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Katholiken an die Gebärfront!

Der modisch gewordene Sozialdarwinismus Sarrazin’scher Prägung treibt immer seltsamere Blüten. Vor einiger Zeit hat sich der Regierungschef Sachsen-Anhalts, Wolfgang Böhmer (CDU) mit einem originellen Vorschlag zu Wort gemeldet. „Die Geburtenrate ist so weit gesunken, dass wir ohne Zuzug von außen eine langsam absterbende Bevölkerungsgruppe wären“, sagte Böhmer im Interview mit dem „Hamburger Abendblatt“ (18./19. September 2010), ohne zu erläutern, wen er mit „wir“ und was er mit „Bevölkerungsgruppe“ meint.

Egal. „Deutschland ist angewiesen auf Zuwanderung aus Gegenden, in denen es zum Selbstverständnis gehört, Kinder zu bekommen.“ Also der Türkei etwa? I wo. „Dabei denke ich an sehr katholische Regionen.“

Hm. Ich zitiere aus einem der zahlreichen Untersuchungen über Fertilität in Europa (von Gerda Neyer, 2004):

„In den vergangenen dreißig Jahren ist die Geburtenrate in allen europäischen Ländern deutlich gesunken und liegt gegenwärtig unter jenem Wert, der als bestandserhaltend für eine Gesellschaft erachtet wird (2,1 Kindern pro Frau). Dennoch bestehen große Unterschiede im Fertilitätsniveau der einzelnen Länder. So zählen etwa Deutschland und Österreich mit einer Gesamtfertilitätsrate von 1,33 (Deutschland) bzw. 1,31 (Österreich) zu den Ländern mit der niedrigsten Fertilität in Europa, während die nordischen Länder, Schweden, Dänemark, Norwegen, Finnland, sowie Frankreich mit einer Fertilitätsrate zwischen 1,71 und 1,89 zu den Ländern mit der höchsten Fertilität in Europa gehören.“

http://www.zdwa.de/zdwa/experten/neyerW3DnavidW261.php

Was fällt an den Ländern Schweden, Dänemark, Norwegen und Finnland besonders auf? Richtig. Sie sind auffällig unkatholisch. In Frankreich ist zwar ein großer Teil der Bevölkerung katholisch, jedoch handelt es sich vermutlich um den – neben der Türkei – laizistischsten Staat Europas. In Italien und Spanien hingegen, die zu den „sehr katholischen Gebieten“ Europas gehören, ist der Rückgang der Fertilität dramatisch. Wie Herwig Birg schreibt:

„Am Ende des 20. Jahrhunderts betrug die Zahl der Lebendgeborenen pro Frau im Durchschnitt der 15 EU-Länder 1,47. In den nördlichen Ländern (Irland, Großbritannien, Finnland, Schweden und Dänemark) waren es 1,70, in Mitteleuropa (Deutschland , Niederlande, Belgien, Luxemburg und Österreich) 1,41 und in Südeuropa (Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und Griechenland) 1,39.“

http://www.bpb.de/publikationen/7OZ856,3,0,Zur_aktuellen_Lage_der_Weltbev%F6lkerung.html

Dabei fällt auf, dass es Ausnahmen gibt: Irland gehört als katholisches Land zur ansonsten protestantisch geprägten „nördlichen“ Gruppe und hat in der Tat eine der höchsten Geburtenraten Europas; Frankreich hat eine viel höhere Geburtenrate als die südeuropäischen Länder Italien, Spanien, Portugal (alles katholisch) und Griechenland (orthodox).

Zweifellos hat die Religiosität einen Einfluss auf die Fertilität. Dies zeigt ein Vergleich der USA mit Europa:

http://www.zdwa.de/zdwa/artikel/20080602_75702194W3DnavidW268.php

Aber die Unterschiede liegen im Grad der Religiosität schlechthin, nicht im Unterschied etwa zwischen Katholiken und Protestanten. (Evangelikale und Katholiken haben in den USA etwa die gleiche Geburtenrate, orthodoxe Juden in Israel haben eine höhere Geburtenrate als weltliche Juden, christliche und muslimische Araber.) Im übrigen zeigen die skandinavischen Länder und Großbritannien, in denen die Religiosität der Bevölkerung im Vergleich etwa zu Italien oder Griechenland gerade nicht sehr ausgeprägt ist, dass der Zusammenhang zwischen Religiosität und Fertilität nicht überbetont werden darf.

