Bild: Gemini nach Prompts von A.P.
Ich lese mit großem Gewinn Justus Benders Buch „Deutschland 2033“. Der Vizechef der Politikredaktion der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ schildert darin, wie 100 Jahre nach Hitlers Machtantritt eine rechtsextreme Partei die Regierung in Deutschland übernimmt, wie es dazu kommen konnte, und was dann passiert.
Hin und wieder allerdings reizt mich das Buch zum Widerspruch. So entwickelt Bender auf den Seiten 49 bis 52 ein Gedankenspiel, in dem es darum geht, dass die AfD Vorurteile gegen Rothaarige schürt. „Niemand muss Rothaarige mögen, niemand muss neben einem Rothaarigen niemand muss rothaarige Freunde haben. Das ist im Alltagsleben legitim. Erst wenn ein staatliches Handeln davon abgeleitet wird, beginnen die Probleme. Eine Partei, die offen gegen Rothaarige hetzt, bedroht den Staat in seiner wichtigsten Funktion: die Gleichheit aller Staatsbürger vor dem Gesetz zu sichern.“ So Bender (S.55).
Und nun die real existierende AfD. Bender zitiert das Grundsatzprogramm der Partei: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland. In seiner Ausbreitung und in der Präsenz einer ständig wachsenden Zahl von Muslimen sieht die AfD eine große Gefahr für unseren Staat, unsere Gesellschaft und unsere Werteordnung.“ Bender dazu:
„Eine Partei also, die Anhänger einer bestimmten Religionsgruppe als Gefahr für unsere Gesellschaft sieht. Die damit sagt, dass unsere Gesellschaft nicht deren Gesellschaft ist (…). Die sagt, dass die Gefahr, die von diesen Muslimen ausgeht, allein durch ihre ‚Präsenz‘ besteht. (…) Weil sie existieren. Wer diese Gefahr abwenden will, müsste die Präsenz dieser deutschen Muslime beenden (…). Und wer ein politisches Amt übernimmt und schwört, das deutsche Volk zu schützen, und dann nichts tut gegen die Präsenz dieser Gefahr, der verrät das Volk …“ (S. 25f.)
Ich will nicht bestreiten, dass die inkriminierte Passage so gelesen werden kann, vielleicht so gelesen werden soll oder auch so gelesen werden soll. Aber zunächst gilt es, genau zu lesen. Die AfD sagt nicht, dass allein die Präsenz deutscher Muslime oder von Muslimen in Deutschland den Staat gefährdet. Sie sagt, dass die Ausbreitung des Islam und die „Präsenz einer ständig wachsenden Zahl von Muslimen“ eine Gefahr seien.
Darüber kann man sich empören. Aber man kann auch fragen, ab wann etwa Juden in diesem Land das Gefühl hätten, hier nicht mehr sicher zu sein: bei 50 Prozent Muslime? 40 Prozent? 30 Prozent? Wie geht es Ihnen, die Sie das hier lesen? Sie sind keine Rassistin, klar. Sie meinen, jede soll nach ihrer Fasson selig werden. Aber ab wann hätten Sie das Gefühl, sie gehörten nicht zu Deutschland? Fühlen Sie sich auf der Sonnenallee in Berlin-Neukölln manchmal unwohl? Weichen Sie, wenn es dunkel ist, einer Gruppe muslimischer Männer aus? Nur, weil es Männer sind? Also: bei wie vielen Sonnenalleen wäre für Sie Schluss? Wo liegt bei Ihnen die Grenze der „Ausbreitung“?
Gegenwärtig sind 8 bis 8,5% der Bevölkerung muslimisch. Laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) haben die Stadtstaaten Bremen und Hamburg mit 12,5 – 13,2 Prozent den höchsten prozentualen Wert, dicht gefolgt von Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die wenigsten muslimischen Menschen proportional zur Bevölkerung hat Sachsen mit einem Anteil von 0,9 bis 1,0 Prozent.
Fühlen sich die nicht-muslimischen – etwa jüdischen oder schwulen – Menschen in den stark von Muslimen geprägten Stadtteilen von Hamburg und Bremen wohl? Haben die Menschen in Sachsen das Recht zu sagen, dass sie es erst gar nicht so weit kommen lassen wollen wie in Hessen oder NRW, geschweige denn wie in den besagten Stadtstaaten? Und eine Partei zu wählen, die ihnen verspricht, dafür zu sorgen, egal wie unappetitlich sie ist?
Haben umgekehrt muslimische Bürger das Recht, eine muslimische Partei zu wählen, die sich für Gebetsräume in Schulen, eine Verschleierungspflicht für Schülerinnen und Lehrerinnen in überwiegend muslimischen Klassen und Veränderungen im Curriculum einsetzt, dergestalt etwa, dass Israels Gründung als illegitim dargestellt wird – oder werden darf? Klar haben sie das, und was passiert, wenn sie das tun?
Kann man ernsthaft bezweifeln, dass die Israelkritik der Linken und des BSW auch mit dem Kalkül erfolgt, muslimische Wähler zu erreichen? Müssen Juden in Deutschland damit halt leben, dass sie mit 0,25 Prozent der Bevölkerung als Klientel für alle deutschen Parteien weniger wichtig sind als die Muslime?
Gehört der Islam wirklich zu Deutschland, wie Bundespräsident Christian Wulff 2010 behauptete? Oder muss das nicht vielmehr eine Forderung an den Islam sein, dass er deutschlandkompatibel werde, also kompatibel mit jenem Westen, zu dem Deutschland gehört und weiterhin gehören will, wie es die Katholische Kirche in der Folge des Kulturkampfs im 19. Jahrhundert und schließlich im 20. Jahrhundert durch das Vaticanum II wurde?
