

{"id":7126,"date":"2017-07-24T21:05:48","date_gmt":"2017-07-24T21:05:48","guid":{"rendered":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/?p=7126"},"modified":"2017-07-24T21:05:48","modified_gmt":"2017-07-24T21:05:48","slug":"juergen-zimmerer-relativiert-den-holocaust","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/2017\/07\/24\/juergen-zimmerer-relativiert-den-holocaust\/","title":{"rendered":"J\u00fcrgen Zimmerer relativiert den Holocaust"},"content":{"rendered":"<p>Der Historiker J\u00fcrgen Zimmerer stellt die Ausl\u00f6schung des europ\u00e4ischen Judentums in die Tradition des europ\u00e4ischen Kolonialismus. Dadurch missversteht er den Holocaust und relativiert ihn; und das alles nur deshalb, weil er den Kolonialismus im Sinne der modischen Ideologie des Antiimperialismus \u2013 der \u201epostkolonialen Studien\u201c, wie man sich akademisch ausdr\u00fcckt \u2013 verteufeln will.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Auf Zimmerers schr\u00e4ge Ansichten machte er mich selbst aufmerksam, als er einen <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article166910627\/Es-war-nicht-alles-schlecht-am-Kolonialismus.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Essay<\/a> von mir \u00fcber den Antiimperialismus in einem dummen Tweet kommentierte. Dem Artikel in der WELT hatte ein Redakteur die bewusst provokatorische \u00dcberschrift gegeben: \u201eEs war nicht alles schlecht am Kolonialismus\u201c. Eine Provokation, auf die der Hamburger Professor hereinfiel. Er twitterte: \u201eUnd Hitler verdanken wir die Autobahn\u201c. Als w\u00e4ren der Kolonialismus und der Nationalsozialismus gleichzusetzen.<\/p>\n<p>Da die 140 Zeichen von Twitter geradezu einladen, dummes Zeug zu reden, wie man an Donald Trump sieht, habe ich mir angeschaut, was Zimmerer sonst zum Thema des Vergleichs von Nationalsozialismus und Kolonialismus zu sagen hat. <a href=\"http:\/\/www.freiburg-postkolonial.de\/Seiten\/iz3w2008-KD-Zimmerer.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dieser<\/a> Text \u2013 \u201eDer erste deutsche Genozid: Zum Verh\u00e4ltnis von Kolonialismus und Holocaust&#8220; \u2013 ist wohl grundlegend.<\/p>\n<p><strong>Es war nicht alles schlecht am Kolonialismus<\/strong><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst war ich durchaus positiv \u00fcberrascht. Der Historiker Zimmerer schien \u00fcber den postkolonialen Ideologen Zimmerer zu triumphieren, etwa in folgenden Passagen:<\/p>\n<p>\u201eDer europ\u00e4ische Kolonialismus zeigte in seiner \u00fcber f\u00fcnfhundertj\u00e4hrigen Geschichte viele Gesichter: Europ\u00e4er gingen in fremde Gegenden und Erdteile, um zu erobern und zu pl\u00fcndern, um zu missionieren und zu zivilisieren, um zu verwalten und zu entwickeln, um auszubeuten und zu siedeln. Sie kamen als Abenteurer und Gl\u00fccksritter, als Konquistadoren und Beamte, als Farmer und Handwerker. Sie trafen auf Hochkulturen und in kleinen Familienverb\u00e4nden lebenden Sammler und J\u00e4ger, auf Menschen, die wissensdurstig und neugierig den Kontakt mit ihnen suchten, und solche, die die fremden Eindringlinge von Anfang an ablehnten. Sie lebten, liebten, handelten und verhandelten in Plantagen-, Handels und Siedlungskolonien. Der europ\u00e4ische Kolonialismus zerst\u00f6rte und baute auf, er brachte Tod mit sich und medizinischen Fortschritt, er versklavte und bildete.