Und, um einem nahe liegenden Einwand entgegenzutreten: Die Geburtenzuwächse in den nördlichen und westlichen Ländern Europas haben kaum etwas mit der Fertilität der Einwanderer zu tun. Wie Martin Walker in „The Wilson Quarterly“ (Spring 2009) ausführt, „fallen die Geburtsraten bei muslimischen Frauen in Europa – und weltweit – seit Jahren signifikant“. Mehr hier (auch zu jener bekannten Anekdote, der zufolge „Mohammed“ der beliebteste Vornamen für männliche Neugeborene in London ist):

http://www.wilsonquarterly.com/article.cfm?aid=1408

Wie sind also die Fertilitätsunterschiede in Europa zu erklären? Der Christdemokrat Böhmer mit seinen von keinem Sachwissen getrübten Vorschlag, gebärfreudige Katholikinnen zu importieren, mag es nicht hören, aber es ist wohl so: „Länder, deren Familienpolitik auf die Unterstützung der Erwerbstätigkeit von Müttern ausgerichtet ist, weisen eine höhere Fertilitätsrate auf als Länder, die die Erwerbstätigkeit von Müttern kaum oder gar nicht politisch fördern. Ebenso zeigt sich, dass Länder, die über ein gutes Angebot an institutionellen Kinderbetreuungseinrichtungen für Kinder unter drei Jahren verfügen, höhere Geburtenraten haben als Länder, in denen es kaum institutionelle Betreuungseinrichtungen für Kleinkinder gibt.“ (Gerda Neyer a.a..O.)

Wer Kinder will, muss Kinderkrippen finanzieren statt Herdprämien zu zahlen. Und sich schon gar nicht in Fantasien der Peuplierung Deutschlands durch Leute mit der richtigen Konfession ergehen. Kinder statt Inder? Katholiken statt Muslime? Das sind alles dumme Sprüche, die den Populisten vom Schlage Geert Wilders in die Hände spielen und die Politikverdrossenheit fördern. Das nächste Mal, Herr Böhmer, schalten Sie bitte Ihr Gehirn ein, bevor Sie den Mund aufmachen.

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76 Gedanken zu “Katholiken an die Gebärfront!;”

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    Ich habe doch nichts gegen Selbstverteidigung. Die IDF ist jedoch auch eine Besatzungsarmee, oder nicht?
    Aber der Punkt, dem Sie ausweichen ist doch der: das Amalgam aus nationalen, militärischen, staatlichen und metaphysischen Elementen. Gibt es das bei den Franzosen? Und wenn es eine „exception“ ist, wollen wir sie soweit verstehen, dass wir sie wohl oder übel akzeptieren. Was macht der maschiach?

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    Addendum:

    Es gibt 2 wichtige und schöne „Exceptions“ (aus dem Französischen Ausnahmen): die französische Republik und der Staat Israel. Man spricht von der „Exception francaise“. Es gibt aber auch die „Exception israélienne“. Dies sind Kategorien der Politik, die ein Existenzrecht haben, weil sie in keiner Schuhblade reinpassen. Sie sollen auch erhalten bleiben.
    Nur meine Meinung, wie immer.

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    @ Franz Rabe

    das mit der IDF-Pride (Israeli Defense Forces) ist aus der Sabra-Generation entstanden, also die Generation nach dem Holocaust. Wir lassen uns nicht mehr schlachten, wir schlagen zurück. Was ist daran schlimm? Selbstverteidigung steht jedem Land zu.

    Hierzu was ein Britischer Offizier dazu meinte:

    Israeli Defense Forces (IDF) Did More to Safeguard Civilians Than Any Army in History of Warfare

    http://hiram7.wordpress.com/20.....of-warfare

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    @David Berger
    Rein musikalisch. Bilder sind irrelevant, Texte sind irrelevant. Fahnen sind irrelevant? Luftwaffe ist irrelvant? Beten ist irrelevant? Adonai ist irrelevant? Schema Yisrael ist irrelevant? Auch der maschiach, oijoijoijoioi ist irrelevant? Diskussion beendet? – Ich glaube, bei Katholiken war es so: Katholiken waren auch Napolitaner, waren auch Bajuwaren, waren Kölner, waren Deutsche, Franzosen, Spanier, Südamerikaner, Polen. Das heisst, ihr „joie de vivre“ mußten sie nicht alleine und ausschließlich aus dem Katholizismus ziehen. Bajuwaren haben nach der Messe gebechert, Kölner Karneval gefeiert, Deutsche, seis Katholiken oder nicht, ein Fußball-Sommermärchen gefeiert…. Sie verstehen? Das einzige Volk, wo Religion und Völkisches identisch sind, ist das Jüdische. Warum tragen Sie so überlegen die „jewish joie de vivre“ vor sich her, brauchen Sie Panzer, Luftwaffe, den Messias? Glauben Sie nicht, dass die „Anderen“ auch Lebensfreude haben? Vergleichen Sie nicht Äpfel mit Birnen?

