinsame politische Ziele oder ein geteiltes Bewusstsein für soziale Probleme nicht aus.

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Welche Arbeit erledigt KI?

KI im Arbeitsleben. Bild: BMLEH

Wenn sich eine neue Technologie entwickelt, lassen sich in der Diskussion oft zwei Stränge beobachten: Protagonisten und Skeptiker greifen den anfänglichen Medienhype auf und verstärken den Kontrast zwischen Chancen und Risiken. Die Welle ebbt allmählich ab, wenn sich neuere Versionen des betreffenden Produkts in den Alltag der Nutzer integriert haben. 

Der Verlauf der Diskussion um ChatGPT fällt aus dem skizzierten Muster heraus: Zwar gab es bereits seit den 1970er Jahren eine permanente Diskussion über Gefahren und Risiken Künstlicher Intelligenz und über den Wegfall von Arbeitsplätzen und die schöpferische Zerstörung durch die Digitalisierung. Der Start von ChatGPT im November 2022 war jedoch neu und medial überraschend. Überraschend war dies vor allem aufgrund der unglaublich großen Trainingsmenge dieses lernenden Systems, die eine nicht abschätzbare Leistungsfähigkeit erzeugte.

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Der Spiegel des Perseus

Perseus blickt in den Spiegel. Vom Autor mit KI erstellt (Gemini)
Künstliche Intelligenz, die Paralyse der Hochkultur und das Recht auf die große Erzählung.

Als Komponist bin ich es gewohnt, feine Nuancen zu erfassen und aus dissonanten wie konsonanten Zutaten weite, tragfähige Bögen zu bauen. Es ist ein Handwerk, das es in unserer von permanenter Hysterie geprägten Gegenwart nicht gerade leicht hat. Während die Algorithmen des Silicon Valley unsere Wahrnehmung gezielt in Affekt-Häppchen zerstückeln, verharren die hiesigen Medien in einer permanenten geopolitischen Angst-Schleife. Es ist, als fehle uns allen in diesem täglichen Strom aus Krisenmeldungen der Kompass, um die Ereignisse noch richtig einordnen zu können.

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Ein Gespräch über Fußball mit ChatGPT

Silvester war mein Freund Jürgen zu Besuch. Wir kamen ins Gespräch über AI, und ich gab ein wenig mit den Fähigkeiten von ChatGPT an. Jürgen kennt sich mit Fußball aus und diktierte mir eine Frage für ChatGPT. Es ergab sich das folgende Gespräch. (Ich habe sowohl meine Tippfehler – es war nach Mitternacht, ich hatte Champagner getrunken und tippte auf meinem Handy ohne Brille – als auch die Grammatik- bzw. Semantik-Schnitzer von ChatGPT unverändert gelassen.)

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