

{"id":9114,"date":"2021-04-14T10:54:31","date_gmt":"2021-04-14T08:54:31","guid":{"rendered":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/?p=9114"},"modified":"2021-04-14T10:56:25","modified_gmt":"2021-04-14T08:56:25","slug":"holocausterinnerung-als-hindernis-fuer-den-kampf-gegen-die-moderne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/2021\/04\/14\/holocausterinnerung-als-hindernis-fuer-den-kampf-gegen-die-moderne\/","title":{"rendered":"Holocausterinnerung als Hindernis f\u00fcr den Kampf gegen die Moderne"},"content":{"rendered":"<p><em>Aufgrund eines Server-Absturzes musste der Beitrag neu gepostet werden. Die \u00dcberschrift weicht\u00a0 vom Original ab.\u00a0 A.P.)<\/em><\/p>\n<p>Wenn es Streit um die Erinnerungskultur gibt, schalten die meisten Deutschen ab. So schrieb ein Leser im Kommentarteil zu einem <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article229340107\/Jerusalemer-Erklaerung-Was-ist-das-wenn-nicht-antisemitisch.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel<\/a> von mir in der WELT zur Kritik der \u201eJerusalemer Erkl\u00e4rung\u201c: \u201eUnf\u00e4hig, allen Ver\u00e4stelungen der im Artikel vollzogenen und beschriebenen Gedankeng\u00e4nge und Definitionen bis in die Einzelheiten zu folgen, ziehe ich f\u00fcr mich den Schluss, dass das Thema b.a.w. derart vermintes Gel\u00e4nde ist, dass jede irgendwie entschiedene Stellungnahme in der einen Richtung unausweichlich Polemik in die andere zur Folge haben wird.\u201c<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Man kann das nachvollziehen. Und dieses Gef\u00fchl, es handele sich einerseits um arkane \u201eVer\u00e4stelungen\u201c, andererseits um \u201evermintes Gel\u00e4nde\u201c, mag erkl\u00e4ren, weshalb es zwei Tage nach Ver\u00f6ffentlichung des <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2021\/14\/erinnerungskultur-gedenken-pluralisieren-holocaust-vergleich-globalisierung-geschichte\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrags<\/a> zur Erinnerungskultur von J\u00fcrgen Zimmerer und Michael Rothberg in der ZEIT gerade einmal zwei Leserkommentare gab.<\/p>\n<p><strong>Der Holocaust als Mittel im Kampf um die Sicherung wei\u00dfer Dominanz<\/strong><\/p>\n<p>Deshalb ist es zu begr\u00fc\u00dfen, wenn Autoren in ihren Beitr\u00e4gen klar sagen, worum es geht und warum es wichtig ist, sich mit dem Thema zu besch\u00e4ftigen. Das tun Zimmerer und Rothberg mit dankenswerter Offenheit und ohne falsche Zur\u00fcckhaltung: Wer ihrer Deutung des Holocausts nicht folgt, macht sich zum B\u00fcttel der heimischen Rassisten und des westlichen Imperialismus: \u201eEs geht um nicht weniger als um die Abwehr einer Debatte \u00fcber koloniale Verbrechen, und damit verbunden um die unkritische Rettung einer europ\u00e4ischen Moderne, die Sicherung einer wei\u00dfen hegemonialen Position im Inneren und die dominierende Stellung des \u201aWestens\u2018 nach au\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p>Wow.