  5. avatar

    @ Franz Rabe

    Das ist weder theologisch noch metaphysich, sondern rein musikalisch. Anders gesagt: Jewish Joie de vivre statt katholisches bzw. islamistisches Jammertal (sprich das Leben ist ein Leidensweg, etc)…

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    @ Alle: War im Urlaub, deshalb keine Antworten auf die Postings. Nur zu Mercator so viel: Wie eine Reihe von Diskutanten hingewiesen hat, sinkt die Geburtenrate zunächst in dem Maße, wie die Bildung der Frauen steigt. die Frauen sind es, die mit der Pille über die Frage abstimmen, wieviele Kinder sie haben wollen, und die Antwort lautet: jedenfalls weniger. (Ich stimme Uniquolol zu, dass dem auch mit dem Bau von Krippen nicht beizukommen ist.) Auch meine Frau wollte nur ein Kind, und nachdem ich bei der Geburt des ersten und einzigen dabei war, kann ich das unbedingt verstehen.
    In der Tat ist eine tendenziell sinkende Weltbevölkerung eine gute Nachricht für Mutter Erde, und wenn das Schrumpfen bei uns Europäern beginnt, so mag das für unser Selbstwertgefühl ärgerlich sein; umso mehr sollten wir uns anstrengen, jene Werte, die wir für wichtig halten, vorzuleben und zu vermitteln, auf dass sie uns überleben. Das Schrumpfen wird zwar mit einigen ökonomischem Härten einhergehen, weil es logischerweise zunächst über das Altern der Gesellschaft führt; aber diese Härten sind zu meistern, sofern die Alten bereit sind, ihren Teil – durch eine längere Arbeitszeit – mitzutragen, und sofern sich die Gesellschaft nicht – wie gegenwärtig dank Sarrazin – irrsinnigerweise gegen jene wendet, die als Einwanderer ihren Teil dazu beitragen, dass der Alterungsprozess abgebremst wird. Hier aber von einer „Kultur des Todes“ zu reden, wie Papst Benedikt es tut, ist geradezu unverantwortlich. Tatsächlich führt eine stets wachsende Erdbevölkerung, wie er sie befürwortet, zu einer Kultur des Todes: eines Artensterbens, das früher oder später, wie etwa Jared Diamond („Kollaps“) gezeigt hat, auch Homo Sapiens erfassen müsste. Was Benedikt wiederum egal wäre, denn er erwartet ja ohnehin „bald“ (so Jesus aus Nazareth) das Ende aller Tage. Es ist die Katholische Kirche, die eine Kultur des Todes und einen Kult um den Tod betreibt – ganz im Gegensatz übrigens zum Judentum, das ganz aufs Leben ausgerichtet ist.

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    @David Berger

    Sind Sie nicht ein bißchen zu ängstlich, wenn Sie jetzt prophylaktisch Alan Poseners Knock out gegen einen Herrn Steinberg und dessen „Kriegsjuden“-Beschuldigung ins Spiel bringen? Ich persönlich fühle mich nicht bedroht, wenn sich Israelis oder Juden in aller Welt an Israels schimmernder Wehr ergötzen; eine andere Frage ist, ob daraus auch eine kluge Politik abgeleitet wird. Mein Punkt ist ein anderer: Das Video „Schema Yisrael“, das Sie anscheinend (?) auch montiert haben, ist ein perfektes Amalgam aus nationalen, staatlichen und religiösen Elementen, untermalt mit einem Soundtrack messianischer Verzückung (maschiach, maschiach oijoijoijoioi..), dass ich das nur als „nationalreligiöse“ Begeisterung interpretieren kann. Nachdem was Sie hier bisher zu Religion und Zivilreligion geäußert haben, ist doch sehr erstaunlich, dass Sie hier eine methaphysische oder theologische Hypothese für erlaubt und geboten halten. Ich vermute, dass Sie das nicht ironisch gemeint haben, insbesondere auch die Anrufung „Adonais“ und das „Schema Yisrael“. Was macht nun diesen Fall so besonders, dass Sie hier, als Ihre „private Ansicht“, eine politische Religion vertreten, gegen die Sie in allen anderen Fällen und Umständen die Monty Pythons losgelassen hätten, um sie mit englischen Humor zu zerfleischen?

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    @ Franz Rabe
    Judentum ist zuerst eine Kultur, keine imperialistische Religion wie Christentum, Islam oder Scientology, die die Welt beherrschen will. In dem Fall war es meine private Ansicht.
    Lesen Sie bitte dazu was Herr Posener darüber schrieb:
    http://hiram7.wordpress.com/20.....semitisch/

    Was die Videos angeht, mein Vorbild sind die Monty Pythons (Brian’s Life natürlich), die die Politik mit englischem Humor zerfleischt haben, schwer dieses Erbe anzutreten. Sie sind unersetzlich…

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    @David Berger
    Lino Ventura und seine copains habe ich sehr genossen. Danke! Was die vorgeschlagene Sonnabendlektüre angeht, hoffe ich nicht, dass man zuerst autoritative Texte lesen und verinnerlichen muss, bevor man mit Ihnen diskutieren darf.

    Zu meiner konkreten Frage: Sie verlinken auf Ihre Site, wenn Sie kommentieren. Inzwischen habe ich wahrgenommen, dass Sie dort aleatorisch Videos, die Ihnen Vergnügen bereiten, einstellen. Als Sie am 13. Oktober formulierten „Wir brauchen nur die Zivilreligion“ mehr nicht, hatten Sie als Video diese Version „Schema Yisrael“(http://www.youtube.com/user/hi.....s8C1LiymZE) eingestellt. Ich hatte das nicht für ganz zufällig gehalten. Aber bevor wir über Zivilreligion diskutieren, möchte ich von Ihnen wissen, ob Sie zu diesem Video ein „ironisches“ Verhältnis haben.