<br \/>\nWeder kann der Kolonialismus durch die Aneinanderreihung bestimmter Gr\u00e4ueltaten und Verbrechergestalten vom Range eines Pizarro oder eines Lothar von Trotha zur schwarz-wei\u00dfen Horrorgeschichte gemacht werden, noch l\u00e4sst sich der Kolonialismus durch Hinweis auf einige Lichtgestalten oder segensreiche Entwicklungen in eine Heilsgeschichte verwandeln. Und schon gar nicht sollte man den Kolonialismus nur von seinem Ende her bewerten: von den verzweifelten Bem\u00fchungen der ehemaligen Kolonialm\u00e4chte, das Versprechen der zivilisatorischen Mission, mit dem sie ihre au\u00dfereurop\u00e4ischen Reichsbildungen gerechtfertigt hatten, kurz vor Toresschluss doch noch einzul\u00f6sen.\u201c<\/p>\n<p>Halten wir fest: Der Kolonialismus hat \u201eLichtgestalten\u201c und \u201esegensreiche Entwicklungen\u201c aufzuweisen, er \u201ebaute auf\u201c, \u201ebildete\u201c und brachte den \u201emedizinischen Fortschritt\u201c; Europ\u00e4er kamen zu missionieren und zu zivilisieren; und am Ende versuchten die Kolonialm\u00e4chte sogar \u201everzweifelt\u201c, das Versprechen der zivilisatorischen Mission einzul\u00f6sen. Alles war nicht schlecht, selbst in den Augen eines Professors, der eine ganz \u00e4hnliche Feststellung in meinem Essay mit einer h\u00e4mischen Bemerkung \u00fcber Hitler und die Autobahnen quittierte.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wird Zimmerer \u2013 zu Recht \u2013 sagen, dass die \u201esegensreichen Entwicklungen\u201c untrennbar verbunden sind mit dem Fluch des Kolonialismus: Entrechtung, Entm\u00fcndigung, Unterdr\u00fcckung, Ausbeutung. Aber erstens ist die Bilanz zwischen Fluch und Segen von Land zu Land und von Zeit zu Zeit verschieden; und zweitens ist es auch deshalb unzul\u00e4ssig, die Autobahn-Karte zu ziehen, weil die nationalsozialistische Herrschaft eben keine solche Bilanz aufweist. Sie war \u2013 zusammen mit der Gewaltherrschaft des Bolschewismus \u2013 reine, nackte Gewalt und allenfalls eine Karikatur des Kolonialismus. Darauf komme ich sp\u00e4ter zur\u00fcck.<\/p>\n<p><strong>Kolonialismus ist nicht gleich Kolonialismus<\/strong><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst aber zu den verschiedenen Formen des Kolonialismus. Zimmerer ist Experte f\u00fcr den V\u00f6lkermord an den Herero und Nama in Deutsch-S\u00fcdwestafrika. Zweifellos ist der V\u00f6lkermord von Anfang an Teil des Kolonialismus, man denke an die Ausl\u00f6schung der Kultur der Azteken, Maya, Inka und anderer V\u00f6lker S\u00fcdamerikas, die mit ihrer fast v\u00f6lligen physischen Ausl\u00f6schung einherging. Oder an den Sklavenhandel. An das Schicksal der &#8222;Indianer&#8220; in den USA, der Aborigines und Maori in Australien und Neuseeland. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit. Doch war der V\u00f6lkermord an den Herero und Nama in ihrer Brutalit\u00e4t etwas Besonderes, zumal in der Zeit, in die sie fiel: 1904 bis 1908.<\/p>\n<p>In jener Zeit waren die meisten Kolonialm\u00e4chte \u2013 insbesondere die f\u00fchrenden europ\u00e4ischen M\u00e4chte Gro\u00dfbritannien und Frankreich \u2013 aus durchaus egoistischen Gr\u00fcnden bem\u00fcht, so etwas wie eine aufgekl\u00e4rt-paternalistische Vision imperialer Herrschaft nicht nur zu propagieren \u2013 wie in Rudyard Kiplings Gedicht von der \u201eB\u00fcrde des Wei\u00dfen Mannes\u201c, sondern auch umzusetzen. Gro\u00dfbritannien hatte seit einem Jahrhundert schon das Weltreich vom Nutznie\u00dfer des Sklavenhandels zum Vork\u00e4mpfer gegen den Sklavenhandel umfunktioniert, die \u201eDominions\u201c sollten in absehbarer Zeit Juniorpartner eines \u201eCommonwealth\u201c werden; Frankreich wollte Algerien und andere Kolonien zum Teil des Mutterlandes machen. Die Verbrechen der Belgier im Kongo \u2013 von Joseph Conrad in \u201eHeart of Darkness\u201c geschildert \u2013 riefen allgemeines Entsetzen hervor. Wie Zimmerer schreibt, handelt es sich um eine lange Geschichte, die zwar nicht allein von ihrem Ende her gedacht werden kann, aber gewiss auch nicht allein von einem au\u00dferordentlichen Ereignis her wie dem V\u00f6lkermord in Deutsch-S\u00fcdwest. Schon gar nicht kann man ein differenziertes Urteil \u00fcber diese \u201e500j\u00e4hrige Geschichte\u201c mit seinen \u201evielen Gesichtern\u201c mit dem flapsigen Hinweis auf die zw\u00f6lfj\u00e4hrige Geschichte des Nationalsozialismus und seiner blutigen Fratze abtun.<\/p>\n<p><strong>War f\u00fcr\u00a0den Holocaust \u00a0ein \u201ePh\u00e4nomen\u201c verantwortlich?<\/strong><\/p>\n<p>Hinter dem flapsigen Tweet Zimmerers steht aber eine Ideologie. Und sie formuliert Zimmerer wie folgt: \u201eVor allem aber bettet der postkoloniale Ansatz die nationalsozialistischen Verbrechen ein in die Geschichte des Kolonialismus und des Genozids. Er versteht sie als \u2013 sicherlich extrem radikalisierte Auspr\u00e4gung \u2013 eines weltgeschichtlichen Ph\u00e4nomens, n\u00e4mlich des Siedlungskolonialismus und des ihm inh\u00e4renten Gewaltpotentials.\u201c<\/p>\n<p>Indianer und Maori, Hereros und Araber, Slawen und Juden \u2013 alles Opfer eines \u201eweltgeschichtlichen Ph\u00e4nomens\u201c namens Kolonialismus, das dadurch wie nebenbei jeder differenzierten Betrachtung entzogen wird, w\u00e4hrend das Spezifische des Judenmords und seiner T\u00e4ter im Weltgeschichtlichen verschwindet. Das ist nicht Theorie, das ist Ideologie.<\/p>\n<p>\u201eIch habe an anderer Stelle (Zeitschrift f\u00fcr Geschichtswissenschaft 51:12 (2003), S. 1098-1119) von einer Genealogie des genozidalen Gedankens gesprochen, die man \u00fcber den Siedlerkolonialismus bis zum Nationalsozialismus verfolgen k\u00f6nne. Die Suche nach Siedlungsland in Amerika, Australien und Afrika ist dabei funktions\u00e4quivalent zum Lebensraum im Osten Europas w\u00e4hrend des Dritten Reiches. Hinsichtlich der Formen und Praktiken der Gewalt l\u00e4sst sich eine immer gro\u00dffl\u00e4chigere und b\u00fcrokratisiertere Anwendung von Gewalt beobachten, abh\u00e4ngig vom historischen Entwicklungsstand des (europ\u00e4ischen) Staates.\u201c<\/p>\n<p><strong>Der Stammtisch als Stichwortgeber<\/strong><\/p>\n<p>Demzufolge w\u00e4re Hitlers \u201eGeneralplan Ost\u201c nur eine \u201egro\u00dffl\u00e4chigere und b\u00fcrokratisiertere\u201c Form des Kolonialismus, wie wir ihn von Amerika, Australien und Afrika her kennen. Man muss nicht extra darauf hinweisen, dass diese \u201eTheorie\u201c nur die akademisch aufgemotzte Fassung jenes revisionistischen Stammtisch-Arguments ist, das immer wieder gegen die \u201eSiegerjustiz\u201c nach dem Zweiten Weltkrieg vorgebracht wurde und wird: Warum stehen nur wir am Pranger? Was ist mit den Indianern?