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Nolans Odyssee – ein Meisterwerk

Kunst darf alles: übertreiben, sich über Normen hinwegsetzen, auch auswählen, also Inhalte, Figuren, Schauplätze bei einer Literaturverfilmung weglassen. Das ist dem Regisseur Christopher Nolen nicht vorzuwerfen, darauf haben wir als Zuschauer ein Recht. Ein Film darf brutal und unerhört, nur eben niemals eins sein: langweilig! Eine Filmbesprechung von Marion Klink.

Dieses filmische Epos ist zu keinem Zeitpunkt langweilig. Nolans Odyssee greift den Kinobesucher an, bricht gewaltsam über hämmernde, rhythmische aggressive Klänge in sein Unterbewusstes ein, erinnert ihn an großes Menschentum, fesselt ihn auf seinen Sitz, lässt ihn Angst, ohnmächtige Wut, unerträgliche Verzweiflung und eben auch Hoffnung spüren. Affekte, die wir in unserem weitestgehend saturierten Dasein in dieser Intensität kaum noch erleben.

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Abgründe der Unterwerfung

Es ist noch ein bisschen kalt, die Weltlage unvorhersehbar. Deshalb ist unsere Autorin Saba Farzan ins Kino gegangen und schreibt hier eine Rezension von “Babygirl” – ein Film, der seinesgleichen sucht.

Ist es ein erotischer Thriller? Ein Kammerspiel mit zwei Hauptcharakteren? Ein Film über existenzielle Krisen und Identität? Eine, in dem komponierte Filmmusik fast wie in der Oper, Techno und George Michael’s “Father Figure” fließend ineinander greifen? Oder ist es alles zusammen? Das trifft wirklich alles auf “Babygirl”, dem neuesten Kinofilm von Halina Reijn zu, und noch vieles mehr. Weiterlesen

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