

{"id":9079,"date":"2021-02-07T11:06:47","date_gmt":"2021-02-07T10:06:47","guid":{"rendered":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/?p=9079"},"modified":"2021-02-07T18:47:44","modified_gmt":"2021-02-07T17:47:44","slug":"assimilation-war-gestern-multiple-identitaeten-werden-zum-regelfall-die-zukunft-gehoert-nationen-die-das-potenzial-aus-der-neuen-vielfalt-zu-nutzen-verstehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/2021\/02\/07\/assimilation-war-gestern-multiple-identitaeten-werden-zum-regelfall-die-zukunft-gehoert-nationen-die-das-potenzial-aus-der-neuen-vielfalt-zu-nutzen-verstehen\/","title":{"rendered":"Assimilation war gestern. Multiple Identit\u00e4ten werden zum Regelfall. Die Zukunft geh\u00f6rt Nationen, die das Potenzial aus der neuen Vielfalt zu nutzen verstehen."},"content":{"rendered":"<p>Der Bundesminister d. Finanzen Olaf Scholz und die Ministerpr\u00e4sidentin v. Rheinland-Pfalz Malu Dreyer zu Besuch bei BioNTech. CEO Prof U\u011fur \u015eahin erkl\u00e4rt an der Tafel die Wirkungsweise von mRNA-Impfstoffen. Wiesbaden 04.12.2020.<\/p>\n<p><strong>Foto-Credit: <\/strong>IMAGO \/ photothek<\/p>\n<p><em>Assimilationsprozesse, wie sie sich im 19. und 20. Jahrhundert in den USA vollzogen haben, wird es in den europ\u00e4ischen Staaten mit ihren Migrantenpopulationen j\u00fcngeren Datums nicht geben. In unserer eng verflochtenen Welt von heute rei\u00dfen die emotionalen wie materiellen Bande in die alte Heimat nicht ab und wechseln immer mehr Menschen oft mehrmals im Laufe ihres Lebens ihren Lebensmittelpunkt. Grenzenlose Kommunikation und mediale Vernetzung, beschleunigte Mobilit\u00e4t und flexible Arbeitswelten bedingen, dass die mitgebrachten Identit\u00e4ten in der neuen Heimat in transformierter Form \u00fcber Generationen erhalten bleiben. Parallel dazu schw\u00e4cht sich mit der Differenzierung der Aufnahmegesellschaften der Assimilationsdruck auf Migranten ab.<\/em> <em>Multiple Zugeh\u00f6rigkeiten wie wir sie in Deutschland bei Migranten aus der T\u00fcrkei und der ehemaligen UdSSR heute schon beobachten, werden im weiteren Verlauf des 21.\u00a0Jahrhunderts zum Regelfall werden. Den europ\u00e4ischen Gesellschaften erwachsen daraus immense Chancen, aber auch Herausforderungen.<\/em><!--more--><\/p>\n<p>Zwei T\u00fcrken zieren die Titelseite der ersten Ausgabe des SPIEGEL im neuen Jahr: Prof.\u00a0U\u011fur \u015eahin und Dr. \u00d6zlem T\u00fcreci. Zwei T\u00fcrken? Seit Monaten entspinnt sich in sozialen Medien eine Kontroverse \u00fcber die nationale Einordung der BioNTech-Gr\u00fcnder. Zwei Positionen stehen sich dabei gegen\u00fcber. Vor allem deutsche Diskutanten bezeichnen das Paar als \u201eDeutsche\u201c oder \u201eDeutsche t\u00fcrkischer Herkunft\u201c und sind perplex, dass sie daf\u00fcr Kritik von t\u00fcrkischer Seite ernten: \u201eWenn wir euch nicht Deutsche nennen, kommt der Vorwurf der Ausgrenzung und wenn wir es tun, ist es auch verkehrt!\u201c Die Retourkutsche lautet: \u201eBei Kriminellen und Obsth\u00e4ndlern sprecht ihr von T\u00fcrken, die Erfolgsstory t\u00fcrkischer Wissenschaftler vereinnahmt Ihr als eine deutsche.\u201c Hierauf folgt von deutscher Seite, dass \u015eahin und T\u00fcreci in Deutschland aufgewachsen sind und ausgebildet wurden. Die t\u00fcrkische Replik: \u201eU\u011fur \u015eahin, Sohn eines Arbeiters bei Ford in K\u00f6ln bekam eine Empfehlung f\u00fcr die Hauptschule. Er hat es nicht dank deutscher F\u00f6rderung, sondern allen widrigen Umst\u00e4nden zum Trotz geschafft.