Heute früh erlebte ich ein kleines Wunder. Der Wecker klingelte, ich knipste die Lampe am Bett an – und es ward Licht. Danach ein zweites Wunder: warm duschen. Seit Samstag schlichen wir uns mit Taschenlampen durch ein dunkles, langsam aber sicher auskühlendes Haus. Immer die bange Frage im Hinterkopf: Kommt der Strom wieder, bevor die Rohre einfrieren? Nun brummt die Erdwärmepumpe wieder, es wird langsam wieder wärmer. Man kann Tee kochen. Die Waschmaschine anschmeißen. Das Handy laden. WLAN funktioniert. Lauter Wunder.
Meine größte Sorge ist, dass man vergisst, was die alltägliche Versorgung mit Strom für ein Wunder ist. Die Berufsmiesmacher sind längst dabei, aus einem Unglück das Maximum an Staatsverdrossenheit herauszuholen. War die Strombrücke über den Kanal unzureichend bewacht? Offensichtlich. Dauerte es zu lange, bis der politische Apparat aus dem Wochenendmodus in den Krisenmodus schaltete? Ja. Zeigte der Regierende Bürgermeister einen Mangel an politischem Spürsinn, als er, statt die Hot Spots zu besuchen, Tennis spielte? Ja. Heißt das, der Staat – allgemein oder nur in Berlin, dem Hassobjekt aller Staatsfeinde, von den linken Vulkan-Terroristen bis zu den rechten geistigen Brandstiftern – versagt hätte?
Das sollten die Besserwisser den Technikern und Arbeitern von Stromnetz Berlin sagen, die bei eisigen Temperaturen Tag und Nacht gearbeitet haben, um schließlich 24 Stunden früher als geplant alle Haushalte im betroffenen Gebiet mit Strom versorgen zu können. Oder den Polizisten, die an allen wichtigen Knotenpunkten da waren, um den Verkehr zu regeln und die nachts Sonderstreifen durch unser Wohngebiet fuhren, um Einbrecher abzuschrecken. Den Feuerwehrleuten, die ständig im Einsatz waren, um alte und kranke Menschen aus unterkühlten Wohnungen zu holen. Den Kräften vom THW und der Bundeswehr, die Notunterkünfte eingerichtet haben und die Menschen mit warmem Essen versorgt haben.
Bis es einen selbst trifft, macht man sich keine Vorstellung, wie orientierungslos man wird, wenn das Zuhause keinen Schutz mehr bietet. Wenn simple Vorgänge wie das Aufladen des Handys oder des Laptops, um mit der Welt in Verbindung bleiben und arbeiten zu können, zu logistischen Herausforderungen werden, vor allem, wenn man kein Auto hat. Wie verlassen man sich vorkommt, wenn man auch mit geladenem Handy nicht ins Internet kommt, weil die Sendemasten ohne Strom nicht funktionieren. Wenn man aus dem Keller ein altes Transistorradio holt, einschaltet, und feststellt, dass selbst das örtliche Inforadio jede Menge über Venezuela zu berichten weiß, aber keine Sondersendungen mit Nachrichten für die Betroffenen vor Ort macht.
Nie werde ich den Sonntagmorgen vergessen, als das örtliche Café voll mit Menschen im Mantel war, die sich endlich einen warmen Kaffee gönnten und eine Steckdose fürs Handy suchten. Das Team hatte am Abend vorher das Café länger aufgelassen und nun auch früher aufgemacht, um den Leuten zu helfen. Überall hörte man Geschichten wie: „Ich habe die Kühltruhe voll Fleisch. Weiß jemand, wie ich das loswerden kann, bevor es schlecht wird? Wäre doch schade drum.“ Oder: „Ich ziehe zu meiner Tochter, aber was mache ich bloß mit meinen Katzen?“ „Ich setze mich alle paar Stunden ins Auto, um mich aufzuwärmen und das Handy zu laden.“
Über WhatsApp-Gruppen tauschten Nachbarn Nachrichten aus – „zwei Straßen weiter haben sie wieder Strom“ – und gaben sich Tipps: „Unbedingt bei der Wärmepumpe das Wasser rauslassen, bevor es friert“.
Nirgends wurde geschimpft. Etwa darüber, dass Asylbewerber im Hotel untergebracht würden. Als ob das Unglück nicht passiert wäre, wenn diese Menschen im Zelt gewohnt hätten. Vielmehr dachten viele Betroffene mehr an andere als an sich: „Jetzt beginnt man, sich vorstellen zu können, wie es den Menschen in der Ukraine geht, und das seit vier Jahren“ – das hörte man oft in Gesprächen. Denn gesprochen wurde viel. Anderswo in Berlin wie überall starren die Menschen in Bahn und Bus stumm auf ihre Smartphones. In den Tagen des Blackouts kamen die Leute an der Haltestelle ins Gespräch, tauschten Erfahrungen und Tipps aus, wünschten einander viel Glück und meinten es auch.
Und dann am Mittwochnachmittag, war das Glück da in Gestalt einer plötzlich aufleuchtenden Glühbirne. „Nicht zu fassen!“ was man sonst im ärgerlichen Tonfall am Bahnsteig hört, wenn wieder einmal der ICE ausfällt oder die S-Bahn Verspätung hat, hörte man nun im Tonfall des Glücks. Unfassbar! Strom! Nachbarn traten vor die Tür und lächelten einander an. Ein Wunder.