<\/p>\n<p>Nun m\u00f6chte niemand \u2013 au\u00dfer einigen AfDlern \u2013 eine \u201ewei\u00dfe hegemoniale Position\u201c in Deutschland verteidigen, auch wenn die eine oder andere schon ganz gern an der kulturellen Tradition des Landes festhalten muss, das nun einmal \u201ewei\u00df\u201c gepr\u00e4gt ist. Auch m\u00f6chte niemand \u2013 wieder au\u00dfer ein paar AfDlern \u2013 eine Debatte \u00fcber koloniale Verbrechen abwehren, auch wenn der eine oder andere gern, wenn von unseren Verbrechen geredet wird, auch \u00fcber die Leistungen der Kolonialzeit reden w\u00fcrde, etwa von der Ausrottung von Krankheiten und der Abschaffung der Sklaverei. Eine \u201eunkritische Rettung der europ\u00e4ischen Moderne\u201c ist ohnehin ein Ding der Unm\u00f6glichkeit, da sich die Moderne im Gegensatz zu allen traditionellen Gesellschaften geradezu definiert \u00fcber einen st\u00e4ndigen Prozess der Selbstkritik. Gerade deshalb m\u00f6chte man denn doch auch die Moderne retten, zumal alle Alternativen h\u00f6chst unattraktiv aussehen. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die \u201edominierende Stellung des Westens\u201c in der Welt. Man mag vieles ablehnen, was \u201eder Westen\u201c in der Welt tut, aber wie eine Welt auss\u00e4he, die etwa von China und Russland \u2013 den einzigen ernsthaften Rivalen des Westens im 21. Jahrhundert \u2013 dominiert w\u00fcrde, kann man sich nur zu gut ausmalen.<\/p>\n<p>Halten wir aber fest: Rothberg und Zimmerer geht es mit ihrer Neubestimmung der Erinnerungskultur darum, die Diskussion \u00fcber koloniale Verbrechen so zu f\u00fchren, dass die europ\u00e4ische Moderne infrage gestellt oder kritisiert, die wei\u00dfe Hegemonie in Deutschland und die Dominanz des Westens beendet werden.<\/p>\n<p><strong>Machtdiskurs statt Faktenwissen<\/strong><\/p>\n<p>Es geht ihnen also um Macht. Nicht um Fakten. Fakten, die dem hehren Ziel der Beendigung wei\u00dfer und westlicher Dominanz im Wege stehen k\u00f6nnten, sind abzulehnen. Das ist nat\u00fcrlich keine Idiosynkrasie der beiden Autoren. Das ist ein Kennzeichen der poststrukturalistischen Theorie, die seit Michel Foucault darauf besteht, dass es keine objektive Wahrheit gebe, sondern nur Diskurse: solche, die Machtstrukturen erhalten und solche, die sie zersetzen. Das macht eine Diskussion mit Poststrukturalisten schwierig. Man steht leicht da als alter wei\u00dfer Mann (schuldig im Sinne der Anklage), der seine Privilegien gegen\u00fcber \u201ePeople of Colour\u201c (PoC) und \u00fcberhaupt dem \u201eglobalen S\u00fcden\u201c wahren will.<\/p>\n<p>Zwar war Foucault ebenso wei\u00df und privilegiert, wie es die Hochschullehrer Rothberg und Zimmerer sind, aber \u2013 ich kenne den Gestus aus meiner Zeit als Mitglied der \u201eAvantgarde des Proletariats\u201c, der maoistischen KPD\/AO \u2013 sie stehen auf der \u201erichtigen Seite der Geschichte\u201c. Und da brauchen sie Fakten ebenso wenig wie wir, die ja auch die Dominanz des Westens und der europ\u00e4ischen Moderne nicht zuletzt mithilfe antikolonialer Propaganda brechen wollten, damals Fakten gebrauchen konnten.<\/p>\n<p>Gut, das war Polemik. Nat\u00fcrlich sind Rothberg und Zimmerer keine durchgeknallten jungen Maoisten, sondern ernstzunehmende \u00e4ltere Akademiker. Wie sie sich auch immer eine Welt ohne wei\u00df-westliche Dominanz vorstellen, sie d\u00fcrfte kaum mit unseren damaligen kulturrevolution\u00e4ren Vorstellungen zu vergleichen sein. Und die Thesen, die sie aufstellen, sind auch von historisch gebildeten Leuten nicht so leicht als falsch zu entlarven wie unsere damalige Holzhammer-Propaganda.<\/p>\n<p>Was aber wichtig ist: W\u00e4ren die angef\u00fchrten Thesen Rothbergs und Zimmerers zum Holocaust richtig, und folgte aus ihnen tats\u00e4chlich zwingend, dass der europ\u00e4ischen Modernen, der wei\u00dfen Hegemonie und der westlichen Dominanz Ade sagen muss, so m\u00fcsste ich sie dennoch akzeptieren. Denn ich bin ein altmodischer Anh\u00e4nger eben jener aus der Aufkl\u00e4rung hervorgegangenen Moderne und glaube mit Greta Thunberg, dass man den Fakten folgen muss: in der Klimaforschung wie in der Geschichtswissenschaft.