

{"id":9354,"date":"2022-02-21T13:57:45","date_gmt":"2022-02-21T12:57:45","guid":{"rendered":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/?p=9354"},"modified":"2022-02-22T10:06:18","modified_gmt":"2022-02-22T09:06:18","slug":"ausreden-luegen-relativierung-schuldabwehr-schlampige-recherche-sprachliche-tricks-es-reicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/2022\/02\/21\/ausreden-luegen-relativierung-schuldabwehr-schlampige-recherche-sprachliche-tricks-es-reicht\/","title":{"rendered":"Ausreden, L\u00fcgen, Relativierung, Schuldabwehr, schlampige Recherche, sprachliche Tricks: Es reicht"},"content":{"rendered":"<p>Noch <a href=\"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/2022\/02\/16\/der-nazi-diplomat-und-sein-allzu-nachsichtiger-biograf\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">einmal<\/a> Erwin Wickert? Warum eigentlich? Warum ist es \u00fcberhaupt wichtig, ob und wie sich Menschen, die dem Naziregime in jungen Jahren zu Diensten waren, in sp\u00e4teren Jahren mit jenem Regime auseinandersetzten? Das ist doch mittlerweile Geschichte. Richtig. Und weil Wickerts Unaufrichtigkeit \u2013 L\u00fcgen? Selbstt\u00e4uschung? Beides? \u2013 einigerma\u00dfen typisch ist f\u00fcr die Generation, die nach 1945 das Sagen hatte, ist Wickert denn doch wichtig.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Und Ulli Kulkes stilistisch unbeholfene Zusammenfassung und Paraphrase der Erinnerungen Erwin Wickerts, die sich als Biografie ausgibt, ist deshalb von Bedeutung: Weil Kulke, Autor der \u201eAchse des Guten\u201c, den Oberfl\u00e4chlichkeiten, Ausrede und, L\u00fcgen Wickerts auf den Leim geht und dadurch beweist, dass auch er sich unzureichend mit dem Nationalsozialismus und den Lehren aus jenem kollektiven Zivilisationsversagen auseinandergesetzt hat.<\/p>\n<p><strong>Wickert mit Goebbels contra Streicher<\/strong><\/p>\n<p>Beginnen wir mit einem Artikel, den Wickert 1935 f\u00fcr die Zeitschrift des Nationalsozialistischen Studentenbundes schrieb, mit charakteristischer Verschlagenheit aber lieber unter dem Namen des Chefredakteurs Heinz Schmoll ver\u00f6ffentlichen lie\u00df. Es handelte sich um einen Angriff gegen Julius Streichers Hetzschrift \u201eDer St\u00fcrmer\u201c. \u00a0Im Artikel hei\u00dft es: \u201eDer Kampf gegen das Judentum geht nicht allein um die Reinheit des deutschen Blutes, sondern ebenso um die Sauberkeit des deutschen Geistes.\u201c Durch die Darstellung \u201ej\u00fcdischer Perversit\u00e4ten\u201c im \u201eSt\u00fcrmer\u201c laufe vor allem die Jugend Gefahr, \u201egeistig verletzt zu werden. (\u2026) Die erbittertste Kolportage einer Schweinerei bleibt doch im Thema die Wiedergabe einer Schweinerei.\u201c<\/p>\n<p>Kulke gibt das unkommentiert wieder, zitiert Wickert aber mit der Bemerkung: \u201eWir kamen uns unglaublich mutig vor.