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Schirrmacher, Ratzinger und die Frage, was „Ego“ heute bedeutet

„Würden Sie es als Beleidigung empfinden, wenn man Sie heute als links bezeichnet?“ fragte devot der „Spiegel“-Redakteur Jan Fleischhauer seinen Interviewpartner Frank Schirrmacher. (Fleischhauer hasst bekanntlich alles, was links ist, weil es ihn an seine Kindheitsleiden  unter einer linken Mutter erinnert; es sei denn, es ist Jakob Augstein, dem Fleischhauer attestiert, kein Antisemit zu sein. Was natürlich gar nichts damit zu tun hat, dass Augstein Miteigentümer des „Spiegel“ ist.) Schirrmacher antwortete vieldeutig: „Beleidigung? Darauf käme ich sowieso nicht. Ich finde auch nicht, dass ich mich verändert habe.“

Schirrmacher hat natürlich Recht.

Er ist kein Linker geworden. Sein neues Buch, „Ego“, wiederholt nur Topoi, die Konservative schon seit dem 19. Jahrhundert gegen die „seelenlose Moderne“ vorbringen.

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Im Augenblick, da Joseph Ratzinger als Papst zurücktritt und damit das Scheitern der von ihm intendierten konservativen Revolution eingesteht, erscheint ein Buch, das die zentralen Aussagen Benedikts zur Gestalt der Gesellschaft wiederholt und bestätigt: Schirrmachers Schauerroman.

Der Plot von „Ego“ ist schnell erzählt: Im Kampf gegen das Imperium des Bösen entwickeln Forscher in geheimen Verliesen eine Art geistigen Virus, der die Menschen in hemmungslose Egoisten verwandelt, was das kollektivistische Imperium wunschgemäß untergräbt. Nach dessen Zusammenbruch werden die einst vom Militär bezahlten Forscher nun von Banken und Hedgefonds angeworben und wenden ihren Virus in Gestalt von Algorithmen auf das Wirtschaftsgeschehen an. Über die allgegenwärtigen und global vernetzten Computer infiziert es die gesamte Gesellschaft. Das Modell des „homo oeconomicus“ schafft sich vampirähnlich Menschen nach seinem Bilde, Replikanten, Cyborgs, algorithmengesteuerte Egoisten. In der Folge kollabiert die Gesellschaft.

Nur ein kleines gallisches Dorf … Nein, das ist eine andere Geschichte. Es muss heißen: Nur ein tapferer Frankfurter Feuilletonist… Aber bis dahin ist „Ego“ inhaltsgetreu referiert.

Joseph Ratzinger ist, anders als Schirrmacher, kein hemmungsloser Konsument von Horrorromanen und Hollywood-Katastrophenfilmen. Und wenn, würde er sie von der Wirklichkeit zu unterschieden wissen. Er ist zwar ein wenig gebrechlich, aber nicht dement. Und doch ist seine Analyse des Zustands unserer Gesellschaft – und der Gründe für diesen Zustand – verblüffend ähnlich der Analyse Schirrmachers. Nicht, dass man ein Plagiat unterstellen möchte. Nur mangelnde Originalität.

Hören wir Schirrmacher:

„Je erfolgreicher im Kalten Krieg die Verteidigungsexperten in den Denkfabriken mit ihren Ratschlägen waren, je effizienter ‚gegenseitige Abschreckung’ und ‚massive Vergeltung’, zwei der strategischen Leitsätze des Kalten Kriegs, funktionierten, desto mehr konnte sich diese Logik als gutes Rezept für jede Art zwischenmenschlicher Verhandlungen durchsetzen. (…) Die Moderne hatte – mit Sigmund Freud & Co. und mit wachsenden moralischen Widersprüchen des kapitalistischen Systems – das „Ich“ aufgelöst. Die Entschlossenheit, mit der nun zum Weltgesetz erhoben wurde, dass rational sei, was einem selbst nutzt, machte Nummer 2“ – das ist Schirrmachers Kürzel für den ganz und gar egoistischen Menschen – „zu einer willkommenen Alternative.“ (S. 62 und 66)

Sehen wir darüber hinweg, dass es widersprüchlich ist, von der Auflösung des Ichs zu reden und gleichzeitig den Sieg des Ego zu proklamieren; sehen wir darüber hinweg, dass Sigmund Freud eben nicht das Ich aufgelöst hat, sondern ganz im Gegenteil der Maxime folgte: „Wo Es war, soll ich werden“. Sehen wir also darüber hinweg, dass Schirrmacher salbadert, statt zu argumentieren; das sind wir ja von ihm gewöhnt. Hören wir nun Joseph Ratzinger:

„Die beiden großen Rationalismen der Welt, der westlich-positivistische und der östlich-marxistische, haben die Welt in eine tiefe Krise geführt“, sagte er schon 1978 bei einem Besuch als päpstlicher Legat in Ekuador. Schon zu Zeiten des Kalten Krieges also bewahrte der Vatikan eine entschiedene Neutralität beim Kampf der Systeme. Und nachdem der „östlich-kommunistische Rationalismus“ (als sei es „rational“, anzunehmen, dass die Welt mittels des Klassenkampfs auf einen neuen Garten Eden zusteuere, aber lassen wir das) zusammengebrochen war, stellte Ratzinger bei seiner allgemein als Bewerbungsrede aufgefassten Predigt bei der Messe „pro eligendo papa“ 2005 fest: „Der Relativismus, also das ‚Hin-und-her-getrieben-Sein vom Widerstreit der Meinungen’ erscheint als die einzige Einstellung, die auf der Höhe der heutigen Zeit ist.“ Das ist Schirrmachers „Auflösung des Ichs“ durch Freud „& Co“ (sprich die jüdische Wissenschaft der Psychoanalyse). Und Benedikt weiter: „Es konstituiert sich eine Diktatur des Relativismus, die nichts als definitiv anerkennt und die als letztes Maß nur das Ich und seine Bedürfnisse lässt.“ Nur das Ich und seine Bedürfnisse: Ego. Das „Weltgesetz“, des „westlich-positivistischen Rationalismus“ (Ratzinger), demzufolge „rational sei, was einem selbst nutzt.“ (Schirrmacher).

Nun ja. Es würde hier zu weit führen, sich zu fragen, ob die Gesellschaft wirklich so ist. Sie ist es ja nicht. Hier sei nur angemerkt, dass von konservativer Seite umgekehrt oft geklagt wird, die Bundesrepublik sei von einem „grünen Mainstream“ beherrscht, von weichherzigen Gutmenschen, die um ihrem weltfremden, gesinnungsethischen Programm genüge zu tun, die wirtschaftlichen Grundlagen der Republik aufs Spiel setzen. Aber so sind Konservative. Ihr Argumentationsmuster lautet: Kopf, ich gewinne, Zahl, du verlierst.