<\/p>\n<p><strong>Wo wir uns einig sind<\/strong><\/p>\n<p>Deshalb m\u00f6chte ich auf die Thesen Rothbergs und Zimmerers zum Holocaust eingehen und zeigen, wo und warum sie falsch sind.<\/p>\n<p>Beginnen wir aber nach gutem europ\u00e4isch-modernem Brauch mit dem, was uns eint:\u00a0 Rothberg und Zimmerer schreiben: \u201eAuf der Basis einer empirisch ges\u00e4ttigten, weltgeschichtlichen Betrachtung lassen sich (\u2026) die singul\u00e4ren Elemente der Schoah deutlich benennen: der jahrhundertealte Antisemitismus mit seiner spezifischen Pr\u00e4gung durch das Phantasma einer j\u00fcdischen Weltverschw\u00f6rung und die sich daraus ergebende Totalit\u00e4t und Unbedingtheit des Mordens.\u201c<\/p>\n<p>Richtig. Und damit k\u00f6nnten wir alle Arm in Arm nach Hause gehen, denn um nichts Anderes geht es, wenn von der \u201eSingularit\u00e4t\u201c oder \u201eEinmaligkeit\u201c der Schoah gesprochen wird. Da es vor und nach dem Holocaust Genozide und Massenmorde gab und gibt, ob unter Lenin, Stalin, Mao und Pol Pot, ob gegen australische und amerikanische Ureinwohner, Nama und Herero, christliche Armenier oder muslimische Bosniaken und Rohingga (die Liste ist assoziativ und sehr unvollst\u00e4ndig), ist es offenkundig, dass sich die \u201eSingularit\u00e4t\u201c des Holocausts \u2013 etwa die \u201eTotalit\u00e4t und Unbedingtheit des Mordens\u201c \u2013 nur aus dem Vergleich mit anderen Genoziden und Massenmorden ergibt, den kein ernsthafter Holocaustforscher ablehnt.<\/p>\n<p><strong>Von Windhuk nach Auschwitz?<\/strong><\/p>\n<p>Weshalb hei\u00dft der Artikel von\u00a0 Rothberg und Zimmerer dann: \u201eEnttabuisiert den Vergleich!\u201c \u2013 weshalb wird zum Durchbrechen eines Tabus aufgefordert, den es gar nicht gibt? Weil es eben nicht um Vergleiche geht, sondern um die Genese des Holocausts. Rothberg und Zimmerer entwerfen eine Genese, die es erm\u00f6glichen soll, die Erinnerungskultur in den Dienst des Kampfes f\u00fcr eine bessere Welt ohne wei\u00dfe und westliche Dominanz zu stellen.<\/p>\n<p>Und die geht, um einmal den ber\u00fchmtesten <a href=\"https:\/\/www.namibiana.de\/namibia-information\/literaturauszuege\/titel\/von-windhuk-nach-auschwitz-beitraege-kolonialismus-holocaust-juergen-zimmerer-9783825890551-978-3-8258-9055-1.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aufsatz<\/a> J\u00fcrgen Zimmerers zu zitieren so: \u201eVon Windhuk nach Auschwitz\u201c.<\/p>\n<p>Zimmerer hat seinen griffigen Aufsatztitel mit einem Fragezeichen versehen, um Kritik zuvorzukommen, aber die Aussageform ist gemeint, wie er selbst im Vorwort zum gleichnamigen Sammelband klarstellt:\u00a0 Es gehe ihm um die \u201evielf\u00e4ltigen Beziehungen zwischen Kolonialismus und Nationalsozialismus, die \u00fcber Sonderwege, Kausalit\u00e4ten oder rein zuf\u00e4llige \u00c4hnlichkeiten hinausgehen.\u201c (Was bedeutet \u201e\u00fcber die Kausalit\u00e4t hinausgehen\u201c? Egal.) \u00a0\u201eSie umfassen sowohl die Kriegsf\u00fchrung als auch die Ausbeutungs- und Umerziehungspolitik im Nicht-Krieg sowie die ideologische \u00d6ffnung von M\u00f6glichkeitsr\u00e4umen f\u00fcr Genozid und Vernichtungskrieg ebenso wie f\u00fcr die Neuordnung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft auf ,rassischer&#8216; Grundlage.