

{"id":5828,"date":"2016-02-21T13:34:30","date_gmt":"2016-02-21T13:34:30","guid":{"rendered":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/?p=5828"},"modified":"2016-02-21T14:48:17","modified_gmt":"2016-02-21T14:48:17","slug":"die-infantilisierung-der-kritik-ruediger-safranski","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/2016\/02\/21\/die-infantilisierung-der-kritik-ruediger-safranski\/","title":{"rendered":"Die Infantilisierung der Kritik: R\u00fcdiger Safranski"},"content":{"rendered":"<p>Mein langj\u00e4hriger Freund und Ex-Genosse R\u00fcdiger Safranski hat mit Interviews in der \u201eNeuen Z\u00fcrcher Zeitung\u201c (vom <a title=\"8. November\" href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nzzas\/nzz-am-sonntag\/ruediger-safranski-interview-die-deutschen-sind-in-der-pubertaet-ld.2940\" target=\"_blank\">8. November <\/a>2015) und in der \u201eWeltwoche\u201c (vom <a title=\"19. Februar\" href=\"https:\/\/www.unzensuriert.at\/content\/0019582-Philosoph-Ruediger-Safranski-analysiert-Angela-Merkels-infantile-Asylmoral\" target=\"_blank\">19. Februar<\/a> 2016)<br \/>\nf\u00fcr einiges Aufsehen gesorgt. Um es vorwegzunehmen: in Vielem stimme ich seinen Ausf\u00fchrungen zu. Doch macht oft der Ton die Musik. Manche seiner Formulierungen sind so kindisch, dass man sie \u2013 in aller Freundschaft \u2013 zur\u00fcckweisen muss. Was hier geschehen soll.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nBeginnen wir mit R\u00fcdigers Ansichten \u00fcber die Europ\u00e4ische Union. Ich will nicht unterstellen, dass der Erfolgsautor seinen Interviewpartnern nach dem Munde redet, aber vielleicht ist es doch kein Zufall, dass er in der \u201eWeltwoche\u201c des betont EU-feindlichen Roger K\u00f6ppel Folgendes zum Besten gibt: \u201eEin Gro\u00dfteil der politischen Elite und der reflektierenden \u00d6ffentlichkeit in Deutschland sah (in der Europ\u00e4ischen Union A.P.) ein Mittel, um den anr\u00fcchigen Nationalismus loszuwerden. Beim Volk ist diese Idee nie wirklich angekommen. Dort fand man es einfach nur gut, dass es keine Grenzkontrollen mehr gab und im westlichen Europa Friede herrschte \u2013 und das ist ja nun wirklich die Hauptsache. Auf den sonstigen EU-Regulierungsfuror kann man ja gut verzichten. Er schadet nur.\u201c<br \/>\nNun ja. Richtiges und Falsches ist hier so vermengt, dass es schwer ist, sie zu trennen.\u00a0Es stimmt, dass viele Deutsche mit Hilfe der EU den Nationalismus \u00fcberwinden wollte und wollen, und diesen Wunsch finde ich\u00a0ehrenwert. Ihn teilen viele Europ\u00e4er, ob aus Deutschland, Frankreich, Italien oder Polen, Ungarn oder Tschechien. Der Nationalismus war das Ungl\u00fcck des Kontinents, ein R\u00fcckfall in den Nationalismus w\u00fcrde ihn wieder ins Ungl\u00fcck st\u00fcrzen. Es gibt n\u00e4mlich zwischen Nationalismus und Patriotismus, aber \u00a0auch zwischen Nationalismus und der Wahrnehmung nationaler Interessen, einen gewaltigen Unterschied. Was aber die Entgegensetzung von \u201eElite\u201c und \u201eVolk\u201c soll, ist mir unklar, es sei denn,\u00a0R\u00fcdiger will Ressentiments provozieren: &#8222;Wir sind das Volk!&#8220;\u00a0&#8211; und die Elite sollte &#8222;dem Volke dienen&#8220;.