Das sind Fragen, die ich ungern stelle. Aber, um auf den Ausgangspunkt zurückzukommen: der Islam ist kein Körpermerkmal wie rotes Haar (oder eine schwarze Haut). Er ist eine Ideologie mit absolutem Wahrheitsanspruch, wie jede Religion. Man wird zwar als Moslem geboren, weil die Eltern das so bestimmen; aber niemand wird gezwungen, Moslem zu bleiben.
Oder doch? Doch. Die Apostasie wird im Islam mit dem Tod bestraft, und wo diese Strafe nicht vollstreckt wird, mit dem sozialen Tod. Auch in Deutschland. Ja, letzteres war auch im Katholizismus noch in den 1950er und 1960er Jahren der Fall. Aber es ist weitgehend nicht mehr der Fall, selbst in Bayern nicht. Doch als es in Bayern der Fall war, galt das als Problem: das „katholische Mädchen vom Lande“ galt Georg Picht 1964 als Inbegriff der deutschen „Bildungskatastrophe“.
60 Jahre später haben wir wieder eine Bildungskatastrophe: darf man sagen, dass muslimische Jungen aus den Problembezirken der Großstädte maßgeblichen Anteil daran haben? Welchen Sinn würde es machen, deren Zahl, deren „Präsenz“ in deutschen Klassenzimmern zu vergrößern? Wäre ein muslimischer Bevölkerungsanteil von 25 Prozent in Hamburg noch bildungspolitisch verkraftbar? Wie wäre es mit einem Rothaarigen-Prozentsatz von 50 Prozent? Eben. Letzteres wäre kein Problem.
Noch einmal also für alle Nichtrassisten, zu denen ich mich zähle: Wo wäre die rote Linie zu ziehen: bei einer Verdoppelung der Zahl der Muslime auf an die 20 Prozent? Bei 30 Prozent? Und wenn man sich einig ist, dass man den hier lebenden Muslimen nicht verbieten kann, Kinder zu bekommen, was folgt daraus für die Zuwanderung? Wie die „Zeit“ am 30. November berichtete, hat das „Pew Research Center“ errechnet, dass der Anteil der Muslime in Deutschland im Jahr 2050 ohne Migration bei neun Prozent läge. Ein Niveau, das 2025 schon erreicht wurde. „Sollte die Zuwanderung auf dem Niveau der Jahre 2014 bis 2016 bleiben, wären es dagegen 20 Prozent.“
Darf man das bewerten? Darf man sagen, dass 40 Prozent AfD-Wähler in Sachsen-Anhalt durch ihre „Präsenz“ und möglich „wachsende Präsenz“ in anderen Bundesländern eine Gefahr bedeuten, aber nicht als Partei und als Regierung sagen, dass eine Begrenzung des Anteils von Muslimen wünschenswert wäre?
Muslime mit rothaarigen zu vergleichen, wie es Justus Bender tut, ist jedenfalls blauäugig. Kein Moslem würde das tun.
@GW: ‚ OK, es geht nicht um Abtrünnige, sondern um Fremdvölker. Unterschied? Bitte erklären! 12. September 2026 um 17:38
… nicht mein Ressort. Fragen Sie einen Rabbi. So weit gehe ich; Ihr gefragter Kontext umfasst Erinnerungsgeschichten aus alten Schriften, und sind keine alleinig historischen Berichte, sondern identitätsstiftende Erzählungen.
Wir hatten das schon. Für Deutschland und Europa ist Sicherheit gewährleistet, wenn der Staat sein Gewaltmonopol mit Sicherheitskräften nach innen und außen wahrt, Gesetz und Ordnung ohne Ansehen der Person und Gesinnung durchsetzt. Nicht wegsieht oder zurückweicht, wenn missliebige Meinungen in ihren Rechten beschnitten werden, während extremistische Bürgerkriegsarmeen zum Faustrecht greifen und Scharia-Gläubige sich einen Staat im Staate mit eigenen Gesetzen schaffen.
Wussten Sie, dass 2025 fast jeder zweite Mohammedaner (45,1 Prozent) in der ‚BRD‘ unter 40 Jahren sich zum Islamismus hingezogen fühlt und Scharia statt Grundgesetz will?
Ayatollah Khomeini etwa schrieb in ‚Principes politiques, philosophiques, sociaux et réligieux‘ [16]:
‚Die islamische Herrschaft ist eine Herrschaft durch göttliches Recht, das nicht geändert werden kann. Der Heilige Krieg bedeutet die Eroberung nichtmuslimischer Gebiete. Wenn er nach der Errichtung einer islamischen Regierung ausgerufen wird, ist jeder erwachsene Mann aufgefordert, freiwillig für das Ziel der weltweiten Verbreitung des koranischen Gesetzes zu kämpfen. Elf Dinge sind unrein: Urin, Kot, Sperma, Blut, Hunde, Schweine, ein Nichtmuslim und eine Nichtmuslimin, Wein, Bier, Schweiß eines Kamels, das Abfall frisst. Der ganze Körper eines Nichtmuslims ist unrein, sogar seine Haare, Nägel und alle körperlichen Ausscheidungen. Ein minderjähriges Kind ist unrein, wenn es keinen Muslim als Vorfahren hat. Der Körper, die Ausscheidungen und der Atem eines Nichtmuslims bzw. einer Nichtmuslimin werden automatisch rein, wenn sie sich bekehren. Die Kleider, die mit ihrem Körperschweiß vor ihrer Bekehrung in Berührung gekommen waren, sind weiterhin unrein. Einem Muslim ist es erlaubt, in einer Firma zu arbeiten, die Juden beschäftigt, solange nicht Israel in der einen oder anderen Weise durch die Produkte unterstützt wird. Jedoch ist es eine Schande, unter einem Juden als Vorgesetzten zu arbeiten.‘
Noch als Ergänzung (schade dass man seine eigenen Kommentare nicht mehr kommentieren kann): Ich zum Beispiel mache immer einen großen Bogen um alkoholisierte Männergruppen. Auch nicht schön. In solchen Gruppen befinden sich aus nachvollziehbaren Gründen fast nie muslimische Männer.