&#8220;<\/p>\n<p>Diese Debatte mutet antiquiert an. So gut wie kein Teilnehmer wirft die Frage auf, als was sich diese Personen selbst sehen, wie sie sich bezeichnen. Dabei z\u00e4hlt die Eigendefinition der Menschen und nicht was wir in ihnen sehen. Verwunderlicher noch: Die Wenigsten ziehen in Betracht, dass sich die beiden Positionen nicht ausschlie\u00dfen m\u00fcssen, beide ihre Richtigkeit haben und Teile eines komplexen Ganzen beleuchten k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><strong>Zwei Seelen in einer Brust<\/strong><\/p>\n<p>Warum immerzu \u201eentweder oder\u201c? Kann und darf es nicht \u201esowohl als auch\u201d sein? Was, wenn Menschen sich zugleich als Deutsche und T\u00fcrken, und zwar beides im vollwertigen Sinne, begreifen, ganz ohne einen Bindestrich dazwischen oder den Zusatz \u201c-st\u00e4mmig\u201d?<\/p>\n<p>Zugegeben, ein befremdliches Konzept. Wir alle sind so konditioniert, dass Menschen nur eine nationale Zugeh\u00f6rigkeit haben k\u00f6nnen. Bayer und Deutscher, Russe und Jude, Pole und Berliner sind akzeptierte Doppelidentit\u00e4ten. Deutscher und Russe oder Deutscher und T\u00fcrke scheint ausgeschlossen, wenn es um das nationale Selbstverst\u00e4ndnis geht. Dabei lebt hierzulande eine betr\u00e4chtliche Anzahl von Menschen, die genau so f\u00fchlt. Und das mit gutem Recht, da sie gleicherma\u00dfen in zwei Kulturen zu Hause und mit der alten wie der neuen Heimat innig verbunden sind. Aus Sorge, von \u201eIhresgleichen\u201c als abtr\u00fcnnig und von ihrem deutschen Umfeld als potenziell illoyal eingestuft zu werden, sprechen sie das nicht offen heraus, vermeiden Festlegungen und betonen je nach ihrem Gegen\u00fcber mal ihre Herkunftsnationalit\u00e4t und mal, dass sie Deutsche sind. Erst allm\u00e4hlich wird ihnen bewusst, dass sie mit ihren multiplen Identit\u00e4ten die Vorhut einer k\u00fcnftigen Normalit\u00e4t sind.<\/p>\n<p><strong>Migration im Vergleich: Deutschland und die USA<\/strong><\/p>\n<p>Heimat und Identit\u00e4t sind zentrale Themen der Postmoderne. Der Diskurs findet aus der Perspektive der ethnischen Mehrheit statt. Das aber greift zu kurz, denn mittlerweile hat in Deutschland jedes dritte Kind unter zw\u00f6lf Jahren mindestens ein Elternteil mit nichtdeutschen Wurzeln. Linke und Gr\u00fcne stellen sich dieser Realit\u00e4t, ohne ein Konzept zu haben, wie aus der neuen Vielfalt ein neues solidarisches Ganzes erwachsen soll. Wiederum ist unter Konservativen und Sozialdemokraten die Hoffnung verbreitet, dass sich die Zugezogenen assimilieren und sukzessive in der Mehrheit aufgehen werden. Wie beim Bundesminister a.D. Thomas de Maizi\u00e8re w\u00fcrde nur mehr der Name an ihre Herkunft erinnern.<\/p>\n<p>Zur Assimilation wird es nicht kommen. Eine homogene deutsche \u201cLeitkultur\u201c, in die sich die Neub\u00fcrger einf\u00fcgen k\u00f6nnten, gibt es auf nationaler Ebene nicht. Und starke regionale Kulturen, wie sie manchenorts wie in Bayern existieren und die eine Sogwirkung auf Zuwanderer aus\u00fcben, l\u00f6sen sich auch infolge der deutschen Binnenwanderung mehr und mehr auf. Unsere Gesellschaft ist immer weniger uniform und weist eine immer gr\u00f6\u00dfere Diversit\u00e4t von Lebensentw\u00fcrfen auf. Die deutsche Sprache und Verfassungstreue sind die einzig objektiven Ma\u00dfst\u00e4be der Anpassung. Wichtiger noch, Migration und Identit\u00e4tsbildung vollziehen sich unter anderen Vorzeichen als im 18. Jahrhundert in Preu\u00dfen oder im 19. Jahrhundert in den klassischen Einwanderungsl\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Die Situation der T\u00fcrken