Daß es in Deutschland keine funktionierende Psychiatrie mehr gibt, sieht man auch daran, daß verwahrloste Schweralkoholiker nicht in ein für sie geeignetes Heim kommen, sondern als „starke Meinung“ ins Internet rülpsen.
QED.
… o.t.: Tipp (Nur bei Stromanschluss.!) 😉
Das „Wunder“ ist wohl weniger der elektrische Strom, der ist nämlich..(ich lasse es..), sondern die spontane Hilfsbereitschaft in der Nachbarschaft und die Einsatzbereitschaft der Helden im technischen Personal. Und die sind wertvoller denn je und sollten sich auch daher gegenüber absichtsvollem Lob aus der Nomenklatura verwahren. Letztere sollte sich vor allem endlich darüber klar werden, wie abhängig sie davon ist, daß es spontane, hilfsbereite und tatkräftige Menschen überhaupt noch gibt.
Ansonsten: Die Chinesen liefern kleine, leistungsfähige und lagerfähige Akkumulatoren mit (wichtig!) hochwertigen Spannungswandlern zumindest zwecks Überbrückung für die Tiefkühltruhe (‚Unabhängige Stromversorgung‘). Ich hoffe wohl, solche Preppertipps (Selbsthilfe!) gelten nun nicht mehr als staatszersetzend. Freut mich AP, daß Sie es gut überstanden haben.
Lieber KJN, schon länger überlege ich, wie mein Freund und Bandkollege Peter Gentsch, ein Balkonkraftwerk mit angeschlossenem Akku (oder zweien) einzurichten. Zwar habe ich das Dach schon voller Solarpaneele, aber der Akku, der ja auch ins Netz speist, funktioniert umgekehrt nur, wenn Strom da ist. Und außerdem liegt jetzt auf den Paneelen dicker Schnee.
Ihre Preppertipps betrachte ich selbstverständlich nicht als staatszersetzend. Ich weiß nicht, wie Sie darauf kommen. Meine Nachbarn und ich haben durchaus preppermäßig zu Beginn des Ukraine-Kriegs überlegt, wie wir vom Gas wegkommen und haben den Umstieg auf Wärmepumpen und Solaranlagen gemeinsam geplant. Nur ist es so, und bei Politikern ist es doch auch nicht anders: Willst du Gott zum Lachen bringen, mache einen Plan. Natürlich hat keiner von uns mit dem jetzigen Ausfall, auch noch mitten in einer Kältewelle, gerechnet. Meine Erdwärmepumpe fing zwar gleich an zu ackern, als der Strom wieder da war, und hat jetzt nach drei Tagen das Haus warm bekommen. Meine Nachbarn, die Luft-Wärme-Pumpen haben, stehen jedoch eher schlecht da. Da die Außenanlagen eingefroren sind, arbeiten die meisten per Notprogramm, also nur mit Strom, was teuer und ineffizient ist.
Manchmal denke ich, wir in Deutschland sind ein wenig verhätschelt. Wir verachten den Staat gern, gerade weil er eigentlich immer da ist und funktioniert. Ein bisschen so, wie Teenager ihre Eltern verachten. Aber wehe, es funktioniert mal etwas nicht 100 Prozent! Dann fühlen wir uns erst recht in unserer Verachtung bestärkt.
Hallo err Posener,
Einschlägige Statistiken zur durchschnittlichen Stromausfallrate in verschiedenen Ländern stützen die Aussage in Ihrem letzten Absatz.
Ich bleibe Gaskunde mit einer guten Junkers-Therme, die bestimmt noch 15 Jahre halten wird. Das finde ich, volkswirtschaftlich gesehen, am nachhaltigsten. Alle Dinge im alltäglichen Gebrauch sollten erst dann ersetzt werden, wenn sie kaputt sind, (was ja im kapitalistischen Sinne eine sehr unsolidarische Vehaltensweise ist). Wennes denn irgendwann eine alternative Wärmeversorgung werden muss, läuft es wohl auf Fernwärme hinaus, auf die wir seit ein paar Jahren Zugriff haben.
Leider wird das Thema „Preppen“ virulent -zumal ich in zunehmenden Maße nicht weiß, woher die Einschläge kommen werden.
Ihne ein störungsfreies Restjahr!
Danke für die guten Wünsche. Als wir hier Alternativen zu Gas diskutierten, war ich für Fernwärme. Es stellte sich aber heraus, dass das aus diversen Gründen unpraktisch war. Beim Stromausfall allerdings fiel auch die Fernwärme aus, weil die warme Luft mit Elektropumpen weitergeleitet wird. Übrigens fielen auch die Gasheizungen aus, denn das Wasser wird per Strom durch das Haus gepumpt.
Sie müssen das mit dem Prepper- Bashing, daß es nun mal in linksüberheblichen pseudointellektuellen Spätpennälerkreisen (TAZ-Milieu), die auch gerne mit irgendwelchen Zitaten von irgendwelchen ‚Studien‘ um sich warfen („Follow the science“)., gab, nicht auf sich beziehen. Deswegen machte ich einen Absatz.
