

{"id":9347,"date":"2022-02-16T09:00:12","date_gmt":"2022-02-16T08:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/?p=9347"},"modified":"2022-02-23T12:20:14","modified_gmt":"2022-02-23T11:20:14","slug":"der-nazi-diplomat-und-sein-allzu-nachsichtiger-biograf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/2022\/02\/16\/der-nazi-diplomat-und-sein-allzu-nachsichtiger-biograf\/","title":{"rendered":"Der Nazi-Diplomat und sein allzu nachsichtiger Biograf"},"content":{"rendered":"<p>Erwin Wickert (1915 \u2013 2008) war ein deutscher Autor und Diplomat. Der Journalist Ulli Kulke (Jahrgang 1952) hat ein Buch \u00fcber ihn geschrieben. Vermutlich stammt das Faszinosum der Gestalt Wickerts f\u00fcr Kulke haupts\u00e4chlich aus der Tatsache, dass Wickert den Widerstand vieler Diplomaten gegen den \u201eNachruf-Erlass\u201c des damaligen Au\u00dfenministers Joschka Fischer anf\u00fchrte. Denn Kulke, ein ehemaliger Linker \u2013 Mitgr\u00fcnder der \u201etaz\u201c, die damals wirklich links war, und Mitarbeiter der Bundesfraktion der Gr\u00fcnen, als sie noch radikal war \u2013 hatte irgendwann Ende der 1980er, Anfang der 1990er Jahre ein Damaskus-Erlebnis und mutierte im Lauf der n\u00e4chsten 20 Jahre vom Gr\u00fcnen zum Gr\u00fcnenhasser, vom Linken zum Rechten.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>So weit, so gew\u00f6hnlich, man denke an Matthias Matussek, Jan Fleischhauer oder den traurigen Harald Martenstein. Manche w\u00fcrden auch mich zu dieser Riege z\u00e4hlen. Nun bin ich tats\u00e4chlich wie Wickert und Kulke der Ansicht, dass Fischer mit seinem Erlass \u00fcberreagierte. Die generelle Verweigerung eines ehrenden Nachrufs f\u00fcr Mitarbeiter des Ausw\u00e4rtigen Amts (AA), die vor 1945 Mitglieder der NSDAP, SA oder SS gewesen waren, kommt mir ein wenig vor wie der Gratismut eines Sp\u00e4tgeborenen. Auch die Einsetzung einer Historikerkommission, die den Auftrag hatte, die Funktion des AA im Naziregime und die personellen Kontinuit\u00e4ten nach 1945 zu untersuchen, an sich sehr verdienstvoll, litt darunter, dass Fischer selbst sie sp\u00e4ter als einen Racheakt darstellte. Das stellt Kulke in seinem Wickert-Buch recht \u00fcberzeugend dar.<\/p>\n<p><strong>Biografie oder Hagiografie?<\/strong><\/p>\n<p>Jedoch entwertet Kulke sein eigenes Anliegen erstens, wie ich in einem anderen <a href=\"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/2022\/02\/09\/eine-frage-des-charakters\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag<\/a> gezeigt habe, durch unlautere Methode, darunter grundlose pers\u00f6nliche Diffamierung. Zweitens aber geht er in seinem Wunsch, Fischer herabzusetzen, seinem Sujet (darf man sagen: seinem Helden?) Wickert auf den Leim. So wird aus einer Biografie, die durchaus erhellend sein k\u00f6nnte, eine Hagiografie. Das geht nicht. Denn Wickert ist eine h\u00f6chst problematische Gestalt.<\/p>\n<p>Ich meine das nicht deshalb, weil Wickert 1933 der SA und 1940 der NSDAP beitrat und sich als Mitarbeiter des AA in Berlin, Schanghai und Tokio f\u00fcr die Verbesserung der Auslandspropaganda des Naziregimes einsetzte. Er war jung und brauchte das Geld \u2013 na, das Geld vielleicht weniger, aber auf jeden Fall die Unabk\u00f6mmlichkeitsbescheinigung, die ihn vor dem Fronteinsatz sch\u00fctzte. Bei Kriegsende war er 30, also wesentlich j\u00fcnger als sein Biograf bei seiner Wandlung vom Saulus zum Paulus. Will sagen: Selbstverst\u00e4ndlich muss man auch einem ehemaligen Nazi \u2013 wie einem ehemaligen linksradikalen \u201eSponti\u201c wie Fischer oder Maoisten wie mir \u2013 Wandlungsf\u00e4higkeit und t\u00e4tige Reue zubilligen. Ganze sechs Jahre arbeitete Wickert im AA f\u00fcr die Nazis, 25 Jahre \u2013 als Referent bei der NATO, Gesandter in London, Botschafter in Bukarest und Peking \u2013 f\u00fcr die demokratische Bundesrepublik.