  10. avatar

    ich probiers noch mal – schaun mer mal, ob „Starke Meinungen“ diesen Kommentar freigeben.

    Michel Houellebecq lässt in „Elementarteilchen“ Michel Djerzinski sagen: „Eine seltsame Idee, sich fortzupflanzen, wenn man das Leben nicht liebt“ – Nach Alan Posener ist unsere moderne westliche Gesellschaft „die lebens- und liebenswürdigste Gesellschaft, die der Planet je gesehen hat.“ – Wenn man den Satz Houellebecqs, des Balzacs unserer Epoche, paraphrasiert: „Eine seltsame Einstellung, sich nicht fortzupflanzen, wenn man das Leben liebt“, hat dann in einer seltsamen Volte in der Dialektik der Aufklärung der Papst nicht recht, wenn er von einer „Kultur des Todes“ in der „westlichen“ Welt spricht? Ganztagsbetreuung der Kinder, das ist doch sekundär, technologisch verkürzt gedacht?

  11. avatar

    @David Berger

    schade, dass Sie Ihr Video „Schema Yisrael“ schon wieder von Ihrer Seite entfernt haben. Das wäre ein guter Ansatzpunkt gewesen, mit Ihnen über „Zivilreligion“ zu diskutieren. Wollen Sie es zur Illustration nochmals einstellen? Im übrigen „Ironie, sprich das Leben“ – das ist ein Ausweichmanöver, lieber David Berger. Und selbst denken, auch wenn es Genies gibt, schadet nicht.

  12. avatar

    @ Franz Rabe

    Als bare Münze nehmen? Ironie, sprich das Leben. Warum das Rad neu erfinden, ich zitiere gern intelligentere Menschen als ich. Ausser Goebbels, ist eine Frage der Ethik.

  13. avatar

    @ Franz Rabe

    Wenn ich die Diskussion allein schmeissen sollte, wäre es langweilig, unvollkommen und ermüdend, nebenbei muss ich arbeiten, Steuern zahlen und andere Sachen machen. Nicht jammern, beteiligen Sie sich. Lieber gute Feinde als schlechte Freunde.

  14. avatar

    Pater Don Camillon, soll ich nun als Übersetzungshilfe nach jeder meinen Kommentare das Wort „Ironie“ in Klammern setzen? Ich dachte, dass Sie Ironie verstehen und nicht alles für bare Münze nehmen.

    „Ich verderbe Jedermann den Geschmack an seiner Partei: das verzeiht mir keine Partei.“ (Nietzsche)

  15. avatar

    Kann es eigentlich sein, Herr Berger, daß Sie hier nicht Meinung austauschen wollen, sondern um sich abzureagieren? Wenn es hilft, sei es Ihnen gegönnt.

  16. avatar

    David Berger sagt:
    13. Oktober 2010 um 21:33

    **Wir brauchen nur die zivile Religion der Republik, mehr nicht. **

    Helfen Sie mir, Herr David Berger, ich tue mir so schwer, bei meiner Glaubensfindung, – soll´s jetzt die Angela sein, – oder doch lieber die Ursula, alles Brüderle, oder war´s doch Schwesterwelle? ´s wird doch nicht enden wie bei Nietzsche, in geistiger Umnachtung…

  17. avatar

    Anonymer Poster „Don Camillo“ schrieb:
    „Mein Vertrauen in diesen Staat, ist mindestens so ramponiert, wie das Ihrige in die Kirchen.

    Dann wandern Sie aus, wenn Sie dem deutschen Staat nicht trauen, wir brauchen keine Kirchen, weder katholisch, noch protestantisch, noch muslimisch, die auf Kosten des Volkes leben.

    Und die Kirchen haben wohl Vermögen, das auf Verbrechen beruht (Sklavenhandel, Inquisition, etc.). Erkundigen Sie sich Pater Don Camillo.
    Wir brauchen nur die zivile Religion der Republik, mehr nicht. Ich will persönlich nicht zum Wohl der Kirchen durch meine Steuern beitragen.