\u201c Kurzum: Nicht das millionenfache Morden im Ersten Weltkrieg, nicht die millionenfache Brutalisierung und Traumatisierung der Frontsoldaten, die sp\u00e4ter das Gros der NSDAP-Mitglieder und ihrer F\u00fchrung ausmachten; nicht die Angst vor dem massenm\u00f6rderischen Leninismus und Stalinismus sind entscheidend zur Erkl\u00e4rung der Schoah, sondern die Kolonialerfahrung vor 1914 und der dort praktizierte Rassismus.<\/p>\n<p>Oder wie es im Aufsatz von Rothberg und Zimmerer hei\u00dft: \u201eIn Wahrheit bieten Antisemitismus, Kolonialrassismus oder Antislawismus eine f\u00fcr Holocaust und Eroberungs- und Vernichtungskrieg notwendige Feindbildkonstruktion, ohne dass inhaltliche Unterschiede verleugnet w\u00fcrden. Die Schoah ist dabei nicht der einzige Ankn\u00fcpfungspunkt einer postkolonialen Geschichte der Massengewalt. Der deutsche Vernichtungskrieg um Lebensraum spielt eine mindestens ebenso gro\u00dfe Rolle. Hier sind koloniale \u00c4hnlichkeiten und Parallelen deutlich zu finden. Die Eroberung von \u201aLebensraum\u2018 und dessen deutsche Besiedelung nach ethnischen S\u00e4uberungen stehen hier in einem kolonialen Kontinuum.<\/p>\n<p>Forschungen zur Ingangsetzung der Schoah verweisen darauf, dass auch im \u00dcbergang von Ausweisungs- und \u201aUmsiedlungspl\u00e4nen\u2018 zur Entscheidung zum Massenmord situative Kontexte in Verbindung mit dem Vernichtungskrieg eine wichtige Rolle spielten. In dieser kumulativen Radikalisierung tritt die Verbindung zwischen Schoah und Kolonialismus hervor: Wer Zusammenh\u00e4nge zwischen Krieg und Holocaust nicht bestreiten will, kann auch eine koloniale Dimension der Verbrechen nicht bezweifeln \u2013 allerdings als diskursive Kontinuit\u00e4ten und Funktions\u00e4quivalenzen, nicht als Kausalit\u00e4ten.\u201c<\/p>\n<p><strong>Diskursive Kontinuit\u00e4ten und Funktions\u00e4quivalenzen: Verquastheit als Vertuschung<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Sie das Gef\u00fchl haben, das sei verquast formuliert, so deshalb, weil es verquast formuliert ist. Was soll es hei\u00dfen, dass eine \u201ekoloniale Dimension\u201c der Schoah nicht geleugnet werden k\u00f6nne, \u201eallerdings als diskursive Kontinuit\u00e4ten und Funktions\u00e4quivalenzen, nicht als Kausalit\u00e4ten\u201c? Die Autoren sagen es nicht. Weil sie nicht offen sagen wollen, was sie verquast sagen: Es gibt eben keine kausale Verbindung zwischen Kolonialismus und Schoah. Was soll es hei\u00dfen, dass \u201edie Schoah nicht der einzige Ankn\u00fcpfungspunkt einer postkolonialen Geschichte der Massengewalt\u201c sei? Wer behauptet denn, dass sie es sei oder sein m\u00fcsse? Schon Ernst Nolte und andere haben darauf hingewiesen, dass die Massenmorde der Bolschewisten den Massenmorden der Nazis vorausgingen. Freilich behauptete Nolte einen \u201ekausalen Nexus\u201c zwischen beiden, was Rothberg und Zimmerer in Bezug auf den Kolonialismus nicht tun. Da geht es ja \u201e\u00fcber Kausalit\u00e4ten hinaus\u201c.<\/p>\n<p>Was behaupten sie also wirklich?<\/p>\n<p>Noch einmal:<\/p>\n<p>\u201eIn Wahrheit bieten Antisemitismus, Kolonialrassismus oder Antislawismus eine f\u00fcr Holocaust und Eroberungs- und Vernichtungskrieg notwendige Feindbildkonstruktion, ohne dass inhaltliche Unterschiede verleugnet w\u00fcrden. Die Schoah ist dabei nicht der einzige Ankn\u00fcpfungspunkt einer postkolonialen Geschichte der Massengewalt. Der deutsche Vernichtungskrieg um Lebensraum spielt eine mindestens ebenso gro\u00dfe Rolle. Hier sind koloniale \u00c4hnlichkeiten und Parallelen deutlich zu finden. Die Eroberung von \u201aLebensraum\u2018 und dessen deutsche Besiedelung nach ethnischen S\u00e4uberungen stehen hier in einem kolonialen Kontinuum.