Ich hatte mir auch 2 Panels + Konverter llaus China für einen Spottpreis für Notfälle angeschafft, aber vor der Speicherung der Energie in Akkus zurückgeschreckt (noch mehr Geraffel im Haus..). Die nützen natürlich ohne Akkus derzeit wenig. Die USV-Akkus hängen hingegen ständig aufgeladen am Netz und werden nur beim Stromausfall aktiv. Das ist bei einer Tiefkühltruhe überschaubar, für eine Wärmepumpe schon zu aufwändig. Und das soll ja auch kein Lebensinhalt werden (und derzeit ist die ‚große‘ Tiefkühltruhe draußen ja auch nutzbar). Wir würden in einer solchen Lage sofort in unser Haus in der Eifel fahren (wo wir im Sommer sowieso sind), da ist auch ein Holzofen, auf dem man auch kochen kann, sofern man Holz gelagert hat.
Und ja – ‚wir‘ sind reichlich verwöhnt, an der Grenze spätrömischer Dekadenz.. und der Staat soll’s stets richten (..“wer ist hier verantwortlich?“).
Bei Berlin habe ich mich wohl gefragt, wo die üblicherweise vorgehaltenen Notstromgeneratoren sind, mit denen man zumindest Versorgungsinseln in öffentlichen Gebäuden hätte schaffen können.
Die Notstromaggregate waren im Einsatz: alle Krankenhäuser, Kliniken usw. waren versorgt. Nur hat es nicht auch noch für Privathaushalte gereicht.
@AP „Nur hat es nicht auch noch für Privathaushalte gereicht.“
Klar. Das beruhigt mich persönlich. Es wurde also das Nötige von der ‚ausführenden Exekutive‘, also den Praktikern gemacht und mehr zu fordern wäre i.d.T. jenseits des gesunden Menschenverstandes. Also da funktioniert es noch. Ein immer noch sehr gutes Land mit nicht ganz so guten politischen Eliten, die bitte entweder erwachsen werden oder bitte bald möglichst abtreten. Desweiteren: Ich sehe Zukunft für die Wärmepumpe (auch die mit Erdwärme) in D nur bei einem Wiedereinstieg in die Kernenergie. Für Städte dann eine gute dezentrale Lösung (kann ja auch als Kühlung laufen). Fernwärme: Vergessen Sie es. Wasserstoff: Gleich mit vergessen.
@Stefan Trute: Stimmt. Alte Heizung solange behalten wie es legal ist (oder darüber hinaus) und wenn der Klimaschutzstaat was von Ihnen will will, soll er es bezahlen. Ich bin auch für Nachhaltigkeit.
Lieber KJN, ich bin zwar skeptisch gegenüber der Kernenergie, aber nicht grundsätzlich dagegen. Das Problem in Berlin war jedoch zu keinem Zeitpunkt die Stromproduktion. Sondern die Stromverteilung. Auch Atomstrom wäre bei mir nicht angekommen. Das Netz ist nicht resilient genug. Die zerstörte Strombrücke über den Kanal kenne ich gut, sie ist etwa zwei bis drei Kilometer von uns entfernt (ich blicke von meinem Arbeitsfenster auf den Schornstein des Gaskraftwerks), und ich fahre im Sommer fast täglich mit dem Rad daran vorbei. Aber wie das so ist: jedes Mal dachte ich: „Boah, da könnte irgendein jugendlicher Idiot da raufklettern, die Isolierung aus Versehen beschädigen und wäre dann Toast.“ Man denkt nicht gleich an Terror (oder Krieg). Aber es muss eben Leute geben, in jeder Verwaltung und in jeder Firma, die daran denken, deren Aufgabe die Herstellung und Sicherung von Resilienz ist. Und ja, da hat die Berliner Politik und die zuständige städtische Gesellschaft Stromnetz Berlin versagt, denn es gab ja schon diverse Anschläge der Vulkan-Ökoterroristen. Allerdings darf man nicht vergessen, dass die Politik unter wahnsinnigem Druck, auch der Industrie, steht, den Strompreis und die Netzentgelte zu reduzieren. Man kann aber schwer verlangen, dass man weniger zahlt, dafür aber mehr bekommt, auch wenn wir das alles gern hätten.
.. es wäre übrigens technisch kein Problem, die Photovoltaik + Speicher netzunabhängig laufen zu lassen. Damit wären Sie in solchen Fällen, wie jetzt bereits gerüstet. Als Argument dagegen wir immer behauptet, man bräuchte ‚Netzsynchronizität‘. Quatsch: Ihre Wärmepumpe läuft auch bei 60 Hz (ein wenig schneller). Dann hätten Sie es warm gehabt, denn die USV hätten Sie ja schon in Form der Speicher. Bedanken Sie sich für die Restriktionen bei der technischen Ausführung bei der Politik, den Lobbyisten und dem Finanzamt.