oder Polen in Deutschland unterscheidet sich wesentlich von der jener Menschen, die 1900 in Ellis Island ankamen. Jene, die einst aus Irland oder Gallizien aufbrachen und die beschwerliche Reise \u00fcber den Atlantik antraten, taten das in dem Wissen, dass es kein Zur\u00fcck gibt. Sie verkauften ihr wenig Hab und Gut und brachen ins Ungewisse auf, um Krieg, Hunger, Pogromen und St\u00e4ndegesellschaften zu entfliehen. Im Zielland galt es aus dem Nichts eine Existenz aufzubauen. Anfangs hielt man am ethnischen Erbe fest und organisierte sich in Landsmannschaften. Da aber die Anpassung an die dominante White-Anglo-Saxon-Protestant (\u201eWASP) Kultur dem sozialen Aufstieg dienlich war, schritt die Assimilation mit der dritten und vierten Generation rasch voran. Sp\u00e4tere Generationen sollten sich auf das Erbe der V\u00e4ter besinnen und beginnen, dieses mit Paraden auf der 5th Avenue zu zelebrieren. Doch schwang da viel Sehnsucht mit und fehlte es an Substanz. Die Ethnizit\u00e4tsforschung hat f\u00fcr dieses Ph\u00e4nomen den Begriff \u201esymbolic ethnicity\u201c gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Die Heimat war weit weg. Ein German-American der dritten Generation kannte Deutschland nur aus den Erz\u00e4hlungen des Gro\u00dfvaters. Ein Italoamerikaner der zweiten Generation h\u00e4tte anno 1950 eine f\u00fcnft\u00e4gige Schiffreise auf sich nehmen und ein Jahressal\u00e4r aufwenden m\u00fcssen, um das Land seiner Vorfahren zu besuchen. Noch in den 1950er Jahren hatten viele Haushalte in den USA keinen Telefonanschluss. Bis Anfang der 1990er Jahre waren Telefonate ins Ausland ein teures Vergn\u00fcgen. Ein Franko-Amerikaner kommunizierte postalisch mit seinen Verwandten in Lille. War er des Briefeschreibens m\u00fcde, brach der Kontakt ab. Heute begeben sich Amerikaner nach Europa, um nach ihren Wurzeln zu suchen. Die Bande sind seit langem irreversibel gekappt.<\/p>\n<p>Bereits die Arbeitsmigration der 1960er Jahre in die Bundesrepublik nimmt sich anders aus. Anatolien, Kastilien oder Kreta waren zwar arm aber keine Schaupl\u00e4tze von Massensterben wie Irland w\u00e4hrend der gro\u00dfen Hungersnot. Es gab dort keine Pogrome mit unz\u00e4hligen Toten wie im zaristischen Russland. Die Gastarbeiter aus dem S\u00fcden kamen in der Absicht, nach einigen Jahren des Arbeitens zur\u00fcckzugehen, um daheim ihren Familien mit dem in der Fremde Ersparten ein besseres Leben zu erm\u00f6glichen. Die Ausgangslage und Motivation der Migration nach Europa sind zentral f\u00fcr unser Verst\u00e4ndnis der weiteren Entwicklungen. Nach etlichen Jahren in Deutschland kehrte in den 1980ern eine Mehrheit der Portugiesen und Spanier und immerhin eine halbe Million T\u00fcrken zur\u00fcck. Ab 1990 zeitigte die Wanderungsbilanz mit der T\u00fcrkei ein Negativsaldo; mehr Menschen aus Deutschland lie\u00dfen sich in der T\u00fcrkei nieder als umgekehrt.<\/p>\n<p>Eine Mehrheit der T\u00fcrken und Jugoslawen blieb. In den 1980er und 1990er Jahren kamen Fl\u00fcchtlinge aus dem Libanon, Bosnien und dem Kosovo. Ihnen folgten Russen, Juden und Aussiedler aus der UdSSR sowie polnische Einwanderer und unl\u00e4ngst Menschen aus Afrika, Afghanistan und Syrien. Die Republik wurde immer bunter. Generationen wuchsen in Deutschland heran. Doch gilt nicht nur f\u00fcr die t\u00fcrkische Community, dass sich noch die dritte Generation mit der Idee tr\u00e4gt, es wenigstens testweise f\u00fcr ein, zwei Jahre in der \u201eHeimat\u201c zu versuchen. Auch deshalb bleibt der mentale Bruch mit der alten Heimat aus und legt man Wert darauf, dass die Kinder mit der Kultur der Vorv\u00e4ter vertraut sind.