Bemerkenswert an Ratzingers Kritik des west-östlichen Rationalismus ist der Relativismus, der beide Rationalismen gleichsetzt und keinen Wesensunterschied zwischen Diktatur und Demokratie sieht. Ganz ähnlich ist es auch bei Schirrmacher. Während er im Rückblick auf den Kalten Krieg die Sowjetunion verniedlicht, verteufelt er den Westen. Die westliche Furcht vor dem Kommunismus nennt er die „Paranoia der damaligen Zeit (die noch nicht wusste, was wir heute im Rückblick historisch wissen)“. (S.23) Dabei wissen wir inzwischen, dass wir mehrmals noch näher am Atomkrieg dran waren, als es uns „Paranoikern“ damals vorkam. Er unterstellt dem Westen, ihre Paranoia – und die „rationale Spieltheorie“ – habe dazu geführt, grundsätzlich nicht zu glauben, dass jemand uneigennützig handelt, zum Beispiel wenn „die Russen eine Abrüstungsinitiative starten“. (S.27) Dabei hat die Spieltheorie, die den Russen immerhin das rationale und  eigennützige Interesse des Überlebens unterstellt, direkt zum Atomtestabkommen von 1963 geführt. Bei Schirrmacher aber sollte die Spieltheorie nur „den besten Weg berechnen, um die Russen einzuschüchtern“. (S.36)  Und nach dem Ende des Kalten Krieges habe sich ein „ökonomischer Imperialismus“ etabliert, bei dem die ganze Welt „einer vorherrschenden Schule vor allem angelsächsischer Ökonomen“ unterworfen worden sei.

Ja, das klingt oberflächlich nach linker Ideologie, ist es aber nicht.

Was nach dem Ende des Kalten Krieges passierte, war nicht etwa eine Veränderung des Kapitalismus, sondern die Aufkündigung des Bündnisses zwischen dem reaktionärsten Teil des konservativen Lagers und dem liberalen Westen. Nach dem Ende des Nationalsozialismus und dem Niedergang der faschistischen Bewegungen in Europa schlossen sich die ehemaligen Sympathisanten der Faschisten, die Reaktionären und  Erzkonservativen dem Kreuzzug des Westens gegen den Kommunismus an. Das war einerseits logisch, weil der Kommunismus – dessen Aggressivität ja kein paranoider Wahn, sondern politische Wirklichkeit war – tatsächlich gefährlicher war als der „angelsächsische“ Liberalismus. Andererseits war es nützlich, weil man mittels der „Totalitarismustheorie“ so tun könne, als beweise man seine Abscheu gegen jene Bewegungen, mit denen man gestern noch sympathisierte, indem man gegen diejenigen kämpfte, gegen die man immer schon gekämpft hatte. Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil vollzog auch die Katholische Kirche eine Wende und stellte sich eindeutig auf den Boden der westlichen Demokratie und der liberalen Werte, die bis dahin als Häresie bekämpft worden waren. Die Pius-Brüder verließen die Kirche, weil sie diese Wende nicht mitmachen wollten.

Nach 1989 aber und mit dem Sieg „angelsächsischer“ Ideen – Liberalismus, Individualismus, Rationalismus, Pluralismus – musste das antikommunistische Bündnis brüchig werden. Die Rechte kündigte es auf: Mit als erster übrigens Papst Johannes Paul II., dem man nachsagte, er wolle zwei Revolutionen rückgängig machen, die russische und die französische, und dessen Ideologe und Vollstrecker Joseph Ratzinger. Es galt, Vatikan II vergessen zu machen. Es ist deshalb auch kein Zufall, dass die Rehabilitierung der Pius-Brüder zu den Prioritäten des Papstes gehörte. Mit der Krise von 2008 ff. wagt die antikapitalistische Rechte, die sich bislang hauptsächlich mit Kulturkritik einen Namen machte, nun auch die Formulierung einer Gesamtkritik am „westlich-positivistischen Rationalismus“. In diesen Rahmen gehört „Ego“.

Keine Sorge, lieber Jan Fleischhauer: Frank Schirrmacher ist nicht links. Er ist der konservative Kulturkritiker geblieben, der er immer schon war. Angesichts der Tatsache, dass sich eine antikapitalistische Rechte formuliert, müssen sich allerdings einige Leute, die mit ihrer neuen rechten Gesinnung gern kokettieren, bald fragen, wo sie wirklich stehen wollen.

 

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102 Gedanken zu “Schirrmacher, Ratzinger und die Frage, was „Ego“ heute bedeutet;”

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    Sehr geehrter Herr Posener,
    mit Verlaub, aber bislang war hier keine wirkliche Diskussion, schon weil außer Ihnen, Lyoner und mir niemand das Buch gelesen hatte, nehme ich an, denn sonst wäre eine lebhafte Diskussion entstanden. Somit kann ja die „Diskussion“ durch meine Vorwürfe und Ihren Widerspruch nur in Fahrt kommen. In Anbetracht der Tatsache, dass Sie offensichtlich mein Niveau für zu niedrig halten, kann ich mich ja dann daraus halten.
    Was Ihre Systeme betrifft, können Sie die nicht mehr wirklich so auseinanderhalten, wie wir das gewohnt waren.
    M.f.G.

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    Lieber Parisien, regen Sie sich ab. Ich habe bereits als 13-Jähriger John Herseys Bericht über Hiroshima gelesen. Als 15-Jähriger wurde ich von deutschen Polizisten verprügelt, weil ich gegen den Vietnamkrieg protestierte. In meinem neuen Kennedy-Buch können Sie lesen, dass ich das System der Rassentrennung in den Südstaaten, das bis Ende der 60er Jahre Bestand hatte, ungeschminkt als „Apartheid“ bezeichne. Und so weiter und so fort. Mir muss niemand erzählen, dass Amerika unvollkommen ist. Kein Land ist vollkommen. Und es geht immer darum, das kleinere Übel auszumachen und zu erkennen. in der Welt von heute sehe ich in der liberal-kapitalistischen Demokratie die lebenswerteste Alternative zu allen anderen Systemen, die zurzeit auf dem Markt sind. Ist sie vollkommen? Hallo? Bitte halten Sie mich nicht für dümmer, unempfindlicher, blinder, ideologischer, als isch es bin. Sie zeihen damit die Diskussion auf ein Niveau herunter, auf dem sie uninteressant wird und im Austausch von Selbstverständlichkeiten endet. Das haben wir alle nicht verdient.

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    Wissen Sie, Herr Posener, ich war fast mein ganzes Leben lang überaus amerikafreundlich und hielt das Land nach Reisen dorthin für die ganz große Freiheit. Dazu gehörte ein extremes Abstraktionsvermögen, das bewusste Ausblenden von einigen Dingen wie auch z.B. Vorkommnissen im Vietnamkrieg. Dann las ich hintereinander drei Bücher über die Atombombe. Und danach war ich in besserer gedanklicher Gesellschaft als je zuvor: In der von Leo Szilard und der von Russell und Einstein, die das Russell-Einstein-Manifesto verfasst haben. Auch in der von Joseph Rotblat, der von den Amerikanern ungerechtfertigt als „Kommunist“ gejagt wurde, weil er das Manhattan-Projekt verließ, als er hörte, dass die Atombombe nicht gegen Deutschland gebaut wurde, wo seine Frau von den Nazis getötet worden war, sondern gegen Russland. Ich finde, dass Amerika im August 1945 seine Seele verspielt hat. Und wenn man einmal entsetzt ist über das, was sich eine zivilisierte fortschrittliche Gesellschaft nennt, kommt man nicht wieder ganz daraus, das kann man Freunde in Amerika haben und die Landschaft lieben noch und noch. Die finanzielle Atombombe und ihre Langstreckenraketen Moody’s und Standard and Poor, passen dann nur noch dazu.