Nein, lieber KJN, ich hätte wohl eine Notstromfunktion einbauen lassen können, als ich den Akku in Betrieb nahm, habe nach dem letzten Stromausfall im Sommer – nur ein paar Stunden – darüber nachgedacht, aber am Ende die Kosten und die Mühe (vor allem die Mühe) gescheut. Aber im Januar bei grauem Himmel und dickem Schneefall hätte das auch nichts genutzt. Meine Anlage erzeugt gerade – ich überprüfe das auf dem Handy – 0,0 KW. Ich könnte aufs Dach steigen und die Paneele freifegen, aber das ist nicht nur sehr unbequem bei diesen Minusgraden, sondern auch bei dem Eis und Schnee nicht ungefährlich, zumal für einen mittelsportlichen 76-Jährigen. Also: it’s complicated. Mein Bruder überlebte in seinem kalten Haus dank Holzkamin. So etwas hätte ich gern gehabt. Apropos Prepper-Tipps
Gut, sie hätten aber auch ohne Photovoltaik aufgrund des Akku- Puffermanagements‘ Zugang zu der nicht unerheblichen Restenergie in Ihren Akkus gehabt.. Meine Schwester hatte in ihrem alten Haus einen 8 KW- Speicher, da war ein solcher autarker Betrieb lt. Aussage des Installateurs nicht möglich zu machen, die Gründe, die er angegeben hat, habe ich genannt. Kann sein, daß die Förderung davon abhing, ich weiß es nicht mehr genau. Und mit sagen wir 4 KW käme man schon ein paar Tage für die Tiefkühltruhe und Kommunikation, Radio usw. aus, sofern man nicht bügelt, Haare fönt usw. Das Beste ist in der Tat ein Holzofen, auf dem man kochen, sofern der nicht auch bald verboten wird, wie mein Schornsteinfeger befürchtet. Resilienz bieten immer die einfachen Lösungen, die mit dem ‚Smart Home‘ gehen besser ins Hotel. Tipps im Nachhinein zu geben ist mir aber eher unangenehm, mir geht es bei solchen Diskussionen nur um die Hemmnisse und (auch mit Steuergeld geförderte) Fehlentwicklungen und die gibt es nun mal reichlich. Die Notwendigkeit, darüber hinaus Eigenverantwortung zu übernehmen und auch einen Mangel zu akzeptieren ist ja, denke ich, unbestritten. Es reden aber zu viele mit (vor allem eine bestimmte Klientel) und wollen noch mehr regulieren und Absurditäten, wie das Verbot von Essig (!) um Gehwege freizuhalten ist z.B. so eine Blüte im kommunalen Regelungsdicksicht. Da wundert nichts mehr. Auch nicht, daß in Berlin die Lagepläne der Stromverteilungen offen zugänglich sein müssen.
Ja, unsere Vorfahren waren viel resilienter. Sie konnten nur mt Windkraft segeln, mahlten mit Windkraft ihr Getreide, orientierten sich an den Sternen, heizten mit Kuhmist und lasen bei Kerzenlicht. Zivilisation bedeutet halt auch, solche Fähigkeiten verlieren, weil man sie nicht mehr nötig hat. Resilienz ist auch nicht alles. Warme Füße, funktionierendes WLAN, jederzeit heißes Wasser und elektrisches Licht sind Werte an sich.
Ja gut, lieber AP, man muss auch ein bißchen verstehen, was man da nutzt und wenn nicht, dann liegt das nicht nicht nur an Faulheit, Desinteresse und sonstigem persönlichem Versagen, sondern auch daran, daß es zu kompliziert geworden ist. Komplizierter, als es sein muss. Genau an dem Punkt sind wir derzeit. Das wissen auch die linken Terroristen, die das hier verursacht haben (oder auch nicht..).
Ja, lieber KJN, es gab Zeiten, da konnte ich den kaputten Keilriemen eines VW-Käfers mit einer Damen-Strumpfhose ersetzen, und das hielt jedenfalls bis zur nächsten Werkstatt oder bis zum nächsten Hotel. Für die Recherche meiner ersten Bücher (zu John Lennon, John F. Kennedy und Elvis Presley) habe ich vor allem in Bibliotheken recherchiert, musste mit Mikrofiche-Lesegeräten umgehen, habe Zettelkästen angelegt, und das erste Buch sogar auf der Schreibmaschine getippt. Und nochmal getippt. Und nochmal getippt. Heute wird weitestgehend online recherchiert, und niemand muss nach einer Korrektur das ganze MS noch einmal abtippen. Solcher Beispiele gibt es einige. Ich habe auch Freunde, die sehr bewusste Camper sind, weil sie gern für einige Wochen – allerdings im Sommer! – auf den Komfort eines Zuhauses verzichten und sich mit Camping-Kocher selbst versorgen. Freilich mit einem dicken Campingwagen im Hintergrund: meine erste Camping-Tour durch Italien unternahm ich mit einem Bundeswehr-Zelt, das ich auf dem Rücken tragen konnte, per Bus und Anhalter.