\u201c Ein Urteil, das Kulke zu \u00fcbernehmen scheint, denn es geht ihm durchweg darum, die angebliche Distanz Wickerts zum Regime, dem er als NSDAP-Mitglied und Diplomat diente, zu betonen. Riskierten Wickert und Schmoll, \u201eHauptamtsleiter f\u00fcr Presse und Propaganda\u201c des NS-Studentenbundes, wirklich irgendwelche Repressalien? Kaum. Denn zur gleichen Zeit hielt Joseph Goebbels, Reichsminister f\u00fcr Volksaufkl\u00e4rung und Propaganda, in seinem Tagebuch folgende Charakterisierung Streichers fest:<\/p>\n<p>\u201eDie ganze Welt wei\u00df, dass er die schmutzigste und widerw\u00e4rtigste Erscheinung des Nationalsozialismus ist; ein Erpresser, ein Pervertierter, ein sadistischer Pornograph, dessen Politik nichts als die Summe seiner verbrecherischen Neigungen ist.\u201c<\/p>\n<p>Wickert und Schmoll waren also keine mutigen K\u00e4mpfer gegen den Antisemitismus, sondern allenfalls Bef\u00fcrworter eines kl\u00fcgeren Antisemitismus und Partei in einem Kampf innerhalb der NSDAP, bei dem sich Nazigr\u00f6\u00dfen wie Goebbels und Hermann G\u00f6ring gegen Streicher stellten, der dann auch \u2013 trotz der Protektion durch Adolf Hitler \u2013 1940 aller Partei\u00e4mter enthoben wurde.<\/p>\n<p><strong>Kluge Nazi-Propaganda gegen Holzhammermethoden<\/strong><\/p>\n<p>Wickert, der w\u00e4hrend seiner ganzen Zeit im Ausw\u00e4rtigen Amt (AA) \u2013 1939 bis 1945 \u2013 als Rundfunkattach\u00e9 Teil des Propagandaapparats war, blieb Bef\u00fcrworter einer kl\u00fcgeren oder weniger kruden Werbung f\u00fcr die Ziele des Regimes. Solche Konflikte kennt man aus allen totalit\u00e4ren Staaten; sie machen aber aus dem Mann, der die Holzhammermethode ablehnt, ja damit auch zuweilen aneckt, noch lange keinen Gegner des Totalitarismus.<\/p>\n<p>So setzte Wickert 1940 als Rundfunkattach\u00e9 in Schanghai durch, dass der dortige deutsche Sender zwischen den eigentlichen Propagandasendungen weniger M\u00e4rsche und deutsche Volksmusik und mehr Swing und Jazz sendete, was den Chef der \u00f6rtlichen NSDAP-Ortsgruppe zu einer Beschwerde nach Berlin veranlasste: \u201eEs ist beim besten Willen nicht einzusehen, weshalb ein deutscher Sender Musik \u00fcbertr\u00e4gt, die als entartete Kunst zu bewerten ist und in Deutschland zum gr\u00f6\u00dften Teil verboten wurde.\u201c Es sei falsch, \u201eMusik als K\u00f6der zu benutzen.\u201c<\/p>\n<p>Genau darum aber ging es Wickert; und genau darum ging es auch Goebbels, der sogar den Wehrmachtssendern im Ausland <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/stichtag\/stichtag900.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">erlaubte<\/a>, Jazzmusik f\u00fcr die Soldaten zu spielen und eine eigene Jazz-Kapelle f\u00fcr die Propaganda nach England <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/stichtag\/stichtag900.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">unterhielt<\/a>. Weit davon entfernt, sich zu exponieren, war Wickert voll auf Linie, oder wie Kulke es formuliert: \u201eEr wollte f\u00fcr die Reputation des Reiches (sic!) insgesamt streiten.\u201c<\/p>\n<p>Das tat Wickert denn auch bis zum Ende des Krieges, den er in Japan erlebte.<\/p>\n<p><strong>Was wusste Wickert vom Holocaust?