  4. avatar

    @Alan Posener

    „Er ist der konservative Kulturkritiker geblieben, der er immer schon war. Angesichts der Tatsache, dass sich eine antikapitalistische Rechte formuliert, müssen sich allerdings einige Leute, die mit ihrer neuen rechten Gesinnung gern kokettieren, bald fragen, wo sie wirklich stehen wollen.“

    Wer sind Ihrer Einschätzung nach “ einige Leute „?
    Es wäre hilfreich, wenn sie uns “ unbedarften Laienintellektuellen “ einmal einen Einblick in Ihre Nomenklaturaschachtel geben würden.

  5. avatar

    Da ein Mehrheitsbedürfnis besteht, zu Ländern und multilateralen Beziehungen wie auch zu den hilfreichen Wechselkursen zurückzukehren, ist jeder Zwangsversuch, ohne Referenden Europa in dieser Form zu erhalten, eine Richtung in eine beginnende Diktatur, in der sich linke und kapitalistische Züge zur Unkenntlichkeit vermischt haben, Herr Posener.
    Was auch nachdenklich macht, sind Gedanken, den Menschen einen „Veggietag“ auf’s Auge zu drücken mit Zwang. Wie Ihr Kollege Broder lebe auch ich die meiste Zeit von Spaghetti und Mehlspeisen, aber wann ich Fleisch esse, lasse ich mir nicht vorschreiben. Und vor allem nicht Kantinengemüse. Falls ich je ins Altersheim muss, müssen meine Kinder mich donnerstags besuchen. Das wird dann MacDonalds-Tag, schon aus Prinzip. Ziviler Ungehorsam ist bei sowas angesagt, am besten auch bei Vegetariern, hier einfach Kantinenverzicht, Besuch beim Bäcker.
    Achtung, Orwell! Grüne=orwellianische Religion

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    @ Alan Posener
    Die Aufkündigung ist logisch, und Sie dürften teilweise Recht haben. In einem jedoch haben Sie vielleicht unrecht: Der heutige Kapitalismus hat mit Demokratie wenig zu tun und ist nicht mehr dasselbe wie soziale Marktwirtschaft. Daher sind die Konservativen, von Ihnen hier mit „rechts“ diffamiert, die Demokraten, der Kapitalismus heutiger Prägung enthält dagegen faschistische Züge und vermischt sich zunehmend mit Kommunismus, wo eine schmale Schicht, nur dieses Mal nicht nur Politiker, sich bereichern auf Kosten einer breiten, gleichzumachenden Allgemeinheit aus allen, die es nicht nach ganz oben schaffen.
    Das Wahlergebnis in Italien ist daher nicht überraschend. Da Sie nicht bereit sind, Ihre Amerikophilie um jeden Preis in Frage zu stellen, können Sie nicht anders.

  7. avatar

    So richtig am Thema wird nicht diskutiert. (Thema war die Aufkündigung des Bündnisses zwischen Rechtskonservativen und kapitalistischer Demokratie.) Deshalb kündige ich schon mal an: am nächsten Dienstag geht es um Gaucks Europa-Rede.

  8. avatar

    M.B.: Wer sich hier schämen müßte, müßte Sie doch wohl Sie der hier im Blog kontinuierlich Personen verleumdet.

    … die Wiederholung der Wiederholun der Wiederholu der Wiederhol der Wiederho der Wiederh der Wieder der Wiede der Wied der Wie der Wi der W …. Gäääähn. Dadurch wird Ihre Behauptung auch nicht wahr. Egal.

  9. avatar

    @KJN

    aber komm zu UNS, wir schützen Dich ….

    so werden jahrhunderte alte kirchliche “ Rezepte “ heute vermarktet.

    Die ewige Sicherheit, gibt es trotz, Beichte, Ablaß, rückversicherungspolice nicht…..

    in the long run we are all dead

    P.S. Ob das Gruppen-teamwork-Heiteitei tatsächlich eine erfolgreiche Gleichschaltung innerhalb der bekannten Interessengruppen ist : Fragezeichen, Fragezeichen

    vor dem Hintergrund:

    Der Erfolg hat immer viele Väter und Mütter

    TGIF

  10. avatar

    @Don Camillo
    „therapeutischen Selbsthilfegruppe“
    Das wäre zumindest mal ein Ansatz bei dem üblichen Konsens-Gruppen-Teamwork-Heiteitei, der nichts anderes ist, als eine sehr erfolgreiche Gleichschaltung innerhalb der bekannten Interessengruppen. Und wenn die Wut dann mal doch irgendwo hin muss, hat man ja noch einen Bahnhof, um dagegen zu demonstrieren.

    Hierzulande läuft‘ so: Die Wirtschaft, die Welt ist böse böse böse.. (noch schlimmer gar: Gefährlich!), aber komm zu UNS, wie schützen dich..

  11. avatar

    Dass ich Genosse bin, müßten Sie doch wissen.

    Genosse einer Brauerei

    Genosse einer Imkergenossenschaft.

    Wer sich hier schämen müßte, müßte Sie doch wohl Sie der hier im Blog kontinuierlich Personen verleumdet.

    http://www.youtube.com/watch?v=ErsprjkKjBc

    Wie war das noch mit dem 8. Gebot???

    Mir fällt leider immer wieder in der Diskussion mit Ihnen auf (Ausnahmen bestätigen die Regel) dass Sie in allem Recht haben,

    Die anderen sind immer die Doofen oder wie Sie es formulieren die Sozialisten.

    Warum disktieren Sie eigentlich hier, um Ihre Hamsterpropaganda loszuwerden, die sonst keine Resonanz findet?
    Haben Sie sonst Probleme im Alltag?

    Aber vielleicht sind Blogs auch ideale Psychotherapiebänke um seine Ängste und Befürchtungen des Alltags auf die eine oder andere Art loszuwerden.

    Vielleicht gilt dies auch bei mir?

    Bei Ihnen sicherlich nicht, der blonde Hans der immer wie eine mecklenburgische Eiche allen Stürmen trotz, der bei Orkanstärke 9 das Segel nicht refft, der für uns alle Sonntags in der Kirche betet, damit wir von unseren Sünden ablassen, der immer zu den antisozialistischen Kreuzzügen aufruft.

    Was machen wir Sozialisten eigentlich alles falsch. Warum kömmen wir daher nicht in das Paradies, sondern in die (Klima-)Hölle?

    Und nun wende ich mich wieder meinen (Genossen-) Bienen zu. Es kommt der Frühling

  12. avatar

    @M.B. Nachtrag

    .. von Storchs Familie wurde 1945 von ihrem Familiensitz in Mecklenburg vertrieben, obwohl der Vater wegen seiner Haltung gegen das NS-Regime im KZ saß.