Allerdings haben die linken Terroristen (ob von Russland unterstützt oder nicht) nicht die Überkomplexität des Systems ausgenutzt, sondern die Unterkomplexität. Es wäre ohne Weiteres möglich gewesen, die Strombrücke über den Kanals mit Kameras überwachen zu lassen, zusätzlich vielleicht durch ein paar arabische Türsteher-Persönlichkeiten: „Ey, Alter, was machst du? Hier wird kein Feuer gelegt, verstehst du? Zieh Leine, sonst hol‘ isch meinen Bruder!“ Man ist als Bürger (und auch als Journalist) hinterher immer schlauer, und wenn nur die sich mit Kritik zu Wort melden würden, die schon vorher auf die entsprechenden Missstände hingewiesen haben, wären wir erheblich weiter.
Ja, lieber KJN, es gab Zeiten, da konnte ich den kaputten Keilriemen eines VW-Käfers mit einer Damen-Strumpfhose ersetzen, und das hielt jedenfalls bis zur nächsten Werkstatt oder bis zum nächsten Hotel. Für die Recherche meiner ersten Bücher (zu John Lennon, John F. Kennedy und Elvis Presley) habe ich vor allem in Bibliotheken recherchiert, musste mit Mikrofiche-Lesegeräten umgehen, habe Zettelkästen angelegt, und das erste Buch sogar auf der Schreibmaschine getippt. Und nochmal getippt. Und nochmal getippt. Heute wird weitestgehend online recherchiert, und niemand muss nach einer Korrektur das ganze MS noch einmal abtippen. Solcher Beispiele gibt es einige. Ich habe auch Freunde, die sehr bewusste Camper sind, weil sie gern für einige Wochen – allerdings im Sommer! – auf den Komfort eines Zuhauses verzichten und sich mit Camping-Kocher selbst versorgen. Freilich mit einem dicken Campingwagen im Hintergrund: meine erste Camping-Tour durch Italien unternahm ich mit einem Bundeswehr-Zelt, das ich auf dem Rücken tragen konnte, per Bus und Anhalter.
Allerdings haben die linken Terroristen (ob von Russland unterstützt oder nicht) nicht die Überkomplexität des Systems ausgenutzt, sondern die Unterkomplexität. Es wäre ohne Weiteres möglich gewesen, die Strombrücke über den Kanal mit Kameras überwachen zu lassen, zusätzlich vielleicht nachts durch ein paar arabische Türsteher-Persönlichkeiten: „Ey, Alter, was machst du? Hier wird kein Feuer gelegt, verstehst du? Zieh Leine, sonst hol‘ isch meinen Bruder!“ Man ist als Bürger (und auch als Journalist) hinterher immer schlauer, und wenn nur diejenigen sich mit Kritik zu Wort melden würden, die schon vorher auf die entsprechenden Missstände hingewiesen haben, wären wir erheblich weiter.
https://www.nzz.ch/international/die-linksextremistische-vulkangruppe-bedauert-die-folgen-des-tagelangen-stromausfalls-fuer-berliner-buerger-und-weist-russische-einflussnahme-von-sich-ld.1919557
Es ist nicht komplexer (oder unterkomplexer) geworden, sondern es passte einfach nicht in den vorgegebenen ideologischen Rahmen.
Infrastruktur, zumal kritische, halbwegs ausfallsicher zu machen, bedeutet, dass man sie überall redundant auslegen und dass man sie vor unbefugtem Zugriff sichern muss. So etwas kostet Geld; richtig viel Geld.
Nur ist das einer Gesellschaft, welche, lauthals die Schwarze Null anbetend, seine öffentliche Infrastruktur von Autobahn über Schulgebäude bis Zugverkehr auf Verschleiß fährt, nicht zu vermitteln.
Ja, lieber Jens Breitenbach, das stimmt. Wir haben die Friedensdividende verfüttert, statt sie in die Infrastruktur zu stecken.
..es geht ja nicht nur darum, ob ein Anschlag auf die Infrastruktur heute einfacher ist, als er war, sondern auch darüber, daß die Folgen heutzutage umfassender sind. Es gibt so viele Beispiele, einige hatte ich genannt.
Und nein, um da resilienter zu werden, muss man weder zurück zur Schreibmaschine, noch zur Pferdekutsche. Aber ein Textprogramm braucht weder eine tanzende Büroklammer auf einem HD-Monitor mit einem völlig überfrachteten und damit angreifbaren Betriebssystem wie ein Auto ein OBD-Diagnosesystem, 200 Sensoren und einen Touch-Screen benötigt um mich von A nach B zu bringen. Und einen „eigenen Wert“ hat dieser Quatsch schon gar nicht. Wer es mag, soll sich freiwillig gerne damit belasten, aber Norm, wie das OBD und so viele andere digitale Quälgeister darf das eben nicht sein, wenn wir nicht alle irgendwann in der Psychiatrie landen wollen. Ich bin jedenfalls froh, daß ich vorher bei einem Stromausfall z.B. noch Bargeld abgehoben habe, um auf einem benachbarten Bauernhof noch Eier und Milch zu kaufen. Und mein nächstes Auto wird ein Oldtimer sein, der keinen einzigen Mikroprozessor enthalten darf.