<\/p>\n<p><strong>Nicht die Jugends\u00fcnden sind das Problem, sondern deren Aufarbeitung<\/strong><\/p>\n<p>Nicht also \u2013 wie Fischers Verbot eines \u201eehrenden Andenkens\u201c nahelegt \u2013 seine \u201eJugends\u00fcnden\u201c finde ich das eigentlich Problematische an Wickert, auch wenn es doch einen objektiven Unterschied macht, ob man einer oppositionellen Sekte angeh\u00f6rt oder einem genozidalen Regime dient, das die Weltherrschaft anstrebt. Das ist die Gnade der sp\u00e4ten \u2013 und westlichen \u2013 Geburt, dass unsereiner nie zwischen \u00dcberleben und Moral entscheiden, nie eingeladen wurde, IM zu werde, nie mehr riskieren musste als einen Schlag mit dem Gummikn\u00fcppel oder ein Berufsverbot. Niemand sollte sich diese Gnade als Verdienst anrechnen.<\/p>\n<p>Nach 1945 aber stand Wickert, wie alle Deutschen, die nicht im Widerstand oder im Exil gewesen waren, vor dem Dilemma, wie er sich zu seiner eigenen Vergangenheit verhalten sollte. Die wenigsten haben diese moralische Probe bestanden. Bertolt Brecht <a href=\"https:\/\/www.lyrikline.org\/de\/gedichte\/die-nachgeborenen-740\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">forderte<\/a> zwar die Nachgeborenen auf, \u201emit Nachsicht\u201c der Schw\u00e4chen seiner Generation zu gedenken; das soll auch so sei, wenn wir \u00fcber Wickerts Selbstausk\u00fcnfte reden. Allein zwischen Nachsicht und Apologie besteht ein gro\u00dfer moralischer Unterschied. Kulke betreibt Apologie.<\/p>\n<p><strong>Niemand war Nazi<\/strong><\/p>\n<p>Ich muss hier kurz ausholen, um die Zw\u00e4nge zu beschreiben, in denen sich kompromittierte Deutsche wie Wickert befanden. In seinen <a href=\"https:\/\/www.perlentaucher.de\/buch\/julius-posener\/in-deutschland-1945-bis-1946.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erinnerungen<\/a> an seine Zeit als Besatzungsoffizier in Deutschland, 1947 in Jerusalem erschienen, schreibt mein Vater (S.53ff.):<\/p>\n<p>\u201eEs ist ja bekannt, dass niemand Nazi war, und ganz besonders ist niemand je f\u00fcr die Judenverfolgungen gewesen. Dies sagt man nicht etwa nur mir; man kann es in der Presse lesen, und besonders \u00fcber den letzten Punkt wird der \u201aarische\u2018 englische Offizier die gleichen Beteuerungen empfangen. Die Deutschen erz\u00e4hlen das auch einander \u2013 und sogar sich selbst\u2026\u201c Wenn Nazisein bedeute, \u201eden ganzen Tag in einem braunen Hemde herumzulaufen, aus vollem Herzen \u201aSieg Heil!\u2018 zu br\u00fcllen (\u2026), die \u201aEndl\u00f6sung\u2018 in Polen zu bef\u00fcrworten oder gar aktiv zu betreiben\u201c, dann h\u00e4tten die meisten Ex-Nazis, so mein Vater, mit ihrer Selbstentschuldung sogar Recht. Jedoch: \u201eZur j\u00fcdischen Frage kann man h\u00f6ren: \u201aAls ich Medizin studierte, da war es unm\u00f6glich f\u00fcr einen Deutschen, eine Professur an einer deutschen Hochschule zu bekommen. Es gab nur j\u00fcdische Professoren. Ist das denn recht? Ich bin gewiss gegen Folterungen, Erniedrigungen oder gar Massenausrottung. Die Juden sollten nur von Deutschland weg. Aber glauben Sie ja nicht, ich sei Antisemit! Als am 9. November \u2026. (etc.)