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Klima im Wandel – Wie wir resilienter werden

©Hereon/ Bianca Seth_KI generated

 

 

 

 

 

 

Die allsommerlichen Hitzewellen und die zunehmende Trockenheit machen uns klar: Das Klima verändert sich. Was wir nicht verinnerlicht haben: Wir müssen uns mit ihm verändern. Al Gore, ehemaliger US-amerikanischer Präsidentschaftskandidat, prägte bereits 2007 den Satz: „Die Erde hat Fieber – und das Fieber steigt.“ Wir fiebern längst mit.

Forscher weisen seit Langem darauf hin: Zur „Mitigation“, also der Begrenzung und Abmilderung des Klimawandels – vor allem durch weniger CO₂-Emissionen – muss die „Adaption“ hinzukommen: die Anpassung an jene Folgen, die schon spürbar sind.

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Ein Grundrecht auf klimatische Stetigkeit

Folgen des Hitzesommers. Foto: Joakim Mosebach auf Pixabay

Warum Deutschland nicht nur fragile Kompetenzen in der Klimapolitik, sondern ein Grundrecht und Staatsziel in der Verfassung braucht, das Politik und Bürger langfristig verpflichtet, die Lebensgrundlage moderner Gesellschaften zu erhalten.

Die deutsche Klimapolitik ist ins Stocken geraten. In diesem Sommer war ein Satz allgegenwärtig, sei es in Talkshows, Leserbriefen oder am Gartenzaun: „So etwas habe ich hier noch nie erlebt.“ Der Satz war stets eine Klage über den Verlust der gewohnten Klimaregularität, die man kaum benennen kann, da sie nie eigens benannt werden musste. Man verließ sich auf sie wie auf die Tatsache, dass Züge – wenn schon nicht pünktlich – so doch überhaupt fahren.

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