<\/p>\n<p><strong>Die Vitalit\u00e4t der Bande<\/strong><\/p>\n<p>Die Verbindung zur alten Heimat rei\u00dft nicht ab. Deutschland und S\u00fcdeuropa trennt kein Ozean. Auch bevor es Billigflieger gab, war die Heimat f\u00fcr kleines Geld per Auto in zwei Tagen erreichbar. Heute sind die Bande noch st\u00e4rker. Viele haben Grundbesitz in der alten Heimat. Die t\u00fcrkische Familie in Essen hat ein Domizil in Urla, die Bremer Polin ein Apartment in Pozn\u00e1n, der Ulmer Russe eine Datscha an der Wolga. Einmal im Jahr begibt man sich in die Heimat und h\u00e4lt sich vier Wochen dort auf. Die Kinder schlie\u00dfen Freundschaften mit ihren Altersgenossen. Die Jugend unternimmt Wochenendreisen nach Izmir, Kiew oder Zagreb. Der Flug kostet 200\u20ac und dauert drei Stunden.<\/p>\n<p>In Deutschland geborene j\u00fcdische Kinder besuchen Sommercamps in Israel, wo ihnen die Geschichte des j\u00fcdischen Volkes und Hebr\u00e4isch beigebracht wird. T\u00fcrken partizipieren an Sommerakademien in Izmir. Vor 40 Jahren war ein Auslandsstudium das Privileg von Spr\u00f6sslingen betuchter Eltern. Heute greifen Studenten auf ein Dutzend Programme zu, um ihr Studium mit zwei Semestern an der Themse und hiernach einem Jahr am Bosporus abzurunden.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in Deutschland wird t\u00e4glich mit den Liebsten in der Heimat kommuniziert. \u00dcber WhatsApp erf\u00e4hrt man in Echtzeit die Neuigkeiten in der Familie. Abends wird zwischen ARD und TRT, RTL und RTR hin und her gezappt. 25 russische Sender kann man bei uns per Satellit empfangen. Der Zugang zu 32 t\u00fcrkischen Sendern via Kabel kostet 10 Euro im Monat. Ein Klick und der Migrant hat Bella Italia in seinem Berliner Wohnzimmer. Der letzte Skandal in Krakau? Was plant der Trainer der serbischen Nationalelf? Hat Putin Krebs? Von Aachen bis Antwerpen, von Lyon bis Luzern ist man bestens informiert. Wer den Medien aus der Heimat misstraut, nutzt das Web, um politisch auf dem Laufenden zu sein. Im Auto h\u00f6rt man w\u00e4hrend der Fahrt zur Arbeit das deutsche Inforadio, auf dem Nachhauseweg Radio Russkij. Die alte Heimat ist stets pr\u00e4sent. Wer auf Social-Media-Kan\u00e4len unterwegs ist, wei\u00df, dass die hiesigen T\u00fcrken die Au\u00dfenpolitik der T\u00fcrkei genauso engagiert diskutieren wie Angela Merkels letzte Rede zu Corona.<\/p>\n<p><strong>Alternierende Lebensmittelpunkte<\/strong><\/p>\n<p>Mehrere hunderttausend Rentner t\u00fcrkischer, griechischer etc. Herkunft mit Wohnsitz in Deutschland leben de facto in ihren Ursprungsl\u00e4ndern, wo sie neun Monate im Jahr in ihrem Sommerhaus verbringen. Im Winter besuchen sie ihre Kinder in Deutschland und betreuen die Enkel. Hier aufgewachsene T\u00fcrken rotieren beruflich zwischen Berlin und Antalya, zwischen K\u00f6ln, Istanbul und Rom. Vier Jahre hier, sechs Jahre dort. An die 50.000 qualifizierte junge T\u00fcrken, meist mit deutschem Pass, zogen zwischen 2004 und 2014 in die T\u00fcrkei. F\u00fcr die deutsche Wirtschaft war das kein Verlust. Viele heuerten bei deutschen Firmen in der T\u00fcrkei an und haben sich im Zuge ihrer Expansion im t\u00fcrkischen Markt bew\u00e4hrt. Nicht wenige wechselten sp\u00e4ter zu den Konzernzentralen in Deutschland. Seit 2015 gibt es den umgekehrten Braindrain. Berlin zieht Softwareexperten aus der T\u00fcrkei an, die allerlei Programmiersprachen beherrschen, die deutsche Sprache aber noch erlernen m\u00fcssen. Es ist ein st\u00e4ndiges Kommen und Gehen.