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Teufelskreis: Elemente einer post-liberalen Klimapolitik?

Die Erderwärmung trifft Menschen im globalen Süden am stärksten. Bild von geralt auf Pixabay

Ein bemerkenswerter neuer Oxfam-Bericht mit dem Titel „Disaster Divide. How climate chaos deepens inequality and enriches the few“ verfolgt die naheliegende These, dass die Klimakrise kein gleichmäßig verteiltes Naturereignis ist, sondern ein Ungleichheitsphänomen. Allerdings enthält er einige methodische Mängel.

Die Verantwortung für die Erderwärmung liegt nicht nur nach Auffassung der Hilfsorganisation bei einer kleinen, sehr wohlhabenden globalen Minderheit. Die Folgen treffen die Armen überproportional. Und dieselben Akteure, die die Krise am stärksten verursachen, profitieren zunehmend von ihr – sowohl durch steigende Nahrungsmittelpreise als auch durch den wachsenden Markt für Katastrophenvorsorge und Wiederaufbau.

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