    Das ist eine Haltung, Zivilcourage, von der Sie, werter Genosse Moritz Berger, nix, absolut nix, haben.

    Sie sollten sich schämen.

  13. avatar

    Was diesen Beitrag von Ihnen betrifft:

    derblondehans sagt:
    28. Februar 2013 um 11:04

    @M.B.

    … sehen Sie, das sind die Genossen: andere Meinungen ein One-way Ticket irgendwo ins virtuellen Nirwana verpassen. Das ist die Sprache, das ist die Fratze der Sozialisten. Adolfs KZ, Stalins Gulag, Pol Pots Killing Fields belegen da nur einige Beispiele aus der Historie.

    Mit der Zeit outet sich doch jeder dieser Witzfiguren, mhmmm?

    Aber unter uns, nach meinen Erfahrungen hätten Sie es selbst in der ‘DDR’ nicht mal bis zum Kreissekretär der SED geschafft. Vielleicht zum Rayonvorsitzenden oder Gebietsältesten in einem sibirischen Gulag, wo Sie eingekerkerte Menschen beim zwangsweise ‘Streichholzschnitzen’ hätten drangsalieren können.

    Wie ich in Beiträgen von KJN und A.M. gelesen haben kennen Sie als 150%iger Katholik leider nicht das 8. Gebot.

    Ich würde Ihnen doch einmal wieder eine Blick in die Bibel empfehlen, statt mich hier auch in Ihre Verleumdungskiste mit Gulagaufseher zu packen.

    Und meine virtuellen Backpfeifen dürften für Sie sehr schnell die rote Karte hier im Blog bedeuten.

  14. avatar

    Jetzt läßt unser dbh so langsam das Visier herunter:

    Beatrix von Storch, geborene Herzogin von Oldenburg, Vorsitzende der Zivile Koalition e.V. und Vorsitzende der Allianz für den Rechtsstaat e.V., die dafür eintritt, den in der DDR verstaatlichten Großgrundbesitz den alten Junkerfamilien zurückzuübereignen.

    https://lobbypedia.de/index.php/B%C3%BCrgerKonvent

    Na ja er hat sich ja auch als Bismarck Fan geoutet und da er zudem noch in Mecklenburg ansässig ist …

    „Wenn die Welt untergeht, gehe ich nach Mecklenburg. Da geht sie 50 Jahre später unter.“ – Otto von Bismarck

    Allerdings nach meinen spärlichen historischen Kenntnissen war Bismarck kein Freund der Katholiken:

    http://www.dhm.de/lemo/html/ka.....index.html

  15. avatar

    Das flutscht ja hier, wie in einer therapeutischen Selbsthilfegruppe! Akademiker unter sich, die ihre Vergangenheit aufarbeiten müssen, in eindimensionalen Abgeschlossenheiten einer internierenden Erziehungsanstalt erworben?

    „Mein Ego gehört mir!“ darf ich man noch sagen….?

  16. avatar

    … jo Freunde der Sonne … back to the roots. Es geht los.

    In der kommenden Woche soll in Deutschland die Gründung einer neuen Partei bekannt gegeben werden, der „Alternative für Deutschland“.

    Die Sprecher der Wahlalternative 2013 sind neben Lucke der renommierte ehemalige FAZ-Journalist Konrad Adam und der frühere Staatssekretär Alexander Gauland.

    Zu den Hauptzeichnern zählen auch die bekannten Euro-Kritiker, BDI-Präsident Olaf Henkel und der Jurist Karl Albrecht Schachtschneider.

    Auch die unermüdliche Kämpferin gegen den ESM, Beatrix von Storch gehört zu den Gründungsmitgliedern.

    Die Ziele der Wahlalternative 2013:

    1. Deutschland wird im Einklang mit dem Maastricht-Vertrag
    nicht mehr für die Schulden fremder Staaten eintreten.

    2. Das einheitliche Euro-Währungsgebiet wird aufgegeben. Es steht allen Staaten frei, aus dem Euro auszuscheiden, sich in geeigneteren Währungsverbünden (Nord- und Südeuro) zusammenzuschließen oder Parallelwährungen einzuführen

    3. Abtretungen wesentlicher Hoheitsrechte der Bundesrepublik Deutschland bedürfen einer vorherigen Volksabstimmung.

  17. avatar

    …aber Sie haben recht insofern, dass ich hier etwas zu viel und zu spontan kommentiere in letzter Zeit; ich sollte mich etwas zurückhalten. Mache ich.

  18. avatar

    Nicht die Computer sind daran schuld, wenn jemand auf Hunger Wetten abschließt, auch nicht die Geschwindigkeit der Datenübertragung. Sie bieten aber insofern eine Lösung für das Problem, dass sich die Menschen mithilfe vernetzter Computer über die Probleme weltumspannend verständigen können, so wie wir es hier im Kleinen tun. Ich halte Computer und Internet also für eine große Chance, die inzwischen fast jeder – unabhängig von Bildung – nutzen kann, weil fast jeder dazu Zugang hat.

  19. avatar

    @Parisien: Nun eiern Sie doch nicht so rum. Waren Sie nun in der Südsee oder nicht? – Ich langweile mich gelegentlich und schreibe deswegen gerne was. So egoistisch ist das nicht. Nicht ich war es, der meine Kinder zuerst Wadenbeißer genannt hatte, sondern irgendein unhöflicher Mensch. Aber es gibt so Leute, bei denen ich hoffe, dass deren Waden einmal von Kindern wie den meinen so richtig herzhaft gebissen werden…
    Zu Ihrer Frage: beides. Blind für Ihre Moral UND Profiteur davon.

  20. avatar

    Wenn ich mir unter dem Stichwort „Egoismus“ die Wirtschaft so ansehe, fällt mir vor allem auf, daß die Unternehmen/Organisationen, die das „Soziale“, das „Idealistische“, das „Altruistische“, „Nestwärme“, „Loyalität“ usw. auf ihre Fahnen schreiben, „ihre“ Leute am meisten ausbeuten.

    In einem Land, wo Freiheit, vor allem die Freiheit von Organisationen ist, Wirtschaftsförderung vor allem Organisationen, Verbänden und Verbünden gewährt wird, wo also allseits ein fröhliches „weiter so“ (z.B. bei der Forschungsförderung) skandiert wird, wundert es mich nicht mehr wirklich, daß auch Vorzeigeintellektuelle, wie Schirrmacher auf die Idee kommen, im „Egoismus“, also in der Wahrung des eigenen Interesses „Manipulation“ zu erkennen.
    Der übliche kollektive Wahn in Absurdis- und Konformistan.