Ja. Geht mir genauso.
@R.Z.
… offensichtlich kennen Sie sich in Berlin nicht aus. Oder wollen sich nicht auskennen und halten andere Foristen für doof. Und APO schreibt die Hälfte von dem, was er weiß. Die von Ihnen gelobten Muslime nehmen, obwohl ebenso wie Alkohol nicht erlaubt, halt andere bewusstseinsverändernde Substanzen.
Ich habe „alkoholisierte Männergruppen“ geschrieben, weil ich alkoholisierte Männergruppen meinte. Männer, gemeinschaftlich verbunden unter Alkohol. Um solche Gruppen mache ich einen Bogen. So ist es eben. Was daran verstehen Sie nicht? Und was hat das damit zu tun, dass ich „andere Foristen für doof“ halte?
@R.Z.
… ja, Sie haben mit einem Hinweis von alkoholisierten Männergruppen geschrieben, dass sich darunter fast nie muslimische Männer befinden. Das nennt man/frau Framing. In ‚Ihrem Fall‘ Opportunismus.
Im Übrigen gehe ich noch weiter; ich mache um ideologisierte, alkoholisierte oder erkennbar ‚bekiffte‘ Einzelfiguren, Gruppen oder Horden, männlich oder weiblich, egal welcher ‚Pigmentierung‘, einen großen Bogen.
Vorweg: Die Realität oder jedenfalls das Gefühl der Bedrohung muss auf alle Fälle wirksam bekämpft werden, vielleicht durch Polizeipräsenz und Aufbau wirksamer nachbarschaftlicher Sozialstrukturen. Wie auch immer, ich weiß es nicht. Aber in der Analyse machen Sie einen Fehler, der sich hier zeigt: „Weichen Sie, wenn es dunkel ist, einer Gruppe muslimischer Männer aus? Nur, weil es Männer sind?“
Sie akzeptieren also nicht die übergeordnete Kategorie „Männer“, aber die Unterkategorie „muslimische Männer“. Warum? Männer sind bedrohlich allein schon aufgrund ihrer biologischen Merkmale (Testosteron). Sämtliche Einwände, die Sie gegen die Kategorie „Männer“ vielleicht haben, lassen sich auch für die Unterkategorie geltend machen. Das vererbt sich nach unten. Bei dem Oberbegriff Männer fühlen Sie sich womöglich selber angesprochen und denken: „Wieso, ich bin doch auch ein Mann, aber ein friedlicher und aufgeklärter, von dem keine Bedrohng ausgeht – also geht von Männern allein erstmal noch keine Bedrohung aus!“ Wieso akzeptieren Sie einen naheliegenden entsprechenden Gedanken nicht auch für die Unterkategorie „muslimische Männer“? An den Zahlenverhältnissen kann es nicht liegen; die Kriminalitätsstatistiken für Männer allgemein, egal welcher Couleur, sehen nicht gut aus. Wahrscheinlich weil Sie eben selber dieser Gruppe, aber nicht der Untergruppe angehören.
Jedenfalls – es gibt schon relevant viele „muslimische Männer“, von denen keinerlei Gefahr ausgeht. Nun könnte man weiter differenzieren :“muslimische Männer aus dem arabischen Raum“. Aber auch da gibt es noch etliche Friedliche. Also: „muslimische Männer aus dem arabischen Raum, die die Gleichstellung des Grundgesetzes nicht akzeptieren“. Das ist wahrscheinlich noch am besten. Aber auch dann gibt es noch etliche, die trotzdem nicht gewalttätig und bedrohlich sind und unpassenderweise in die Gruppe der Bedrohhlichen eingemeindet werden.
Ich höre hier mal auf. Wir müssen aufpassen, dass wir mit unseren Maßnahmen wirklich nur die treffen, die wir berechtigterweise treffen können. Ansonsten erodieren unsere Maßstäbe, wir agieren rein emotional und erleiden einen aufklärerischen Rückschritt, der für uns mindestens so bedrohlich ist wie die „muslimischen Männer“
Lieber Roland Ziegler, point taken. Da bin ich übers Ziel hinausgeschossen.
@Lieber Roland..“Die Realität oder jedenfalls das Gefühl der Bedrohung muss auf alle Fälle wirksam bekämpft werden,..“ Die Realität, die Wahrnehmung der Realität, oder das Gefühl, daß sich aus der Wahrnehmung ergibt, solle „wirksam bekämpft“ werden? Mit Psychopharmaka? Kommt da nicht einiges durcheinander? Ich bin regelmäßig in einer mittleren Großstadt: „betrunkene Männergruppen“ sind mir da noch nie aufgefallen, eher Frauen belästigende, z.B. an einem Bahnhof. Diskussion gerne auch auf der ‚Bad Bank‘ dieser Veranstaltung hier.
Diskussionen lieber hier, lieber KJN, und ich bin froh, Sie, Stevanovic und andere von der „Bad Bank“ wieder hier zu sehen. Und, lieber Roland Ziegler, hier die Statistik:
https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2026/04/pks2025-pm.html
„Nichtdeutsche Tatverdächtige sind bei der Gewaltkriminalität mit 42,9 Prozent weiterhin deutlich überrepräsentiert.(…) Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen (bei Vergewaltigungen) beträgt 38,5 Prozent …“
Lieber Klaus, ich habe mich da mit „bekämpft“ nicht gut ausgedrückt – wer es missverstehen will, kann es missverstehen. Von Psychopharmaka habe ich nirgends gesprochen, sondern – als Idee – von Polizeipräsenz und nachbarschaftlichen Sozialstrukturen. Wie ausdrücklich gesagt, habe ich kein Rezept – natürlich kann man das Problem auch nicht „bekämpfen“, sondern so lassen wie es ist (tertiam non datur).
