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Im Namen des Unrechts

Wenn die NS-Justiz auf ein bis heute bestrittenes Urteil trifft. Zwei Bücher über Verantwortung, Schuld und das eisige Schweigen danach.

Manche Bücher nimmt man nicht wegen ihres Umfangs ernst, sondern wegen der Frage, die sie stellen. Die beiden Erzählungen von Claus Copenhagen gehören dazu. „Das Postfach“ und „Florentin Hermann oder Die Klassenlesung“ sind schmale Bände, die man an einem Abend gelesen hat. Beide führen zu einer Frage, die in Deutschland nie ganz beantwortet worden ist: Wer trägt Verantwortung, wenn ein Urteil zu Unrecht wird? Und was geschieht mit denen, die danach damit leben müssen?

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Der letzte Kontakt

Da ich Gluten und Lactose tatsächlich sehr gut vertrage, leiste ich mir dafür im zwischenmenschlichen Bereich hin und wieder einige Intoleranzen, wobei mich mein über die lange Strecke meines bisherigen Lebens erworbener Misanthropismus gelehrt hat, ohnehin soziale Kontakte weitestgehend einzuschränken. Manchmal ist es jedoch, schon aus beruflichen Gründen, unabdingbar, sich darauf einlassen zu müssen. Am Ende des hier Erzählten werden Sie verstehen, was ich meine.

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Der Fragebogen

Zum Glück scheint die Fragebogenepidemie abgeklungen zu sein. Eine Zeit lang bekam man als Journalist alle Nase lang einen Fragebogen von irgendeinem Doktoranden oder Master-Kandidaten zugeschickt. Die Auswertung dieser sozusagen mit der Schrotflinte abgeschossenen und rein zufällig (hat der Journalist Zeit oder Lust) rücklaufenden Fragebögen sollte offensichtlich – wider jede statistische Regel – den Hauptinhalt der Doktorarbeit bilden.

Einen Fragebogen, den ich Ende 2008 erhielt und beantwortete, habe ich behalten, weil ich die Fragen zwar merkwürdig, aber interessant fand. Hier die Fragen und meine Antworten. Es würde mich interessieren, was die User von „Starke Meinungen“ dazu meinen.

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