<\/p>\n<p>Zimmerer macht den Zusammenhang explizit: \u201eDeutsch-S\u00fcdwestafrika scheint mir das Verbindungsglied zu sein zwischen der kolonialen Gewalt- und Vernichtungsgeschichte und der deutschen Geschichte und letztendlich dem Nationalsozialismus. Es ist aber \u00fcber die Mordpolitik hinaus auch bedeutsam als Schauplatz des ersten deutschen Experiments mit dem Rassenstaat. Beides ist Ausdruck eines radikalen Kolonialismus und Beleg daf\u00fcr, dass Deutschland in dieser Hinsicht den Anschluss an den europ\u00e4ischen Kolonialismus geschafft hatte. Die Radikalit\u00e4t begr\u00fcndet sich zum nicht geringen Teil gerade aus dem Versuch, aufzuholen, es \u201abesser&#8216; zu machen als die anderen. In diesem Sinne war die nationalsozialistische Besatzungs- und Ausbeutungsplanung ein zweiter Versuch.\u201c<\/p>\n<p>Hier wird explizit Geschichtsf\u00e4lschung in exkulpatorischer Absicht betrieben. Es gab in der Tat deutsche Kolonisatoren (hier mag stellvertretend f\u00fcr viele Gustav Nachtigal stehen), die es \u201ebesser machen wollten\u201c als die anderen europ\u00e4ischen M\u00e4chte, humaner, dem eigenen zivilisatorischen Anspruch gem\u00e4\u00df; es geh\u00f6rt zu den bis heute fortwirkenden Legenden deutscher Geschichte, dass dies gelungen sei. Den Massenmord an den Herero und Nama jedoch als Beleg f\u00fcr dieses Bessermachen und f\u00fcr den \u201eAnschluss\u201c an den Standard des europ\u00e4ischen Kolonialismus jener Zeit hinzustellen, ist reine Demagogie.<\/p>\n<p><strong>Von den Herero zu den Juden oder: Wie man Ursache und Wirkung verdreht<\/strong><\/p>\n<p>Simple Exkulpation ist die Behauptung, der Mord an den Herero und Nama sei ein Vorbild f\u00fcr den Holocaust. Denn die Herero und Nama hatten den Aufstand gewagt, und der Genozid war eine Strafma\u00dfnahme. Nicht, dass sie in irgendeiner Weise gerechtfertigt gewesen w\u00e4re; aber es gab keinen Aufstand der Juden, den es niederzuschlagen galt; jedenfalls nicht, bevor der Massenmord begonnen hatte. Der Aufstand der Herero wurde genozidal niedergeschlagen; der Genozid an den Juden f\u00fchrte erst zu Aufst\u00e4nden wie im Warschauer Ghetto. Das ist keine triviale Unterscheidung, wenn es um Verst\u00e4ndnis geht.<\/p>\n<p>Zimmerer meint: \u201eDer postkoloniale Ansatz erkl\u00e4rt nicht \u2013 \u00a0und will es auch gar nicht \u2013, warum die Nationalsozialisten in Deutschland an die Macht kamen, sondern fragt nach den Vorbildern und Anregungen, auf die sie zur\u00fcckgreifen konnten, nachdem die Entscheidung f\u00fcr einen neuen Versuch mit Kolonialismus gefallen war.\u201c Schon klar. Der Generalplan Ost also, der die Vernichtung der slawischen Intelligenz und die Reduzierung der Restbev\u00f6lkerung zu ungebildeten Sklavenarbeitern vorsah, w\u00e4re demzufolge jener \u201ezweite Versuch\u201c, von dem oben die Rede war.<\/p>\n<p>Das ist so falsch, dass es fast schon wieder richtig ist. \u201eDer russische Raum ist unser Indien, und wie die Engl\u00e4nder es mit einer Handvoll Menschen beherrschen, so werden wir diesen unseren Kolonialraum regieren\u201c, sagte Hitler am 17. September 1941 im F\u00fchrerhauptquartier, und die <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-14317956.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gespr\u00e4che<\/a> \u00fcber die Zukunft des Ostens drehen sich alle um diesen Vergleich und die Schl\u00fcsse, die Hitler aus ihm zieht.<\/p>\n<p>Bezeichnenderweise spielt aber die deutsche Erfahrung in Afrika f\u00fcr ihn \u00fcberhaupt keine Rolle, au\u00dfer in der expliziten Abgrenzung: \u201eWir d\u00fcrfen es nicht so machen wie vor dem Krieg in den Kolonien, wo neben der deutschen Kolonial-Gesellschaft eigentlich nur kapitalistische Interessen am Werk waren.