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Legal – illegal – scheißegal

Das von Trump verbreitete Foto von Maduro in Handschellen an Bord eines US-Kriegeschiffes

Durch die Militärintervention in Venezuela hat Trump einen weiteren Schritt gemacht zu einer imperialen Weltunordnung der Willkür. Zum Schaden Europas.

Es fällt nicht leicht, das Völkerrecht zu verteidigen, wenn man dabei in einer Linie mit Ländern wie Russland und China und Gestalten wie Sarah Wagenknecht steht, die auf das Völkerrecht spucken, wenn es um die Ukraine geht, aber nun heftigst gegen den US-Angriff auf Venezuela protestieren – eine entsetzliche Diktatur, die die Menschenrechte mit Soldatenstiefeln trat, das ölreiche Land in ein Armenhaus verwandelt hat, Millionen aus dem Land trieb und andere Terrorregime unterstützte. Weiterlesen

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Ukraine geteilt? Niemals!

Trump plant einen schmutzigen Deal mit Putin. Der soll nicht nur behalten dürfen, was er im Nachbarland erobert hat, sondern noch mehr bekommen. Gerade Deutsche sollten wissen, dass es das Ende jeder Sicherheit in Europa wäre.

Stramme CDUler wie mein Vater riefen früher: „Deutschland dreigeteilt – niemals!“ Das war, bezogen auf die „verlorenen deutschen Ostgebiete“, revanchistisch: Ausdruck des Willens, die Folgen des deutschen Vernichtungskriegs in Osteuropa rückgängig zu machen. Nun macht sich Russlands Kriegsherr Putin, der auf den Spuren Stalins und der Nazis wandelt, berechtigte Hoffnungen, bei seinem Gipfel mit Donald Trump im ehemals russischen Alaska am Freitag seine revanchistischen Gelüste erfüllt zu bekommen: den gesamten Osten der Ukraine, den Donbas, und mehr als Lohn für seinen Vernichtungskrieg. Und Geschenk für „ein bisschen Frieden“ (Nicole). Weiterlesen

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Frühling im Irrenhaus

Obwohl seit heute angeblich sogar Sommerzeit herrscht, fühlt es sich wetter- wie trump-mäßig recht winterlich an. Nicht nur gegen diesen Blues hilft Jazz & Fusion des Altmeisters Herbie Mann, empfiehlt Musikus Ulf Kubanke. Weiterlesen

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Krieg und Frieden

 Bei der Bewertung internationaler militärischer Konflikte gehört es zur Standardformulierung deutscher Politiker, zu sagen, der Konflikt sei militärisch nicht zu lösen. Sozialdemokraten benutzen diese Formel genauso gerne wie Christdemokraten, von den Grünen ganz zu schweigen, die ein pazifistische Gründungsgen in sich tragen. Mit dieser beschwichtigenden Redeweise treffen die Politiker den Nerv der deutschen Bevölkerung, die sich in den 60 Jahren seit Kriegsende in der lang andauernden Friedensperiode kuschelig eingerichtet hat. Den Parteien gelang es nur mit viel Mühe, den Deutschen eine Zustimmung zu den Auslandseinsätzen abzuringen, die seit der Wiedervereinigung von der internationalen Gemeinschaft auch von Deutschland gefordert wurden. Populär wurden die Einsätze in Bosnien, am Hindukusch   und in Mali beileibe nicht. Allenfalls die Piratenbekämpfung am Horn von Afrika erfreute sich einer gewissen Popularität, weil der Einsatz als polizeiliche Mission durchgehen konnte. Und die Piraten hatten ja schließlich  das Urlaubsvergnügen deutscher Segler und Kreuzfahrtschiff-Urlauber gestört. Weiterlesen

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