

{"id":5574,"date":"2016-01-14T23:45:29","date_gmt":"2016-01-14T23:45:29","guid":{"rendered":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/?p=5574"},"modified":"2016-01-15T10:50:22","modified_gmt":"2016-01-15T10:50:22","slug":"5574","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/2016\/01\/14\/5574\/","title":{"rendered":"Zur\u00fcck in die Zukunft: Multikulturalismus aufs Neue denken"},"content":{"rendered":"<p>Kaum etwas spricht mehr f\u00fcr das Versagen des in Deutschland ohnehin schwach ausgepr\u00e4gten politischen Liberalismus (jeglicher Couleur) als dessen Selbstverweigerung gegen\u00fcber einer genuin liberalen Idee. Ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr die offensive Wiederaneignung des Begriffes und der Idee &#8222;Multikulturalismus&#8220;. Was w\u00e4ren denn auch die Alternativen?<!--more--><\/p>\n<p>In der h\u00f6hnischen Rede \u00fcber &#8222;Multikulti&#8220; als gescheitertes Projekt, das f\u00fcr s\u00e4mtliche Fehll\u00e4ufe in der Einwanderungs- und Integrationspolitik der letzten Jahrzehnte in Deutschland verantwortlich zu machen w\u00e4re, steckt so viel Verzerrung, Unwahrheit und Unaufrichtigkeit dass man gar nicht recht wei\u00df, wo man mit einer Replik anfangen soll. Vielleicht tut man das am besten mit einem Zitat des in Hyderabad geborenen kanadischen Publizisten Haroon Sidiqqui, der schon vor einigen Jahren \u00e4tzte:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Die Europ\u00e4er schaffen ab, was sie nie besessen haben; den Multikulturalismus, wenn wir darunter die staatliche Anerkennung und F\u00f6rderung von Gleichheit und W\u00fcrde aller Gruppen und Kulturen verstehen und nicht eine Wohlf\u00fchlpolitik, welche die Exotik des st\u00e4dtischen Kosmopolitismus feiert, aber die politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Dominanz der Mehrheit \u00fcber die Minderheiten verschleiert.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Dies also w\u00e4re die erste Widerrede: Zwar sind in Europa ethnisch, kulturell und religi\u00f6s gemischte, also multikulturelle Gesellschaften selbstverst\u00e4ndlich der Normalzustand, doch hat ein parteien\u00fcbergreifender z\u00e4hlebiger ethnisch-nationalistischer Fundamentalismus eine multikulturelle Politik, die diesen Namen verdiente, bislang erfolgreich zu verhindern gewusst. Was auf der einen Seite eine politische Lebensl\u00fcge ist &#8211; denn eine rot-gr\u00fcne Regierung hatte einmal ihre Chance, die Grundlagen f\u00fcr eine umfassende multikulturelle Politik einzurichten, auf weniger als halber Strecke liegen gelassen &#8211; kommt auf der anderen Seite einer im Festhalten an ethnisch-nationalen Homogenit\u00e4tsphantasien ideologisch bedingten eklatanten Realit\u00e4tsverweigerung gleich. Wenn in der politischen \u00d6ffentlichkeit Deutschlands von Multikulturalismus die Rede ist, dann hat das nur in Ausnahmef\u00e4llen etwas mit der politischen Theorie und Praxis in den &#8222;multikulturellen Mutterl\u00e4ndern&#8220; in Nordamerika und den Commonwealth-Staaten zu tun. Wer noch immer den imaginierten hiesigen Schein-Multikulturalismus f\u00fcr tats\u00e4chlich existierende Missst\u00e4nde und Fehlentwicklungen in Haftung nimmt, hat entweder nichts von dem Konzept und der dazu geh\u00f6rigen politischen Praxis verstanden oder versucht die Resultate einer nunmehr ein halbes Jahrhundert andauernden Politik der Ignoranz und Vernachl\u00e4ssigung gegen\u00fcber kulturellen und anderen Minderheiten in ihren Ursachen aus der eigenen Verantwortung auszulagern.