    „Zum Christentum wird man nicht geboren, man muss dazu nur krank genug sein. (F.W.Nietzsche)

  18. avatar

    GockelinInnen

    Sie sollten sich vielleicht mal anschauen, wie es mit Demographie und dem Gebäudebestand ausschaut:

    …In fünfzehn Jahren wird in manchen ländlichen Regionen fast die Hälfte aller Eigenheime leer stehen. In den Dörfern der Altmark, wo früher auf ein Wohnhaus mindestens vier Menschen kamen, wird bald vielleicht ein Mensch auf vier leerstehende Häuser kommen. Alle Ställe und Scheunen, selbst die schönsten und eindrucksvollsten, für die es in der industrialisierten Großflächenlandwirtschaft keine Verwendung mehr gibt, werden in den nächsten 15 Jahren verschwinden….

    http://ralfschwartz.typepad.co.....erper.html

  19. avatar

    Nachtrag zum Thema „Wachstum“ und „Leistungsträger“:
    Grundsätzlich kann die Wirtschaft nur so viel wachsen, wie auch Nachfrage da ist. Hat jeder 3 Fernseher, 5 Stereoanlagen und 2 Autos, kann erst mal nix mehr wachsen.
    Sind die Fernseher etc. kaputt oder veraltet, können wieder welche verkauft werden. D.h. man hat zwischendurch immer Phasen von Stagnation oder Schrumpfen. Das sind genau die beobachtbaren Cyclen in den Branchen. Mit guter oder schlechter Politik hat das aber auch so garnix zu tun. Gilt auch für Volkswirtschaften: Deutschland nach dem Krieg: War alles kaputt -> nach Anlaufzeit riesen Binnenwachstum, (wirkliche) „Leistungsträger“ konnten reüssieren.. danach Belieferung des mitlerweile veralteten Auslands -> Exportweltmeister. Dann: Export von Blaupausen, Produktionsstätten -> Export nur noch von Entwicklungen, Patenten, Management. Es bleibt heute: Nachlieferung bestimmter Produkte im Maschinenbau ins Ausland und Wertschöpfung durch Spekulation. Das geht in politik-unabhängigen Cyclen. So auch die Arbeitslosigkeit.
    Die verbleibenden Entwicklungsmärkte (Afrika) werden von den Chinesen entwickelt. Ergo: Wer im entwickelten Markt viel Geld verdienen will, muß es anderen abjagen. Mit „Leistungsträger“ hat das nichts zu tun.

    Das ist auch das, was man über Bevölkerungsentwicklung wissen muß. Ist Hoffnung da, gibt’s auch Kinder. Es gibt sie, die Weisheit der Masse – jedenfalls dann, wenn sie nicht manipuliert ist oder religiös verblendet. Sieht man für Kinder keine Ressourcen und Chancen, setzt man keine in die Welt. Jedenfalls als vernünftiger Mensch.
    Schön wäre sie dennoch für die, die sich noch trauen: Die Entlastung der Erziehenden durch instituionelle Früherziehung. Den Kindern schadet es bestimmt nicht.

  20. avatar

    Mit katholischen Migranten bin ich bisher immer gut ausgekommen. Sie haben mich respektiert und haben nicht aus religösen Gründen Verachtung für mich und unsere Gesellschaftsordnung gezeigt.

    Wer ist denn so blöd und holt sich Menschen ins Land, die dieses Land verachten oder hassen?

  21. avatar

    @uniquolol

    „Es ist aber genug Platz für eine wachsende Zahl von Rentnern, wie wollen Sie die denn ohne Wirtschaftswachstum versorgen?“

    Das klingt aber arg nach: Was nicht sein darf, kann auch nicht sein..

  22. avatar

    @David Berger: Die Subvention der BRD Deutschland an die Kirchen (just like by U.S.Congress to the „faith community) – fliesst auch teilweise -direkt und indirekt zu den tausenden von NROs, welche die geopolitischen Ziele der Nato in Lateinamerika, Asien und Afrika „unterstuetzen“.

  23. avatar

    Wie kurzfristig denken Menschen?
    Wollen wir wirklich Zuwanderung?
    Wieviel darf es sein?
    Haben wir nicht schon heute Probleme mit der Überfremdung?
    Denken wir nur in Zahlen und Geld?
    Zuerst dachten alle nur:
    Frauen alle in Beruf und Karriere!!
    Alle haben vergessen ,wer die Kinder bekommen soll!
    Niemand dachte an die Zukunft.
    Nur an den kurzen Augenblick des Erfolges.
    Wir können das nicht mit Ausländer aufholen.
    Es werden neue Probleme auftreten.
    Dahinter steckt nur egoistisches Handeln.

  24. avatar

    David Berger sagt:
    12. Oktober 2010 um 13:48

    **Im Grunde ist die Kirche institutionalisierte organisierte Kriminalität….
    …….Enteignung würde viel Geld in die Staatskassen bringen und den Haushalt sanieren.**

    Da ich auch aufgeklärte Christen kenne, andererseits viele verlogene, dienstwagenhaschende, postenschachernde Politiker, lehne ich Ihren Vorschlag ab. Wir würden damit bestensfalls vom Regen in die Traufe kommen, – und das (angebliche) Vermögen einer Institution hätte sich in kürzester Zeit in Luft aufgelöst. Mein Vertrauen in diesen Staat, ist mindestens so ramponiert, wie das Ihrige in die Kirchen.