\u2018\u201c<\/p>\n<p>Gut, das war 1945, und mein Vater in der Uniform der Siegermacht heimgekehrt. Hier schreibt aber Erwin Wickert 1991 in seiner Autobiografie \u201eMut und \u00dcbermut\u201c (ich zitiere nach Kulke S. 59): \u201eAllerdings sah ich nat\u00fcrlich auch vorher (vor dem Machtantritt der Nazis AP) in Deutschland, dass die vielfach aus dem 19. Jahrhundert \u00fcberkommene \u00fcberproportionale Besetzung mancher Berufe und Gewerbezweige durch Juden und ihre Versuche, diese Vorzugs-, manchmal Monopolstellung aufrechtzuerhalten, ein soziales Problem war.\u201c<\/p>\n<p><strong>Wickert und das Judenproblem<\/strong><\/p>\n<p>1945 selbstentschuldigend das M\u00e4rchen von der \u201eJudenfrage\u201c nachzuplappern, das ist eine Sache. 1991 immer noch zu behaupten, es habe vor 1933 ein Judenproblem gegeben, das ist denn doch etwas Anderes. Um die Sache vollends schlimm zu machen, vergleicht Wickert die \u201eMonopolstellung der Juden\u201c in nicht n\u00e4her genannten Berufen und Gewerbezweigen mit der \u201ePr\u00e4ponderanz des Adels in der h\u00f6heren Verwaltung und dem Offizierskorps und der Ausgrenzung des B\u00fcrgerlichen\u201c, was ein \u201evielleicht noch gravierenderes soziales Problem in einer auf Chancengleichheit bedachten Gesellschaft\u201c gewesen sei.<\/p>\n<p>Vielleicht. <em>Vielleicht<\/em> war die Vorherrschaft des Adels in Verwaltung und Milit\u00e4r \u201eein noch gravierenderes Problem\u201c als das Judenproblem. Aber nur vielleicht. Nat\u00fcrlich ist Wickert nicht f\u00fcr die Endl\u00f6sung. Aber doch f\u00fcr eine L\u00f6sung dieses Problems. Und nat\u00fcrlich war er nie Antisemit.<\/p>\n<p>Und Kulke? Selten habe ich eine so verquaste Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus gelesen wie bei seiner Rechtfertigung dieser Passage: \u201eAn dieser \u2013 aus heutiger Warte so nachhallenden \u2013 Stelle in seinen Lebenserinnerungen betonte Wickert die Bedeutung von Ciceros Methode, <em>in utramque partem<\/em> zu pl\u00e4dieren, n\u00e4mlich erst die eine, dann die andere Seite eines Tatbestandes zu er\u00f6rtern\u2018.\u201c<\/p>\n<p>Was bedeutet: \u201eaus heutiger Warte nachhallend\u201c? Richtig, es bedeutet genau genommen gar nichts; wenn es aber bedeuten soll, \u201eaus heutiger Sicht schockierend\u201c oder \u201everst\u00f6rend\u201c, aus der \u201eWarte\u201c fr\u00fcherer Tage oder gar von objektiver \u201eWarte\u201c aus jedoch eher weniger schockierend oder verst\u00f6rend, so ist dem Biografen entgegenzuhalten, dass schon der britische Besatzungsoffizier von 1945 die L\u00fcge von der j\u00fcdischen Monopolstellung als antisemitische Selbstentschuldung erkannte, so wie sie ja vor 1933 nichts war als antisemitische Propaganda.<\/p>\n<p>Und deshalb gibt es eben\u00a0 bei dieser Propagandal\u00fcge nicht \u201edie eine, dann die andere Seit eines Tatbestandes; denn den \u201eTatbestand\u201c \u2013 das j\u00fcdische Problem \u2013 gab es nicht.<\/p>\n<p><strong>Kulke rechtfertigt Wickerts Antisemitismus<\/strong><\/p>\n<p>Kulke nennt Wickerts Ausf\u00fchrungen \u201eErinnerungen an das Weltbild eines im Jahre 1933 Heranwachsenden\u201c; aber das stimmt nicht. Es handelt sich um eine Tatsachenbehauptung: \u201eAllerdings sah ich \u2026, dass die \u00fcberproportionale Besetzung \u2026 ein Problem war.