<\/p>\n<p>Ein zweites unvers\u00f6hnliches Wort zur g\u00e4ngigen politischen Einordnung des Multikulturalismus: Was bei Edelfedern als &#8222;Multikulti-Schutzprotektorat&#8220; bezeichnet wird, das vom &#8222;gesamte[n] linke[n] und linksliberale[n] Spektrum&#8220; (<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/gastbeitrag-von-samuel-schirmbeck-zum-muslimischen-frauenbild-14007010.html\" target=\"_blank\">FAZ vom 11.1. 2015<\/a>) aufgebaut worden sei, benennen die vulg\u00e4ren Schmutzfinken als &#8222;Multikulti-Traumland der Linksversifften&#8220; (auf einer jener allseits bekannten Seiten, die ich hier grunds\u00e4tzlich nicht verlinke). Einmal abgesehen davon, dass &#8211; ich wiederhole mich, aber manches kann man gar nicht oft genug sagen &#8211; eine tiefgr\u00fcndige multikulturelle Politik in Deutschland h\u00f6chstens in der Einbildung existiert, ist der Multikulturalismus als politische Philosophie und Praxis eine genuin liberale Idee &#8211; historisch gesehen, die Antwort liberaler offener Gesellschaften auf die fatalen Konsequenzen der ethnischen Homogenit\u00e4tsphantasien des Nationalismus. Ein erster Blick auf die politische Weltkarte verr\u00e4t, dass der Multikulturalismus als politische Leitidee sich eben nicht in Staaten ausbildete, die homogene V\u00f6lker oder vereinheitlichte Klassen konstruierten. In Kanada, beileibe kein zur &#8222;Linksversifftheit&#8220; tendierender Staat, hat der Multikulturalismus seit \u00fcber drei\u00dfig Jahren Verfassungsrang (woran selbst ein bis auf die Knochen konservativer Premier, der immerhin zehn Jahre im Amt war, nicht zu r\u00fctteln wagte) und wird von einer Zustimmungsrate von nahezu 80% der Bev\u00f6lkerung getragen. In den USA ist trotz aller fortbestehenden oder neu aufflammenden Rassismen und trotz der idiotischen Reden eines Donald Trump Multikulturalismus auf allen Ebenen staatlichen und nichtstaatlichen Handelns selbstverst\u00e4ndlicher Bestandteil politischer Praxis. Und Gro\u00dfbritannien, von den europ\u00e4ischen Staaten jener, der einer multikulturellen Gesellschaft im politischen Sinn am n\u00e4chsten kommt, war zuletzt gleich unter welchem Premier frei von jedem Verdacht der Linkslastigkeit. Auch die Ideengeschichte des Multikulturalismus f\u00fchrt uns nicht in besonders &#8222;linke&#8220; Traditionen, sondern vielmehr in einen von einem freiheitlichen Liberalismus gepr\u00e4gten Diskurs. Und wie sollte es auch anders sein, besteht doch der haupts\u00e4chliche Gegenstand multikultureller Sozialphilosophie im Nachdenken \u00fcber den Umgang mit dem Recht auf Differenz und der Beharrung auf Eigenheit, die beispielsweise in klassischen sozialistischen Denkschulen zu \u00fcberwinden sei bzw. in einem nationalstaatlich \u00fcbergreifenden Klassenverst\u00e4ndnis letztlich aufgehoben wird. Der Sozial- und Kulturwissenschaftler Volker D. Heins hat in seinem unbedingt lesenswerten Buch <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/schwerpunktthema-der-skandal-der-vielfalt.1148.de.html?dram:article_id=268133\" target=\"_blank\">&#8222;Der Skandal der Vielfalt&#8220;<\/a> einleitend die Vor- und Fr\u00fchgeschichte des Multikulturalismus skizziert, die zusammenf\u00e4llt mit den Emanzipationsbestrebungen des b\u00fcrgerlichen Liberalismus, freilich eines Liberalismus, der von herausragenden Einzelerscheinungen