<\/p>\n<p>Zehntausende junge Italiener, Spanier etc. haben sich nach der Finanzkrise von 2008 in die Bundesrepublik begeben und hier eine Besch\u00e4ftigung aufgenommen. Wer in Frankfurt die B\u00fcros von Firmen der New Economy aufsucht, w\u00e4hnt sich im UNO-Hauptquartier in New York. Viele werden zur\u00fcckkehren, sobald sich der Arbeitsmarkt in ihren L\u00e4ndern aufhellt; nicht selten mit einem deutschen Partner und in Deutschland gezeugten Kindern im Schlepptau. Viele werden sich bei uns einrichten und Familien mit Gleich- oder Andersnationalen gr\u00fcnden. Manche werden nach Taiwan, Island etc. weiterziehen.<\/p>\n<p>Die Dynamik von Migration, Folgemigration und R\u00fcckmigration erfasst auch Deutsche, die von Prag bis Kapstadt rund um den Globus zahlreich leben und arbeiten. Diese Menschen sind \u00fcberall zuhause. Hieraus wird es immer mehr Europ\u00e4er mit den \u201ewildesten\u201c Mischungen geben. Im Jahre 2040 wird sich die Tochter eines deutschkoreanischen Vaters und einer \u00e4thiopischen Mutter mit einem jungen Mann verm\u00e4hlen, dessen 2009 aus Italien zugewanderter Vater eine Berliner T\u00fcrkin getroffen und geheiratet hatte.<\/p>\n<p><strong>\u201cMaster of the Two Worlds&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Gegen\u00fcber der babylonischen Vielfalt, die uns noch bevorsteht, ist der Fall \u015eahin &amp; T\u00fcreci einfach gelagert. Sie sind &#8222;Master of the Two Worlds&#8220;, Menschen, die gl\u00e4nzend zwei Kulturen meistern. \u015eahin und T\u00fcreci gehen mit deutschen wie t\u00fcrkischen Medien eloquent um. Im Spiegel-Interview bestechen sie durch Authentizit\u00e4t. Auf die Frage, ob ihr Migrationshintergrund ein Thema f\u00fcr sie sei, erl\u00e4utern sie, dass bei BionTech Menschen aus 60 Nationen arbeiten. Sie achten die Gef\u00fchle ihrer Landsleute. \u015eahin bemerkt: \u201eIch verstehe, dass wir mit unserem Erfolg gerade f\u00fcr T\u00fcrken inspirierend sind. Insofern haben wir eine gewisse Verantwortung, damit vern\u00fcnftig umzugehen und den Menschen etwas mehr von uns zu verraten, als wir es normalerweise tun w\u00fcrden\u201c. T\u00fcreci erg\u00e4nzt: \u201eIdentifikation ist nichts Negatives, nur die Politisierung von Identit\u00e4t ist sch\u00e4dlich. Das wollen wir unbedingt vermeiden.\u201c Im t\u00fcrkischen TRT sagt \u015eahin auf Deutsch: \u201eEs ist sch\u00f6n, dass wir uns als T\u00fcrken mitfreuen, wenn jemand (unter uns) was schafft\u201c. T\u00fcreci bezeichnet sich in einem fr\u00fcheren Interview mit einer britischen Zeitung als \u201epreu\u00dfische T\u00fcrkin\u201c.<\/p>\n<p>Kurzum, das Paar bekennt sich zu seiner t\u00fcrkischen Identit\u00e4t. Auch k\u00f6nnen wir annehmen, dass ihre W\u00fcrdigung als deutsche Wissenschaftler durch die hiesigen Medien ihrem Selbstverst\u00e4ndnis nicht zuwiderl\u00e4uft. Sind \u015eahin und T\u00fcreci Patrioten? In ihrem Tun sind sie es in beiderlei Richtung! Es w\u00e4re ein Leichtes f\u00fcr sie gewesen, ihr Unternehmen in den USA, wo die Bedingungen f\u00fcr ihre Branche besser sind, zu starten. Sie hatten es sich aber zum Ziel gesetzt, dass die exzellente deutsche Grundlagenforschung auch ihre Verwertung in Deutschland findet. Mit BioNTech haben sie einen deutschen Akteur von Weltrang geschaffen. Ihr Impfstoff wird Deutschland Devisen und Steuereinnahmen einbringen. Nachwuchswissenschaftler werden ihrem Vorbild folgen und vermehrt in Deutschland gr\u00fcnden, statt wie bisher mit ihrem Knowhow abzuwandern. BioNTech \u00fcberlie\u00df es seinem Partner Pfizer, mit den USA und der EU \u00fcber die Lieferung seines Impfstoffs zu verhandeln. Im Falle der T\u00fcrkei sprach \u015eahin pers\u00f6nlich mit dem t\u00fcrkischen Gesundheitsminister. BioNTech plant Investitionen in der T\u00fcrkei, damit der Impfstoff vor Ort produziert werden kann.