\u201c<\/p>\n<p><strong>Hitlers koloniale Ziele und der europ\u00e4ische Imperialismus<\/strong><\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, was mit \u201ekolonialem Kontinuum\u201c gemeint ist. Tats\u00e4chlich wollte Adolf Hitler ein deutsches Kolonialreich im Osten schaffen, was von keinem seri\u00f6sen Historiker je geleugnet wurde. Er war explizit nicht an kolonialen Erwerbungen in \u00dcbersee interessiert, und es gibt keine Belege daf\u00fcr, dass er die Erfahrungen der Deutschen als Kolonialherren in Togo, Kamerun Deutsch-S\u00fcdwest- oder Deutsch-Ostafrika zum Vorbild f\u00fcr seine Pl\u00e4ne genommen h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Eher sprach Hitler in diesem Zusammenhang von den Briten in Indien, die er als \u201eHerrenmenschen\u201c bewunderte. Jedoch hatten seine Pl\u00e4ne f\u00fcr die \u201eSlawen\u201c \u2013 zusammengefasst im \u201eGeneralplan Ost\u201c f\u00fcr den so genannten Russlandfeldzug \u2013 herzlich wenig mit der kolonialen Praxis der Briten in Indien zu tun. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts bereiteten die Briten Indien auf eine Quasi-Selbstst\u00e4ndigkeit als \u201eDominion\u201c innerhalb des Empire vor. Ohnehin wurden weite Teile des Landes von einheimischen Rajahs regiert. Die indische Armee und Polizei bestanden weitgehend aus Indern ebenso wie die unteren und mittleren R\u00e4nge der Verwaltung, die Lehrerschaft und gro\u00dfe Teile des Personals der h\u00f6heren Lehranstalten und gro\u00dfe Teile der Justiz. Die \u2013 von Briten gegr\u00fcndete! \u2013 Congress Party warb legal f\u00fcr die Selbstverwaltung, und Mahatma Gandhi w\u00e4re kaum ins Gef\u00e4ngnis gekommen, h\u00e4tte er nicht \u201ezivilen Ungehorsam\u201c gepredigt und praktiziert.<\/p>\n<p>Man vergleiche damit Hitlers Pl\u00e4ne f\u00fcr die \u201eSlawen\u201c: Reduzierung auf den Status von Heloten auf den Anwesen und in den Fabriken der Herrenmenschen. Vernichtung der Intelligenz. Keine h\u00f6heren Schulen. Keine Selbstverwaltung. Schon gar nicht eigene Armeen. Ewiges Sklavendasein. Nicht einmal die unaufgekl\u00e4rtesten europ\u00e4ischen Kolonialisten \u2013 die Belgier im Kongo etwa \u2013 hatten f\u00fcr die Bewohner ihre Besitzungen solche Vorstellungen; eher findet man sie bei den Buren und sp\u00e4ter in den Apartheidsregimen S\u00fcdafrikas und Rhodesiens, die erst nach der Losl\u00f6sung vom Empire realisiert werden konnten. Von einem \u201ekolonialen Kontinuum\u201c kann nur reden, wer den europ\u00e4ischen Kolonialismus nicht kennt.<\/p>\n<p><strong>Was hat \u201eLebensraum im Osten\u201c mit der Schoah zu tun? <\/strong><\/p>\n<p>Was aber hat diese Politik \u2013 Kontinuum hin, Kolonialismus her \u2013 zu tun mit der Schoah? Richtig: gar nichts. Aus dem Wunsch, ein Kolonialreich im Osten zu errichten, folgt keineswegs zwingend der Plan, alle Juden auszurotten. Im Gegenteil. Alle Kolonialherren haben bestimmte Minderheiten in den Kolonien als Funktionseliten bevorzugt: Die Briten etwa in Malaya (heute Malaysia) die Chinesen, die man damals die \u201eJuden des Ostens\u201c nannte (und heute noch so nennt), in Ostafrika die Inder und in Indien selbst die Sikhs und andere Gruppen. Es