abgesehen in Deutschland schon immer randst\u00e4ndig gewesen war. So tauchen in diesem Zusammenhang Namen wie Montesquieu, Kant und Herder, sp\u00e4ter wie Thomas Mann und Marcel Proust auf. Und es ist sicherlich kein Zufall, dass in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert es vor allem j\u00fcdische Intellektuelle waren, die sich (vergeblich) sehr weitreichende Gedanken \u00fcber das Recht auf kulturelle Differenz bei gleichzeitig unhinterfragter nationaler Zugeh\u00f6rigkeit machten. Erst sp\u00e4ter und auf den Vor\u00fcberlegungen der europ\u00e4isch-westlichen Aufkl\u00e4rung, die ich ohnehin als ein fortlaufendes, vielleicht nimmermehr endendes Projekt verstehe, aufbauend, kamen einflussreiche \u00dcberlegungen u.a. aus der Dekolonialisierungs- und B\u00fcrgerrechtsbewegung hinzu.<\/p>\n<p>Der dritte Einwand gegen das &#8222;Multikulti-Gerede&#8220; (Franz M\u00fcntefering) richtet sich gegen das geradezu haarstr\u00e4ubende Unwissen \u00fcber Inhalte und Zielsetzungen multikultureller Sozialphilosophie und der darauf aufbauenden Politiken. Manchmal hofft man hier insgeheim auf B\u00f6sartigkeit in den Unterstellungen, weil die Dummheit sonst als grenzenlos zu bezeichnen w\u00e4re. Denn von &#8222;Kulturrelativismus&#8220;, &#8222;Parallelgesellschaften&#8220; &#8222;fr\u00f6hlich-naivem Miteinander&#8220; oder &#8222;in Toleranz gekleideter Gleichg\u00fcltigkeit&#8220; kann weder in der Theorie noch in der Praxis die Rede sein. Multikulturalisten, die diese Bezeichnung verdienen, machen sich ganz im Gegenteil sehr ernsthaft Gedanken \u00fcber derartige Ph\u00e4nomene &#8211; und dies schon seit nunmehr f\u00fcnfzig Jahren, nur m\u00fcsste man sie hierzulande wenigstens nachholend erst einmal rezipieren. In eigentlich unverantwortlicher K\u00fcrze zusammengefasst &#8211; es sei versprochen, dass ich auf jeden dieser Punkte fr\u00fcher oder sp\u00e4ter in anderen Texten zur\u00fcckkommen werde &#8211; m\u00f6chte ich vier grundlegende Ausgangspositionen des Multikulturalismus benennen:<\/p>\n<p>1. Akzeptiert man den Befund, dass moderne Gesellschaften aus vielerlei Gr\u00fcnden (Migration, Transnationalisierungsprozesse, Ausdifferenzierung der Lebensstile etc.) von einer dynamischen Vielf\u00e4ltigkeit gepr\u00e4gt sind, dann stellt sich automatisch die Frage, wie das Zusammenleben in Vielfalt auf Dauer zum Wohl des Ganzen wie des Einzelnen gestaltet werden kann. Multikulturalismus sorgt sich weniger um die folkloristische oder kulinarische Vielfalt in den Szenebezirken unserer Innenst\u00e4dte als vielmehr um schutzw\u00fcrdige tiefe kulturelle Eigenheiten von Minderheiten in der Mehrheitsgesellschaft, die sich insbesondere (aber beileibe nicht nur) in Sprache und religi\u00f6ser Praxis manifestieren. Im Anfang steht daher die zuerst von Charles Taylor &#8211; wiederum kein ausgewiesener &#8222;Linker&#8220;, sondern ein franko-kanadischer \u00f6ffentlich praktizierender Katholik &#8211; vorgebrachte <strong>Politik der Anerkennung<\/strong>. Anerkannt werden soll zweierlei, zum einen die blo\u00dfe Existenz, zum anderen die rechtliche Absicherung kultureller Differenz, die dann als schutzw\u00fcrdig erachtet wird, wenn sie konstitutiver Bestandteil individueller und kollektiver Identit\u00e4t einer von Assimilationsprozessen bedrohten Minderheit ist.