<\/p>\n<p>Es gibt viele T\u00fcrken an deutschen Universit\u00e4ten, in deutschen Beh\u00f6rden und Konzernen, die Vorz\u00fcgliches leisten. Wer kannte noch vor sechs Monaten Dr. T\u00fcreci? Dabei wurde sie schon in den 1990er Jahren mehrmals f\u00fcr ihre Forschung ausgezeichnet.<\/p>\n<p><strong>Chancen und Herausforderungen<\/strong><\/p>\n<p>Dass Migranten unser Leben mit neuen Farben, Kl\u00e4ngen und Gaumennoten bereichern, ist unstrittig. Bekannt ist auch, dass Migranten sich durch Tatendrang auszeichnen, neue Wirtschaftszweige begr\u00fcnden und so frischen Wind in die Aufnahmel\u00e4nder bringen. Die Transformation Europas zu Gesellschaften aus B\u00fcrgern multipler Zugeh\u00f6rigkeiten birgt jedoch weit bedeutsamere Potenziale.<\/p>\n<p>Infolge ihrer Verbundenheit mit zwei L\u00e4ndern, die sie gleicherma\u00dfen als Heimat begreifen, liegt B\u00fcrgern multipler Identit\u00e4t viel an guten Beziehungen zwischen diesen. Ihr F\u00fchlen und Denken ist darauf ausgerichtet, gemeinsame Nenner herauszusch\u00e4len und Win-win-Situationen zu schaffen. Sie bringen das R\u00fcstzeug mit, auch pers\u00f6nlich zu intensiven Beziehungen beizutragen. F\u00fcr Europa ergeben sich daraus Chancen politischer und \u00f6konomischer Natur.<\/p>\n<p>Im gnadenlosen globalen Wettbewerb um M\u00e4rkte ist kulturelle Kompetenz ein wichtiger Erfolgsfaktor. B\u00fcrger multipler Identit\u00e4t besitzen die F\u00e4higkeit, sich in sehr andersartigen Kulturr\u00e4umen zu bewegen, zwischen diesen zu vermitteln und ihre Akteure zu vernetzen. Das pr\u00e4destiniert sie dazu, die weltweiten \u00f6konomischen Beziehungen ihrer neuen Heimatl\u00e4nder zu bef\u00f6rdern. Die Exportnation Deutschland kann in besonderer Weise profitieren. Dass das nicht blo\u00dfe Theorie ist, zeigt ein Blick in die ASEAN-Region, wo ethnische Inder und Chinesen eine wichtige Rolle im Austausch von Kapital und G\u00fctern mit ihren Herkunftsl\u00e4ndern einnehmen. Auch die T\u00fcrkei, die ihrerseits historisch ein Einwanderungsland ist, profitiert von Vielfalt. Den Au\u00dfenhandelskammern der t\u00fcrkischen Wirtschaft stehen oft Unternehmer vor, deren Ethnizit\u00e4t den Dialog mit den Partnerl\u00e4ndern erleichtert.<\/p>\n<p>B\u00fcrger multipler Identit\u00e4t k\u00f6nnen politische Entscheider beraten, fremde L\u00e4nder und ihre Gesellschaften in all ihrer Komplexit\u00e4t zu begreifen. Sie k\u00f6nnen helfen, dass Br\u00fcssel und Berlin diese in l\u00e4ngeren Zeitbahnen denken und ihre Politik weniger am Tagesgeschehen ausrichten und daf\u00fcr die Ver\u00e4nderungspotenziale dieser L\u00e4nder mehr in ihr Kalk\u00fcl einbeziehen. Desgleichen k\u00f6nnen Zuwanderer die \u00d6ffentlichkeit in ihren fr\u00fcheren Heimaten f\u00fcr europ\u00e4ische Befindlichkeiten sensibilisieren helfen und in Krisenzeiten hinter den Kulissen als beidseitig glaubhafte Mediatoren wirken.<\/p>\n<p>Auch das ist keine abstrakte Hypothese, wie uns die Geschichte lehrt. Bei Ende des Zweiten Weltkriegs waren die Deutschen in den Augen der Welt ein Pariavolk, das einen verbrecherischen Krieg und vielfachen V\u00f6lkermord zu verantworten hatte. Deutsche und deutschj\u00fcdische Emigranten, die in Washington als Berater fungierten und in wichtigen Gremien sa\u00dfen, hatten einen ma\u00dfgeblichen Anteil daran, dass Pl\u00e4ne zur kollektiven Bestrafung, wie der von Morgenthau, begraben wurden und die USA den Wiederaufbau und die Integration der Bundesrepublik in die V\u00f6lkergemeinschaft tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt haben.