

{"id":7604,"date":"2018-07-12T04:51:26","date_gmt":"2018-07-12T04:51:26","guid":{"rendered":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/?p=7604"},"modified":"2018-07-14T05:21:54","modified_gmt":"2018-07-14T05:21:54","slug":"die-grenze-des-sagbaren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/2018\/07\/12\/die-grenze-des-sagbaren\/","title":{"rendered":"Die Grenze des Sagbaren"},"content":{"rendered":"<p>Sprache hat die sch\u00f6ne Eigenschaft, den gesellschaftlichen Wandel abzubilden. Mit zeitlicher Verz\u00f6gerung sickern sprachliche Pr\u00e4gungen \u00a0sozialer Bewegungen in den allgemeinen Sprachgebrauch ein und werden vom flexibel reagierenden Sprachk\u00f6rper absorbiert. So hat die \u00a0Studentenbewegung von 1968\u00a0 sprachliche Wendungen gepr\u00e4gt, die heute selbstverst\u00e4ndlich zum Sprachgebrauch der Deutschen geh\u00f6ren: &#8222;Selbstbestimmung&#8220;, &#8222;m\u00fcndiger B\u00fcrger&#8220;, &#8222;Basisdemokratie&#8220;, &#8222;ziviler Ungehorsam&#8220;, &#8222;strukturelle Gewalt&#8220;, &#8222;antiautorit\u00e4re (partnerschaftliche) Erziehung&#8220;, &#8222;etwas ausdiskutieren&#8220;. Auch die \u00a0Gr\u00fcnen waren seit ihrer Gr\u00fcndung im Jahre 1980 beim Pr\u00e4gen neuer Begriffe sehr erfolgreich: &#8222;Nachhaltigkeit&#8220;, &#8222;biologische Nahrungsmittel&#8220;, &#8222;regenerative Energiegewinnung&#8220;, &#8222;Klimaschutz&#8220; \u00a0z\u00e4hlen zu ihren gro\u00dfen Hits. In der P\u00e4dagogik ist ihnen ein besonderer Clou gelungen. Mit der Forderung nach &#8222;l\u00e4ngerem gemeinsamen Lernen&#8220; haben sie eine Formel gepr\u00e4gt, die durch die positive Konnotation des Wortes \u00a0&#8222;gemeinsam&#8220; bei vielen Eltern gut \u00a0ankommt.<!--more--><\/p>\n<p>Wie sich positiv besetzte Begriffe in der Wahrnehmung der Menschen ver\u00e4ndern, ja, sich in ihr Gegenteil verkehren k\u00f6nnen, kann man am Begriff des &#8222;Multikulturalismus&#8220; studieren. Kein vern\u00fcnftiger Mensch w\u00fcrde &#8222;Multikulti&#8220; heute noch unbefangen als positiven Begriff benutzen. Zu deutlich ist der \u00d6ffentlichkeit ins Bewusstsein gedrungen, was sich \u00a0in der Realit\u00e4t hinter dem verhei\u00dfungsvollen Wort verbirgt: soziale Deprivation, moralische Verwahrlosung, hohe Kriminalit\u00e4t und Schulversagen. Ein Gro\u00dfteil der Empf\u00e4nger staatlicher Transferleistungen rekrutiert \u00a0sich aus den Stadtquartieren, in denen sich die\u00a0 multikulturelle Mischung am deutlichsten zeigt. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie vehement\u00a0 gr\u00fcne Spitzenpolitiker ihr multikulturelles Lieblingsprojekt verteidigt haben. P\u00e4dagogen, die gefordert haben, dass Kinder aus der t\u00fcrkischen und arabischen Community erst eingeschult werden d\u00fcrfen, wenn sie die deutsche Sprache beherrschen, wurden heftig angefeindet. Von Deutscht\u00fcmelei und Kulturfaschismus war die Rede. Heute gilt es als Allgemeingut, dass das Beherrschen des Deutschen die Voraussetzung daf\u00fcr ist, in der Schule erfolgreich lernen zu k\u00f6nnen. Alle Parteien und \u00a0p\u00e4dagogischen Verb\u00e4nde fordern deshalb einen verbindlichen Kita-Besuch und sprachliche St\u00fctzkurse f\u00fcr Migrantenkinder vor ihrer \u00a0Einschulung. Auf dem H\u00f6hepunkt von &#8222;Multikulti&#8220; verbl\u00fcffte Claudia Roth das Talkshow-Publikum mit der Feststellung, auch\u00a0 in Deutschland habe es bis 1918 \u00a0Zwangsheiraten gegeben. Der Adel habe stets arrangierte Ehen zwischen den Adelsh\u00e4usern geschlossen. Damals gab es keinen Shitstorm gegen diesen absurden Vergleich.