Wer auf dem Land lebt und bei einem benachbarten Bauernhof Eier und Milch einkaufen kann, hat natürlich andere Probleme und Möglichkeiten als der gemeine Städter. Ich z.B. habe während des Blackouts als Nicht-Auto-Besitzer einerseits wie immer die – trotz allem – zuverlässig fahrenden öffentlichen Verkehrsmittel benutzt, für manche Fahrten aber – Lebensmittel aus dem Kühlschrank retten und ins Ausweichquartier bringen – die Carsharing-Angebote von Miles und Co. benutzt. Die Touchscreen, Mikroprozessoren en masse usw. haben. Wie gesagt, nicht jede Situation ist auf eine andere übertragbar.
Das was Sie – und interessanterweise die „Vulkan“-Terroristen (verstehen Sie mich bitte nicht falsch) – umtreibt, dass wir zu „wischenden Zombies“ (Vulkan) werden, die immer mehr Strom verbrauchen, um uns das Denken von Maschinen abnehmen zu lassen, ist allerdings richtig. Was man dagegen tun kann und soll, das sprengt vielleicht den Rahmen dieser Unterhaltung. Ich bin anderswo durchaus am Thema dran:
https://www.welt.de/wissenschaft/plus68dbacb39207ead1797a32dc/ki-entwicklung-der-superintelligenz-das-sind-alle-ruecksichtslose-spinner.html
Lieber AP, die linksgrünen Terroristen folgen den apokalyptischen Wissenschaftlern vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung und den Schriften eines Herrn Schellnhuber, ich beschäftige mich ein wenig mit Technikgeschichte und identifiziere damit den Zenit der technischen Entwicklungen und ihr danach folgendes Abkippen in überkomplexe absurde Lösungen und Sie vergleichen Ausschnitte von Ist-Zuständen der verschiedenen Zeitalter und ‚beweisen‘ ihre Aussagen mit der Nutzung von noch funktionierender Infrastruktur, wo aber auch längst mit den von mir bezeichneten Problemen gekämpft wird. Im Sommer musste ich aus einem Überlandbus in der Eifel aussteigen und mich abholen lassen, weil aufgrund eines elektronischen Fehlers die Türe nicht mehr geschlossen werden konnte. Es war Hochsommer und ich verhandelte auf Englisch mit dem kein Wort Deutsch sprechenden pakistanischen Fahrer, mich wenigstens so weit zu bringen, daß ich zu Fuß laufen kann (ich war der einzige Fahrgast), was dem armen Mann von seiner Einsatzleitung aber strikt untersagt wurde. Klar anekdotisch.. aber kein Einzelfall und natürlich.. jeder hofft und glaubt, was er will. Nur verliere ich langsam die Lust z.B . Sie auf diese nicht gerade neuen systematischen Fehlentwicklungen hinzuweisen. Es darf ja auch jeder so glücklich werden, wie er/sie/es will und alles, was einem nicht in den Kram passt, in eine Schublade auszulagern, die nicht innerhalb des eigenen Weltbildes liegt, ist da eine wirksame Strategie der Abwehr. Wie man z.B. an der ‚Brandmauer‘ sieht. Bis…
Lieber KJN, ich diskutiere gern mit Ihnen. Aber nicht, wenn Sie meine Beiträge wie folgt abqualifizieren: „Es darf ja auch jeder so glücklich werden, wie er/sie/es will und alles, was einem nicht in den Kram passt, in eine Schublade auszulagern, die nicht innerhalb des eigenen Weltbildes liegt, ist da eine wirksame Strategie der Abwehr.“ Sie blicken durch, ich wehre ab. Sie mögen das so sehen, aber das ist Ihr Problem.
Zu Ihrem Beispiel aus der Eifel etwa ist anzumerken, dass Bustüren (und Zugtüren) seit Jahrzehnten elektrisch-hydraulisch schließen. In meiner Kindheit hatten die Londoner Vorortzüge noch Türen, die per Hand geöffnet und geschlossen wurden. Es gab extra einen Beamten, der vor Abfahrt die Plattform entlang ging und die Türen zuschlug. Und es gab immer wieder tödliche Unfälle, weil Angestellte, die es eilig hatten, bei der Einfahrt des Zuges die Tür noch im Fahren aufmachten, die dann Leute auf der Plattform erwischte. In meiner Jugend hatten die Berliner Doppeldeckerbusse wie die Londoner eine offene Plattform hinten, auf die man noch aufspringen konnte, wenn der Bus anfuhr. die Treppe hinten vom Raucherabteil oben herunterzugehen war immer mit einem gewissen Nervenkitzel verbunden. Auch da gab es immer wieder Unfälle. Man war damals gegenüber solchen Dingen toleranter.
Damit hing zusammen, dass Kinder nachmittags oder am Sonntag aus dem Haus gejagt wurden mit dem Hinweis, ja zum Abendessen (oder Mittagessen) wieder da zu sein. Was man bis dahin anstellte, war mehr oder weniger einem selbst überlassen, und wir haben auch viel Unsinn gemacht. In Kuala Lumpur etwa bauten wir in den großen Abwasserkanälen (notwendig, um das viele Regenwasser nach den tropischen Stürmen abzuführen) Dämme, jagten Ratten und Schlangen und führten gegen die Jungs aus dem malaiischen „Kampong“ nebenan Krieg. Heute ist solche Selbständigkeit selbst in der viel sichereren Umgebung von Berlin undenkbar, das macht einfach niemand.