<\/p>\n<p>Dass Deutschland das Potenzial aus seiner Vielfalt und den Mehrfachidentit\u00e4ten seiner B\u00fcrger heben kann, ist an Voraussetzungen gekn\u00fcpft. Die Annahme der Realit\u00e4ten ist die erste. Es gilt, die Illusion zu begraben, die Zugezogenen k\u00f6nnten vollst\u00e4ndig assimiliert werden. Es gilt, Misstrauen gegen\u00fcber Mehrfachzugeh\u00f6rigkeiten abzulegen. \u00dcberhaupt gilt es zu erkennen, dass sich das auf maximale Konformit\u00e4t angelegte klassische Modell des Nationalstaats \u00fcberlebt hat und sich postmoderne Gesellschaften aus Individuen mit multiplen Identit\u00e4ten zusammensetzen, wobei die ethnische Herkunft nur eine von vielen Koordinaten ist. Auch gilt es zu verstehen, dass es im wohlverstandenen deutschen Interesse ist, das Bed\u00fcrfnis der Migranten nach Pflege ihres Erbes zu respektieren und sie in diesem Bestreben zu unterst\u00fctzen, um so ihre kulturellen Kompetenzen zu erhalten.<\/p>\n<p>Es sind die mit einer guten Ausbildung, die mit einem akademischen Werdegang oder einem Berufsabschluss, die eine vielseitig vitale Identit\u00e4t entwickeln und diese f\u00fcr sich und ihr Umfeld produktiv auszugestalten verm\u00f6gen. Nicht wenige Migranten haben weder das eine noch das andere. Mit letzterem Personenkreis, der sich von seinen Wurzeln l\u00f6st und zugleich den Anschluss an die deutsche Gesellschaft nicht findet, sind Probleme in unseren Metropolen verkn\u00fcpft. Darunter leidet die Akzeptanz von Vielfalt unter der angestammten Bev\u00f6lkerung, zumal die Medien tendenziell die problembehafteten Aspekte der Migration ins Zentrum ihrer Berichterstattung r\u00fccken. Damit auch dieses Segment zu einem Gewinn f\u00fcr unsere Gesellschaft werden kann, muss beim Nachwuchs angesetzt und die Bildung der Jugend gef\u00f6rdert werden. Dar\u00fcber wird seit Jahrzehnten geredet, ohne dass viel passiert ist. Bildung ist der Schl\u00fcssel f\u00fcr Mobilit\u00e4t. Soziale Mobilit\u00e4t wiederum ist die beste Gew\u00e4hr gegen Abschottung und Radikalisierung.<\/p>\n<p>Im Umgang mit Mehrfachidentit\u00e4ten braucht es Weisheit. Denn mit ihnen k\u00f6nnen irritierende Loyalit\u00e4ten einhergehen, zumal dann, wenn staatlich verordnete Gesinnungen in den Herkunftsl\u00e4ndern, der hiesigen freiheitlichen Ordnung zuwiderlaufen oder gar Ausdruck einer Systemkonkurrenz sind. Ein russischst\u00e4mmiger Unternehmer, der bei uns Besch\u00e4ftigung schafft, mag in Bezug auf Russland ein leidenschaftlicher Putin-Anh\u00e4nger sein. Ihn deshalb zu stigmatisieren w\u00e4re kontraproduktiv. Statt Migranten frontal f\u00fcr ihre Pr\u00e4ferenzen anzugehen, m\u00fcssen wir den beschwerlicheren aber viel lohnenderen Weg gehen, die Werte und Vorz\u00fcge der pluralistischen Demokratie allen Mitgliedern unseres Gemeinwesens Tag f\u00fcr Tag aufs Neue nahezulegen.