\u00a0 Inzwischen\u00a0\u00a0 gilt die muslimische Zwangsehe als Straftat und \u00a0Menschenrechtsverletzung. Kein Gr\u00fcner w\u00fcrde es mehr wagen, sie auch nur andeutungsweise zu verteidigen.<\/p>\n<p>Der Begriff &#8222;Willkommenskultur&#8220; wird in die deutsche Sprachgeschichte als der Begriff eingehen, dem das k\u00fcrzeste Haltbarkeitsdatum beschieden war. Auch hier hat die Wirklichkeit die sprachliche Benennung \u00fcberholt. Zum Bedeutungsverlust beigetragen haben moralisch \u00fcberh\u00f6hte S\u00e4tze rot-gr\u00fcner \u00a0Politiker, die mit der \u00a0Realit\u00e4t von heute nichts mehr zu tun haben. So frohlockte die Gr\u00fcne Katrin G\u00f6ring-Eckardt 2016 im Deutschen Bundestag, Deutschland werde <em>&#8222;religi\u00f6ser, bunter, vielf\u00e4ltiger und j\u00fcnger&#8220;. <\/em>Und:<em> &#8222;Wir kriegen jetzt pl\u00f6tzlich Menschen geschenkt&#8220;.<\/em> Im selben Jahr sagte der Sozialdemokrat Martin Schulz in seiner Heidelberger Hochschulrede: <em>&#8222;Was die Fl\u00fcchtlinge zu uns bringen, ist wertvoller als Gold&#8220;<\/em>. Ebenfalls von Martin Schulz stammt der Satz:\u00a0 &#8222;<em>Keinem Menschen wird etwas weggenommen<\/em>, <em>weil Fl\u00fcchtlingen geholfen wird&#8220;. <\/em>Es ist den B\u00fcrgern nicht zu verdenken, dass \u00a0sie den Gl\u00fccksverhei\u00dfungen der Politiker die wirklichen Kosten der Fl\u00fcchtlingskrise gegen\u00fcberstellen: den Terroranschlag vom Berliner Breitscheidplatz, die Morde an Maria (Freiburg), Mia (Kandel) und Susanna (Wiesbaden), die zahlreichen &#8222;Gef\u00e4hrder&#8220;, die kurz \u00a0vor Ver\u00fcbung eines Attentats \u00a0verhaftet wurden. Vor allem hat das Sicherheitsgef\u00fchl\u00a0 stark gelitten. In Schulen ist es \u00fcblich geworden, dass die Klassenlehrer nach abendlichen \u00a0Schulfeiern \u00a0m\u00e4nnliche Begleitdienste f\u00fcr Sch\u00fclerinnen organisieren. Frauen verabreden sich \u00fcber Facebook zum gemeinsamen Jogging im Park. Solche Gef\u00fchle der Angst sind durch keine noch so aussagekr\u00e4ftige\u00a0 Statistik zu bannen. Sie zeigen, dass \u00a0sich etwas ver\u00e4ndert hat in unserem Land.<\/p>\n<p>Liberale Medien beklagen neuerdings voll Sorge, dass es der AfD gelungen sei, mit ihren schamlosen Attacken auf Fl\u00fcchtlinge die Grenze des Sagbaren immer weiter nach rechts zu verschieben. Dabei unterstellen sie den \u00a0Demagogen \u00a0der AfD &#8211; Gauland, Weidel, H\u00f6cke &#8211; , dass sie \u00fcber die Macht verf\u00fcgten, den Sprachgebrauch eines Volkes so massiv zu beeinflussen, dass es willig\u00a0 in den von der AfD initiierten rechten Diskurs einschwenkt. Nach allem, was man \u00fcber den Zusammenhang\u00a0 von Sprache und Wirklichkeit wei\u00df, hat das gegenw\u00e4rtige sprachliche Rollback eine andere Ursache: \u00a0Die Bev\u00f6lkerung hat eine andere Wahrnehmung\u00a0 der gesellschaftlichen Realit\u00e4t \u00a0als die Politiker in Berlin.\u00a0 Das Versagen staatlicher Beh\u00f6rden bei der Registrierung, \u00dcberwachung oder Ausweisung von gef\u00e4hrlichen Asylbewerbern hat inzwischen solche Ausma\u00dfe angenommen, dass die Menschen nur noch wenig Vertrauen in staatliches Handeln besitzen. Alle Meinungsumfragen des letzen halben Jahres \u00a0weisen das Thema &#8222;Fl\u00fcchtlinge, Ausl\u00e4nder und Integration&#8220; als\u00a0 &#8222;dringlichstes Problem&#8220; der B\u00fcrger aus. Eine deutliche Mehrzahl der Befragten \u00e4u\u00dfert \u00a0ihre Besorgnis, dass es dem Staat nicht gelingt, mit den negativen Folgen der Fl\u00fcchtlingszuwanderung fertig zu werden.