Ob die technische Entwicklung ihren „Zenith“ erreicht oder überschritten habe, das ist eine interessante Frage, und ich diskutiere sie im Interview mit Nate Soares in Bezug auf die KI. Übrigens hier auch mit Gregor Schmalzried:
https://www.welt.de/wissenschaft/article69369bc2c3b4893a9e2b1a8d/ki-in-20-jahren-werden-leute-klagen-dass-kinder-mit-chatgpt-nicht-mehr-umgehen-koennen.html
Ihre Unterstellung also, ich hätte kein Bewusstsein für das Problem, ist nur das: eine Unterstellung.
Und was die Brandmauer betrifft, die Sie aus mir unerfindlichen Gründen da mit hereinbringen: ick bünn all hier:
https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus249527532/AfD-als-Koalitionspartner-Wir-sind-nicht-in-einem-Thriller-namens-1933.html
Sie müssen das alles nicht lesen, aber dann sollten Sie hier nicht mit Unterstellungen arbeiten, die auf unzureichender Information beruhen. Dafür dankt im Voraus Ihr
A.P.
Lieber AP, ich werde natürlich die verlinkten Artikel noch lesen, aber vorab das – auch der Kürze wegen: „Abqualifizieren“ wollte ich Sie nicht, tut mir leid. Mir geht es aber auch darum, und das wirklich nicht jetzt nur bei Ihnen: Es bringt m.E. nicht wirklich Erkenntnis, wenn man (meine) Kritik an überkomplexer Technik mit der Fortschrittsfeindlichkeit von Ökoterroristen zusammenbringt, das musste ich schon so richtig verstehen und birgt m.E. eben auch eine gewisse Unterstellung. Es können nun mal ähnliche Aussagen aus völlig unterschiedlichen Motivationen und Absichten erfolgen. Überkomplexe technische Lösungen sind bei fast allen Produkten (Radio, HiFi, Küchentechnik, Autos, PC-Betriebssysteme, Haustechnik etc.) bei Marktsättigung nachweisbar und insofern erstmal keine Angelegenheit der Politik, wenn letztere nicht die (Über)digitalisierung für eigene politische Agenden nutzt (Bsp. OBD, OBD II – Datenerfassung bei Autos zwecks ‚Umweltschutz‘) , sondern erstmal des Marktes, der Ergonomie und Automatisierung (‚Thermomix‘) zwecks Bedarfsweckung. Diese Dinge machen aber sehr abhängig, da Selbsthilfe i.d.R. nicht möglich ist (Stichwort: Resilienz, eben auch in den Betrieben der Infrastruktur, wie Elektrizitäts- und Wasserversorgung). Wenn dann noch die Backup-Batterie die Daten im Speicher nicht mehr hält, weil sie bei einem Stromausfall plötzlich doch mal belastet wird, kann man die ganzen Vorgaben wieder eintippen. Wie gesagt: Wer es privat mag, dem sei diese Beschäftigung gegönnt, Infrastruktur jedoch muss resilient sein. Das was diese Terroristen umtreibt ist, zweitens, nun wirklich etwas anderes, aber natürlich wollen sie den Impetus genervter Smartphonenutzer und Smartphonenutzereltern auch für sich reklamieren.
3. Ob eben Errungenschaften, und inwieweit WLAN, oder ein ‚Thermomix‘ ein „Wert an sich“ sind, wird sich noch herausstellen, denn die Produktentwicklung ist so rasant, daß der Verbraucher (auch der professionelle Nutzer) noch gar nicht wirklich entscheiden kann, welcher Mehrwert ihm das wirklich alles bietet. Das sind technische Fragen und kein (politischer) Kulturpessimismus.
4. Die Bustür: Die Frage ist doch lediglich, wieso man die nicht manuell schließen kann und zweitens warum ich als einziger Fahrgast mitten in der ‚Pampas‘ rausgeschmissen werden musste, statt mich mit offener Türe wenigstens ins nächste Dorf oder zum Ziel zu bringen. Das Gleiche übrigens bei dem gleichen Busunternehmen mit Schulkindern, weil sich der Fahrer verfahren hat. Es kommen Anspruch und Wirklichkeit nicht mehr zusammen, wenn das Management den Kopf voll Schlagwörter hat, statt die anstehenden Pflichten und Leistungen zu identifizieren.
4. Ich begrüße die KI: Wahrscheinlich ist sie die einzige Möglichkeit, die offensichtlich weitgehend unstrukturiert gewachsenen Betriebssysteme, auch und gerade aber das Internet zu strukturieren und verstehbar, steuerbar und verfügbar zu halten. Z.B. leistet mir die „Duck ai“ der gleichnamigen Suchmaschine mir bis dato hervorragende Dienste. Wir erleben wohl gerade eine Explosion der Daten-/Informationsmenge, aber auch der Bürokratie, vergleichbar mit der ‚Linguistischen Explosion‘, wie sie Noah Chomsky beschrieben hat. Es ist ein thermodynamisches Grundgesetz, dass es viel Energie kostet wird, da Ordnung zu erzeugen und fortschrittliche Gesellschaften werden sie zu einem niedrigen Preis bereitstellen können. Andere Gesellschaften, insbesodere jene, die politischen Vorgaben folgen, werden zurückfallen und scheitern. Denn die Vereinfachung der Prozesse ohne KI wird viel zu lange dauern.
