
In meiner Geschichte geht es um eine Migranten-Fanatikerin, die ich Maike nenne. So eine Erzählung hätte ich als Autorin selbst nicht erfinden können. Es ist eine wahre Begebenheit und bildet die tagtägliche Unterwanderung unserer Werte und Kultur ab.
Maike hat in ihrem jungen Leben bereits viel erreicht. Seit Kurzem leitet sie eine bedeutende Kultureinrichtung der Stadt. Ihr Beruf ist gleichzeitig ihre Berufung. Er bietet ihr ein starkes Netzwerk, um ihr ehrenamtliches Engagement auszubauen. Sie organisierte mehrere Veranstaltungen gegen Rassismus und Islamophobie; zudem nahm sie zweimal an Demonstrationen gegen rechts teil. Ihre Schulkameradin Katja leitet eine große Autowerkstatt, die sie von einem Onkel mütterlicherseits geerbt hat.
Der Betrieb gilt als ehrlich und zuverlässig, was auch Maike schätzt. Sie, ihr Freund Benjamin und weitere gleichgesinnte Befürworter des Genderns gehören zum Kundenkreis. Obwohl Maike und Katja in völlig unterschiedlichen Welten leben, finden sie beim Plaudern immer ein Thema – und sei es nur, um Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit aufzufrischen.
Katja ist eine Frohnatur, die in ihrem Beruf aufgeht. Sie hat große Freude daran, Fehler in der Mechanik eines Wagens aufzuspüren und zu beheben.
Plötzlich geschah eine gravierende Änderung in der Werkstatt, die Katja hart traf. Zwei erfahrene Mitarbeiter fielen aus: Einer wurde krank, der andere bekam eine besser bezahlte Stelle in einem anderen Betrieb. Katja konnte keine Deutschen als Ersatz finden, und das Jobcenter schickte ihr zwei aus Syrien stammende Fachkräfte, die etwas von Autos verstanden.
Keine Anordnung von Frauen
In dieser Zeit kam Maike in die Werkstatt, um ihr Auto winterfest machen zu lassen. Gleich spürte sie eine vergiftete Atmosphäre im Büro der Leiterin, die sie früher nie so niedergeschlagen erlebt hatte.
„Was ist hier los, wo brennt es? Hat sich eine Insolvenz angekündigt?“, fragte Maike.
Maikes Fragen stachelten Katjas Wut an: „Um Gottes willen, was soll ich mit diesen zwei Jobcenter-Idioten tun? Ich frage mich, in welcher Welt solche Spezies großgeworden sind! Allerdings verstehen sie viel von Autos, aber sobald ich ihnen einen Auftrag geben will, kehren sie mir den Rücken zu. Sie wollen keine Anordnungen von einer Frau akzeptieren. Sie lehnen es ab, mit mir zu kommunizieren! Jetzt wollte ich unsere Weihnachtsfeier vorbereiten und habe einen Fragebogen durch die Werkstatt geschickt, damit die Mitarbeiter ihre Wünsche äußern können. Als diese zwei ‚Weihnachten‘ hörten, benahmen sie sich, als hätte ich sie mit dem Fragebogen beleidigt. Sag mir, Maike, was tun diese Leute in unserem Land, wenn sie mit weiblichen Angestellten nicht in einem Raum sein wollen? Ich habe noch zwei Mädchen hier, eine macht die Ausbildung, die andere ist in der Probezeit. Sie verlangen vom Vorarbeiter, die Mädchen zu entfernen.“
„Ach Katja, gib ihnen ein bisschen Zeit, sei bitte nicht so spießig deutsch! Wir müssen das verstehen. Sie kommen aus einer anderen Kultur, unser Land ist eben bunt“, Maike klopfte noch ein paar Sprüche aus ihrer unendlich toleranten Diversitäts-Kiste. „Ich schlage vor, dieser Feier einen anderen Namen zu geben, z.B. nicht Weihnachts-, sondern Winterfeier! Dann werden sie es akzeptieren.“
„Das kannst du in deinem Kulturzentrum umbenennen, bei mir geht das nicht“, sagte Katja schroff, aber beauftragte einen Mitarbeiter, sich um Maikes Auto zu kümmern.
Bald kam Maike wieder in die Werkstatt, weil ihr Auto einen Check vor der TÜV-Prüfung brauchte. Sobald Katja sie sah, begann sie Gift und Galle zu spucken.