  21. avatar

    Ach, Herr Ziegler,
    natürlich kann Lyoner seinen Computerkonsum einschränken. Sicherlich gehört er zu den Intelligenteren mit eigener Meinung.
    Aber können Sie das noch?
    Sie schrieben ja hier als einer der Ersten und hatten dabei das Buch gar nicht gelesen. Aber Sie mussten unbedingt gehört werden. Sind Sie nicht schon ein Musterbeispiel für dieses EGO, wenn Sie Ihre Kinder, zwei Mädchen, als „Wadenbeißer“ bezeichnen?
    Es geht nicht nur um Sie, dieses beispielhafte EGO. Es geht um einen Haufen andere Leute, die nicht Ihre Bildungsmöglichkeiten haben. Es geht auch um die nächste Generation, die einfach auf Facebook Daten von sich verschenkt. Und auch um weniger Gebildete geht es, die sich zu sinnlosem Konsum steuern lassen. Und um Verschuldung und Verarmung, wie in den USA geschehen. Und um Banker, die einfach Geld drucken und eine schleichende Inflation erzeugen. Und um Unmoralische, die auf Hunger Wetten abschließen. Es geht um viel mehr als Sie oder Lyoner oder Alan Posener oder mich oder Andere hier. Um eine kapitale Unmoral geht es, die die nächste Generation noch mehr über Vernetzung steuern will und dem Menschen menschliche Züge aberziehen will. Sehen Sie das nicht mehr? Blind oder Profiteur davon?

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    @ Lyoner
    Ich bin schier überrascht, dass Sie das Buch nicht gut finden. Ich habe es vorgestern erworben. Lesen Sie den Anfang und das Ende, und dann wird alles logisch. Ich gebe zu, zwischendurch ist es verwirrend, aber da seit spätestens 2011 alle verwirrt sind, ist es ein löblicher Versuch, Licht in die Dinge zu bringen.
    Nehmen Sie folgende Passage in der Einleitung:
    „Wir erleben die neue Ära des Informationskapitalismus. Er hat damit begonnen, die Welt in einen Geisteszustand zu verwandeln. Er tut und plant große Dinge. Er will Gedanken lesen, kontrollieren und verkaufen. …“
    Es geht aus dieser Passage hervor, dass das Buch ebensogut Victim heißen könnte, denn das Buch beschreibt Grundzüge der völlig entglittenen Globalisierung, deren Kritikern man bekanntlich inzwischen mit Wasserwerfern das Augenlicht zerstört oder die man, wenn sie militanter sind, samt Anhang mit Drohne vernichtet.
    Das Buch erklärt auch indirekt, dass Religionen bei der Durchführung dieses Systems störend sind, da sie ja menschlich sind. So ist der Kampf gegen den militanten Islam nur ein Teilaspekt. Ein anderer ist eine erschütternde Gleichgültigkeit sowohl gegenüber dem Schicksal von Christen oder Kopten, als auch gegenüber dem Niedermetzeln zwischen einzelnen muslimischen Untergruppen.
    Dann lesen Sie am Ende:
    „Aber dann kaufte Goldman Sachs 1999 „Hull Trading“ …
    Lesen Sie die Passage.
    Sie wissen also, wer dieses System am besten begreift und davon am meisten profitiert. Da Sie öfter auf die entsprechende Arte-Dokumentation hinwiesen, wundert mich, dass Sie das Buch nicht gut finden.
    Es ist nicht stringent antiamerikanisch, weil die USA nicht nur aus diesem System bestehen. Newt Gingrich wollte die FED schließen. Weitgehend gleichtickende Medien haben dafür gesorgt, dass derjenige, der sich von diesem erbärmlichen System, das über Rating-Agenturen, künstlich geschürte Ängste und Hypes ganze Staaten und Staatensysteme ins Wanken bringen kann, weniger distanziert, wiedergewählt wurde.
    Spekulationstheorie? Ich bitte Sie! Realität vom Feinsten. Schirrmacher hat Mut. Den Börnepreis verdient. Ein Schwächerer hätte so ein Buch nicht durch die Zensur gebracht. Zensur? Ja, sicher. Nicht jedes Buch wird gedruckt. So frei sind wir inzwischen.
    Und der Papst steht natürlich auf dem gleichen Blatt, weil er sieht, dass der Katholizismus dem System, das den Menschen auf nacktes Interesse reduzieren will, genauso schwer im Magen liegt wie der Islam.
    Bravo, Herr Schirrmacher! Sie beleben den Geist von Fritz Gerlich.

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    …womit ich sagen will: Die „Annahme über den Menschen, dass er ein homo oeconomicus sei“, ist – zumindest als Fundamentalaussage – offensichtlich falsch. Also haben wir auch keinen Grund, uns vor eventuellen Konsequenzen zu fürchten. Wir sind nicht berechenbar. Wir können unsere sozialen Bezugsgruppen ändern, beschneiden, erweitern, ganz nach Belieben udn im Fluss. Wir können nur statistisch erfasst werden, und die Statistik ändert sich immer mit der Zeit.

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    @Lyoner: Sie erschrecken sich vor der Computertechnik, sagen Sie. Warum, Sie könnten doch darauf verzichten. Haben Sie Angst, nicht mitreden zu können, ausrangiert zu werden, wenn Sie die Technik nicht beherrschen? Dann sind Sie aber viel sozialer, als Sie denken; Sie ziehen Ihre Wertvorstellung von sich aus dem, wie man Sie behandelt; was andere über Sie denken.

    Der Mensch hat ein soziales – kein einsam-egoistisches – Wesen, und seine Sozialität geht weit über familiäre Fürsorge hinaus: Der Mensch zieht seinen Wert von „den anderen“, entweder von wirklichen anderen oder von Fiktionen. Kein anderes Tier tut das.

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    @Moritz Berger: …ich muss mich korrigieren; der Umschlagpunkt beim dbh ist ganz einfach: Wenn man den lieben Gott aus dem Spiel kürzt, wird es böse-sozialistisch; bleibt er drin, ist es gut-katholisch oder zumindest entschuldbar.

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    Zum homo oeconomicus: Wenn man rausgeschmissen wird, hört man evt. so etwas: „Es tut mir sehr leid, dass wir Sie nicht weiter beschäftigen können, aber Sie wissen ja, wie es ist: der Markt … das Umfeld… die Aktionäre…“
    Eine Firma ist mehr als die Summe arbeitender Menschen, auch mehr als der Firmengründer/Partiarch an der Spitze. Eine Firma ist eine Organisation, die eine eigene Dynamik hat. Sie verhält sich egoistisch, aber die Egoismen der Firmen führen zu den unterschiedlichsten Kooperationen, denn: Zusammen ist man stärker. Statt den „homo“ oeconomicus zu betrachten sollte man wohl besser die Funktionsweise von Firmen und ihr Verhältnis zueinander ins Auge fassen.

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    @M.B.

    … sehen Sie, das sind die Genossen: andere Meinungen ein One-way Ticket irgendwo ins virtuellen Nirwana verpassen. Das ist die Sprache, das ist die Fratze der Sozialisten. Adolfs KZ, Stalins Gulag, Pol Pots Killing Fields belegen da nur einige Beispiele aus der Historie.

    Mit der Zeit outet sich doch jeder dieser Witzfiguren, mhmmm?