<br \/>\nWeiter: Dass in Westeuropa Frieden herrschte, das verdanken wir in erster Linie seit 1945 und bis zum Fall der Mauer\u00a0nicht der EU, sondern den USA und der Nato. Das gilt bis heute. Dass Amerika in R\u00fcdigers \u00dcberlegungen durch Abwesenheit gl\u00e4nzt, ist auff\u00e4llig.\u00a0Mehr dazu sp\u00e4ter. Und \u201edass es keine Grenzkontrollen mehr\u201c gibt, was \u00fcbrigens gar nicht stimmt, wie er sofort feststellen kann, wenn er den Schengen-Raum verl\u00e4sst oder die EU von au\u00dfen \u2013 etwa Amerika \u2013 wieder betritt: diese angebliche Grenzenlosigkeit, die er zu Beginn des Interviews\u00a0zur\u00a0\u201eHauptsache\u201c an Europa deklariert, findet R\u00fcdiger gar nicht gut, wie er sp\u00e4ter im Interview betont: \u201eEs reicht nicht, von Begrenzung zu reden, man muss notfalls auch Grenzen schlie\u00dfen\u201c, fordert er, denn: \u201eGrenzenlosigkeit gibt es \u00fcber den Wolken, in den Niederungen unseres irdischen Lebens aber haben Grenzen eine ganz elementare Bedeutung \u2013 das k\u00f6nnte eine Lektion der gegenw\u00e4rtigen Ereignisse sein.\u201c<br \/>\nEine solche\u00a0Lektion w\u00e4re gewiss wichtig f\u00fcr jemanden, der meint, \u201edass es keine Grenzkontrollen gibt\u201c w\u00e4re \u201ewirklich die Hauptsache\u201c an Europa, auf alles andere k\u00f6nne man verzichten, besonders auf den &#8222;Regulierungsfuror&#8220;. Das ist aber eine kindische Vorstellung, die au\u00dfer R\u00fcdiger zum Gl\u00fcck nur wenige Leute haben d\u00fcrften. Mit der\u00a0EU wollen wir\u00a0einen Raum des Friedens, des Wohlstands und des Rechts schaffen und erhalten; einen gemeinsamen Markt, in dem sich Waren und Menschen, Kapital und Dienstleistungen frei \u2013 aber deshalb doch\u00a0nicht unkontrolliert \u2013 bewegen k\u00f6nnen, eine wirtschaftliche und politische Macht, die\u00a0mit den USA daf\u00fcr sorgt, dass sich die freie Marktwirtschaft, der Rechtsstaat und die Demokratie in der Welt gegen die autorit\u00e4ren Modelle Russlands und Chinas behaupten kann. Die Frage der Binnengrenzen ist da eher eine technische Angelegenheit. Gro\u00dfbritannien hat eine Grenze zum Rest Europas, wie auch Irland, Zypern, Bulgarien, Rum\u00e4nien und Kroatien, und doch geh\u00f6ren alle diese L\u00e4nder zur EU, zum gemeinsamen Markt, zum gemeinsamen Raum der Freiheit, des Rechts und des Wohlstands.<br \/>\nEs\u00a0w\u00e4re gewiss \u00e4rgerlich, wenn etwa ein LKW-Fahrer \u2013 sagen wir am Brenner \u2013 seine Papiere zeigen und eine \u00dcberpr\u00fcfung seiner Ladung auf illegale Mitfahrer \u00fcber sich ergehen lassen m\u00fcsste. Aber eben nur \u00e4rgerlich. Entscheidend ist, dass er, wenn die Papiere und die Ladung in Ordnung sind, weiterfahren kann. Es\u00a0ist gewiss\u00a0f\u00fcr deutsche Touristen sch\u00f6n, wenn sie in Athen landen und als Schengen-B\u00fcrger keinen Pass zeigen und als Mitglieder der Eurozone mit der gewohnten W\u00e4hrung bezahlen k\u00f6nnen. Aber der Urlaub in Schweden wird nicht weniger attraktiv, weil man in Stockholm nicht mit Euro bezahlen kann; der Urlaub in Irland scheitert nicht daran, dass man am Flughafen von Dublin einen Pass zeigen muss.