<\/strong><\/p>\n<p>Wusste Wickert aber nicht, dass jenes Reich, f\u00fcr deren \u201eReputation\u201c er stritt, ein v\u00f6lkerm\u00f6rderisches Unternehmen war, dass dabei war, die Juden vom Gesicht der Erde zu tilgen? Wickert behauptet, erst \u201eEnde Juli 1944\u201c in Tokio aus abgeh\u00f6rten Sendungen der BBC von der Befreiung des Vernichtungslagers Majdanek durch die Rote Armee und damit von der Vernichtung der Juden geh\u00f6rt zu haben. In Majdanek, so die BBC, seien \u201eMillionen von Juden vergast\u201c worden. \u201eIch steckte sie in meine Mappe \u201aGr\u00e4uel und Wunderwaffen\u2018\u201c, so Wickert in seinen Memoiren von 1991. Er sei \u201eentt\u00e4uscht\u201c gewesen, \u201edass die so gescheiten englischen und amerikanischen Profis zu den diskreditierten Tricks aus dem Ersten Weltkrieg zur\u00fcckkehrten. Morgen w\u00fcrden sie dann mit den Fabriken kommen, in denen die Hunnen Seife aus dem Fett ermordeter Judenkinder machten.\u201c<\/p>\n<p>Ist es wichtig, wann wer welche Einzelheiten \u00fcber den Holocaust erfuhr? Schlie\u00dflich wusste jeder Deutsche, oder konnte wissen, was Hitler in seiner Rede zum sechsten Jahrestag der \u201eMachtergreifung\u201c im Reichstag angek\u00fcndigt hatte: \u201eWenn es dem internationalen Finanzjudentum in und au\u00dferhalb Europas gelingen sollte, die V\u00f6lker noch einmal in einen Weltkrieg zu st\u00fcrzen, dann wird das Ergebnis nicht die Bolschewisierung der Erde und damit der Sieg des Judentums sein, sondern die Vernichtung der j\u00fcdischen Rasse in Europa.\u201c Jeder Deutsche wusste, oder konnte wissen, was Hitler am 8. November 1942 vor den \u201ealten K\u00e4mpfern\u201c im L\u00f6wenbr\u00e4ukeller gesagt hatte: \u201eSie werden sich noch erinnern an die Reichstagssitzung, in der ich erkl\u00e4rte, wenn das Judentum sich etwa einbildet, einen internationalen Weltkrieg zur Ausrottung der europ\u00e4ischen Rassen herbeif\u00fchren zu k\u00f6nnen, dann wird das Ergebnis nicht die Ausrottung der europ\u00e4ischen Rassen, sondern die Ausrottung des Judentums in Europa sein (starker Beifall). Sie haben mich immer als Prophet ausgelacht, von denen, die damals lachten, lachen unz\u00e4hlige nicht mehr (Lachen). Die jetzt noch lachen, werden in einiger Zeit nicht mehr lachen.\u201c Und Wickert, der von 1939 bis 1945 mit nichts anderem besch\u00e4ftigt war als der Auslandspropaganda des Dritten Reichs, wozu ja die Verbreitung der Reden des \u201eF\u00fchrers\u201c mit an erster Stelle geh\u00f6rte, kannte diese Reden auf jeden Fall.<\/p>\n<p>Wenn also Kulke entschuldigend meint, erst mit den Meldungen \u00fcber Majdanek habe \u201edas Ungeheuerliche in seinen Dimensionen endg\u00fcltig im Raum\u201c gestanden, dann \u00fcbernimmt er kritiklos die Notl\u00fcge seines Sujets und der unz\u00e4hligen Deutschen, die nachher nichts gesehen, geh\u00f6rt und schon gar nichts gegen die Juden gesagt haben wollten. Was meint aber Wickert mit dem Hinweis: \u201eMorgen w\u00fcrden sie dann mit den Fabriken kommen, in denen die Hunnen Seife aus dem Fett ermordeter Judenkinder machten\u201c? Kannte er 1944 also doch die Ger\u00fcchte \u00fcber das \u201efabrikm\u00e4\u00dfige\u201c Morden der Juden, ja \u00fcber die Verwendung von Menschenfett zur Seifenherstellung? Woher?<\/p>\n<p><strong>Hat der J\u00fcdische Weltkongress \u201eweggeschaut\u201c?