    Aber unter uns, nach meinen Erfahrungen hätten Sie es selbst in der ‚DDR‘ nicht mal bis zum Kreissekretär der SED geschafft. Vielleicht zum Rayonvorsitzenden oder Gebietsältesten in einem sibirischen Gulag, wo Sie eingekerkerte Menschen beim zwangsweise ‚Streichholzschnitzen‘ hätten drangsalieren können.

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    @Moritz Berger: Sie übersehen, dass der blondenhans keinen Monismus, sondern einen Dualismus vertritt, nach dem es exakt zwei Prinzipien gibt: das katholische Prinzip und den sozialistischen Rest. Sozialismus ist dabei in unterschiedlichen Verkleidungen dasselbe: Kommunismus, Nationalsozialismus, Demokratie „der Mitte“ (inkl. CDU überraschenderweise), EU, Islamismus, moderater Islam… Alles dasselbe.
    Katholisch ist dagegen die katholische Kirche mit allem, was dazu gehört (auch Ratzinger u. Piusbrüder). Sozialismus ist schlecht, katholisch gut.

    Soweit die Weltsicht des dbh. Was ich mich frage: Der Mensch ist doch ein soziales Wesen (zoon politicon). Soziale Betätigung ist katholische Lehre, also findet dbh das Soziale gut. Wenn man daraus ein politisches Prinzip macht, aus der sozialen Tat also ein sozialistisches Programm macht – wie es die Kirche auch macht – dann wird das Gute an irgendeiner Stelle ins Böse pervertiert. Dann wird das Eine (Katholisch-Soziale) zum Anderen (Sozialistischen). Der Umschlagpunkt, an dem dies geschieht, ist mir nicht klar. Liegt der dort, wo das Soziale nicht mehr freiwillig ist, sondern eine Verpflichtung/Forderung wird? Aber wieso ist die katholische Kirche dann nicht auch sozialistisch; die fordert doch auch, den Armen zu geben?

    Ich weiß aber nicht, ob es sich lohnt, diesen Fragen nachzugehen.

  29. avatar

    Lyoner würde ich gerne von Alan Posener wissen

    „1. – ob er alternative Verhaltensmodelle zum Homo oeconomicus sieht,
    2. – ob er gesellschaftliche Subsysteme mit eigener Rationalität sieht, die die Geltung des kapitalistischen Systems mit seiner Rationalität einschränken, begrenzen, ergänzen können/sollen,
    3. – ob der Fortschritt immer etwas besseres ist als das, was ist.“
    Meine Antwort:
    1. Ja.
    2. Ja.
    3. Nein.
    Mehr Spaß hätte ich mit Fragen, die nicht so trivial sind.

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    Wenn ich mir die 359 Grad Diskussion von unserem

    http://kleinanzeigen.ebay.de/a.....22-23-3111 anhöre, weil alles ist sozialistisch, dann frage ich mich schon warum wir eigentlich das Schmalbandnetz in Meck Po über Steuermittel mitfinanziert haben.

    Wie schrieb EJ so treffend:

    Wir werfen alle etwas in den Klingelbeutel, damit er dbH endlich sein One-way Ticket bekommt, damit er irhendwo im virtuellen Nirwana seine nichtsozialistische Insel findet und er seinen nichtsozialistischen Fetisch anbeten kann.

    Aber was wären wohl Käpt´n Blaubär, wenn es http://kleinanzeigen.ebay.de/a.....22-23-3111 nicht gäbe.

    Was mir in der linguistischen Kollektion von dbh allerdings noch fehlt ist der “ sozialistishe Papst “ und die „sozialistische katholische Kirche“ , die “ sozialistische katholische Predigt „.Weil alles andere ist doch in seiner “ verklärten“ Lebensphilosophie bereits sozialistisch.

    Mit sozialistischem Gruß

    https://getamen.com/

    Moritz Berger

    P.S.

    Ist eigentlich jemand von unseren Mitstreitern im Blog aufgefallen, dass dbH mindestens in jedem 2. Beitrag den Begriff „sozialistisch“ verwendet?

    Vielleicht gibt es einen Psychotherapeuten unter uns der Ursachenforschung betreibt?

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    Bayern – Borussia (Preußen) 1:0

    Welche Münchner Fußballmannschaft kennt man auf der ganzen Welt?
    Wie heißt dieser Club, der hierzulande die Rekorde hält?
    Wer hat schon gewonnen, was es jemals zu gewinnen gab?
    Wer bringt seit Jahrzehnten unsere Bundesliga voll auf Trab?

    FC Bayern, Stern des Südens,
    du wirst niemals untergehn,
    weil wir in guten wie in schlechten Zeiten zueinander stehn.
    FC Bayern, Deutscher Meister,
    ja, so heißt er, mein Verein,
    ja, so war es und so ist es und so wird es immer sein!

    Wo wird lauschend angegriffen, wo wird täglich spioniert?
    Wo ist Presse, wo ist Rummel, wo wird immer diskutiert?
    Wer spielt in jedem Stadion vor ausverkauftem Haus?
    Wer hält den großen Druck der Gegner stets auf`s Neue aus?

    FC Bayern, Stern des Süden,
    du wirst niemals untergehn,
    weil wir in guten wie in schlechten Zeiten zueinander stehn.
    FC Bayern, Deutscher Meister,
    ja, so heißt mein Verein,
    ja, so war es und so ist es und so wird es immer sein!

    Ob Bundesliga, im Pokal oder Champions League,
    ja, gibt es denn was Schöneres als einen Bayern-Sieg?
    Hier ist Leben, hier ist Liebe, hier ist Freude und auch Leid.
    Bayern München! Deutschlands Bester! Bis in alle Ewigkeit!

    FC Bayern, Stern des Südens,
    du wirst niemals untergehn,
    weil wir in guten wie in schlechten Zeiten zueinander stehn.
    FC Bayern, Deutscher Meister,
    ja, so heißt mein Verein,
    ja, so war es und so ist es und so wird es immer sein!

    FC Bayern, Stern des Südens,
    du wirst niemals untergehn,
    weil wir in guten wie in schlechten Zeiten zueinander stehn.
    FC Bayern, Deutscher Meister,
    ja, so heißt mein Verein,
    ja, so war es und so ist es und so wird es immer sein!

    FC Bayern, Deutscher Meister,
    ja, so heißt er, mein Verein,
    ja, so war es und so ist es und so wird es immer sein.

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    Alois Joseph Ratzinger, „geistlischer“ Spinner ( make that „german“ Thinker), von einen bayrischen Kuhdorf, ohnmaetig unter dem Tsunami der vielen tausenden katholischen Sexualperverten: „It could not have happened to a nicer guy!“ („Olde“ Europe as its best!)

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    Wo ich Alan Posener uneingeschränkt recht geben will, ist, dass Schirrmachers Metaphorik, seine Ausrichtung an der Schauerromantik Schirrmachers Anliegen eher geschadet als genutzt hat. Außerdem ist das Buch schlecht geschrieben, auch als Streitschrift oder Pamphlet habe ich es nicht mit Vergügen gelesen.