<br \/>\nSchlimmer ist es, dass wir in Europa weder auf dem Gebiet der Dienstleistungen noch etwa im Internet einen funktionierenden gemeinsamen Markt haben, auch wenn das eher Gesch\u00e4ftsleute als\u00a0Schriftsteller \u00e4rgert, die leichthin den \u201eEU-Regulierungsfuror\u201c kritisieren, aber es ganz gern mitnehmen, wenn man dank der EU-Kommission vom Toskanaurlaub aus mit seinem deutschen Verlag per Handy telefonieren kann, ohne gleich so viel auszugeben wie beim Abendessen im\u00a0besten Restaurant von Badenweiler. \u00dcberhaupt setzt dieses \u201egrenzenlose\u201c Europa eben jede Menge Regulierung voraus, wie jeder Markt. Wenn man \u00fcberall in Europa Waren anbieten will, dann m\u00fcssen die Gesundheits- und Qualit\u00e4tsstandards vergleichbar sein. Wenn Flugzeuge kreuz und quer fliegen, m\u00fcssen die Passagiere wissen, dass die Sicherheitsstandards \u00fcberpr\u00fcft wurden. Wenn man \u00fcberall in Europa gegenseitig die Bildungsabschl\u00fcsse anerkennen will, dann m\u00fcssen eben die Bildungsstandards vergleichbar sein.\u00a0 Wenn man, um es kurz zu machen, 28 nationale Regelungen durch eine gemeinsame Regelung ersetzen will, was ja nach Adam Riese weniger Regulierung bedeutet, dann muss \u201eBr\u00fcssel\u201c einiges tun. Diese Vereinfachungsarbeit \u2013 ausgerechnet in Deutschland!\u00a0\u2013 als \u201eRegulierungsfuror\u201c abzutun, zeugt entweder von einer demagogischen Absicht, was ich\u00a0 \u2013 trotz \u201eElite\u201c und \u201eVolk\u201c \u2013 nicht unterstellen will, oder von Unwissen.<br \/>\nUnwissen \u2013 und eine typisch deutsche \u00dcberheblichkeit, \u00fcber die ich mich \u00e4rgern w\u00fcrde, wenn sie nicht so l\u00e4cherlich w\u00e4re \u2013 kennzeichnet \u00fcbrigens R\u00fcdigers Vergleich von Deutschland mit Gro\u00dfbritannien: Deutschland gehe es im Vergleich zu anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern so gut, behauptet er, weil es \u201ein den letzten 30 Jahren einen Weg nicht mitgemacht (hat), den etwa England gegangen ist, n\u00e4mlich den der Deindustrialisierung. England war das f\u00fchrende Industrieland, dann redeten alle nur noch von der Dienstleistungsgesellschaft, die gro\u00dfen Autofirmen wurden von deutschen Firmen aufgekauft. Jetzt bringt England fast nichts mehr zustande au\u00dfer Finanzwirtschaft, also vor allem hei\u00dfe Luft, denn Spekulation schafft eigentlich keine Werte.\u201c<br \/>\nNun ja. Deutschland geht es augenblicklich eben besser als allen anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern \u2013 au\u00dfer Gro\u00dfbritannien, das h\u00f6here Wachstumsraten und eine ausgeglichenere Au\u00dfenhandelssbilanz hat und das mit seiner Dienstleistungswirtschaft stabiler ist als Deutschland, das allzu einseitig von einer Branche abh\u00e4ngig ist, n\u00e4mlich der Autobranche, und darum durch Ereignisse wie den VW-Abgasskandal st\u00e4rker verwundbar ist. (Der Abgasskandal seinerseits ist ein Symptom der fatalen Exportabh\u00e4ngigkeit des Konzerns, der es nicht schaffte, den strengen US-Abgasrichtlinien zu entsprechen.)<br \/>\nUnd nat\u00fcrlich war Gro\u00dfbritannien nicht &#8222;das f\u00fchrende Industrieland&#8220;, bis &#8222;alle von der Deindustrialisierung redeten&#8220;, die D\u00fcmmerchen.\u00a0\u00a0vielmehr war Gro\u00dfbritanniens Industrie im Niedergang begriffen, teils durch die Konkurrenz, teils durch die gegen diese Konkurrenz gerichtete Subventionspolitik, als Margaret Thatcher\u00a0Ihre Revolution einleitete.