<\/p>\n<p>Inzwischen finden zwei englische Migrationsforscher von der Universit\u00e4t Oxford auch bei uns verst\u00e4rkte Aufmerksamkeit, die man bis vor kurzem noch v\u00f6llig ignoriert hat: Paul Collier\u00a0 (&#8222;Exodus&#8220;, 2013) und David Miller (&#8222;Fremde in unserer Mitte&#8220;, 2018). Beide raten zu einer vernunftgeleiteten Migrationspolitik, da sonst das Wertefundament der aufnehmenden europ\u00e4ischen Staaten zerst\u00f6rt w\u00fcrde, womit niemandem &#8211; auch \u00a0nicht den Fl\u00fcchtlingen &#8211; gedient sei. Es ist sicher kein Zufall, dass beide \u00a0Studien von englischen Wissenschaftlern verfasst wurden, verdanken wir doch diesem Land den politischen Pragmatismus, der uns immer wieder vor \u00a0R\u00fcckf\u00e4llen in die politische Romantik bewahrt.<\/p>\n<p>Colliers Forschungsergebnisse sind ern\u00fcchternd: Je weiter die Kultur der Einwanderer-Gesellschaft von der einheimischen Kultur entfernt ist, desto geringer f\u00e4llt die Kooperationsbereitschaft der Zugewanderten aus. In der Sprache der Soziologie hei\u00dft das, dass die <em>\u201eEinwanderung das Sozialkapital der einheimischen Bev\u00f6lkerung verringert\u201c <\/em><em>(<\/em>&#8222;Exodus&#8220;).Diesen Effekt kann man beispielhaft in der Schule erleben. In sozialen Brennpunkten mit hohem Anteil muslimischer Zuwanderer fordern Eltern und Islamverb\u00e4nde, dass w\u00e4hrend des Ramadan R\u00fccksicht auf muslimische Sch\u00fcler genommen werden solle. Klassenarbeiten\u00a0 sollten vermieden, der Schulbeginn um eine Stunde verschoben werden, weil die Kinder durch das lange Fasten am Morgen noch \u00a0\u00fcberm\u00fcdet\u00a0 seien. Auch Gebetsr\u00e4ume in der Schule werden gefordert. Eltern konfrontieren\u00a0 Schulleitungen mit der Forderung, ihre S\u00f6hne \u00a0d\u00fcrften nicht von einer Frau unterrichtet werden. \u00a0Zum ersten Mal seit 1949 \u00a0ist die \u00a0religi\u00f6se\u00a0 Neutralit\u00e4t der Schule, die sich aus unserer s\u00e4kularen Staatsverfassung herleitet, \u00a0ernsthaft bedroht. Hier wird wirklich wertvolles <em>&#8222;Sozialkapital&#8220;<\/em> (Collier) &#8211; der von Politik und Religion freie Lernort Schule &#8211;\u00a0 in seinem Kernbestand bedroht.<\/p>\n<p>Millers Schlussfolgerungen sind nicht weniger deutlich. In einem Interview mit dem SPIEGEL (28\/2018) sagte er: <em>&#8222;&#8220;Es gibt keine moralische Pflicht zur Aufnahme aller Fl\u00fcchtlinge. (&#8230;) Ich glaube, dass ein Land das Recht hat, seine historisch gewachsene Mehrheitskultur zu sch\u00fctzen&#8220;.<\/em> Darunter versteht er ausdr\u00fccklich mehr als einen kargen Verfassungspatriotismus. \u00a0Kultur sind f\u00fcr ihn \u00a0die neben den Gesetzen und Regularien existierenden stillschweigenden \u00dcbereink\u00fcnfte der Menschen, wie sie sich im \u00f6ffentlichen Raum begegnen wollen. Den demokratischen Staat &#8211; so Miller &#8211;\u00a0 habe es nicht zu interessieren, wie Einwanderer zuhause ihr eheliches Miteinander gestalten. Sobald die Eltern und ihre Kinder jedoch den \u00f6ffentlichen Raum betreten, zu dem auch die Schule geh\u00f6rt, h\u00e4tten die Spielregeln der Gesellschaft zu gelten, denen \u00a0sich\u00a0 Zugewanderte \u00a0nicht entziehen d\u00fcrften.