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Teufelskreis: Elemente einer post-liberalen Klimapolitik?

Die Erderwärmung trifft Menschen im globalen Süden am stärksten. Bild von geralt auf Pixabay

Ein bemerkenswerter neuer Oxfam-Bericht mit dem Titel „Disaster Divide. How climate chaos deepens inequality and enriches the few“ verfolgt die naheliegende These, dass die Klimakrise kein gleichmäßig verteiltes Naturereignis ist, sondern ein Ungleichheitsphänomen. Allerdings enthält er einige methodische Mängel.

Die Verantwortung für die Erderwärmung liegt nicht nur nach Auffassung der Hilfsorganisation bei einer kleinen, sehr wohlhabenden globalen Minderheit. Die Folgen treffen die Armen überproportional. Und dieselben Akteure, die die Krise am stärksten verursachen, profitieren zunehmend von ihr – sowohl durch steigende Nahrungsmittelpreise als auch durch den wachsenden Markt für Katastrophenvorsorge und Wiederaufbau.

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Thomas Piketty und seine Kritiker

Thomas Pikettys Buch über „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ ist noch gar nicht auf Deutsch erschienen, aber schon wird es auch hierzulande heftig diskutiert und kritisiert. Man muss annehmen, dass weder die Leute, die ihn loben, noch jene, die ihn kritisieren, das Buch gelesen haben. Jedenfalls bekommt man diesen Eindruck, wenn man nach der Lektüre – ich habe mir die englische Übersetzung besorgt und in den vergangenen drei Wochen gelesen – die Diskussionsbeiträge liest.

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