\u00a0Aber was z\u00e4hlen Fakten gegen tief eingesessene Vorurteile? Schon 1914 haben die Deutschen \u00fcber den \u201eKr\u00e4mergeist\u201c der Engl\u00e4nder gespottet. Dass Gro\u00dfbritannien nur noch vom \u201eFinanzkapital\u201c lebe, was ja \u201esterbender Kapitalismus\u201c sei, kann man schon in Lenins \u201eImperialismus als h\u00f6chste Stufe des Kapitalismus\u201c nachlesen; ich f\u00fcrchte, das ist das letzte Werk \u00fcber politische \u00d6konomie, das R\u00fcdiger gelesen hat. Anders ist kaum zu erkl\u00e4ren, wie er behaupten kann, die Finanzwirtschaft schaffe \u201ekeine Werte\u201c, sondern \u201ehei\u00dfe Luft\u201c. Das ist eine essentialistische Ansicht, die davon ausgeht, dass der \u201eWert\u201c irgendeine Essenz sei, die in den\u00a0Waren enthalten sei, und zwar nur in solchen Dingen, die man sozusagen mit H\u00e4mmern bearbeiten kann, zum Beispiel Blech. Alles andere sei eben \u201ehei\u00dfe Luft\u201c. Dieser Essentialismus fand\u00a0\u00fcber Hegel Eingang in den Marxismus, von wo &#8211; nehmen ich an &#8211; R\u00fcdiger ihn hat,\u00a0\u00a0und zwar in den\u00a0Vulg\u00e4rmarxismus. (Die Marx\u2018sche Kritik an dieser Idee kann man in den \u201eGrundrissen\u201c und in der \u201eKritik des Gothaer Programms\u201c nachlesen, aber das nur nebenbei.) Dass die Finanzwirtschaft keine Werte schaffe, soll man den Bankleuten sagen, die mit ihren \u2013 freilich viel zu hohen \u2013 Geh\u00e4ltern sich H\u00e4user bauen lassen k\u00f6nnen; den Architekten, die ihnen diese H\u00e4user entwerfen; den Autoverk\u00e4ufern, die diesen Architekten Autos verkaufen, den Arbeitern, die diese Autos bauen, den Kassiererinnen in den Superm\u00e4rkten, wo diese Arbeiter einkaufen\u00a0und so weiter. Und \u2013 apropos Autos: Dass England \u201efast nichts zustande bringt au\u00dfer Finanzwirtschaft\u201c kann man nur behaupten, wenn man fast nichts \u00fcber Gro\u00dfbritanniens Wirtschaft wei\u00df.<br \/>\nSo verf\u00fcgt die zweitgr\u00f6\u00dfte \u2013 und in einigen Jahren vermutlich gr\u00f6\u00dfte \u2013 Volkswirtschaft der EU neben einem\u00a0leistungsstarken und weltweit t\u00e4tigen Finanzsektor, von dem die gesamte EU profitiert, \u00fcber die zweitgr\u00f6\u00dfte Luft- und Raumfahrtindustrie der Welt, ist eine pharmazeutische Gro\u00dfmacht mit besonderer Kompetenz in Sachen Forschung und Entwicklung und \u2013 da dies deutschen Hobby\u00f6konomen und Philosophen so \u00fcberaus wichtig ist \u2013 \u00fcbrigens auch \u00fcber eine Autoindustrie,\u00a0die anderthalb Millionen Menschen besch\u00e4ftigt. Wem Firmen wie Mini oder Land Rover, Ford, Vauxhall, Nissan oder Rolls Royce geh\u00f6ren, ob Deutschen, Japanern, Amerikanern oder Indern, ist den weltoffenen Briten gleichg\u00fcltig. Weiter ist Gro\u00dfbritannien f\u00fchrend in der Vermarktung von Zukunftsbranchen wie Hochschulausbildung, Filmwirtschaft, Entertainment und Fu\u00dfball; London ist mit Berlin die Start-up-Hauptstadt Europass\u00a0Wer produziert also \u201ehei\u00dfe Luft\u201c: Gro\u00dfbritannien oder ein Badenweiler Ex-Maoist?<br \/>\nSo viel also zur Sachkompetenz, wenn es um das gegenw\u00e4rtige Europa geht.<br \/>\nNoch wunderlicher sind R\u00fcdigers Ausfl\u00fcge in die Geschichte des Kontinents.