    Dem Buch wäre zu wünschen gewesen, dass seine These gelassener und überlegter vorgetragen worden wäre. Nämlich, dass eine Annahme über den Menschen, dass er ein homo oeconomicus sei, der sich nicht widersprüchlich zu seinen eigenen egoistischen Antrieben verhalte, zu einem mächtigen ausschließlichen Algorithmus wird, der über die zuhandene moderne Technik, die Mensch-Maschinen-Schnittstellen uns bis in die Tiefen unserer Entscheidungsstruktur erfassbar, berechenbar macht. Diese universale Technik (die Heidegger visionär das „Gestell“ genannt hat) ist ein sich selbst steuernder Prozess geworden, der „alternativlos“ agiert. Man muss nicht an die Visionen eines Ray Kurzweil, dass wir uns in Computer downloaden, denken, es reichen die schon vorhandenen Finanzmanipulationen, die Berechenbarkeit unserer Präferenzen, like or not, in sozialen Netzwerken und Einkaufsportalen und die Erfassung unserer Bewegungsmuster durch GPS-Systeme und augmented intelligence (z.B. Googles neue Datenbrille), um sich zu erschrecken. Dies kann man auch ohne Verschwörungstheorie darlegen.

    Nun wissen wir, dass Alan Posener einer der wichtigsten Vetreter der Grundannahme des Homo Oeconomicus ist; nicht nur Moritz Berger hat Poseners Rezeption von Alan Smith hier gewürdigt. Im Gegensatz jedoch zu dem, so Posener, „reaktionärsten Teil des konservativen Lagers“, an ihrer Spitze der Deutsche Papst und der Deutsche Großfeuilletonist, ist die Verkehrweise des Homo oeconomicus im unregulierten Kapitalismus gar, so Posener, unseres Glückes Unterpfand, dadurch dass sie alle nicht ökonomisch begründeten sentimentalen Banden zwischen den Menschen zertrümmert, auf dem Markt bzw. in der marktkonformen Demokratie alles von Waren über Vieh bis zum Menschen und Populationen frei konvertierbar, austauschbar macht. Das Glück des Menschen liegt, so Posener in seiner Begeisterung für die Marxsche Apotheose des Kapitalismus als Agent des Fortschrittes, in der Emanzipation des Wa(h)rencharakters des Menschen, seines Geldwerts.

    Gut, ich habe das ein büschen zu sehr zugespitzt. Wenn Alan Posener sich ziert oder sich scheut, diesem Profil zuzustimmen, würde ich gerne von ihm wissen

    – ob er alternative Verhaltensmodelle zum Homo oeconomicus sieht,
    – ob er gesellschaftliche Subsysteme mit eigener Rationalität sieht, die die Geltung des kapitalistischen Systems mit seiner Rationalität einschränken, begrenzen, ergänzen können/sollen,
    – ob der Fortschritt immer etwas besseres ist als das, was ist.

    Ein wenig schmunzeln muss ich, dass Alan Posener immer wieder aufs Neue die Frontstellung zwischen angeblichen Fortschrittlern und angeblichen Reaktionären aufwärmt. Posener – die fleischgewordene Avantgarde – hat viel mehr mit dem Papst gemein, als er sich träumen lässt.

    Damit die Diskussion nicht in dieser vorgestrigen, inzwischen reichlich komischen Frontstellung hängen bleibt, möchte ich doch noch einmal an den Nutzen von Sloterdijks immunologischen Überlegungen erinnern, an den Wert von schützenden und rettenden Einrichtungen an einem Ort, wo vieles schiefgeht (http://www.focus.de/kultur/med.....88870.html).

    So, jetzt will ich mich auf den Kampf zwischen den Bayern und den Borussen vorbereiten

    FC Bayern
    Stern des Südens
    Du wirst niemals untergehn
    Weil wir in guten
    und in schlechten Zeiten
    zueinander stehn

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    @Rita E. Groda: So ist es. Zur Weltentsagung (erfolg)reicher Kapitalisten fällt mir ein schöner Spruch von W. Blake ein: The busy bee has no time for sorrows.

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    R.E.G. :Mit dem Sozialismus scheinen wir beide tatsächlich ein Definitionsproblem zu haben.
    Ist das Sozialismus, wenn meine Mutter schon vor 50 Jahren niemals ohne warme Decken, gebrauchte Kleidung und erwas Essen in die Landeshauptstadt fuhr, und im Park am Marienplatz an die Obdachlosen verteilt hat, bevor sie selber einkaufen ging?

    … ich habe kein Problem mit der orwellschen Def.. Ich glaube Sie verwechseln ’sozial mit sozialistisch.‘

    Sozial ist – wahr. Sozialistisch ist – Lüge.

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    @blonder Hans; In Irland – einem klassisch katholischen Land, finden Sie in manchem alten Pub das Schild „In God we trust, all others pay cash“.. Ich lebte eine Zeit lang dort, daher ist meine Bemerkung durchaus authentisch.

    Mit dem Sozialismus scheinen wir beide tatsächlich ein Definitionsproblem zu haben.

    Ist das Sozialismus, wenn meine Mutter schon vor 50 Jahren niemals ohne warme Decken, gebrauchte Kleidung und erwas Essen in die Landeshauptstadt fuhr, und im Park am Marienplatz an die Obdachlosen verteilt hat, bevor sie selber einkaufen ging?

    Das ist ganz klassische Umverteilung!Freiheit in Verantwortung.

    Und wenn wir die Führung unseres Landes wieder dahin bringen könnten, für mehr Verantwortung bei den Arbeitgebern zu sorgen – also nicht Dumpinglöhne in Deutschland, subventioniert vom Steuerzahler durch Aufstockung vom Staat – ja dann wären linke Ideen absolut überflüssig.

    Bis dahin geht es mir wie Herrn Matussek, ich bin versehentlich links(geworden).

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    @Roland Ziegler: Noch kurz zum Antikapitalismus: Interessanterweise können sich den“Antikapitalismus“ größtenteils nur Kapitalisten leisten!

    Die größerern Projekte auch ökonomischer Weltabwendung – wie jetzt meine“Freunde auf dem Tempelhof“- werden von ökonomisch sehr erfolgreichen Kapitalisten ins Leben gerufen

    Auch die Besinnung auf das Wesentliche, die Sie vorhin erwähnten, setzt paradoxerweise Kapitalkraft voraus.Und das sowohl in der Kirche, wie in der weltlichen Gesellschaft. Der zukünftige Ex-Papst könnte sich nicht in Ruhe zu Gebet und Kontemplation zurückziehen, könnte der Vatikan es sich nicht leisten ihm dazu ein Kloster zur Verfügung zu stellen; dies nur by the way.

    Auch alle alternativen Modelle- wie sie uns Moritz Berger immer wieder und löblicherweise vorstellt – bedürfen einer ordentlichen Anschubfinanzierung.

    Somit, selbst zum Ausstieg aus dem Kapitalismus, benötigen wir das Kapital.

  38. avatar

    R.E.G. * APo: Die Parallelen zwischen Schirrmacher und Dr. Ratzinger scheinen auch mir richtig.

    … eben nicht richtig. Schirrmacher ist Sozialist.