h\u00e4tte f\u00fcr die Deutschen als Kolonialisten nahe gelegen, die Juden f\u00fcr Jobs in der Verwaltung und im Handel heranzuziehen, die Juden schon im Zarenreich, in vielen osteurop\u00e4ischen Staaten und auch unter den Bolschewisten wahrgenommen hatten. In der Regel waren die gebildeten Juden begeistert von der deutschen Kultur; die ungebildeten Shtetl-Juden sprachen immerhin Jiddisch und h\u00e4tten so zwischen Besatzern und Besetzten vermitteln k\u00f6nnen. Stattdessen gab es die \u201eTotalit\u00e4t und Unbedingtheit des Mordens\u201c.<\/p>\n<p>Es stimmt einfach nicht, dass \u201eAntisemitismus, Kolonialrassismus oder Antislawismus eine f\u00fcr Holocaust und Eroberungs- und Vernichtungskrieg notwendige Feindbildkonstruktion\u201c darstellen. Der Antisemitismus war f\u00fcr den Eroberungskrieg nicht n\u00f6tig. Eher hinderlich. Aber der Judenhass war nun einmal das Herzst\u00fcck der nationalsozialistischen Ideologie, und zwar von Anfang an. Die Juden wurden nicht etwa im Osten vernichtet, weil sie der Kolonialisierung im Wege standen; vielmehr benutzten die Nazis ihren germanisch zu besiedelnden \u201eLebensraum\u201c im Osten als \u201eKilling Fields\u201c f\u00fcr die Juden, die sie aus ganz Europa extra dorthin transportierten. Wie man aus dem <a href=\"https:\/\/www.ghwk.de\/fileadmin\/Redaktion\/PDF\/Konferenz\/protokoll-januar1942_barrierefrei.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Protokoll<\/a> der Wannsee-Konferenz wei\u00df, war zun\u00e4chst vorgesehen, die Juden nach bolschewistischem Vorbild zu Tode zu arbeiten. Nur der \u201eallf\u00e4llige Restbestand\u201c war \u201eentsprechend zu behandeln\u201c, also zu t\u00f6ten.<\/p>\n<p>Das widerspricht jeder kolonialen Praxis, bei der es ja darum ging, die Arbeitskraft der unterworfenen V\u00f6lker auszubeuten, also zu erhalten.<\/p>\n<p><strong>V\u00f6lkerp\u00e4dagogik statt Geschichtsforschung<\/strong><\/p>\n<p>Trotzdem meinen Rothberg und Zimmerer: \u201eDas Verbot jedes Vergleichs und In-Beziehung-Setzens f\u00fchrt zu einer Herausl\u00f6sung der Schoah aus der Geschichte und hat weitreichende Folgen. Erstens blockiert das Pochen auf die Unvergleichbarkeit den Blick auf wichtige Wurzeln der nationalsozialistischen Verbrechen, insbesondere auf den deutschen Vernichtungskrieg \u201aim Osten\u2018 zur Gewinnung von kolonialem \u201aLebensraum\u2018. Zweitens vermindert es die moralische Schlagkraft des \u201aNie-wieder\u2018, denn singul\u00e4re Ereignisse k\u00f6nnen sich nicht wiederholen. Drittens erlaubt es rechten Regierungen in Europa, die vieltausendfache Komplizenschaft der Vorfahren ihrer B\u00fcrger zu vertuschen, womit der notwendige Hinweis auf die deutsche Hauptverantwortung zur Apologie eines neuen Nationalismus missbraucht werden kann. Und viertens verzerrt es die pluralen Dynamiken \u00f6ffentlicher Erinnerung und vergibt so die Chance, eine inklusivere Erinnerungskultur zu entwickeln, wie sie der immer heterogeneren deutschen Gesellschaft angemessen w\u00e4re: Denn wenn die Erinnerung an den Holocaust in Familien tradiert w\u00fcrde, wie k\u00f6nnten die Millionen von Deutschen, deren Familien zur Zeit des &#8222;Dritten Reiches&#8220; noch nicht hier lebten, eingebunden werden?