<br \/>\nSo meint R\u00fcdiger, der Unwille der osteurop\u00e4ischen Staaten, muslimische Zuwanderer aufzunehmen, sei damit zu erkl\u00e4ren, dass \u201esie schon einmal zum islamischen Herrschaftsbereich geh\u00f6rten, erst 1908 hat sich das Osmanische Reich ganz aus dem Balkan zur\u00fcckgezogen. Diese L\u00e4nder sehen die Fl\u00fcchtlingsbewegung nicht unter humanit\u00e4ren Gesichtspunkten, sondern wollen den Islam nicht zur\u00fcckhaben.\u201c Polen etwa. Tschechien. Die Slowakei. Die Ex-DDR. Die allesamt wenig unter dem osmanischen Reich gelitten haben, aber eine gemeinsame Geschichte kommunistischer und nationalsozialistischer Repression haben, die <em>en masse<\/em> autorit\u00e4re Pers\u00f6nlichkeiten und nationalistische Ressentiments hervorgebracht hat. Und seinem verqueren Geschichtsunterricht setzt R\u00fcdiger die Krone auf, indem er sagt: \u201eMan darf nicht vergessen, dass noch im jugoslawischen B\u00fcrgerkrieg muslimische Gesellschaften und christliche Gesellschaften auf einander losgegangen sind.\u201c<br \/>\n\u00c4hm, ja. Sieht man in Srebrenica, nicht wahr, wie die muslimische Gesellschaft auf die christliche losgegangen ist. Und in Sarajewo, all die Gr\u00e4ber mit den wei\u00dfen Kreuzen, die Einschussl\u00f6cher, wo die muslimischen Heerscharen von den H\u00fcgeln ringsum in die christliche Stadt schossen.\u00a0Und im Kosovo, die Treks christlicher Albaner, die vor den muslimischen Mordbanden des Sultans Milosevic flohen. Und in Kroatien, wo muslimische Kroaten auf christliche Serben losgingen, oder waren es muslimische Serben auf christliche Kroaten? Man muss die Muslime Jugoslawiens nicht nur als Opfer und Unschuldsengel hinstellen; aber um den Jugoslawienkonflikt als Beleg f\u00fcr die Gef\u00e4hrlichkeit des Islam in Europa hinstellen zu k\u00f6nnen, muss man ein sehr gro\u00dfz\u00fcgiges Verh\u00e4ltnis zu den historischen Fakten haben. Man fragt sich dann schon, auf welcher Faktenbasis denn R\u00fcdigers Werturteile \u00fcber die deutsche Politik entstehen.<br \/>\nDenn die haben es in sich.<br \/>\n\u201eDie Deutschen sind gerade mal in der Pubert\u00e4t\u201c, sagte R\u00fcdiger im Hinblick auf die deutsche Politik im November 2015 der NZZ. Drei Monate sp\u00e4ter waren die Deutschen um Jahre j\u00fcnger geworden: \u201eEs herrscht in der Politik eine moralistische Infantilisierung\u201c, sagte er der \u201eWeltwoche\u201c. Von der Pubert\u00e4t in die Windeln in Rekordzeit!<br \/>\nIn der NZZ hatte R\u00fcdiger noch die Infantilisierung in der Friedensbewegung der 1980er Jahre und ihren Angstparolen verortet: \u201eIch vermute, sie war eine infantile Reaktion. Deutschland war nach 1945 unter der Besatzung nicht souver\u00e4n, sondern stand unter dem Schutz der Amerikaner. Das war komfortabel, man wohnte gewisserma\u00dfen noch bei den Eltern und war nicht mit der ernsthaften Realit\u00e4t da drau\u00dfen konfrontiert. Deswegen entwickelten sich in der Politik die Muster des Bemutterns, Bevormundens und Beschwichtigens, die Infantilisierung der deutschen Gesellschaft war eine Folge des Souver\u00e4nit\u00e4tsverlustes. Wer sich auf seine Angst zur\u00fcckzieht, braucht nicht mehr zu argumentieren, er braucht nur noch einen Vormund, der f\u00fcr ihn sorgt.