Man kann natürlich auch als Problemlösung alle „muslimischen Männer“ rausschmeißen. Um diese Maßnahme, die von der AfD angedacht wird, geht es mir. Dazu habe ich das Beispiel „alkoholisierte Männer“ genommen. Die will auch keiner – auch ich nicht – rausschmeißen. Zu recht. Das sage ich lieber ausdrücklich, bevor das dahingehend missverstanden wird.
Lieber Alan Posener: Ich weiß dass es eine deutliche Überrepräsentanz von muslimischen Männern in dieser Statistik gibt, und dass das ein Problem ist. Das Folge-Problem, auf das ich aufmerksam machen wollte, ist, dass nicht alle muslimischen Männer sich strafbar machen. Dies ist aber eine emotionale Reaktion, die unterschwellig entsteht: dass muslimische Männer strafbare Handlingen begehen. Die Wörter „viele“ und „oft“ fallen weg, werden von der emotionalen Reaktion wegradiert. Wie kann man trotz dieser emotionalen Reaktion sicherstellen, dass diese nicht schuldigen Anteile nicht in den Fokus von Maßnahmen rücken? Das ist meine Frage,
Lieber Roland Ziegler, die Frage stelle ich mir auch, aber ich habe dafür keine Patentlösung. Vermutlich wäre es einfacher, die betreffenden muslimischen Männer änderten ihr Verhalten.
…zur „Bad bank“: Ich gehe davon aus, dass Sie es selber sind, die die Kommentare zu Ihren Artikeln freischalten. Daher kommentiere ich hier bei Ihnen wieder – wie immer unzuverlässig bei Lust und Gelegenheit und Ihr Einverständnis voraussetzend. Ansonsten beteilige ich mich aber auch – ebenfalls unzuverlässig – an der „Bad Bank“.
(…sorry für die Fehler u. die Grammatik, ich habe u.a. mit einer kaputten Tastatur und einer gewissen Abgelenktheit zu kämpfen – wobei die Tastatur nichts für die Grammatikfehler kann… Ich mache jedenfalls erstmal eine Pause.)
Doch noch was zur Statistik – die KI sagt: „Selbst unter Einberechnung von Schätzungen zur Kriminalität von Männern aus muslimisch geprägten Herkunftsländern (basierend auf demografischen Faktoren) ist die Zahl der Straftaten durch alkoholisierte Männer um ein Vielfaches höher. Alkohol ist in Deutschland statistisch gesehen einer der größten Treiber für Gewalt- und Roheitsdelikte überhaupt.“ Falls das keine Halluzination ist – welches der beiden Probleme „alkoholisierte Männer“ oder „muslimische Männer“ ist demnach das dringlichere?
Ich habe dich nicht missverstehen wollen, lieber Roland, ich möchte nur klarstellen, worüber wir reden: Über das Fehlverhalten der ‚Gäste‘, über das Fehlverhalten der ’schon länger hier lebenden‘ oder darüber, ob man sich über das Fehlverhalten der ‚Gäste‘ empören darf, ohne sich gleichzeitig auch über das Fehlverhalten der ’schon länger hier lebenden‘ zu empören. Erstmal was „vordringlich“ ist, klären zu wollen, wird wohl jegliche sinnvolle Diskussion verhindern, weil der Themenkreis dann immer mehr erweitert werden muss – z.B. um das Thema ‚Drogenkonsum und Drogenhandel in migrantischen Milieus‘. Ich denke wohl, der Anspruch darauf, daß sich Gäste erstmal zu benehmen haben, insbesondere dann, wenn sie den Status als Gast gegen den des Einheimischen ersetzt haben möchten, nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun.
Die Diskussionen auf der Bad Bank sind nicht zielgerichtet und arbeiten mit Assoziationen, die auch kilometerweit ins Abseits, auch ins off-topic Lallaland führen können. Jeder nimmt sich, was und wo er (m/w/d) es gerade braucht.
Zur Frage der Inneren Sicherheit: Die Frage, die ich mir stelle, ist, ob ich bereit bin, einen Polizeistaat in Kauf zu nehmen, mit Scheriffs an jeder Ecke, Kameras und doppelten Sicherheitsschleusen. Antwort: Nein. Bin ich nicht.
Lieber Roland, Alkohol und Migration sind nicht gleichberechtigt. Alkoholisierung (god bless it) ist eine Entscheidung der Bürger unseres Landes. Unter Jungs am Wochenende paar vor der Kneipe kassieren…what`s not to like? Dafür sind die Scheriffs da und dafür verdienen sie Respekt. Alkohol und alle anderen Laster, die man protestantisch wegemanuelkanten kann, sind Lebensrisiko, vor dem wir dich schützen und mir ermöglichen. Ich unterstelle dir, dass du keine Lust hast, mit mir am Freitag auf Piste zu gehen. Sagt man das noch? Ich habe unglaublich nachgelassen. Von der legalisierten Medizin bekomme ich zwei Stunden kompletten Stromausfall. No country for old man. Only the good die young und ich habe surviver guilt. Mir bleiben meine Geschichten aus dem Paulaner Garten. Aber ich schweife ab. Nehmen wir mit, dass ich dir deinen Traum belasse, mit mir so lange zu relativieren, bis ich zu den vernünftigen Einsichten von alleine komme. Und du belässt mir den Traum, mit dir in einer Ausnüchterungszelle aufzuwachen (unsere Enkel würden über diese Nacht Lieder singen). Mit unseren Träumen können wir zusammen diskursen und es Demokratie nennen. Wie ein altes Ehepaar. Gemeinsame Staatsbürgerschaft ist so etwas wie das Sakrament der Ehe, solltest du Häretiker verstehen, was ich damit meine. Wir können es missachten, aber nicht auflösen. Drum prüfe, wer sich ewig bindet. Wenn für ein harmonisches Multikulti Zusammenleben SEK, Grenzkontrollen, Hausdurchsuchungen, Videoüberwachung und ähnliches notwendig sind…well…I prefer not to. Ich habe gar keine Lust dem Staat aufzubürden, mir ein gutes Sicherheitsgefühl geben zu müssen. Oder, dass wir über kleinliche Gehässigkeiten, wie ein Kopftuchverbot, überhaupt nachdenken. Die Dosis macht das Gift und wenn wir jetzt da sind, wo wir sind, dann war es zu viel. Ich diskutiere nicht über Koransuren, das steht mir nicht zu. Wie auch agnostische Protestanten ihre Nase nicht in meine orthodoxen Angelegenheiten stecken sollten. Betonpfeiler auf dem Weihnachtsmarkt sind okay, weil ich da auch Glühwein trinke? C`mon. So funktioniert das Leben nicht und du weißt es.