  25. avatar

    @susannah winter:
    „…Weder wird unser Wirtschaftssystem der illusorischen Vorstellung von konstantem Wachstum standhalten, noch ist der Platz und die Möglichkeit für eine konstant wachsende Bevölkerung vorhanden…“

    Es ist aber genug Platz für eine wachsende Zahl von Rentnern, wie wollen Sie die denn ohne Wirtschaftswachstum versorgen?

  26. avatar

    Addendum: Unternehmer muss ja kein Konzern sein, die Imbiss-Bude ist auch ein Unternehmen.

    Was Frankreich angeht, da sind verschiedene Traditionen unterwegs. Rousseau ist nicht so mein Cup of Tea. Nehmen Sie lieber Voltaire: genialer Schriftsteller, dennoch erfolgreicher Geschäftsmann (in der Schweiz). Kein Widerspruch.
    Nur die katholische Kirche könnte auf die bekloppte Idee kommen, dass man arm sein muss, um gut zu sein. Vielleicht damit der Vatikan auf großem Fuss leben kann… Wasser predigen und Wein trinken.

  27. avatar

    Also entschuldigen Sie Herr Ziegler, dass ich schon wieder Nietzsche zitieren muss, um meine Argumentation (mehr Eigenverantwortung führt zur Freiheit und Glück, nicht mehr Stütze) zu bekräftigen: „Mitfreude, nicht Mitleiden, macht den Freund“. Dazu gehört dass man sich freut, wenn anderen erfolgreich sind, davon haben sie alle. In Europa beneidet man die Unternehmer (buchstäblich, diejenige die was unternehmen) und behindert man sie.
    Nietzsche hat das Mitleid, zumal im Christentum und bei den Sozialisten, radikal entlarvt.

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    @David Berger: in meinem Fall geht es dann also um die Fixierung der VÄTER auf ihre Kinder. Ist wohl kaum ein Problem unserer Zeit, oder? Im Gegensatz zu Kinderverwahrlosung und elterliches Desinteresse. In solchen Fällen muss es natürlich Ganztagsbetreuung geben, aber eben nicht zwingend und für alle. „Eins schickt sich nicht für alle“. Ich will meine Kinder nun einmal sehen, und (glauben Sie mir) auch meine Kinder wollen mich (und ihre Mama) sehen. Wollen Sie das verhindern? Als Liberal-Konservativer?

    Ich glaub dann wähl ich wohl doch besser die Grünen.

    Stichwort Solidarität: Ist keine Mitleidstour, sondern führt zu Liberté. Als Franzose müssten Sie das eigentlich goutieren.

  29. avatar

    @ Roland Ziegler
    Stichwort Solidarität:
    Bin oft in den USA im Urlaub, dort machen Behinderte, Frauen und Ausländer nicht auf die Mitleidstour. Sie bestehen sogar darauf, dass sie keine Begünstigungen geniessen dürfen, eine Frage der Ehre, und es allein schaffen. Hierzulande braucht man nur zu jammern oder sich als „Opfer“ des Systems hinstellen, und schon kann man alle Vorteile eines „Unterpriviligierten“ oder „Opfer“ des Systems geniessen. Sozialneid gibt es nur hier in Europa.

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    @ Susannah Winter

    „Ihren Vorschlag zur verbindlichen flächendeckenden Ganztagsschule kann ich schon deshalb nicht unterstützen, weil ich meine Kinder auch unter der Woche häufiger sehen möchte als frühmorgens und abends“

    Das ist ja genau wovon Frau Élisabeth Badinter in ihrem neuen Buch schreibt: die Fixierung der Mütter auf ihre Kinder, anstatt auch ihr Leben als Frau zu leben, als ob Kinder verkommen würden wenn sie nicht ständig bei Mutti sind. Ich habe die Ganztaggschule (von 7 bis 19 Uhr; samstags jedoch nur bis 13 Uhr) als Kind nicht als Trauma erlebt, das bringt verschiedene Sozialschichten zusammen, wie beim Militär.
    Neue reaktionäre grüne Ideologie, die Infantilisierung der Gesellschaft, damit haben wir später Kinder, die Jammerlappen sind.

    Siehe hier:
    http://hiram7.wordpress.com/20.....eaktionar/

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    @Susannah Winter: Ja, Solidarität wäre eigentlich ein guter Anfang, wird hierzulande aber wohl eher zur Solidarität eines hilfsbedürftigen Opas, der über seinen Zivi meckert.

    @David Berger: Ihren Vorschlag zur verbindlichen flächendeckenden Ganztagsschule kann ich schon deshalb nicht unterstützen, weil ich meine Kinder auch unter der Woche häufiger sehen möchte als frühmorgens und abends.

    Auch aus diesem Grund bin ich stattdessen für eine Flexibilisierung des Arbeitsmarkts in Richtung Teilzeitjobs. Überall gibt es nur Vollzeitjobs, das ist langweilig, ungerecht und kinderfeindlich. Außerdem würde die knappe Ressource Arbeit gerechter verteilt, und die Teilzeit-Jobber könnten noch etwas über ihren Job-Tellerrand hinaussehen, statt abends hundemüde nur noch den Fernseher anzuschalten.
    Teilzeitjobs nicht nur im Billigstlohnsektor, sodnern überall. Dann können Muttern und Vattern beide arbeiten, es käme insgesamt genug Geld zusammen, und die Kinder wären trotzdem in einer Familie.

