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Die Unmöglichkeit, objektiv über Stimmen zu urteilen

The Beatles im Cavern Club, 1962. Public Domain

Etwas verstört war ich, als ein befreundeter Musikkritiker mir neulich gestand, er begreife zwar, dass die Songs der Beatles etwas Besonderes seien, möge aber nun einmal ihre Stimmen nicht. Wie? Paul nicht mögen, ob engelsgleich einschmeichelnd wie bei „I Will“ oder rockig-ausrastend bei „Helter Skelter“? John nicht mögen, ob schneidend scharf wie bei „Happiness Is a Warm Gun“ oder romantisch-träumerisch wie bei „Julia“? George nicht mögen, warm und melodisch bei „While My Guitar Gently Weeps“, oder ironisch-nordenglisch wie bei „Piggies“? Ringo, der „Good Night“ vorm Kitsch rettet, indem er den Song leicht neben der Tonart singt? Und das sind nur ein paar Songs vom „Weißen Album“, verdammt noch mal …

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