„Du hast mir gesagt, ich soll tolerant sein. Sie machen mich wahnsinnig! Wir hatten eine Teambesprechung und die Syrer wollten nicht mit den Frauen an einem Tisch sitzen. Sie verlangten von dem Vorarbeiter, ihre Stühle in eine entfernte Ecke zu stellen. Das tat er und ich versuchte sie aufzuklären: Bei uns sind Mann und Frau gleichberechtigt. Das Geschäft gehört mir, einer Frau, sie müssen akzeptieren, was ich sage. Sie standen einfach auf und gingen weg! Und kurz danach verlangten sie von mir einen Gebetsraum, weil sie im Schmutz der Werkstatt nicht beten können. Maike, das ist Wahnsinn pur! Versteht unsere Politik nicht, was für verbohrte Kreaturen sich in unserem Land tummeln?“
Maike zuckte zusammen, als sie den Ausdruck „verbohrte Kreaturen“ hörte. „Katja, komm mal runter, sei bitte nicht so dramatisch und rassistisch. Sei flexibel! Du hast einen Vorarbeiter, er kann ihnen deine Befehle übertragen. Ist das wirklich ein Problem, ihren Tisch von eurem zu entfernen? Verrückt euren Tisch einige Meter weiter, und alles wird gut! Und dein Betrieb ist groß, ich bin sicher, du kannst ihnen einen Raum für ihre Spiritualität zur Verfügung stellen.“
Katja schaute Maikes Autoschlüssel auf ihrer Handfläche an, überlegte eine Sekunde, dann schmiss sie ihn vor die Füße ihrer Kundin.
„Verschwinde, aber schnell. Und lass dich nie mehr, verstehst du, nie mehr in meiner Werkstatt blicken.“
Es ist sicher etwas anderes denn deppert, sich dem anderen Geschlecht derart abfällig ggü. zu verhalten. Dass es überall auf der Welt immense Probleme zw. Männern und Frauen gibt, ist unbestritten. Aber das Problembehaftete alles über den Depperten-Kamm zu scheren, das ist dann doch zu simpel und kulturrelativierend.
Ja. So fühlt es sich an und so ist es auch. So ähnlich – in anderen Situationen freilich – auch selbst erlebt.
@ludwig Greven. Natürlich. Volle Zustimmung. Dennoch: Deppen.
Die Maike verhält sich ja genauso, wie es sich der afdwähler seine woke-buntes Feindbild vorstellt. Geschenkt!
Die Chefin sollte Mitarbeiter, mit denen sie offenbar nichts anfangen kann wegschicken.
Hatte mal einen ähnlichen Fall in meiner beruflichen Tätigkeit.. Iraner, ließ sich nichts von meiner Kollegin, seiner Vorgesetzten sagen. Habe mit ihm ein Gespräch geführt, dass es so nicht gehe. Er blieb uneinsichtig. Da bekam er eben die fristlose Kündigung. Hatte daneben genügend andere großartige Mitarbeiter aus „diesem Kulturkreis“, die mein Vorgehen im Übrigen begrüßten.
Bekanntlich ist der Prozentsatz der Deppen in jeder Kultur gleich hoch. So what.
Es geht nicht um „Deppen“. Der Anteil an Männern, die sich weigern, sich von einer Frau etwas sagen zu lassen und mit ihr an einem Tisch zu sitzen, dürfte unter Nicht-Muslimen deutlich geringer sein. Schon gar nicht würden sie dafür Verständnis von sich progressiv wähnenden deutschen Frauen bekommen. Das ist der Punkt, um den es in der Geschichte geht.
Die Mutter, die „Umm“, lieber Ludwig,
hat im Islam eine hohe, fast schon sakrosankte Stellung inne. Es ist keineswegs so, dass sich „der Muslim“ nichts sagen lasse von „der Frau“. Er lässt sich nichts sagen von der gleichaltrigen oder gar jüngeren Frau.
Alter spielt in Hierarchien immer eine Rolle. Meine liebe Frau, so alt wie ich, hat als Lehrerin überhaupt keine Disziplinprobleme mit 16-, 17- oder 18-jährigen Syrern. Das Problem liegt eher darin, dass viele von diesen (und auch viele „biodeutsche“ Kinder) nicht auf ein Gymnasium gehören.
Das mit dem Respekt vor dem Alter ist irgendwie archaisch, gewiss.
Als ich als junger Referatsleiter im Regierungspräsidium zum ersten mal Mitarbeiter anzuleiten hatte, die 30 Jahre älter waren als ich,…
… da war das auch für mich gewöhnungsbedürftig.
Weil das Archaische ja so heisst, weil es das Ursprüngliche ist. Es also in der Psyche des Menschen angelegt, gewissermassen „gottgemacht“ ist, dass die Alten es besser wissen könnten als die Jungen.
„Hatte daneben genügend andere großartige Mitarbeiter aus „diesem Kulturkreis“, die mein Vorgehen im Übrigen begrüßten.“
Natürlich begrüßen die das, weil die sich vor „dem Kulturkreis“ absetzen und auch geschützt werden wollen, was unsere links-woke Politkkultur nicht leisten möchte, weil genau diese nicht versteht, daß es nicht um Rasse und ‚Idenfität‘, sondern um eine aggressive. arrrogante, regressive und höchst invasive Kultur geht, die bei uns als Systemsprenger wirkt.