\u201c<\/p>\n<p>Nun, zun\u00e4chst gilt es festzustellen, dass hier politische Desiderata angef\u00fchrt werden, nicht Argumente. Man will, dass \u00fcber die \u201ekolonialen Wurzeln\u201c der Verbrechen diskutiert wird, ob diese Wurzeln objektiv gesehen wichtig waren oder eher nebens\u00e4chlich, weil man den Kolonialismus f\u00fcr nicht ausreichend diskreditiert h\u00e4lt. Man will die \u201emoralische Schlagkraft des Nie-Wieder\u201c erh\u00f6hen. Man will die \u201evieltausendfache Komplizenschaft\u201c der anderen Europ\u00e4er betonen. Und man will einen p\u00e4dagogischen Zugang zu B\u00fcrgern nichtdeutscher Herkunft gewinnen.<\/p>\n<p>Diese Ziele mag man gut finden oder nicht. Ich pers\u00f6nlich finde, es steht uns Deutschen nicht zu, auf die \u201evieltausendfache Komplizenschaft\u201c anderer Europ\u00e4er beim Holocaust zu verweisen. Ich halte es da mit Bertolt Brecht: \u201eM\u00f6gen andere von ihrer Schande sprechen, \/ Ich spreche \/ Von der meinen.\u201c Ganz davon abgesehen, dass v\u00f6llig unklar ist, weshalb ein Verweis auf die angeblichen \u201ckolonialen Wurzeln\u201c des Genozids den Deutschen dabei helfen soll, etwa die Nase der Polen in den Dreck der Komplizenschaft zu reiben, wie es Rothberg und Zimmerer wollen, da ja die Polen nie Kolonien hatten, wohl aber \u00fcber Jahrhunderte faktische Kolonie der Russen und Deutschen waren \u2013 ja unterjocht wurden, bevor die Deutschen unter Wilhelm Zwo sich aufmachten, in Afrika einen \u201ePlatz an der Sonne\u201c zu ergattern.<\/p>\n<p>Aber die Frage, ob eine These n\u00fctzlich ist, ist f\u00fcr die Frage belanglos, ob sie denn richtig ist. Und die These vom Kolonialismus als Vorl\u00e4ufer und Modell des Holocausts ist falsch. Gerade wenn man vergleicht und in Beziehung setzt. Dann l\u00f6st man die Schoah gerade nicht aus der Geschichte heraus, sondern erkennt in ihr das Produkt einer 2000j\u00e4hrigen abendl\u00e4ndischen Tradition des Judenhasses, der vor dem Kolonialismus da war und den Kolonialismus \u00fcberlebt hat. Ja, der heute in Gestalt eines Antikolonialismus daherkommt, der den Juden, die dem Holocaust nach Pal\u00e4stina entkamen vorwirft, einen rassistischen \u201eSiedler-Kolonialismus\u201c zu betreiben.<\/p>\n<p>Und selbst wenn man aus p\u00e4dagogischen Gr\u00fcnden \u2013 wegen der Deutschen \u201enichtdeutscher Herkunft\u201c \u2013 den Holocaust \u201ein Beziehung setzen\u201c w\u00fcrde zum kolonialen Rassismus: Was w\u00e4re gewonnen etwa im Hinblick auf die t\u00fcrkischst\u00e4mmigen Mitb\u00fcrger, deren Land nie Kolonie war und die zu Recht und mit Stolz darauf hinweisen k\u00f6nnten, dass ihre Vorfahren schon 1492 und noch einmal w\u00e4hrend des Nationalsozialismus den Juden Zuflucht gew\u00e4hrten? Eine Geschichte, auf die in Deutschland viel zu wenig hingewiesen wird, daf\u00fcr umso mehr auf den V\u00f6lkermord an den Armeniern. Oder im Hinblick auf die arabischst\u00e4mmigen Mitb\u00fcrger, die gewiss lange Zeit von den Ottomanen kolonial unterdr\u00fcckt waren, die man aber dennoch auf die \u201evieltausendfache Komplizenschaft\u201c ihrer Vorfahren mit den Nazis verweisen m\u00fcsste, die nicht einmal, wie bei den Osteurop\u00e4ern, unter der Bedingung von Besatzung und Terror stattfand. (So taten sich in den baltischen Staaten oft gerade diejenigen besonders als Judenj\u00e4ger hervor, die zuvor mit den sowjetischen Besatzern kooperiert hatten und nun den Makel durch besonderen antisemitischen Eifer loszuwerden trachteten.) Nein, die Anh\u00e4nger des Mufti von Jerusalem, die Muslimbr\u00fcder in \u00c4gypten, die Hitlerfreunde im Irak usw. bet\u00e4tigten sich aus reinem Spa\u00df an der Freude als Hitlers willige Vollstrecker, auch nach dem Krieg, als sie an die 800.000 Juden aus der ganzen arabischen Welt vertrieben: eine \u201ej\u00fcdische Nakba\u201c, von der heute niemand spricht.