<\/p>\n<p>2. Wer aber verf\u00fcgt \u00fcber die Deutungshoheit solcher kultureller Eigenheiten? Es sind &#8211; selbstverst\u00e4ndlich im Rahmen des rechtlich Legitimen &#8211; die betroffenen Minderheiten selber, die ihre Geschicke in die Hand nehmen sollen. Die Mehrheit <strong>erm\u00e4chtigt<\/strong> also die Minderheit, in tief gegr\u00fcndeten kulturellen Belangen \u00fcber sich selbst zu bestimmen. Dies hat zu vielen (manchmal bewusst herbeigef\u00fchrten) Missverst\u00e4ndnissen und z.T. berechtigte Kritiken gef\u00fchrt, auf welche die Multikulturalisten allerdings umfassend reagiert haben, indem sie die \u00dcbergeordnetheit menschenrechtlicher und rechtsstaatlicher Prinzipien betonen. Denn selbstverst\u00e4ndlich gibt es unter Minderheiten wie unter der Mehrheit v\u00f6llig inakzeptable kulturelle Praktiken, die benannt werden m\u00fcssen. Die Erm\u00e4chtigung der Minderheit hat allerdings noch eine zweite Sto\u00dfrichtung, n\u00e4mlich als Erm\u00e4chtigung zur Teilhabe an den Belangen der Gesamtgesellschaft. Ganz praktisch \u00e4u\u00dfert sich dies beispielsweise in besonderen Bildungsanstrengungen des Staates gegen\u00fcber ethnisch-kulturellen Minderheiten, umgekehrt aber auch in einem sprachlichen Entgegenkommen der Mehrheitsgesellschaft, etwa durch eine amtliche oder informelle Mehrsprachigkeit.<\/p>\n<p>3. Schwerwiegender wiegt der Einwand, dass die Zubilligung von Gruppenrechten einzelnen Abweichlern innerhalb dieser Gruppe schadeten, das Kollektiv dem Individuum vorrangig gestellt sei. In der Tat wurde das Verh\u00e4ltnis von <strong>Gruppenrechten zu Individualrechten<\/strong> in der multikulturellen Theorie und Praxis zun\u00e4chst unzureichend bedacht und f\u00fchrte in der Praxis zu kulturellen Zuschreibungen von au\u00dfen, welche die je eigenen individuellen Lebenswirklichkeiten mitunter gar nicht mehr in den Blick zu nehmen versuchte. Doch mittlerweile &#8211; im politischen Diskurszirkus hierzulande weitgehend unbeachtet allerdings nun auch schon seit zwanzig Jahren &#8211; besteht unter den Vordenkern des Multikulturalismus weitgehend Einigkeit dar\u00fcber, dass auch die von der Mehrheit erm\u00e4chtigten Minderheiten sich als prinzipiell offene Gruppen verstehen, Abweichungen nicht nur tolerieren, sondern in das eigene Selbstverst\u00e4ndnis einbinden sowie Ausstiegsm\u00f6glichkeiten zulassen m\u00fcssen. Dort wo dies nicht oder nur unzureichend geschieht, wo Minderheiten in der offenen Gesellschaft sich als geschlossene Gruppen definieren und innere Ausdifferenzierung und Varianz nicht mehr zulassen, st\u00f6\u00dft der Multikulturalismus an seine Grenzen.<\/p>\n<p>4. Schlie\u00dflich ist in der kritisch-b\u00f6sartigen Rede \u00fcber den Multikulturalismus immer wieder die Rede von Ideologie. Nichts k\u00f6nnte falscher sein, denn die Theoretiker des Multikulturalismus denken diesen als eine <strong>praktische Philosophie<\/strong>, deren Alltagstauglichkeit in einem fortw\u00e4hrenden Entwicklungsprozess immer wieder aufs Neue \u00fcberpr\u00fcft wird. Wer eines der Schl\u00fcsselwerke des Multikulturalismus in die Hand nimmt, wird m\u00f6glicherweise dar\u00fcber staunen, welchen Umfang die Diskussionen ganz konkreter Alltagssituationen und Rechtsf\u00e4lle einnehmen, wie flexibel und entwicklungsf\u00e4hig die Interpretationen ausfallen. Der Ideologievorwurf geht v\u00f6llig ins Leere und verweist umgekehrt auf eine Realit\u00e4tsverweigerung, die eigentlich nur ideologisch begr\u00fcndet sein kann.