Lieber Stevanovic, nichts gegen Lalaland, solange Ihr auch noch hier seid. Weil „wir“ nicht in einem Polizeistaat leben wollen: weil „wir“ nicht genug Lehrkräfte haben, um in der Schule jene Integrationsleistung hinzulegen, die nötig – und wohl auch möglich – wäre; weil man muslimischen Bürgern das Wahlrecht weder versagen kann noch soll, es sich aber zeigt, in Großbritannien, Frankreich und nun auch in New York, dass sie dieses Wahlrecht benutzen, um Politiker zu wählen, die den Zielen der Umma in Bezug auf Israel gewogen sind: deshalb muss man die Zahl der muslimischen Migranten gegen Null absenken. Das hat mit Remigration und Klemmnazitum nichts zu tun. Das ist Realpolitik. Ich mag Bosnien; aber ich will nicht, dass Deutschland Bosnien wird.
Eigetlich habe ich nicht über das Verhältnis von Alkohol und Migration, sondern über die Gefahren von alkoholisierten bzw. muslimischen Männern nachgedacht. Warum sollte man diese Gefahren nicht vergleichen können? Die Antwort ist doch offenbar: weil man selber gerne Alkohol trinkt, aber mit dem Islam nichts am Hut hat. In der einen Gruppe ist man gelegentlich Mitglied, in der anderen nie. So einfach sind manchal die Dinge (ich hatte das Phänomen schon bei der Obergruppe Männer allgemein angesprochen: Die Männer allgemein können natürlich auch kein Problem haben, weil man ja selber einer ist. Obwohl sie für über 80% aller Straftaten verantwortlich sind)
Aber um auch etwas zum Alkohol bzw. Islam zu sagen (ein verwandtes, aber anderes Thema als das der jeweiligen Männergruppen): Bekanntlich ist Religion Opium des Volkes. Sollte das wahr sein, scheint es also eine Verwandtschaft nicht nur bei der stimulierenden Wirkung (Gruppenbildung, Feindbilderzeugung…) – zu geben.
Zum Polizeistaat: will ich auch nicht. War ein erster Vorschlag. Die Polizeiptäsenz könnte sich ja auf Problemviertel beschränken. Dann gibt es keinen Polizeistaat, aber Polizeiviertel. Ich sehe jedenfalls nicht, dass die muslimischen Männer ihr Verhalten ändern wollen oder werden. Was also tun?
Lieber Herr Posener,
ich bin hier vollkommen Ihrer Meinung.
Um die Folgen dieser Migration zu bewältigen, müssten wir unsere Gesellschaft so umbauen, wie ich es nicht möchte. Migration ist eine Einladung zum mitmachen. Wenn wir dann aber was ganz anderes machen müssen, macht sie keinen Sinn. Die Hetze gegen Muslime tut unserem Karma nicht gut. Vielleicht fehlt uns die Reife, solche Debatten zivilisierter zu führen, aber dann ist das halt so. „Wir“ sind keine Engel der Aufklärung und die Ressourcen sind endlich. Wenn die Situation das Schlechte in uns hervorbringt, dann würde ich gerne auf sie verzichten.
Abgesehen vom Bosnieneffekt. Sie wissen, dass ich unter meinesgleichen, Migranten, lebe. Wenn über Autoritär und Antisemitismus gesprochen wird, denke ich nicht zuerst an die AfD.
Lieber Roland,
Stevan mal ganz paternalistisch:
folge deinem Instinkt und deinen Interessen. Vergiss den Werte-Unsinn. Die muslimische Massenmigration führte nicht zu dem, was wir uns vor zwanzig, dreißig Jahren erhofften. Weder bei „denen“ noch bei „uns“. Wir sind nicht da, wo wir hin wollten und wenn uns unsere Werte dort hin geführt haben…ach je….Werte sind ein Mittel zum Zweck, um in einer Welt zu leben, in der man Leben will. Eine einfache Frage: Bin ich da, wo ich hinwollte. Eine Angst vor der „Umkehrung der Werte“ ist Bullshitbingo. Mach die Grenze dicht, bis du wieder Afghanen aufnehmen kannst und dich auch freuen kannst, dass sie anders sind. Vielleicht hat irgendjemand bis dahin auch das mit den Männern gelöst. Mein Dosenbier wegnehmen? Only from my dead cold hands! Aber das machen wir untereinander aus.
Eigentlich kein großes Ding. Die AfD ist die Antwort auf eine Frage, die die Mitte neurotisch verkompliziert hat und jetzt ist das Geheule groß. Ein shoutout an unsere Schwestern von Omas gegen Rechts. Wie wäre es mit einem Nachmittag wieder einfach zusammen Kuchen backen und ich mache mit und lasse dafür auch das Bier zu Hause?
@KJN: Einverstanden. Herr Posener hat ja eben klargestellt, dass es ihm um den Zuzug weiterer muslimischer Männer geht (und ich gehe davon aus, dass nicht das Grundrecht auf Asyl gemeint ist). Also nicht um die „Staatsbürger“, sondern um die „Gäste“. Klar, da kann und sollte man Regeln aufstellen, welchen Gästen wir staatsbürgerliches Bleiberecht geben wollen und welchen nicht.