\u201c Nicht: \u201eDamals meinte ich, oder wurde mir eingeredet, oder glaubte ich zu wissen, dass \u2026\u201c<\/p>\n<p>Kulke meint auch noch, diese Ausf\u00fchrungen Wickerts mit der Rede von Bundestagspr\u00e4sident Philipp Jenninger zum 50. Jahrestag der Novemberpogrome 1988 vergleichen zu m\u00fcssen, \u201eder die mangelnde Distanz zu Hitler als \u201aFaszinosum\u2018 bezeichnete und damit \u2013 beim einen gewollt, beim anderen aus Versehen \u2013 missverstanden wurde. Er musste in Schimpf und Schande zur\u00fccktreten, erst sp\u00e4ter sah man ein, dass dies zu Unrecht geschah.\u201c<\/p>\n<p>Kulke spielt vermutlich auf folgende Passage der Jenninger-Rede an, in der er rhetorisch fragte: \u201eHatten (die Juden) sich nicht in der Vergangenheit doch eine Rolle angema\u00dft, die ihnen nicht zukam? Mussten sie nicht endlich einmal Einschr\u00e4nkungen in Kauf nehmen? Hatten sie es nicht vielleicht sogar verdient, in ihre Schranken verwiesen zu werden?\u201c<\/p>\n<p>Jedoch meinte Jenninger, anders als Wickert, nicht etwa, dies sei tats\u00e4chlich der Fall gewesen, so wie die Aristokraten das ja auch verdient h\u00e4tten. \u201eJenninger hatte\u201c, so <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/themen\/deutschlandarchiv\/171555\/ungluecklicher-staatsakt-philipp-jenningers-rede-zum-50-jahrestag-der-novemberpogrome-1938\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wolfgang Benz<\/a>, mit dem Vortrag solcher rhetorischen Fragen sozusagen in \u201eerlebter Rede\u201c, \u201eerstmals versucht, mit der Lebensl\u00fcge aufzur\u00e4umen, nach der Adolf Hitler mit einer verbrecherischen Entourage Macht \u00fcber die Deutschen gewonnen und das Volk (angeblich gegen dessen Wissen und Willen) ins Verderben gef\u00fchrt habe.\u201c<\/p>\n<p>Genau. Aber genau das scheint Wickert von sich behaupten wollen. Nichts vom \u201eFaszinosum Hitler\u201c. Im Gegenteil: Er habe, so Wickert \u201enie, weder damals (1933, beim Eintritt in die SA AP) noch sp\u00e4ter ein Gel\u00f6bnis f\u00fcr ihn (Hitler AP) unterzeichnet, nie ein Gedicht, nie einen Vers f\u00fcr ihn geschrieben. Ja, in meinen B\u00fcchern und in meinen Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln, die ich vor 1945 ver\u00f6ffentlicht habe, kommt er \u00fcberhaupt nicht vor, und auch vom Nationalsozialismus ist bei mir nie die Rede.\u201c<\/p>\n<p><strong>Unbewusst immer gegen Hitler gewesen<\/strong><\/p>\n<p>Genau. Wie mein Vater 1947 schrieb: \u201eEs ist ja bekannt, dass niemand Nazi war \u2026\u201c Wobei Wickert nat\u00fcrlich l\u00fcgt. Dass er, der kein Lyriker war, \u201enie ein Gedicht f\u00fcr Hitler geschrieben\u201c habe, mag man ihm abnehmen. Dass er als SA-Mann Hitler nie die Treue schwor, eher nicht. Als Mitglied der NSDASP hatte er, wie alle Parteigenossen, auf seinem <a href=\"https:\/\/www.bundesarchiv.de\/DE\/Content\/Virtuelle-Ausstellungen\/Pg-Zum-Mitgliedschaftswesen-Der-Nsdap\/pg-zum-mitgliedschaftswesen-der-nsdap.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aufnahmeantrag<\/a> unterschrieben: \u201eIch verspreche, als treuer Gefolgsmann des F\u00fchrers die Partei mit allen meinen Kr\u00e4ften zu f\u00f6rdern.