<\/p>\n<p><strong>Pl\u00e4doyer f\u00fcr einen zeitgem\u00e4\u00dfen Patriotismus<\/strong><\/p>\n<p>Wenn wir wollen, dass Neub\u00fcrger nicht der Strahlkraft autorit\u00e4rer Regimes erliegen und sich lieber f\u00fcr \u00d6ffnung in ihren Ursprungsl\u00e4ndern stark machen, dann m\u00fcssen wir noch grunds\u00e4tzlicher ansetzen und ein Verst\u00e4ndnis vom Deutschsein und der deutschen Nation begr\u00fcnden, der durchl\u00e4ssig ist, somit die Inklusion und hier\u00fcber die Identifikation der Zuwanderer mit Deutschland und dem freiheitlichen System best\u00e4rkt. Zuwanderer sehen sich n\u00e4mlich regelm\u00e4\u00dfig mit einer schizophrenen Haltung konfrontiert. Weiterhin sind nicht wenige Deutsche der Auffassung, dass Deutschsein \u201egef\u00fchlt\u201c von der Abstammung abh\u00e4ngt. Dieselben Leute ver\u00fcbeln es einem Berliner Italiener, wenn dieser im Finale einer Europameisterschaft, bei der sich Deutschland und Italien begegnen, mit der italienischen Elf mitfiebert. \u00dcberspitzt gesagt: \u201eDu wirst nie ein Deutscher sein, benimm dich aber gef\u00e4lligst wie einer.\u201c<\/p>\n<p>Auch in Zeiten der Globalisierung bleibt der Nationalstaat alternativlos, wenn es gilt der Bev\u00f6lkerung in einem bestimmten Territorium ein Maximum an Rechtssicherheit, Teilhabe und Wohlstand angedeihen zu lassen. Damit Vielfalt und multiple Identit\u00e4ten nicht zulasten der Koh\u00e4sion im Nationalstaat gehen, braucht es neben einem erweiterten Begriff von der deutschen Nation ein zeitgem\u00e4\u00dfes patriotisches Narrativ.<\/p>\n<p>Der Wiederaufbau und das Wirtschaftswunder, der Stolz auf \u201eMade in Germany\u201c und \u201edass man\u201c wieder zu einem gefragten Mitglied der V\u00f6lkergemeinschaft geworden war, waren die Pfeiler des Patriotismus in der jungen Republik der Nachkriegs\u00e4ra. \u00dcber die letzten 40 Jahre kamen der Stolz auf das Grundgesetz, die soziale Marktwirtschaft und die Vergangenheitsbew\u00e4ltigung sowie der Stolz auf die Revolution von 1989 und die friedliche Wiedervereinigung hinzu und erf\u00fcllten den deutschen Patriotismus mit mehr Substanz.<\/p>\n<p>All das hat weiterhin seine Berechtigung. Um dem gesellschaftlichen Wandel und den neuen Realit\u00e4ten Rechnung zu tragen, brauchen wir nunmehr eine \u201edritte erweiterte Auflage\u201c, der den deutschen Patriotismus um solche Werte wie die Wertsch\u00e4tzung von Diversit\u00e4t anreichert und diese zu deutschen Tugenden deklariert. An Ankn\u00fcpfungspunkten f\u00fcr eine neue identit\u00e4ts- und sinnstiftende Erz\u00e4hlung fehlt es der deutschen Geschichte nicht. Einzig, wir m\u00fcssen uns der Zukunftsrelevanz dieser Aufgabe gewahr sein und uns seiner annehmen. Die dunklen Kapitel der deutschen Geschichte d\u00fcrfen kein Hemmnis darstellen, ja machen es vielmehr geboten, sich dem Thema \u201enationale Identit\u00e4t und patriotisches Bewusstsein unter freiheitlich-demokratischen Vorzeichen\u201c zu stellen.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start shariff-buttonstretch\" style=\"display:none\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2021%2F02%2F07%2Fassimilation-war-gestern-multiple-identitaeten-werden-zum-regelfall-die-zukunft-gehoert-nationen-die-das-potenzial-aus-der-neuen-vielfalt-zu-nutzen-verstehen%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#3b5998\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#3b5998\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#3b5998\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2021%2F02%2F07%2Fassimilation-war-gestern-multiple-identitaeten-werden-zum-regelfall-die-zukunft-gehoert-nationen-die-das-potenzial-aus-der-neuen-vielfalt-zu-nutzen-verstehen%2F&text=Assimilation%20war%20gestern.%20Multiple%20Identit%C3%A4ten%20werden%20zum%20Regelfall.%20Die%20Zukunft%20geh%C3%B6rt%20Nationen%2C%20die%20das%20Potenzial%20aus%20der%20neuen%20Vielfalt%20zu%20nutzen%20verstehen.&via=starkemeinungen\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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