Bei allen diesen Fragen ist es immer wichtig, sich vor Augen zu halten, was das GG dazu sagt. Manchmal habe ich das Gefühl, dass nicht mehr viel fehlt, bis das GG und seine universalistisch-individualistischen Paragrafen in der Öffentlichkeit als linksextrem abgelehnt werden. Bislang muss man ja, um zur Wahl zugelassen zu werden, sich deutlich zum GG bekennen (Apropos Bekentnisse…Bad bank…)
@ Roland
„Die Antwort ist doch offenbar: weil man selber gerne Alkohol trinkt, aber mit dem Islam nichts am Hut hat.“
Tattaaaa …. besser hätte ich es nicht formulieren können. Doppelmoral ist das Schmiermittel jeder Gesellschaft und hätten wir davon nicht reichlich, sollten wir sie schnell erfinden.
PS: Die alkoholisierten Muslime sind mir persönlich näher und lieber. Die Benehmen sich daneben und belästigen Frauen, wie es (ohne jede Spur von Ironie) leider viele Männer machen. Ja, alkoholisierte Männer oder die Frage, was Männlichkeit ist, ist eine tatsächlich eine Frage.
Sorgen mache ich mir um die, die meinen, dass diese Frauen es verdient hätten. Und das sind eben nicht nur besoffene Männer, sondern auch deren Mütter und Schwestern. Die sorgen sich um das Seelenheil des Arschlochs, nicht um die Opfer. Meine Frau Mama war da gänzlich anders. Und deswegen liegt der Fall in der Summe auch anders.
Nebenbei, aber wichtig:
Ein Entschuldigung an alle Muslime die gar nicht sind, wie ich es beschreibe. Meine muslimischen Freunde sind keine Quote, sondern mein Leben. Das nächste mal können wir über meine Kondensmilch in der Krippe und Männlichkeitsbilder sprechen. Aber, wenn meine Mannschaft aus so vielen empirisch nachgewiesenen Vollidioten bestehen würde (was sie, by the way, ja auch tut…ihr kennt uns), hättet ihr Lust auf deren Massenmigration in eure Nachbarschaft? Wer jetzt ja sagt, lügt. Ich weiß es.
Einen Punkt fand ich noch interessant, Stevan: Ich relativiere gern, das stimmt, aber mein Ziel ist nicht, dich zu überzeugen, dass du anschließend genauso relativierst. Nein, ich stelle fest, dass ich durch das Relativieren selber Fortschrtitte mache, verschiedene Dinge zu verstehen. Die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden, durchaus (und im Kontrast zur KI) mit Betonung auf „allmählich“ (statt wie ein Blitz oder Ruck, der durch Deutschland gehen soll). Also genau genommen versuche ich, mich selber eben nicht ruckartig, sondern vorsichtig weiterzubewegen.
So unterschiedlich sind die Wahrnehmungen je nach Sorgenlage, lieber Roland: Ich hatte mir vor wenigen Jahren viel Sorgen um den Bestand des Grundgesetzes gemacht, als Nachbarn Nachbarn bei der Polizei verpfiffen haben, weil sie Besuch empfingen. Und die Polizei einen 17-Jährigen mit dem Streifenwagen im Zentimeterabstand durch einen Hamburger Park jagten..
Tatsächlich stellt ja niemand das Asylrecht infrage, es geht eher um vom Gesetzgeber nicht gewollte Vermischung der Themen Asyl und Zuwanderung.
Zum Werte-Unsinn: Mir scheint, dass es genau dieser Werte-Unsinn ist, der uns in Europa von den anderen (vielleicht abgesehen von einigen in Asien) abhebt und übrigens auch dafür sorgt, das so viele hierher wollen. Warum nicht aus vermeintlichen Werte-Unsinn ein gutes Geschäftsmodell machen? Da hätten wir einen sog. USP. Elon Musk ist ja zum Multimilliardär geworden, weil er komplett darauf verzichtet und auf pure Grobheit setzt. Sein Grok ist dementsprechend auch so das Unsymphatischste, was uns in der digitalen Welt begegnet.
Beispiel „Kooperation“. Das ist der einzige europäische Wert, der uns schützen kann. Er ist für unsere Selbstbehauptung alternativlos. D.h. wir können auch auf ihn verzichten oder ihn herunterstufen – diese Freiheit haben wir, dass muss uns die AfD nicht lehren. Aber eben nur zu dem Preis, dass wir untergebuttert werden.
@APO: Darf man sagen, dass 40 Prozent AfD-Wähler in Sachsen-Anhalt durch ihre „Präsenz“ und möglich „wachsende Präsenz“ in anderen Bundesländern eine Gefahr bedeuten, aber nicht als Partei und als Regierung sagen, dass eine Begrenzung des Anteils von Muslimen wünschenswert wäre?
Die ideologische Brandmauer bröckelt ja längst. Parteien und Regierung werden auch noch den Rest einreißen – im Sinne Ihrer Überlegungen (sie sind auch „meine“). Die Frage ist, wie stark im Zuge der Begrenzung darüber hinaus der Zugriff auch auf „Uns“ ausfallen soll. Die Lösung des Zuwanderer-Problem ist/ soll eben nicht nur das sein. Sie droht unverkennbar als die Gelegenheit/ der Vorwand, über die Lösung des Problems hinaus auch „Uns“ zu begrenzen. – Diese drohende Ganzheitslösung ist nicht das, was ich mir wünsche.
Lieber EJ, richtig.
Ganzheitslösungen sind immer Mist, und die kann niemand mit Verstand wollen. Letzterer setzt aber irgendwann aus, wenn wesentliche und notwendige Reformen ausbleiben, z.B. durch eine Brandmauer, blockiert werden. Dann (erst dann, aber dann gewiss), kommen die mit den „Ganzheitslösungen“. Und das, was dieses Wort insinuieren könnte sehe ich auch.