\u201c<br \/>\nIn der \u201eWeltwoche\u201c wiederholt R\u00fcdiger ein paar Monate sp\u00e4ter das Argument: \u201eDeutschland hat nach 1945 als besiegte Nation ihre Souver\u00e4nit\u00e4t verloren. Bis zum Mauerfall 1989 hatte Westdeutschland au\u00dfenpolitisch eine bequeme Existenz: Wir standen unter dem Schutzschild der Amerikaner und waren f\u00fcr nichts verantwortlich. Da wir nicht f\u00fcr uns sorgen mussten, wurden wir infantil. Wir wussten nicht mehr, was Au\u00dfenpolitik bedeutet. Erst 1989 wurde Deutschland wieder souver\u00e4n und bewegt sich bis heute sehr unsicher auf dem internationalen Parkett. Wir schwanken zwischen \u00f6konomischem Selbstbewusstsein und einem weltfremden Humanitarismus \u2026 Die infantile Weltfremdheit, die sich dann im Moralismus ausdr\u00fcckt, ist schon ein sehr spezifisch deutsches Ph\u00e4nomen.\u201c<br \/>\nNun, und mit welchem Recht erhebt man sich \u00fcber seine Landsleute? R\u00fcdigers spezifisch deutsches \u201e\u00f6konomisches Selbstbewusstsein\u201c haben wir anhand seines Urteils \u00fcber Gro\u00dfbritannien und das nutzlose, ja sch\u00e4dliche Wirken der EU-Organe besichtigen k\u00f6nnen. Wer sich \u201eunter dem Schutzschild der Amerikaner infantil\u201c benahm, das war vielleicht auch ein Teil der westdeutschen\u00a0Friedensbewegung, obwohl Europa 1983 tats\u00e4chlich am Rand des atomaren Abgrunds stand, aber ganz gewiss Leute wie er und ich, die wir auf Demonstrationen der KPD riefen: \u201eNieder mit dem USA-Imperialismus, dem Hauptfeind der Menschheit!\u201c Oder: \u201eBreschnew und Brandt \u2013 zwei Volksfeinde reichen sich die Hand!\u201c Oder: \u201eNieder mit Honecker, nieder mit Schmidt: Schlag zu Prolet, und weg damit!\u201c Hingegen w\u00fcrde ich die bei eingeschr\u00e4nkter Souver\u00e4nit\u00e4t geleistete Westintegration und europ\u00e4ische Einigung, f\u00fcr die\u00a0 Konrad Adenauer steht,\u00a0oder die von Willy Brandt eingeleitete Auss\u00f6hnung mit Polen und dem Osten als ganz und gar nicht infantil ansehen. Kindisch ist es, diese Politik nach wie vor in Bausch und Bogen als unwesentlich abzutun, da Deutschland angeblich nicht souver\u00e4n und darum vom Handeln dispensiert sei; eher verr\u00e4t\u00a0eine solche Haltung\u00a0den gleichen ungeduldigen und \u00fcberheblichen Impetus, der R\u00fcdiger und mich damals in die KPD f\u00fchrte.<br \/>\nDie \u201einfantile Weltfremdheit\u201c der heutigen Deutschen konnten und k\u00f6nnen wir in Afghanistan und Mali, im Kosovo, im Nordirak und der T\u00fcrkei, im indischen Ozean und anderswo besichtigen, wo deutsche Milit\u00e4rs aktiv im Kampf-, Ausbildungs- und Schutzeinsatz standen und stehen; aber vielleicht ist die Nachricht noch nicht bis nach Badenweiler durchgedrungen. Infantile Weltfremdheit konnten wir besichtigen, als Deutschland U-Boote an Israel lieferte, die Israel mit Atomraketen ausr\u00fcstet, um sich gegen den Iran zu verteidigen, und bei einem ganz und gar nicht weltfremden Panzerdeal mit Saudi-Arabien. Wie \u00fcberhaupt die infantilen und weltfremden Deutschen im Waffengesch\u00e4ft ganz gut unterwegs sind. Infantile Weltfremdheit konnten wir besichtigen, als Deutschland f\u00fchrend daran beteiligt war, ein Sanktionsregime der EU gegen Russland zu organisieren, als Reaktion auf die Aggression gegen die Ukraine. \u00dcbrigens ein Beispiel, wof\u00fcr die EU gut ist au\u00dfer deutschen Schriftstellern \u201ekeine Grenzkontrollen\u201c zuzumuten auf dem Weg in die Toskana, und jenseits des unterstellten \u201eRegulierungfurors\u201c.