
Die AfD möchte „das Deutsche“ wieder betonen. Aber was bedeutet das? Man sollte Patriotismus nicht den Rechtsextremen überlassen. Deshalb hier einige Gedanken dazu – mit der Aufforderungen an die Leserinnen und Leser, eigene Definitionen hinzuzufügen, in den Kommentaren oder als eigenen Beitrag.
- Wenn deutsch sein heißt, das Grundgesetz schätzen, gern.
- Wenn deutsch sein heißt, den Rechtsstaat achten, gern.
- Wenn deutsch sein heißt, die deutsche Sprache wesentlich zu beherrschen, gern.
- Wenn deutsch sein heißt, die deutsche Fahne, die der demokratischen Bewegung von 1848, zu ehren und die Wiederbelebung der Demokratie nach 1945 und 1989, gern.
- Wenn deutsch sein heißt, Mädchen und Frauenrechte zu respektieren, gern.
- Wenn deutsch sein heißt, Minderheiten zu achten wie Mehrheiten auch, gern.
- Wenn deutsch sein heißt, die deutsche, europäische und Welt-Geschichte zu kennen, im Groben wenigstens, gern.
- Wenn deutsch sein heißt, die deutsche und europäische Musik, Literatur, Malerei, Theater, Opern, Kabarett zu lieben in ihrer Bandbreite und Vielfalt, gern.
- Wenn deutsch sein heißt, sich für das Gemeinwesen, Ökologie und den Sozialstaat zu engagieren, gern.
- Wenn deutsch sein heißt, Religionskritik zu pflegen wie Kulturkritik, die eine Erneuerung der Traditionen ermöglicht, gern.
- Wenn deutsch sein heißt, Frieden zu fördern mit Polen, der Ukraine, West- und Osteuropa, gern.
- Wenn deutsch sein heißt, sich in Höflichkeit und Freundlichkeit, Vernunft und Anstand zu üben, gern.
- Wenn deutsch sein heißt, weltoffen zu sein, aber auch die Grenzen zu kennen und zu schützen, gern.
- Wenn deutsch sein heißt, aus den Verbrechen der eigenen und der der eingewanderten Geschichte zu lernen und Angriffskriege und schwere Menschenrechtsverletzungen zu verhindern, gern.
- Wenn deutsch sein heißt, das Existenzrecht Israels und das freie Leben von Juden in Deutschland, Europa und weltweit zu schützen, sehr gern.
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