<\/strong><\/p>\n<p>Um Wickerts Aussage zu untermauern, er habe erst im Sommer 1944 von der \u201eEndl\u00f6sung\u201c der auch von ihm als \u201esoziales Problem\u201c erachteten \u201eJudenfrage\u201c erfahren, greift Kulke nun zum ganz gro\u00dfen Gesch\u00fctz. Unter Bezugnahme auf ein Buch Walter Laqueurs von 1984 schreibt er: \u201eZusammengefasst lautet seine unfassbare Aussage. Man hat weggeschaut. Letztlich auch der J\u00fcdische Weltkongress.\u201c<\/p>\n<p>Nun ist es eine Sache, wenn ein j\u00fcdischer Historiker wie Laqueur beklagt, die Alliierten und auch der J\u00fcdische Weltkongress h\u00e4tten zu wenig getan, um die Vernichtung der Juden zu verhindern oder wenigstens bekannt zu machen. Eine andere ist es, wenn ein ehemaliger Nazi-Propagandist wie Wickert behauptet, Laqueur habe \u201eseine eigenen Erfahrungen aus den Kriegsjahren best\u00e4tigt und wissenschaftlich untermauert\u201c; und wenn Wickerts neurechter Biograf in apologetischer Hinsicht hinzuf\u00fcgt, letztlich habe auch der J\u00fcdische Weltkongress \u201eweggeschaut\u201c.<\/p>\n<p><strong>Was die Alliierten wussten \u2026<\/strong><\/p>\n<p>Ein wenig genauer darf man denn doch hinschauen, wenn man mehr will als die Schuld auf m\u00f6glichst viele \u2013 m\u00f6glichst auch j\u00fcdische \u2013 Schultern verteilen. Es stimmt zwar, dass die Briten schon wenige Wochen nach dem \u00dcberfall der Nazis auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 durch das Abh\u00f6ren des deutschen Funkverkehrs von der T\u00e4tigkeit der Einsatzgruppen <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article569323\/Nur-ein-wildes-Geruecht.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wussten<\/a>: \u201eEs d\u00fcrfte hinl\u00e4nglich bekannt sein, dass die Polizei jeden Juden t\u00f6tet, der ihr in die H\u00e4nde f\u00e4llt\u201c, hei\u00dft es in einem Briefing des Auslandsgeheimdiensts an Churchill vom September des Jahres. Warum also haben die Briten dieses \u201enamenlose Verbrechen\u201c, wie es Churchill\u00a0am 24. August in einer von der BBC ausgestrahlten Rede genannt hatte, nicht n\u00e4her benannt? Churchill sagte damals: \u201eHunderttausende &#8211; ja, Hunderttausende &#8211; werden hingerichtet. Deutsche Polizeitruppen ermorden kaltbl\u00fctig russische Patrioten \u2026\u201c. Warum sprach er nicht von Juden?<\/p>\n<p>Es gibt eine Reihe von Gr\u00fcnden, darunter \u00fcbrigens die \u00dcberlegung, dass man den Briten unterstellen w\u00fcrde, \u201ezu den diskreditierten Tricks aus dem Ersten Weltkrieg zur\u00fcckzukehren\u201c, wie es Wickert sp\u00e4ter formulierte. Schlie\u00dflich w\u00e4re der Beweis f\u00fcr den massenhaften Mord an den Juden nur zu f\u00fchren, indem die Briten das sorgf\u00e4ltig geh\u00fctete und kriegswichtige Geheimnis preisgaben, dass sie die deutschen Codes geknackt und ihre Funkmeldungen entziffern konnten.<\/p>\n<p>Hinzu kam eine \u00dcberlegung, die einen noch heute schaudern l\u00e4sst, weil sie m\u00f6glicherweise stimmte: \u201eMitunter wurde bef\u00fcrchtet, die offizielle Best\u00e4tigung des Massakers an den Juden w\u00fcrde dem Kampf gegen Deutschland . . . schaden,\u201c so der amerikanische Historiker Richard Breitman, der die britischen Quellen ausgewertet hat. \u201eSchlie\u00dflich m\u00fcsse man dem in Europa weitverbreiteten Antisemitismus und der Feindseligkeit der Araber gegen die Juden Rechnung tragen.