\u201c Und als Beamter im AA musste er wie alle anderen Beamten auch, folgenden <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%BChrereid#Beamte\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eid<\/a> leisten: \u201eIch schw\u00f6re: Ich werde dem F\u00fchrer des Deutschen Reiches und Volkes, Adolf Hitler, treu und gehorsam sein, die Gesetze beachten und meine Amtspflichten gewissenhaft erf\u00fcllen, so wahr mir Gott helfe.\u201c<\/p>\n<p>Wozu also dieser \u00dcberschwang des Verleugnens, drei Jahre nach der Jenninger-Rede? Warum die Leugnung, dass auch f\u00fcr ihn, Wickert, Hitler ein \u201eFaszinosum\u201c war? \u201eIch hatte\u201c, so Wickert, \u201eoffenbar so tiefe, mir selbst nicht bewusste Vorbehalte gegen den Nationalsozialismus, die wohl aus der Opposition gegen meinen Vater (einen gl\u00fchenden Nazi AP) erwachsen sind, dass es mir schwer wurde, etwas \u00fcber ihn zu schreiben.\u201c<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich sind \u201emir selbst nicht bewusste Vorbehalte\u201c eine tolle Sache, vor allem nachtr\u00e4glich. Man muss aber Wickert nicht alles glauben und unwidersprochen nachplappern, wie es Kulke tut. Zumal Wickert nichts dagegen hatte, vom Regime, gegen das er derart \u201eunbewusste Vorbehalte\u201c hegte, zu profitieren. So nahm er als Student das Angebot eines SS-Manns an, mietfrei in einer \u201earisierten\u201c Grunewald-Villa zu wohnen, wohl wissend, dass es sich um ein vergiftetes Angebot an eine \u201eF\u00fchrungsauslese\u201c handelte. Nat\u00fcrlich war, kommentiert Kulke, auch Wickert \u201eder mehr oder weniger erzwungene Auszug vieler Juden nicht entgangen.\u201c Ach nein, wirklich, \u201enicht entgangen\u201c? Die antij\u00fcdischen Aktionen der Nazis waren h\u00f6chst popul\u00e4r. Und was hei\u00dft \u201eder mehr oder weniger erzwungene Auszug\u201c? Das schreibt ein Autor im Jahre 2021! Wirklich jetzt?<\/p>\n<p><strong>Nazis als Proto-Gr\u00fcne. Erwin Wickert und Erich Kulke <\/strong><\/p>\n<p>Statt sich aber zu fragen, warum Wickert kein Problem hatte, sich in ein gestohlenes Haus einzunisten; wie die SS darauf kam, in ihm F\u00fchrungspotenzial zu erblicken; ob man Wickert glauben soll, dass er \u201evon der SS unbehelligt blieb\u201c, kann sich Kulke an dieser Stelle einen Seitenhieb gegen die \u2013 Gr\u00fcnen nicht verkneifen: \u201eIn dieser Zeit wurde Wickert anf\u00e4llig f\u00fcr naturmystische Einfl\u00fcsse. Er machte mit beim neuen \u201aReichsbund Volkstum und Heimat\u2018, der \u201aschon damals manche Programmpunkte der Gr\u00fcnen vorwegnahm\u2018, wie er sich sp\u00e4ter (\u2026) erinnerte.\u201c<\/p>\n<p>\u00dcbrigens war auch Kulkes Vater Erich zu der Zeit Mitglied jenes \u201aReichsbunds\u201c, der, weit davon entfernt, eine Art Proto-Gr\u00fcnen-Verein zu sein, die Aufgabe hatte, alle Verb\u00e4nde auf dem Gebiet der Volkstums- und Heimatpflege im Sinne der NSDAP gleichzuschalten.\u00a0Abgesehen davon, dass es Wikipedia gibt, muss Ulli Kulke das wissen, denn diese T\u00e4tigkeit des Vaters war Gegenstand eines Prozesses, als Kulke und seine Br\u00fcder nach der Wiedervereinigung versuchten, eine Ausgleichszahlung f\u00fcr ein Grundst\u00fcck zu erreichen, das dem 1997 gestorbenen Vater geh\u00f6rt hatte und noch vor Gr\u00fcndung der DDR im Rahmen von Ma\u00dfnahmen gegen fr\u00fchere Nazis enteignet worden war.<\/p>\n<p>Das Lesen des <a href=\"https:\/\/openjur.de\/u\/278897.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Urteils<\/a> in Sachen Erich Kulke ist im Zusammenhang mit Ulli Kulkes Wickert-Biografie erhellend.