<\/p>\n<p>Die Vorstellung aber, die \u201eMillionen von Deutschen, deren Familien zur Zeit des \u201aDritten Reiches\u2018 noch nicht hier lebten\u201c, ob sie nun aus der T\u00fcrkei oder Syrien, aus Togo oder Tansania, aus Italien, Spanien, Griechenland oder Israel kommen, k\u00f6nnten \u201enicht eingebunden\u201c werden in die Holocaust-Erinnerung, wenn die Schoah den Tatsachen entsprechend als Kulminationspunkt einer sehr europ\u00e4ischen Geschichte dargestellt wird, ist schlicht rassistisch und erinnert mich daran, wie der geliebte Deutschlehrer meines Vaters ihm er\u00f6ffnete, als Jude k\u00f6nne er nie ganz in die deutsche Seele tauchen und so tief empfinden wie ein Arier. Bullshit.<\/p>\n<p><strong>Die Auschwitzkeule in die Hand bekommen, um sich akademisch zu profilieren<\/strong><\/p>\n<p>Ja, es ist alles Bullshit, was Rothberg und Zimmerer verzapfen, und nicht einmal h\u00f6herer Bullshit. Es dient eben nicht dazu, den Nationalsozialismus, den Antisemitismus und den Holocaust besser zu verstehen. Im Gegenteil. Allenfalls dient es dazu, die \u201eAuschwitzkeule\u201c in die Hand zu bekommen, um auf alle Leute einzudreschen, die vielleicht meinen, auch den Kolonialismus und Imperialismus m\u00fcsse man in ihrer Zeitbedingtheit erfassen und sowohl die guten Absichten vieler Imperialisten als auch manche guten Ergebnisse w\u00fcrdigen: allen voran die Tatsache, dass Hitlers Deutsche ohne den Widerstand des\u00a0 britischen Weltreichs triumphiert, Europa niedergeworfen und die Juden nicht nur in Osteuropa, sondern unter dem Jubel der Araber auch den \u201eallf\u00e4lligen Restbestand\u201c in Pal\u00e4stina \u201eeiner Sonderbehandlung zugef\u00fchrt\u201c h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Rufe aus dem Off: \u201eUnerh\u00f6rt! Hier wird eine \u201eWurzel des Holocaust\u201c verherrlicht! Cancelt ihn!\u201c<\/p>\n<p>Und wozu das alles? Nutzt diese Verf\u00e4lschung der Geschichte irgendjemandem in den ehemaligen kolonialen L\u00e4ndern? Nein. Sie nutzt einzig den Rothberg und Zimmerer dieser Welt im Kampf um akademische Distinktion und die entsprechenden Pfr\u00fcnde. Noch ist die Holocaust-Forschung zu gro\u00dfen Teilen eine Bastion ehrlicher geschichtlicher Forschung in der Tradition der Aufkl\u00e4rung. Sie zu st\u00fcrmen, sie f\u00fcr die Adepten der franz\u00f6sischen Poststrukturalisten und ihrer Leugnung der M\u00f6glichkeit, die Wahrheit in den Fakten zu suchen: Nur um dieses kleinliche Ziel akademischer Zwerge geht es.<\/p>\n<p>No pasaran!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start shariff-buttonstretch\" style=\"display:none\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2021%2F04%2F14%2Fholocausterinnerung-als-hindernis-fuer-den-kampf-gegen-die-moderne%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#3b5998\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#3b5998\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#3b5998\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2021%2F04%2F14%2Fholocausterinnerung-als-hindernis-fuer-den-kampf-gegen-die-moderne%2F&text=Holocausterinnerung%20als%20Hindernis%20f%C3%BCr%20den%20Kampf%20gegen%20die%20Moderne&via=starkemeinungen\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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