<\/p>\n<p>Wenn derartig essentielles Grundlagenwissen erst einmal Eingang in das \u00f6ffentliche Bewusstsein gefunden hat, kann und soll man sich \u00fcber die detaillierte Ausgestaltung der multikulturellen Gesellschaft streiten. Denn diese Gesellschaft ist eine, welche die Konflikte weder verdeckt noch mit anderen Interessen \u00fcberfrachtet, sondern diese mit offenem Visier austr\u00e4gt\u00a0 Doch m\u00fcssen jene, die den Multikulturalismus gleich welcher Spielart so vehement ablehnen, dann positiv formulieren, welche Alternativen der gesellschaftlichen Organisation von kulturellen Unterschieden und Vielf\u00e4ltigkeit sie zu bieten haben. Historisch gesehen endeten n\u00e4mlich alle diese Alternativen in der Zerst\u00f6rung der offenen liberalen Gesellschaft als solcher. Das Prinzip der erzwungenen Assimilation in den europ\u00e4ischen Nationalstaaten des 19. Jahrhunderts f\u00fchrte geradewegs in die physische Vernichtung von Minderheitenkulturen. Das Prinzip der Segregation im amerikanischen S\u00fcden oder im s\u00fcdafrikanischen Apartheidstaat, aber auch in den Banlieus franz\u00f6sischer Vorst\u00e4dte oder in den ber\u00fchmten &#8222;Parallelgesellschaften&#8220; &#8211; ein Prinzip das im neurechten &#8222;Ethno-Pluralismus&#8220; \u00fcbrigens wieder aufgegriffen wurde &#8211; endete stets in politisch-sozialer Entrechtung und gewaltsamer Unterdr\u00fcckung. Und schlie\u00dflich das Prinzip der Hospitalit\u00e4t, der Gew\u00e4hrung eines beschr\u00e4nkten Gastrechts auf Zeit, wie es im Zusammenhang mit der Fl\u00fcchtlingsfrage unserer Tage bis in christlich-soziale Kreise hinein wieder diskutiert wird, wiederholt nicht nur die verh\u00e4ngnisvollen Vers\u00e4umnisse der alten Bundesrepublik, sondern verortet den Anderen auch grunds\u00e4tzlich au\u00dferhalb der Mehrheitsgesellschaft, verbunden mit dem realit\u00e4tsfremdem Wunsch, dieses Andere m\u00f6ge m\u00f6glichst schnell wieder verschwinden. Dies wird f\u00fcr einen gro\u00dfen Teil von Menschen in Bewegung, selbst wenn sie wollten, au\u00dferhalb ihrer M\u00f6glichkeiten liegen und trifft eher auf eine hauchd\u00fcnne Schicht hochmobiler transnationaler Eliten zu, die sich mal hier, mal dort niederlassen und um existentielle Fragen des kulturellen Zusammenlebens schon aus Gr\u00fcnden \u00f6konomischer Privilegiertheit gar nicht erst zu scheren brauchen.<\/p>\n<p>Multikulturalismus verdient auch in Deutschland eine zweite Chance der ernsthaften Diskussion, denn er gibt eine m\u00f6gliche Antwort auf die eigentliche Frage: in welcher Gesellschaft wollen wir wie zusammenleben leben? Es st\u00fcnde parteien\u00fcbergreifend dem politischen Liberalismus hierzulande, sofern er als ernstzunehmende Kraft \u00fcberhaupt existiert, gut an, genau diese Frage noch einmal radikal zu \u00fcberdenken und ins Zentrum der politischen Diskussion zu r\u00fccken.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start shariff-buttonstretch\" style=\"display:none\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2016%2F01%2F14%2F5574%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#3b5998\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#3b5998\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#3b5998\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2016%2F01%2F14%2F5574%2F&text=Zur%C3%BCck%20in%20die%20Zukunft%3A%20Multikulturalismus%20aufs%20Neue%20denken&via=starkemeinungen\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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