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Deutsche Mitverantwortung für den 7. Oktober

Gedenkstätte für die Opfer des 7. Oktober 2023 auf dem Nova-Festival. Bild: Wikimedia

Seit Jahrzehnten finanziert Deutschland Hass und Terrorwahn in den Palästinensergebieten. Und lässt linke und arabische Propaganda gegen Israel zu.

Vesna Medić-Sorak, eine Bosnierin, die vor 30 Jahren wegen des Krieges in Bosnien nach Israel auswanderte, erzählte mir von ihrem Einleben in dem vollkommen unbekannten Land. Sie verließ ihre durch die serbische Bombardierung verwüstete Stadt Sarajevo. 1994 kaum in Israel gelandet, erlebte sie zwei Bombenattacken an einem Tag: die erste aus dem Libanon und die zweite aus einem der palästinensischen Gebiete.

Ich war in dieser Zeit schon in Deutschland, aber die Medien in diesem Land berichteten sehr selten von der permanenten Terrorgefahr, die Menschen in Israel jeden Tag durchstehen mussten.

Es ist allgemein bekannt, dass Israel seit seiner Gründung ein bedrohtes Land war und ist. Neben der tagtäglichen Bombendrohung im Land wurde es mehrmals von seinen arabischen Nachbarn angegriffen. In den kriegerischen Auseinandersetzungen konnte sich Israel verteidigen, aber der Terror im Lande ließ sich nicht ausrotten – bis heute nicht.

Ständige Anschläge

Das Ende des zwanzigsten Jahrhunderts war die Zeit, als die mediale Kommunikation weltweit schneller und besser wurde, weil sich unter anderem das Internet rasend schnell entwickelte. Die Weltgemeinschaft allgemein wurde dadurch sehr wohl darüber informiert, dass die palästinensische Seite Israel stets angriff und viele Menschen tötete. Wie meine Freundin Vesna mir als Zeugin berichtete, liefen jeden Tag mehrere Palästinenser mit Messern und Sprgenstoffgürteln herum oder fuhren mit ihren Autos durch die Straßen, sodass niemand vorhersagen konnte, wo und wann sie zuschlagen würden.

Israelische Nachrichtenagenturen und Medien haben das unermüdlich kommuniziert, aber solche Nachrichten wollte kaum jemand in Europa wahrnehmen. Die deutsche Politik wurde nie müde, ihr Mantra zu wiederholen, dass die Sicherheit Israels Deutschlands Staatsräson sei, aber sie tat nichts, um die linke Propaganda gegen Israel in den Medien auszubremsen. Die Öffentlichkeit redete lieber darüber, was Israel ihrer Meinung nach falsch machte, als darüber, was dieses Land aushalten musste und muss.

Sehr wenige Politiker in Europa denken daran, wie Israel und seine Menschen es nach all dem, was sie schon in Europa erlebt hatten, schafften, unter solchen Umständen weiter zu arbeiten, kreativ und erfinderisch zu sein. Oder wie es ihnen gelang, die Wüste in blühende Landschaften zu verwandeln, während sie unentwegt von Attentaten und Bombenalarmen unterbrochen werden.

Immer auf Kosten Israels

Was hat die politische Weltgemeinschaft in diesen drei Jahrzehnten gemacht? Ihre Handlungen liefen zweispurig und beide auf Kosten von Israel. Durch die Medien machte sich palästinensische Propaganda breit. In Deutschland wurden viele Bücher arabischer Autoren gedruckt, wie z. B. von Susan Abulhawa, einer Aktivistin und Mitgründerin der BDS-Kampagne gegen Israel, die in Palästina nie gelebt hatte.

Solche Autoren wurden nie müde, die Palästinenser als Opfer und die Israelis als Aggressoren darzustellen. Kaum jemand erwähnte, wie viele Male Israel den Palästinensern angeboten hatte, ihren eigenen Staat zu gründen, und dass jedes Mal ihr Angebot abgelehnt wurde.

Das Narrativ, dass Israel der Aggressor und die Palästinenser seine Opfer wären, führte dazu, dass Milliarden Euro der deutschen Steuerzahler in die humanitäre Hilfe für den Gazastreifen und das Westjordanland flossen. Dies half den Terroristen, ihre Tunnels zu graben, Raketenrampen aufzubauen, Waffen zu kaufen und Israel mit Terroranschlägen anzugreifen. Mit dem Geldsegen seitens des Westens konnten sie machen, was sie wollten, niemand kontrollierte sie.

Vielleicht nicht direkt, aber durch die Umwege der humanitären Hilfe hat der Westen den Terroristen ermöglicht, schließlich das Massaker am 7. Oktober 2023 auszuüben.

 

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