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Ein Grundrecht auf klimatische Stetigkeit

Folgen des Hitzesommers. Foto: Joakim Mosebach auf Pixabay

Warum Deutschland nicht nur fragile Kompetenzen in der Klimapolitik, sondern ein Grundrecht und Staatsziel in der Verfassung braucht, das Politik und Bürger langfristig verpflichtet, die Lebensgrundlage moderner Gesellschaften zu erhalten.

Die deutsche Klimapolitik ist ins Stocken geraten. In diesem Sommer war ein Satz allgegenwärtig, sei es in Talkshows, Leserbriefen oder am Gartenzaun: „So etwas habe ich hier noch nie erlebt.“ Der Satz war stets eine Klage über den Verlust der gewohnten Klimaregularität, die man kaum benennen kann, da sie nie eigens benannt werden musste. Man verließ sich auf sie wie auf die Tatsache, dass Züge – wenn schon nicht pünktlich – so doch überhaupt fahren. Weiterlesen

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Wenn der Daueralarm nicht mehr haltbar ist: Klimarealismus statt Klimareligion

Klimarealismus anstatt Klimareligion! Grafik: DALL-E

Es gibt Sätze, die lange als unanständig galten. Einer davon lautet: Vielleicht geht die Welt doch nicht unter. Nicht, weil es keinen Klimawandel gibt. Nicht, weil CO₂ in der Atmosphäre keine Wirkung hätte. Sondern weil aus einem realen Problem ein politisches Erlösungsprogramm geworden ist, das immer weniger nach nüchterner Abwägung klingt und immer mehr nach Glaubensbekenntnis.

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