Danke für die Klärung, lieber KJN. ich weiß nicht, ob ich mit Ihnen in jedem Punkt übereinstimme, aber das ist unerheblich. Jedenfalls begreife ich jetzt besser, worauf Sie hinauswollen. Ein Gedanke noch: Wenn alles Systeme so komplex sind, dass sie nur noch mit KI laufen, sind wir Menschen erledigt.
Ich denke nicht, lieber AP, jedenfalls nicht zwangsläufig. Und ich halte die Wahrscheinlichkeit der Vernichtung der Menschheit für nicht höher, als bei den bisherigen Technologiesprüngen. Was ich wohl sehe ist, daß der derzeitige Technologiesprung vor allem die akademischen und viele künstlerischen Berufe in ihrer Existenz bedroht und wer mehr denkt ist sowieso ängstlicher. Es kommt letztlich darauf an, wie wir unser Menschsein und unsere Intelligenz definieren und was wir an die KI deligieren. Und deswegen halte ich das für so überlebenswichtig daß wir unsere eigene individuelle Vernunft (auf welchem Niveau sie auch immer gerade ist!) und manuellen Fähigkeiten bewahren und entwickeln und weder Experten, Staat oder KI blind vertrauen.
Ein gutes Beispiel bringt Schmalzried in dem Interview, das Sie führten, mit dem Navigationssystem, das mich mein Orientierunsvermögen verlernen lässt. In manchen Situationen muss ich auch Kopfrechnen können, wie ich selber peinlicherweise erfahren musste, als ich als Abiturient Bier ausgefahren habe und mal schnell abrechnen musste.. Wenn der Mensch sich selber durch Technik kastriert, wird er wohl untergehen. Durch Situationen, die spontanes intuitives Handeln erfordern, und die immer irgendwann auftreten werden. Die linguistische und semantische Superkraft KI kann er durchaus Programmcode in z.B. C++ schreiben lassen oder mit der Steuererklärung beauftragen, das ist durch das Ziel definierte Kärrnerarbeit die die KI festbindet und durch überschlägige Rechnunge z.B. kontrollieren kann. Wenn er aber an sie seine strategischen Überlegungen in Krieg, Politik und Unternehmensführung deligiert, dann gute Nacht. Womit wir letzlich auch wieder bei Ayn Rand wären.. aber belassen wir es gerne dabei.
Ich habe nicht vergessen, dass ich Ihnen einen Ayn-Rand-Beitrag (Thema: Empathie, Altruismus usw.) schulde. Und merke hier nur an, dass für mich die KI – etwa Elon Musks „Grok“ – in etwa dem mitleidslosen Supermenschen entspricht, den Rand so bewunderte. Mehr dazu, sobald ich die Zeit finde.
Ach, herrlich – eine Stimme der Vernunft in all dem hysterischen Gebrüll. Danke.
Nächstes Mal setzen Sie sich mit Ihren Enkeln in’s Auto und kommen vorbei. Provinz hat Platz …
Ähm, in welches Auto?
Als wir 2005 durch das Schneechaos fast eine Woche keinen Strom hatten, ging es uns sehr ähnlich. Meine Erfahrung war aber auch, dass gerade in solchen Zeiten, der Zusammenhalt zwischen den Menschen wächst – einige Ausnahmen gibt es aber natürlich immer. Hin und wieder ist es sehr gut, geerdet zu werden und so das Wunder des Stroms wert zu schätzen. Allerdings muss das ja nicht jedes mal mit einer Woche ohne Strom verbunden sein.
Viele Grüße aus dem Münsterland, Marius
„ICC“
Daran erkennt man den regelmässigen Bahnfahrer.
=;-)
Danke. Ich ergänze: den Berliner Bahnfahrer: https://icc.berlin/
… oh, das haben Sie aber wirklich lieb geschrieben, werter APo. Freuen ‚wir‘ uns also auf künftige Blackouts. Klimaideologen schaffen das.
Überhaupt sollen Kinder und ältere Menschen sich gefälligst zusammenreißen. Als über 90-jährige auf einer Liege in einer Turnhalle übernächtigen und vom Oberregierenden wachgeküsst zu werden … au-haua-ha … das hat was. Wetten? Die Omma hat geglaubt sie sei Schneewittchen.
‚Hilfreiche‘ schon länger bekannte Tipps gefällig? Angela Merkel (‚C’DU); ‚… vielleicht macht man auch mal eine kleine Kniebeuge oder klatscht in die Hände … Das solle zwar jeder für sich entscheiden … nur wenn einem kalt ist, hilft es ja manchmal. … oder etwas Wärmeres zum Anziehen … ‚
… oder etwa vom HELL-deutschen Lutheraner Gauck; ‚Wir können auch einmal frieren für die Freiheit. Und wir können auch einmal ein paar Jahre ertragen, dass wir weniger an Lebensglück und Lebensfreude haben.‘
… was wägt mehr als Ratschläge der ‚BRD‘ ihrer Wünschel-‚Elite‘?