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    Im Grunde ist die Kirche institutionalisierte organisierte Kriminalität. Das Vermögen (ca. 800 Mrd. EUR), das sie besitzt, gehört der nicht. Das ist Blutgeld, erworben durch Slavenhandel, Leibeigenschaft, Ablasshandel, Erbschleicherei und noch schlimmer.
    Enteignung würde viel Geld in die Staatskassen bringen und den Haushalt sanieren.

    »Die Kirche ist die höchste aller denkbaren Korruptionen.«
    Friedrich Nietzsche

  33. avatar

    A. Posener:„…Wer Kinder will, muss Kinderkrippen finanzieren statt Herdprämien zu zahlen…“

    – das erinnert mich jetzt an die letzte Abschlußprämie für den Wüstenrot-Bausparvertrag…

    Kinder werden nicht mit dem Kopf gemacht, ist mein Eindruck. Sonst würden nicht dort, wo es „weder – noch“ gibt, die meisten Kinder geboren. Wer bereit ist, seine eigene Existenz zu überdenken, stellt fest, daß es andere Erwägungen gegeben haben muß, um sich seines eigenen „Seins“ zu erfreuen. Wir müssen schon tiefer graben, Herr Posener, im Steinbruch der Kinderarmut.

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    Die milliardenschweren Subventionen des Staates an die Kirchen

    Verzicht auf Einnahmen
    Absetzbarkeit der Kirchensteuer 3,50 Mrd. Euro
    Befreiung von Zinsabschlags- und
    Kapitalertragssteuer 1,40 Mrd. Euro
    Befreiung von der Umsatzsteuer 1,20 Mrd. Euro
    Sonstige Befreiungen 0,15 Mrd. Euro
    Verzicht auf Einnahmen insg. ca. 6,25 Mrd. Euro

    Direkte Subventionen (unvollständig)
    Konfession. Religionsunterricht 2,45 Mrd. Euro
    Ausbildung der Theologen 0,62 Mrd. Euro
    Ersparnis durch staatl. Einzug der
    Kirchensteuer 1,00 Mrd. Euro
    Denkmalpflege 0,04 Mrd. Euro
    Militärseelsorge 0,03 Mrd. Euro
    Zahlungen der Bundesländer 0,72 Mrd. Euro
    Zahlungen der Kommunen (geschätzt)
    (v.a. Baubereich, Geschenke, Kultur) 2,50 Mrd. Euro
    Baulast-Verpflichtungen 0,05 Mrd. Euro
    Zuschüsse an Missionswerke u.a. 0,19 Mrd. Euro
    Sonstiges z.B. Orden, Medien, Kirchentage 0,30 Mrd. Euro
    Direkte Subventionen ca. 7,9 Mrd. Euro

    Staatliche Subventionen an die Kirchen insgesamt: 14,15 Mrd. Euro !!

    Quellen: Carsten Frerk, Finanzen und Vermögen der Kirchen, Aschaffenburg 2002
    Gerhard Rampp, Bund für Geistesfreiheit Augsburg

  35. avatar

    Das hat eher mit der Kinder-Kirche-Küche-Politik in Deutschland (sprich entweder Kinder erziehen oder arbeiten gehen, beide geht nicht) zu tun als mit der Konfession. In Frankreich ist die Geburtenrate höher als in anderen europäischen Ländern, und die Frauen gehen auch arbeiten. Anstatt Kinder- und Elterngeld für alle, sollte man diese Leistungen abschaffen, und konfessionsfreie Ganztagschulen ab 3 Jahren alt einführen. Finanzierung: Das Vermögen der Kirche beschlagnahmen und keine Subventionen mehr an Kirchen (egal welcher Religion).

    Das hat die französische Frauenrechtlerin Élisabeth Badinter in ihrem neuen Buch gut beschrieben:

    http://hiram7.files.wordpress......9-2010.pdf

  36. avatar

    Eine Lösung für das genannte Problem würde das wahre Problem und die daraus resultierenden Folgen nur hinausschieben. Unser gesamtes System fußt auf der Notwendigkeit, dass die Bevölkerung weiter wachsen muss um sich zu finanzieren. Mag sein, dass für die nächsten paar Jahre eine Lösung zu finden ist. Aber ausbaden werden das die Generationen, die sich auf überbevölkertem Land wiederfinden werden und einer Ressourcenknappheit gegenüberstehen dürften, die unserer egoistischen Bedürfnisbefriedigung des Individuums zu verdanken ist. Weder wird unser Wirtschaftssystem der illusorischen Vorstellung von konstantem Wachstum standhalten, noch ist der Platz und die Möglichkeit für eine konstant wachsende Bevölkerung vorhanden. Klüger als die Diskussion um möglichst katholischen Nachwuchs wäre also, schleunigst nach Alternativen zu unserer derzeitigen Lebensweise zu suchen. Solidarität mit Nicht-Katholiken und Nicht-Deutschen wäre schon einmal ein guter Anfang.