Nur en kurzer Einwurf: Vleles an der Argumentation ist nachvollziehbar und bedenkenswert. Aner ist es nicht auch so, dass man nicht nur auf die nackten Zahlen schauen muss, sondern auch auf den Inhalt. Will sagen: Ist nicht ein Großteil der Musilime genauso „muslimisch“ wie ich „evangelisch“ bin? Bin zwar Mitglied er Evangelischen Landeskirche Baden, habe aber seit meiner Konformation (und gelegentlichen Bestattungen) keine Kirche mehr von innen gesehen. Weli mich „Glaubensfragen“ schlicht und ergrefend nicht interessieren.
Das Christentum ist durch die Aufklärung gegangen und erkennt schon lange die Trennung von Staat und Religion an. Der Islam beides nicht, viele Muslime auch nicht. Bei dem, was Alan beschreibt, geht es aber gar nicht so sehr um die Religion, sondern z.B. um die Folgen für die Bildungsmisere.
Es geht nicht nur um die Bildungsmisere. Es geht um die Staatsräson in Bezug auf Israel etwa. Um die Stellung von Frauen und Mädchen in unserem Gemeinwesen und um einiges mehr.
@T.Z.
… warum die Deutschen, Europa insgesamt, sich für die Ablehnung unkontrollierter und illegaler (Massen)’Zuwanderung‘ aus Ländern, insbesondere mit vorherrschend islamischer Ideologie, nicht rechtfertigen müssen.
Der Islam ist keine ‘Religion’ im Sinne des Artikel 4 GG, solange die Gewalt zu seinen Grundlagen und Äußerungsformen gehört. Auch dann nicht, wenn er religiöse Elemente enthält.
Das GG deckt keine Bewegung, die zur Gewalt greift, nur weil sie sich ‘Religion’ nennt. Zwischen dem Religionsverständnis Artikel 4 Grundgesetz und dem Islam liegen Welten. Das zeigen viele Mohammedaner selbst, indem sie Integration in den demokratischen Staat ablehnen und sich in Parallelgesellschaften organisieren.
Was unter Religion im Sinne des Grundgesetzes zu verstehen ist, entscheidet allein deutsches Recht. Auch rechts- oder linksradikale Organisationen, denen Bereitschaft zur Gewalt nachgewiesen wird, haben ‘friedliche’ Mitglieder. Gewaltbereite Organisationen werden zu Recht trotzdem verboten und vom Verfassungsschutz kontrolliert.
Im Falle des Islam kommt die Besonderheit hinzu, dass dieser seinen Mitgliedern erlaubt, die ‘Ungläubigen’ zum Zwecke der Ausbreitung des Islam zu täuschen.
Eine Verpflichtung zur Wahrheit – ‘Du sollst nicht lügen’ – gibt es nicht. Nicht jeder ‘Friedliche’ ist noch friedlich, wenn die Stunde etwa der Mehrheit kommt. (Taqiyya.)
Vor diesem Hintergrund ist ein Fehler, mit Hinweis auf ‘friedliche Moslems’, die Tatsache zu verdrängen, dass Gewalttaten in der Lehre des Islam eine Grundlage haben und sich ‘im Namen Allahs’ auf Befehl – ausgerechnet der Geistlichkeit – tagtäglich ereignen.
Der islamische Gelehrte Scheich Omar Abdel Rahman von der Al-Azhar Universität in Kairo, auf eine Frage zur Friedfertigkeit im Koran:
‚Mein Bruder, es gibt eine ganze Sure, die ‚Die Kriegsbeute‘ heißt. Es gibt keine Sure, die ‚Frieden‘ heißt. Der Jihad und das Töten sind das Haupt des Islam, wenn man sie herausnimmt, dann enthauptet man den Islam.‘
Glaube lässt sich nicht erzwingen, Unterwerfung unter das islamische Recht, die Scharia, aber sehr wohl. Und sich dem Islam widersetzen – ist tödlich. Allein dazu genügt der Hinweis auf die Apostasie, den Glaubensabfall im Islam, bei dem alle Rechtsschulen im Islam die Todesstrafe fordern, als Nachweis.
„Der Islam ist keine ‘Religion’ im Sinne des Artikel 4 GG“
Sagt wer? Das GG definiert Religion nicht … Hat irgendein Gericht ein entsprechendes Urteil gefällt? Belege!
„Was unter Religion im Sinne des Grundgesetzes zu verstehen ist, entscheidet allein deutsches Recht.“
Falsch. „Deutsches Recht“ (was ist das? Gesetz? Gerichte?) entscheidet nicht, was Religion ist – auch nicht im Sinne des GG -, sondern allenfalls welche Religionsgemeinschaft anerkannt wird – ist ein Unterschied! In den USA (Sie sind doch Fan!) wird neben dem Islam z.B. auch Scientology und die „Church of Satan“ staatlich anerkannt. Ja, eine „staatliche Anerkennung“ gibt es in den USA nicht, wohl aber steuerliche Erleichterungen für Religionsgemeinschaften wie die genannten.
„Das GG deckt keine Bewegung, …“
Falsch, das GG deckt überhaupt keine „Bewegung“. Im deutschen Verfassungsrecht ist „Bewegung“ keine eigenständige, fest definierte Rechtskategorie – darauf legen Sie doch sonst so viel Wert …
Richtig ist, dass sich jede Religionsgemeinschaft, Weltanschauungsgemeinschaft, … Privatperson an deutsches Recht halten muss.
Richtig ist auch, dass man den Islam sehr kritisch sehen muss, da widerspreche ich nicht.
@GW
… dass das Grundgesetz Religion definiert, habe ich nicht geschrieben. In Rabulistik müssen Sie noch üben.
Religion ist die Beziehung des Menschen zu Gott. Man/frau will, wie auch immer, eine oder will, aus welchen Gründen auch immer, keine Beziehung. Was anderes gibt es nicht.
Eine Religion aber, die verlangt, dass ‚Religionsabtrünnige‘ ermordet werden müssen, ist gar keine Religion – sondern ein erbärmlich, menschenfeindlicher Abschaumkult. Ideologie.