\u201c (Ebenfalls 17.9.41)<\/p>\n<p>Klar ist, dass Hitler die britische Herrschaft in Indien v\u00f6llig missverstand. Weder haben die Briten die indische intellektuelle Schicht ausgerottet \u2013 im Gegenteil, viele Inder besuchten britische Universit\u00e4ten, wurden &#8211; wie etwa Gandhi &#8211; Rechtsanw\u00e4lte und bekleideten in der Verwaltung Indiens und anderer Kolonien wie S\u00fcdafrika wichtige Funktionen. Noch haben sie in Indien eine Klasse von Heloten schaffen wollen. Im Gegenteil. Die Briten standen immer im Konflikt mit dem Kastensystem \u2013 einer Reaktion der Hindus auf den muslimischen Imperialismus, der dem europ\u00e4ischen voranging \u2013 , das\u00a0sie gleichwohl nicht abzuschaffen sich getrauten. Die britische Herrschaft beruhte nicht auf Mord und Totschlag, sondern auf der Kooptation eines nicht unbedeutenden Teils der indischen Elite, nicht zuletzt mit dem \u00a0ernst gemeinten Versprechen von Fortschritt und \u2013 irgendwann \u2013 Selbstverwaltung als \u201eDominion\u201c.<\/p>\n<p><strong>Der Nationalsozialismus als Auswuchs des Antiimperialismus<\/strong><\/p>\n<p>Kurzum, was Hitler und andere Nationalsozialisten inspirierte, war nicht der Kolonialismus (schon gar nicht der deutsche), sondern eine Karikatur des Kolonialismus, wie sie ihn antibritischen und antisemitischen Hetzschriften entnommen hatten. (Benjamin Disraeli galt ihnen als der Architekt dieses Imperiums.) Mit einem Wort: Was die Nationalsozialisten inspirierte, war nicht der Imperialismus, sondern der Antiimperialismus.<\/p>\n<p>Nur so ist der Holocaust zu verstehen.<\/p>\n<p>Denn nie und nimmer haben die Nazis die Juden mit den Herero oder Nama verglichen, schon gar nicht mit den Indern. Die Juden waren ihnen kein Kolonialvolk. Sie waren Konkurrenten um die Weltherrschaft, genauer, sie waren die Weltherrscher, das eigentlich imperiale Volk, das mittels Rothschild und Co. die Kolonialisten nach ihrer Pfeife tanzen lie\u00dfen und die, wenn sie es nur k\u00f6nnten, die Arier ausrotten w\u00fcrden so wie die Arier einst die Herero. Wenn man den Nationalsozialismus nicht als antiimperialistische Ideologie begriffen hat, hat man gar nichts begriffen.<\/p>\n<p>J\u00fcrgen Zimmerer begreift das nicht.<\/p>\n<p>Es ist, dies nur nebenbei, kein Zufall, dass sich heutige Antizionisten auf die Arbeiten Zimmerers berufen; und dass sich auf den \u201eantiimperialistischen\u201c Demos gegen das G-20 Treffen in Hamburg auch Israel-Boykotteure, Hamas-Unterst\u00fctzer und andere Judenhasser ebenso tummelten wie Nationalrevolution\u00e4re. Im Antiimperialismus verliert sich schnell der Unterschied zwischen lechts und rinks. Das war die Kernaussage meines Artikels, und die w\u00fctenden Tweets von Zimmerer und seinen akademischen Ko-Ideologen an der Universit\u00e4t Hamburg zeigen, dass ich damit einen wunden Punkt getroffen habe.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left shariff-buttonstretch\" style=\"display:none\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2017%2F07%2F24%2Fjuergen-zimmerer-relativiert-den-holocaust%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#3b5998\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#3b5998\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#3b5998\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2017%2F07%2F24%2Fjuergen-zimmerer-relativiert-den-holocaust%2F&text=J%C3%BCrgen%20Zimmerer%20relativiert%20den%20Holocaust&via=starkemeinungen\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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