\u201c Mit einem Wort: W\u00fcssten die Europ\u00e4er und Araber vom Holocaust \u2013 wer wei\u00df, ob sie ihn nicht guthei\u00dfen w\u00fcrden?<\/p>\n<p>\u201eWegschauen\u201c jedenfalls sieht anders aus. Am 25. Juni 1942 ver\u00f6ffentlichte der &#8222;Daily Telegraph&#8220; einen Bericht \u00fcber die Ermordung von &#8222;700.000 Juden in Polen&#8220;. Dabei seien &#8222;mobile Gaskammern&#8220; zum Einsatz gekommen. Am 8. August 1942 \u2013 sieben Monate nach der Wannseekonferenz, auf der die Organisierung der \u201eEndl\u00f6sung\u201c in ganz Europa \u2013 \u00fcbrigens unter aktiver Beteiligung des Ausw\u00e4rtigen Amts \u2013 besprochen wurde, erhielten die Alliierten mit dem \u201eRiegner-Telegramm\u201c die erste durch einen glaubhaften deutschen Informanten best\u00e4tigte Mitteilung \u00fcber den Mordplan und dessen Umsetzung, und am 18. Dezember 1942 \u2013 einen Monat nach Hitlers Auftritt im L\u00f6wenbr\u00e4ukeller \u2013 wurde die <strong>\u201eInteralliierte Erkl\u00e4rung zur Vernichtung der Juden\u201c<\/strong> ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p><strong>\u2026 und was sie sagten<\/strong><\/p>\n<p>Dort wird festgestellt, \u201edass sich die deutschen Beh\u00f6rden in allen Gebieten, auf die sich ihr barbarisches Regime erstreckt, nicht nur auf die Entziehung der elementarsten Menschenrechte von Personen j\u00fcdischer Abstammung begrenzen, sondern die von Hitler\u00a0mehrfach ausgedr\u00fcckte Absicht verwirklichen, das j\u00fcdische Volk in Europa auszutilgen. (\u2026) \u201eAus allen besetzten L\u00e4ndern werden Juden unter den gr\u00e4sslichsten und brutalsten Bedingungen nach Osteuropa transportiert &#8230; Die Kr\u00e4ftigeren werden in Arbeitslagern langsam durch Arbeit vernichtet. Die Schwachen l\u00e4sst man sterben, durch Hunger umkommen oder sie werden in Massenhinrichtungen planm\u00e4\u00dfig niedergemetzelt. Die Zahl der Opfer dieser blutigen Grausamkeiten geht in viele Hunderttausende v\u00f6llig unschuldiger M\u00e4nner, Frauen und Kinder.\u201c<\/p>\n<p>Es ist v\u00f6llig ausgeschlossen, dass Wickert, zu dessen Aufgaben seit 1939, in Berlin, Schanghai und Tokio das Abh\u00f6ren der \u201eFeindsender\u201c geh\u00f6rte, diese Erkl\u00e4rung nicht kannte.<\/p>\n<p>Und was das \u201eWegschauen\u201c des J\u00fcdischen Weltkongresses angeht: Gerhart Riegner, Repr\u00e4sentant des Weltkongresses in Genf, war Autor des \u201eRiegner-Telegramms\u201c, das Rabbi <a href=\"https:\/\/encyclopedia.ushmm.org\/content\/en\/article\/stephen-s-wise-18741949\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stephen Wise<\/a>, der den Weltkongress 1920 gegr\u00fcndet hatte, am 24. November 1942 der Welt\u00f6ffentlichkeit vorstellte, verbunden mit einem Appell an Pr\u00e4sident Franklin D. Roosevelt, den deutschen Mordplan zu stoppen.<\/p>\n<p><strong>Warum will Kulke auch nachtr\u00e4glich nichts wissen?<\/strong><\/p>\n<p>Wie kann da im Jahre 2021 ein deutscher Journalist behaupten, zwar sei schon vor der Befreiung des KZ Majdanek in den Radiosendungen der Alliierten von \u201eMassenvernichtungen, die in die Hunderttausende gingen\u201c, die Rede gewesen, jedoch \u201enur punktuell, vom H\u00f6rensagen\u201c? Von der planm\u00e4\u00dfigen Verwirklichung einer mehrfach von Hitler verk\u00fcndeten Absicht ist da die Rede; und wenn \u201enur\u201c von Hunderttausenden die Rede ist, so wird klar gesagt, dass \u201edas j\u00fcdische Volk in Europa ausgetilgt\u201c werden soll.