Damit ist auch schon alles gesagt über diesen Primitivkult und seine Anhänger. Nur das eine vielleicht noch: Welcher zivilisierte Mensch will die in seinem Land haben?
Dann, lieber hans, wollen Sie wohl niemanden im Land haben, der zu Martin Luther hält, der über die Juden schrieb: „Jawohl, sie halten uns in unserem eigenen Land gefangen, sie lassen uns arbeiten in Nasenschweiß, Geld und Gut gewinnen, sitzen dieweil hinter dem Ofen, faulenzen, pompen und braten Birnen, fressen, sauffen, leben sanft und wohl von unserm erarbeiteten Gut, haben uns und unsere Güter gefangen durch ihren verfluchten Wucher, spotten dazu und speien uns an, das wir arbeiten und sie faule Juncker lassen sein […] sind also unsere Herren, wir ihre Knechte.“
Luther forderte
ihre Synagogen niederzubrennen,
ihre Häuser zu zerstören und sie wie Zigeuner in Ställen und Scheunen wohnen zu lassen,
ihnen ihre Gebetbücher und Talmudim wegzunehmen, die ohnehin nur Abgötterei lehrten,
ihren Rabbinern das Lehren bei Androhung der Todesstrafe zu verbieten,
ihren Händlern das freie Geleit und Wegerecht zu entziehen,
ihnen das „Wuchern“ (Geldgeschäft) zu verbieten, all ihr Bargeld und ihren Schmuck einzuziehen und zu verwahren,
den jungen kräftigen Juden Werkzeuge für körperliche Arbeit zu geben und sie ihr Brot verdienen zu lassen.
So Wikipedia. Katholische Quellen kann ich nachliefern. Deutschland wird schön leer.
@ Hans:
„Eine Religion aber, die verlangt, dass ‚Religionsabtrünnige‘ ermordet werden müssen, ist gar keine Religion – sondern ein erbärmlich, menschenfeindlicher Abschaumkult. Ideologie.“
Den 7,1 Wenn der HERR, dein Gott, dich in das Land geführt hat, in das du jetzt hineinziehst, um es in Besitz zu nehmen, wenn er dir viele Völker aus dem Weg räumt – Hetiter, Girgaschiter und Amoriter, Kanaaniter und Perisiter, Hiwiter und Jebusiter, sieben Völker, die zahlreicher und mächtiger sind als du – , 2 wenn der HERR, dein Gott, sie dir ausliefert und du sie schlägst, dann sollst du an ihnen den Bann vollziehen. Du sollst keinen Vertrag mit ihnen schließen, sie nicht verschonen
OK, es geht nicht um Abtrünnige, sondern um Fremdvölker. Unterschied? Bitte erklären!
… ooops? Korrektur
… liiiieber Alan Posener, Sie wissen, dass ich kein irrgläubiger Lutheraner bin. Ich habe geschrieben, dass eine Religion, die verlangt, dass ‚Religionsabtrünnige‘ ermordet werden müssen, gar keine Religion ist – sondern ein erbärmlich, menschenfeindlicher Abschaumkult. Ideologie. Und ich bin mir (fast) sicher, dass Sie ähnlich denken.
Das zu viel Bekloppte jeder ‚Pigmentierung‘ in dieser Welt herumlaufen, weiß ich auch. Die Ideologie befördert niedrigste Bewegründe, die, seit es Menschen gibt, Bestandteil des Menschseins sind. Eine Beziehung zu ‚ganz oben‘ kann ich dabei nicht erkennen. Im Gegenteil.
Und ich schließe – DAHER! – sogar unsere Haus- und Wohnungstür, zum Schutz meiner Familie, meiner Kinder, ab. Selbst Verwandte und Freunde müssen klingeln und meine Genehmigung für einen Zutritt abwarten. Ich glaube nicht, dass Sie anders handeln. Warum das an den Staatsgrenzen anders sein soll, leuchtet mir nicht ein.
Noch ein Bild.
@ Hans:
„… dass das Grundgesetz Religion definiert, habe ich nicht geschrieben.“
Aber Sie haben geschrieben:
„Der Islam ist keine ‘Religion’ im Sinne des Artikel 4 GG …“
Eine Antwort auf die Frage, wer festlegt, was eine „Religion im Sinne des GG“ sind Sie schuldig. Wenn Sie das behaupten, müssen Sie es belegen. Das ist keine Wortklauberei, Sie drücken sich um alle unangenehmen Fragen.
Bin noch gespannt auf Ihre Auslegung von Dtn 7,1-2 – reicht die katholische Einheitsübersetzung, die ich zitiert habe? Oder doch lieber Hebräisch / BHS?
Na ja, typisch fundamentalistisch: selektives Lesen, Gegenargumente ignorieren, Diskussionspartner diskreditieren.
Aber wir wissen ja jetzt: Sie sind der ausgewiesene Experte, nicht nur für katholische Theologie, auch für Religionswissenschaft und Jura mit Schwerpunkt Verfassung.
@GW: ‚Aber wir wissen ja jetzt: Sie sind der ausgewiesene Experte, nicht nur für katholische Theologie, auch für Religionswissenschaft und Jura mit Schwerpunkt Verfassung.‘
… ja, vielen Dank. Ich vergebe sogar Promotionen. Meinem Hamster habe ich bereits 9x den Dr. honoris causa verleihen müssen.
… Sie schreiben ‚wir wissen‘. Wer sind Ihre Mitstreiter? Wer sind Sie? Cindy aus Marzahn?
@Hans
„Wer sind Sie? Cindy aus Marzahn?“
Dieter Nuhr …
Gute Frage, Thomas. Allerdings rhetorisch. Ich würde sie konkret stellen und nicht ohne Weiteres bejahen.
Absolut. Ich habe sie ja auch nicht ohne weiters bejaht, lediglich zu bedenken gegeben.