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    Die Idee, dass bei „uns“ die Geburtenrate erhöht werden müsse, ist angesichts einer Weltbevölkerung von rund 6,9 Milliarden Menschen, einem jährlichen Bevölkerungswachstum von rund 79 Millionen Menschen und einer Unterversogung an kindgerechter Verhältnisse hierzulande geradezu idiotisch. Sie lässt sich nur aus der Urangst heraus erklären, „wir“ seien sowieso schon so wenig und würden immer weniger, während „die“ immer mehr werden und uns irgendwann überrennen.

    Gegen diese Angst sind wenig Kräuter gewachsen, aber eines ist wirkungsvoll da: die Angst, im Alter sich bescheiden zu müssen, weil zu wenig Rente erwirtschaftet wird. Das ist sozusagen die Gegenangst zur Urangst.

    Diese Angst führt dann immerhin doch dazu, dass man sich an den Gedanken, ein Einwanderungsland zu sein, heranwagt. Die ersten Trippelschritte auf diesem Gebiet führen dann in den Wunsch hinein, dass, wenn hier schon jemand hereinkommt, damit er uns im Alter helfen darf, es eben möglichst ein Ebenbild von uns selbst sein soll.

  38. avatar

    „Kinder statt Inder?“
    Als würden die Inder liebend gerne nach Deutschland kommen, lediglich eine befristete Aufenthaltserlaubnis erhalten, in der Zwischenzeit „Fangen“ auf dem Marktplatz von Mügeln „spielen“ und sich hinterher wieder abschieben lassen. Kein Wunder, dass Hochqualifizierte lieber gleich in die USA übersiedeln, wo man ihnen eine langfristige Perspektive bietet und ausschließlich die Leistung, nicht die Herkunft zählt.

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    Es gibt eine Sache an der niedrigen Fertilitätsrate in zutiefst katholischen Regionen Europas, die mich (obwohl ich Kinder liebe!) erfreut: Die Anti-Verhütungspropaganda des Vatikans fällt nicht gerade auf „fruchtbaren“ Boden. Und das, obwohl die Menschen dort z. T. sehr religiös sind. Das zeigt, dass die Menschen sich heutzutage von Verlautbarungen sogenannter moralischer Instanzen nicht mehr vorschreiben lassen, was sie zu tun und zu lassen haben. Die Leute benutzen ihren eigenen Verstand. Wobei in Süditalien nicht die Kinderbetreuung das große Problem ist (das übernehmen liebend gerne die Großeltern, Kinderkrippen gibt es allerdings kaum), sondern die fehlenden Jobs. Die Menschen möchten ihren Kindern etwas bieten können.

    In einem Punkt möchte ich aber mal den Papst / die Päpste in Schutz nehmen: Er / sie ist / sind nicht an dem hohen Bevölkerungswachstum in der 3. Welt schuld. Wer behauptet, in Afrika bekäme man so viele Kinder, weil der Papst nicht möchte, dass seine Gläubigen Verhütungsmittel benutzen, unterliegt gleich zwei fundamentalen Fehleinschätzungen:

    1. Auch afrikanische Christen haben einen Verstand und benutzen diesen auch gerne.
    2. Haben afrikanische Christen oft genug das Problem, dass sie sich schlicht keine Verhütungsmittel leisten können.

    Auf jeden Fall sind die Zeiten vorbei, in denen Folgendes noch als unumstößlich galt:

    „Every sperm is sacred,
    Every sperm is great.
    If a sperm is wasted,
    God gets quite irate.“

    Der ganze Text hier:
    http://www.stlyrics.com/songs/.....13314.html

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    „Veralterung droht in the Zukunft!“ meint man jetzt auch in der Presse Brasiliens! 1.9 Kinder per Frau, und die Bevoelkerung waechst nur 1% per Jahr (trotz Immigration von anderen Laendern). Auch in Mexiko naehert sich jetzt die 2 Kinder-per-Frau-Statistik. Wirtschaftswachstum und Bildungsmoeglichkeiten fuer Frauen – neutralisieren den Einfluss der katholischen „Hirten“…

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    „…Wer Kinder will, muss Kinderkrippen finanzieren statt Herdprämien zu zahlen…“

    Jetzt müssten wir nur noch in einer Realität leben, die ebenso monokausal funktioniert, wie Ihre Theorie…

  42. avatar

    Über Katholiken in Deutschland sagt das aber nichts aus. Protesant Böhmer scheint hier einen Unterschied zu sehen. Über Politiker her ziehen fördert auch Politikverdrossenheit. Kein Ton dazu, dass Böhmer Gynäkologe ist und in einer Frauenklinik arbeitete.

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