<br \/>\nWie also, wenn die Fl\u00fcchtlingspolitik Angela Merkels, man mag sie beurteilen wie man will, aus dem gleichen Impetus stammt wie U-Boot- und Panzerdeals, Bundeswehreins\u00e4tze und Sanktionsregimes? Aus einem durchaus realpolitischen Kalk\u00fcl dessen, was man im letzten Herbst den s\u00fcdosteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern noch zumuten konnte? Und wenn die Kritik daran, die so weltm\u00e4nnisch-philosophisch daherkommt, ihrerseits infantil w\u00e4re? Zumindest w\u00e4re die M\u00f6glichkeit eine \u00dcberlegung wert.<br \/>\nR\u00fcdiger fasst die Motivation seines Lebenswerks wie auch seines gegenw\u00e4rtigen Engagements im Bild eines \u201eZweikammersystems\u201c zusammen, eines Konzepts, das er von Nietzsche hat \u2013 keinem sehr beruhigenden philosophischen Stichwortgeber, muss man hinzuf\u00fcgen: \u201eNietzsche hat in seinem besten Moment genau f\u00fcr diese Trennung pl\u00e4diert, die ich in meinem Buch \u201aZweikammersystem\u2018 genannt habe. Er sagte: Auf der einen Seite m\u00fcsse kulturell aufgeheizt, auf der anderen politisch abgek\u00fchlt werden. Die moralische Mission m\u00fcsste demgem\u00e4\u00df auf das politisch Mach- und Verantwortbare heruntergek\u00fchlt werden. Das erst w\u00e4re politische Reife.\u201c<br \/>\nOb Nietzsche das so gesagt hat, bezweifele ich. Aber R\u00fcdiger h\u00e4lt\u00a0sein Zweikammersystem, kulturelle Aufheizung und politische Abk\u00fchlung, f\u00fcr ein\u00a0realistisches Konzept. Ist es aber nicht, weil man Kultur und Politik nicht trennen kann. Wie man an ihm selbst beobachten kann, schwappt die aufgeheizte Kultur st\u00e4ndig in die politische Kammer \u00fcber und bringt auch sie zum Kochen. Ein uraltes deutsches Ph\u00e4nomen, das Thomas Mann \u2013 etwa \u2013 ausf\u00fchrlich analysiert hat und was den Autor der \u201eBetrachtungen eines Unpolitischen\u201c gegen Ende seines Lebens zu der Einsicht bewegte, Deutschland m\u00fcsse \u201ein einem gewissen Sinne amerikanisiert\u201c werden, wenn es friedlich werden sollte. Es ist weder\u00a0Zufall, dass die amerikanisierte West-Republik weniger fremdenfeindlich ist als die sowjetisierte Ost-Republik, noch, dass R\u00fcdiger Safranski weder mit Amerika noch mit Thomas Mann bisher etwas anfangen konnte. Das w\u00e4ren f\u00fcr die Abendjahre seines Schaffens lohnende Themen. Er war mir Mentor beim Weg in den Kommunismus, wie ich anderswo\u00a0<a title=\"angedeutet\" href=\"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/2013\/07\/02\/was-ich-der-kpd-verdanke-2\/\" target=\"_blank\">angedeutet<\/a> habe; ich bin ihm aus alter Anh\u00e4nglichkeit gern behilflich auf dem langen Weg nach Westen.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left shariff-buttonstretch\" style=\"display:none\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2016%2F02%2F21%2Fdie-infantilisierung-der-kritik-ruediger-safranski%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#3b5998\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#3b5998\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#3b5998\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2016%2F02%2F21%2Fdie-infantilisierung-der-kritik-ruediger-safranski%2F&text=Die%20Infantilisierung%20der%20Kritik%3A%20R%C3%BCdiger%20Safranski&via=starkemeinungen\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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