<\/p>\n<p>Dass Wickert sein Mit-Wissen verbergen wollte, kann man verstehen, wenn auch nicht billigen. Dass Kulke nicht wissen will, was man damals wissen konnte, wissen musste, dass er auch noch den J\u00fcdischen Weltkongress des \u201eWegschauens\u201c bezichtigt, nur um Wickert glaubhaft erscheinen zu lassen, das ist \u2013 zumal bei einem Autor der betont philosemitischen und prozionistischen \u201eAchse des Guten\u201c \u2013 schlicht skandal\u00f6s.<\/p>\n<p><strong>Von Selbsthass getrieben<\/strong><\/p>\n<p>Was aber treibt Kulke um? Was will er mit einer Hagiografie erreichen, die unserem Wissen \u00fcber Wickert nichts hinzuf\u00fcgt, daf\u00fcr aber das, was man \u00fcber den Nationalsozialismus wissen kann, wissen muss, verunklart?<\/p>\n<p>Ist es ein von seiner linken Inkarnation ungebrochen (und trotz der Arbeit bei Springer) in seine rechte Verpuppung hin\u00fcbergeretteter Antiamerikanismus? So schreibt Kulke \u00fcber Wickerts Studienaufenthalt in den USA 1935: \u201eMan vergleicht beim Professor im Wohnzimmer die USA mit Hitler-Deutschland in ihrem jeweiligen Antisemitismus und Rassismus, fragt sich beiderseits, ob die Amerikaner sich nicht Heuchelei vorwerfen lassen m\u00fcssten \u2026 Ist man in Deutschland nur ehrlicher?\u201c Nein. Amerikas Rassismus widerspricht seinen Idealen und ist also heilbar; in Nazideutschland war der Rassismus das Ideal. Diesen Wesensunterschied scheinen Wickert und Kulke nicht zu sehen.<\/p>\n<p>Ist es eine von seiner linken Verpuppung in seine rechte Inkarnation (trotz der Arbeit bei Springer) hin\u00fcbergerettete Skepsis gegen\u00fcber dem Individualismus westlich-liberaler Pr\u00e4gung? Als Botschafter in Peking zeigte Wickert gro\u00dfes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den Kollektivismus und vor allem f\u00fcr die Kunst des Verdr\u00e4ngens und Vergessens, wenn es etwa um die Ausw\u00fcchse der Kulturrevolution ging: \u201eBu\u00dfe tun, auf den Knien liegen oder sich kasteien\u201c \u2013 so paraphrasiert Kulke Wickerts Ansichten \u00fcber die Chinesen \u2013 \u201ehelfe in ihren Augen gar nichts.\u201c In den ausweichenden bis abweisenden Reaktionen chinesischer Akademiker auf Fragen des \u201eZeit\u201c-Redakteurs Theo Sommer nach der Verantwortung f\u00fcr die Kulturrevolution sieht Kulke nicht die Angst vor der Kommunistischen Partei und ein bis heute herrschender, gewaltiger Konformit\u00e4tsdruck; nein, darin \u201espiegelten sich daoistische Anschauungen wider\u201c, so Kulke, \u201edie Suche nach dem Dao, dem Weg zur inneren Ausgeglichenheit. (\u2026) Wu wei, eine gro\u00dfe Kunst.\u201c Theo Sommer hingegen \u201everstand die chinesische Kultur nicht.\u201c Abgesehen davon, dass die KP Chinas die Kunst der Selbstkritik und Selbstbezichtigung auf eine nie gekannte H\u00f6he getrieben hatte: So leicht kann man sich Fragen nach Verantwortung und Schuld, Reue und Bu\u00dfe machen. Alles relativ, alles eine Frage der Kultur.