<\/p>\n<p>Es ist auff\u00e4llig, dass die Aussagen der beiden Wissenschaftler sehr viel mehr mit dem &#8222;gesunden Menschenverstand&#8220; der B\u00fcrger \u00a0konform gehen als mit den Beschwichtigungsformeln der Politik. Die Bev\u00f6lkerung hat einen unverstellten Blick auf die Wirklichkeit, w\u00e4hrend sich die Politik \u00a0noch nicht entscheiden kann, wie sie mit der dunklen \u00a0Seite der\u00a0 Willkommenskultur umgehen \u00a0soll.<\/p>\n<p>Eine verdiente Ehrenrettung erf\u00e4hrt zur Zeit\u00a0 der Philosoph und Autor R\u00fcdiger Safranski. Von \u00a0linken \u00a0Feuilletonisten als geistiger Mentor rechter Parteien und Gruppierungen gescholten, hat er \u00a0mit seinen skeptischen Warnungen zur fr\u00fchen Stunde \u00a0recht behalten:<\/p>\n<p><em>&#8222;Die \u00b4Willkommenskultur` \u00a0war zun\u00e4chst eindrucksvoll, weil es spontan zu gro\u00dfz\u00fcgigen Gesten und Aktivit\u00e4ten kam. Dann aber wurde daraus, von den Medien angeheizt, politischer Kitsch \u2013 moralistisch, aber nicht verantwortungsbewusst realistisch. Grenzenlosigkeit gibt es \u00fcber den Wolken, in den Niederungen unseres irdischen Lebens aber haben Grenzen eine ganz elementare Bedeutung \u2013 das k\u00f6nnte eine Lektion der gegenw\u00e4rtigen Ereignisse sein.&#8220;<\/em> (&#8222;Die Weltwoche&#8220;, 2016)<\/p>\n<p><em>&#8222;Man muss in der N\u00e4he der B\u00fcrgerkriegsgebiete Zonen schaffen, wo die Fl\u00fcchtlinge in Sicherheit sind, bis der Krieg beendet ist. Etwas anderes kann es nicht geben.<\/em> <em>Es<\/em>\u00a0 <em>ist schlicht undenkbar, dass alle acht Millionen, die in dieser Region auf der Flucht sind, nach Deutschland kommen. Das Asylrecht war nicht f\u00fcr solche V\u00f6lkerwanderungen gedacht&#8230; &#8222;<\/em> (ebd.)<\/p>\n<p><em>&#8222;Es gibt&#8230;keine Pflicht zur Fremdenfreundlichkeit, sondern die Pflicht zur Hilfsbereitschaft und zur wechselseitigen H\u00f6flichkeit, vor allem aber die Pflicht, das Ma\u00df der Vertr\u00e4glichkeit zu bedenken.&#8220;<\/em>(SPIEGEL 12\/2018)<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Formulierungen finden sich im Koalitionsvertrag der gegenw\u00e4rtigen Regierung, im &#8222;Masterplan&#8220; von Innenminister Seehofer und in der Vereinbarung des Europ\u00e4ischen Rates vom 28.\u00a0 Juni 2018.\u00a0 Die Wirklichkeit sucht sich die Sprache, die ihr\u00a0 angemessen ist. Dabei kann es auch geschehen, dass\u00a0 ehemals verp\u00f6nte Mahner \u00a0rehabilitiert werden. Safranski ist einer von ihnen. Es ist sch\u00f6n, dass \u00a0dieser einsame\u00a0 &#8222;Rufer\u00a0 in der W\u00fcste&#8220;\u00a0 doch noch eine sp\u00e4te\u00a0 Genugtuung erf\u00e4hrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left shariff-buttonstretch\" style=\"display:none\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2018%2F07%2F12%2Fdie-grenze-des-sagbaren%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#3b5998\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#3b5998\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#3b5998\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2018%2F07%2F12%2Fdie-grenze-des-sagbaren%2F&text=Die%20Grenze%20des%20Sagbaren&via=starkemeinungen\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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