    Def., frei nach Orwell: Sozialismus ist das verteilen von dem, was den Sozialisten nicht gehört. Einschließlich der Seele. Wobei den ‚Gleicheren‘ unter den Sozialisten, dann das meiste gehört.

    Wie machen die das? Mit ‚Steuerpolitik‘, und faktischer Enteignung, aktuell: Hollande 75%, die LINKEN 100%. Die EUdSSR-Politik ähnlich. Jetzt wollen die schon Kühlschränke im Privat-Haushalt von Brüssel aus an- und ausschalten. Selbst Kinder werden in Deutschland besteuert. Von jeder Schrippe die ein Kind isst, beißen die Ex und Kumpane, selbst die Queen und ihr Bengel, ein Stück, ungefragt, mit ab.

    Bis hin zur Katastrophe. Wie in der Historie bewiesen. Deutschlands ’45, UdSSR und ‚DDR‘, samt ehemalig sozialistisch/kommunistisch drangsalierten Länder weltweit. Im Mohammedanismus, der ähnlich wie Sozialismus agiert, ist das ähnlich.

    Ja und Benedikt will nicht mehr, und nicht weniger, als das ‚IN GOD WE TRUST‘ in die Verfassung und nicht auf die Dollarnote gehören sollte. So ähnlich lässt er sich zusammenfassen. Meine ich.

    Vielleicht so: … in seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, …

    Da war doch mal was nach ’45. Oder?

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    @Roland Ziegler: Keine schlechte Idee, mit der Partei.Da bin ich sofort dabei!

    Mir geht es nämlich ein wenig, wie Herrn Poseners Freund Mattusek, der versehenlich kürzlich Linker wurde.

    http://www.spiegel.de/kultur/g.....48339.html

    Von Haus aus – nicht aus Überzeugung – zählte ich mich mal zu den links-liberalenKonservativen.
    Mit zunehmendem Alter komme ich zusehends zu der Erkenntnis, daß links zu sein heute eigentlich zu den Bürgerpflichten zählen müßte.

    Das mit dem Ehrenvorsitzenden sollten wir uns aber noch mal überlegen!

  40. avatar

    äh, LRMG -> LRGMP. Klingt nach einer Partei. Vielleicht sollter man sie gründen und Herrn Broder als Ehrenvorsitzenden bestellen.

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    @Frau Groda: „LRMG“ – diese Bezeichnung von Herrn Broder hat mir auch immer gut gefallen. Sie ist wie ein guter Bekannter. „Links“ am liebsten, wenn man es nicht manchmal besser wüsste. Vom blondenhans aus gesehen stimmt das sogar immer noch. „Reaktionär“ in jedem Fall – wenn man nicht agieren kann, muss man eben reagieren. „Gut“ – sehr gern! Wer nicht gut sein will, ist ein Trottel (oder unaufrichtig). Und „Mensch“, sicher, was sonst. „Pack“ aber ist die Krone dieser Bezeichnung, das erinnert mich an alte Tage, als es mir ein Anliegen war, zum Pack zu zählen. Aber es hat schon damals nicht ganz gestimmt.

  42. avatar

    @Lieber Herr Posener, Ihren Beitrag habe ich mit großer Aufmerksamkeit gelesen.
    Die Parallelen zwischen Schirrmacher und Dr. Ratzinger scheinen auch mir richtig.

    In der Tagesaktualität unseres Landes sehe ich Komponenten, die zur Thematik Ihres Beitrags paßen.
    Ein Deutscher Konservativer möchte drogenverseuchtes Pferdefleisch als gute Eiweißversorgung für“Arme“ sehen.
    Bill Gates und seine selbst ernannte Geld-Elite wandeln nachweisbar dem Eugenik-Projekt von David Rockefeller. Ein weiterer Deutscher Konservativer, unser Verteidigungsminister, fällt den ihm Anvertrauten öffentlich in den Rücken.

    Sie stellen die berechtigte Frage, ob die Gesellschaft so ist. Auch ich würde dies mit Gewissheit verneinen.
    Das LRGMP(Links-Reaktionäre-Gutmenschen-Pack), wie Broder uns so besonders liebevoll tituliert, verhindert gerade noch die schlimmsten gesellschaftlichen Verwerfungen.

    Unsere Elite aber verfolgt einen unübersehbaren „EGO-Trip. Man muß noch nicht einmal ein Verschwörungstheoretiker sein, um um Leib und Leben in auch unserem Rechtsstaat ernsthaft zu fürchten.

    Bereits 2002 erschien in der Sunday Times in London ein Bericht über die Agenda für Bevölkerungsdezimierung.

    Natürlich wird der Name Rockefeller jetzt wieder unsere emsigen Antisemiten auf den Plan rufen. Von Bill Gates weiß man – glaube ich inzwischen – daß er kein Jude ist.

  43. avatar

    Ich bekäme immer weniger Lust, das Schirrmacherbuch zu lesen, wenn ich nicht sowieso schon keine hätte. Dies hat zur Folge, dass ich nicht mitreden kann, was mich nicht davon abhält, trotzdem mitzureden. Antikapitalismus, was ist denn das? Eine Sehnsucht oder eine historische Wirklichkeit? Ich kann auf der Welt nur Spielarten des Kapitalismus erkennen, und die Spielarten jenseits des „Westens“ sind weder die besten noch die humansten. Im Gegenteil.

    Möglicherweise abgesehen von den neuen protektionistischen Marktwirtschaften Südamerikas. Dort wurden zunächst die amerikanischen Firmen, die die Rohstoffe außer Landes pumpten, herausgeworfen; seitdem blühen die Länder vergleichsweise auf, weil sie erst jetzt eine Marktkwirtschaft – mit Waren, die man vorort auch kaufen kann – entwickeln konnten. Vorher waren das oft diktatorisch regierte Rohstofflager des Westens, keine Marktwirtschaften. Aber das ist eine Vermutung, vielleicht sagt Jan Z. Volens noch was dazu.

    Bei Ratzinger stelle ich mir die Frage, ob seine Bemerkungen zu den Rationalismen und Relativismen nicht der Ausdruck für eine grundsätzliche Welt- und Marktabwendung ist. Wenn dem so wäre, ist seine Kündigung kein Scheitern, sondern Konsequenz: Sie würde die Religion als Refugium des Menschen aus den Wirren der Welt nicht nur propagieren, sondern von der Spitze aus umsetzen. Weltentsagung, Besinnung aufs Wesentliche.

  44. avatar

    Was Schirmacher scheinbar nie gemacht hat, ist, sich mit der Disziplin der Internationlen Beziehungen auseinanderzusetzen, die wahrscheinlich wesentlich mehr Einfluss auf die Außenpolitik im Kalten Krieg hatte, als die angeblich alleinig von RAND entwickelte Spieltheorie. Der Realismus, der zunächst vorherrschend war und dann nach überzogener Rationalisierung im Neorealismus mündete, basiert eigentlich hauptsächlich auf Ideen, die aus Deutschland kommende Emigranten im Gepäck hatten. Ideengeschichtlich waren die oftmals im Ursprung Nietzeanisch und wurden positioniert, um die gutgläubige ‚New Science of Politics‘ anzugreifen.

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