<\/p>\n<p>Oder ist es schlicht und einfach ein Hass auf sein fr\u00fcheres linkes und gr\u00fcnes Selbst, der Kulke derart umtreibt, dass er jedes Ma\u00df verliert? Ein Beispiel: Nachdem die Bundesregierung das Chruschtschow-Memorandum von 1961 zur\u00fcckgewiesen hatte, in dem der Kreml-Chef kurz nach dem Mauerbau Erleichterungen im innerdeutschen Verkehr f\u00fcr den Fall einer Lockerung der Westbindung der Bundesrepublik in Aussicht gestellt hatte, erging sich die Presse der DDR, wie Kulke richtig schreibt, \u201ein altbekannten Nazi-Vergleichen\u201c. Das Neue Deutschland schimpfte: \u201eAdenauer und Schr\u00f6der reden genauso wie Hitler und Goebbels. Die alten Nazi-Diplomaten im Bonner Au\u00dfenministerium haben das Memorandum in Hitlers Sprache abgefasst: ein Dokument des Kalten Krieges.\u201c<\/p>\n<p>Besonders jener letzte Satz, kommentiert Kulke, \u201enimmt dabei eine Sto\u00dfrichtung vorweg, die sich f\u00fcnfzig Jahre sp\u00e4ter jene von Au\u00dfenminister Fischer sogenannte \u201aHistorikerkommission\u2018 zu eigen machen sollte \u2026\u201c<\/p>\n<p>Echt jetzt? Prof. Dr. Eckart Conze, Prof. Dr. Norbert Frei, Prof. Dr. Peter Hayes, Prof. Dr. Klaus Hildebrand, Prof. Dr. Moshe Zimmerman: Will Kulke diesen Historikern vorwerfen, sie w\u00fcrden die \u201eSto\u00dfrichtung\u201c der DDR-Propaganda aufnehmen, weil die Kommission angeblich \u201edie damalige Belegschaft des Ausw\u00e4rtigen Amtes \u00fcber weite Strecken in eine personell-politische Kontinuit\u00e4t mit dem Ausw\u00e4rtigen Amt Ribbentrops stellte.\u201c? Wobei sich Kulke, wie so oft, eines sprachlichen Tricks bedient: Von personeller Kontinuit\u00e4t ist allerdings im Bericht der Kommission die Rede; von einer politischen Kontinuit\u00e4t der Politik Ribbentrops durch die Bundesrepublik mitnichten.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, was man mehr bedauern soll: die Ma\u00dflosigkeit einer solchen Kritik oder die Dummheit der rhetorischen Finte, mit der diese Kritik glaubhaft gemacht werden soll.<\/p>\n<p><strong>Es reicht<\/strong><\/p>\n<p>Genug. Es reicht. Genug von Wickert. Genug von Kulke. Genug von Ausreden und L\u00fcgen, Relativierung und Schuldabwehr, genug vom penetranten Geruch des schrecklich guten Gewissens, genug von schlampiger Recherche und sprachlicher Schluderei. Genug. Es reicht.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start shariff-buttonstretch\" style=\"display:none\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2022%2F02%2F21%2Fausreden-luegen-relativierung-schuldabwehr-schlampige-recherche-sprachliche-tricks-es-reicht%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#3b5998\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#3b5998\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#3b5998\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2022%2F02%2F21%2Fausreden-luegen-relativierung-schuldabwehr-schlampige-recherche-sprachliche-tricks-es-reicht%2F&text=Ausreden%2C%20L%C3%BCgen%2C%20Relativierung%2C%20Schuldabwehr%2C%20schlampige%20Recherche%2C%20sprachliche%20Tricks%3A%20Es%20reicht&via=starkemeinungen\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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