<\/p>\n<p>Insbesondere folgende Passage: Erich Kulke habe den Kl\u00e4gern \u2013 also den Erben \u2013 zufolge \u201edem NS-Regime auch nicht erheblich Vorschub geleistet. Allein die Mitgliedschaft in der NSDAP sei daf\u00fcr nicht ausreichend. Auch die Publikation \u201aHin zum Tag der deutschen Freiheit\u2018 von 1935 erf\u00fclle den Tatbestand des Vorschubleistens nicht. Zwar handele es sich dabei aus heutiger Sicht um massive nationalsozialistische Propaganda. Diese Einsch\u00e4tzung treffe jedoch aus der hier ma\u00dfgeblichen zeitgen\u00f6ssischen Sichtweise nicht zu.\u201c<\/p>\n<p>Da haben wir wieder das \u201eNachhallen aus heutiger Warte\u201c. Heute: ja, gewiss, massive NS-Propaganda; damals: das \u00dcbliche halt. Wer will sagen, was richtig ist? \u00a0<em>In utramque parte, <\/em>nicht wahr? Und au\u00dferdem: \u201eDer Erblasser sei schlie\u00dflich am 13. April 1949 als entlastet eingestuft worden. Es sei nicht ersichtlich, warum der Beklagte (die heutige Bundesrepublik Deutschland AP) mit den damaligen Verh\u00e4ltnissen besser vertraut sein solle, als der damalige Entnazifizierungsausschuss, der zeitlich und inhaltlich eine gr\u00f6\u00dfere N\u00e4he zu der Thematik gehabt habe.\u201c<\/p>\n<p><strong>Erkenntnis und Interesse<\/strong><\/p>\n<p>Nun gut, das kann man sagen, wenn man Geld vom Staat bekommen will; man muss es nicht selbst glauben. Wir haben aber schon <a href=\"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/2022\/02\/09\/eine-frage-des-charakters\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gesehen<\/a>, dass Kulke bei der Besch\u00e4ftigung mit Franz N\u00fc\u00dflein die in der unmittelbaren Nachkriegszeit \u00fcblichen gegenseitigen Beteuerungen von Belasteten, sie seien eigentlich immer gegen die Nazis gewesen, f\u00fcr bare M\u00fcnze nimmt, so wie er anscheinend tats\u00e4chlich glaubt, sein Nazi-Vater habe blo\u00df f\u00fcr eine Vorl\u00e4ufer-Organisation der Gr\u00fcnen gearbeitet (und gleichzeitig meint: die Gr\u00fcnen seien eine Art versp\u00e4tete Nazis). Was ihm materiell nutzt, f\u00e4llt aufs Sch\u00f6nste mit seinen \u00dcberzeugungen \u00fcberein: keine kognitive Dissonanz nirgends.<\/p>\n<p>Unangenehm bleibt das alles doch. Wickerts Opportunismus und Zweckl\u00fcgen, Kulkes ungepr\u00fcftes Nachplappern dieser L\u00fcgen und die Tatsache, dass solche nachtr\u00e4gliche Entlastung von Nazi-Propagandisten wie Erwin W. und Erich K. ihm selbst materiell n\u00fctzt oder n\u00fctzen soll. Wir werden auf Wickert in einem weiteren Beitrag zur\u00fcckkommen. Belassen wir es einstweilen bei diesem Unbehagen.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left shariff-buttonstretch\" style=\"display:none\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2022%2F02%2F16%2Fder-nazi-diplomat-und-sein-allzu-nachsichtiger-biograf%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#3b5998\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#3b5998\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#3b5998\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2022%2F02%2F16%2Fder-nazi-diplomat-und-sein-allzu-nachsichtiger-biograf%2F&text=Der%20Nazi-Diplomat%20und%20sein%20allzu%20nachsichtiger%20Biograf&via=starkemeinungen\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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