

{"id":4335,"date":"2014-05-06T00:49:40","date_gmt":"2014-05-05T23:49:40","guid":{"rendered":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/?p=4335"},"modified":"2014-05-05T06:50:47","modified_gmt":"2014-05-05T05:50:47","slug":"thomas-weber-und-die-essenz-von-nationalstaaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/starke-meinungen.de\/blog\/2014\/05\/06\/thomas-weber-und-die-essenz-von-nationalstaaten\/","title":{"rendered":"Thomas Weber und die \u201eEssenz von Nationalstaaten\u201c"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">Ob man als seri\u00f6ser Historiker dem Blog \u201eDie Freie Welt\u201c ein Interview geben sollte, lasse ich dahin gestellt; merke nur an, dass sich der Blog immer deutlicher gegen das richtet, was die \u201eFreie Welt\u201c historisch ausmachte und heute ausmacht: das Bekenntnis zu pluralistischer Demokratie, kapitalistischer Marktwirtschaft, der Einheit Europas und dem Atlantischen B\u00fcndnis. Der Historiker Thomas Weber hat es trotzdem getan:<!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\"><a title=\"http:\/\/www.freiewelt.net\/interview\/erster-teil-londons-schuld-am-ersten-weltkrieg-10030731\/\" href=\"http:\/\/www.freiewelt.net\/interview\/erster-teil-londons-schuld-am-ersten-weltkrieg-10030731\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.freiewelt.net\/interview\/erster-teil-londons-schuld-am-ersten-weltkrieg-10030731\/<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">Ich sehe dar\u00fcber hinweg, dass er die Auseinandersetzung mit meiner auf \u201eStarke Meinungen\u201c ver\u00f6ffentlichten Kritik auf die Unterstellung reduziert, \u201e<\/span><span style=\"color: black;font-family: Cambria\">bei Alan Posener kommt immer mal wieder der ehemalige Kader der Kommunistischen Partei Deutschland-Aufbauorganisation durch\u201c; eine Unterstellung, die ihm so wichtig ist, dass er sie wiederholen muss: \u201eHier sehen wir wieder unterhaltsame Knallerbsen des KPD-AO Kaders Posener.\u201c Nun ja. Jeder wie er\u2019s kann. Ich jedenfalls werde die Auseinandersetzung mit Weber trotz solcher d\u00fcmmlichen Anw\u00fcrfe nicht auf der pers\u00f6nlichen Ebene f\u00fchren. Zumal Weber wei\u00df und zugeben muss: \u201eLetztlich ist Posener dann doch eher in der britischen liberalen Debattenkultur als bei der KPD-AO zu Hause.\u201c Mit dieser liberalen Haltung wei\u00df Weber aber wenig anzufangen. Der Historiker konnte halt der Versuchung nicht widerstehen, <em>ad personam<\/em> zu argumentieren, in der Gewissheit: <em>semper aliquid haeret<\/em>.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">Wie dem auch sei: Worum geht es Weber? Er bringt es in diesem Interview immerhin auf den Punkt: \u201eEs geht darum zu zeigen, ob die Essenz von Nationalstaaten wirklich zwangsweise ein \u00fcberh\u00f6hter Nationalismus ist, dessen Entwicklungsdynamik mehr oder weniger unweigerlich zu Kriegen f\u00fchrt. Oder, ob Staaten, die auf nationaler Identit\u00e4t beruhen, nur in bestimmten Konstellationen ein Problem f\u00fcr internationale Sicherheit bedeutet. Anders ausgedr\u00fcckt, es geht darum zu erkl\u00e4ren, wieso z.B. seit 201 Jahren Frieden an der US-amerikanischen\/kanadischen Grenze herrscht, w\u00e4hrend die Transformation von einem Europa von multiethnischen dynastischen Reichen zu modernen Nationalstaaten mit so viel Blutvergie\u00dfen verbunden war.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">Genau. Nun verbietet es sich eigentlich f\u00fcr einen Historiker, Begriffe wie \u201eEssenz\u201c zu verwenden, wenn es nicht um Rindfleischbouillon geht. Gibt es eine \u201eEssenz\u201c des Islam, der \u201emehr oder weniger unweigerlich\u201c zum Dschihad f\u00fchrt? Gibt es eine \u201eEssenz\u201c des Christentums, der zu Kreuzz\u00fcgen und Kolonialismus f\u00fchrt? Gibt es eine \u201eEssenz\u201c des Marxismus, der in den Stalinismus, eine \u201eEssenz\u201c des Kapitalismus, der in die Verelendung f\u00fchren, eine \u201eEssenz\u201c der 68er Bewegung, die in den Terror f\u00fchren muss oder musste? Solche \u201eessenziellen\u201c Fragen sind immer ideologisch. Entscheidend f\u00fcr den Historiker ist die Betrachtung dessen, was war und ist. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">Ob es also eine \u201eEssenz\u201c der Nationalstaaten gibt, die in \u201e\u00fcberh\u00f6htem Nationalismus\u201c liege, k\u00f6nnen wir getrost als Fragestellung abtun, die schlichtweg unsinnig ist, weil sie seri\u00f6s weder bejaht noch verneint werden kann. Entscheidend ist die zweite, historisch-empirische Frage: Wieso gibt es seit dem Krieg von 1812 zwischen Kanada und den USA Frieden, w\u00e4hrend es in Europa bis heute \u2013 siehe Ukraine \u2013 um die Frage nationaler Grenzen Krieg gibt? <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">Es gibt darauf zun\u00e4chst eine ganz einfache Antwort: Seit 1812 erkennen die USA und das britische Weltreich, dass sie in Bezug auf die westliche Hemisph\u00e4re ein gemeinsames Interesse daran haben, die Handelswege \u00fcber den Atlantik offen zu halten, andere europ\u00e4ische M\u00e4chte daran zu hindern, in Amerika Fu\u00df zu fassen, und Spanien und Portugal aus S\u00fcdamerika zu verdr\u00e4ngen.\u00a0 <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">\u00dcbrigens ist es ein wenig \u2013 wie soll man das formulieren? \u2013 unseri\u00f6s, die Frage nach der Grenze zwischen Kanada und den USA zu stellen. Wie ist es mit dem Verh\u00e4ltnis der USA mit ihren Nachbarn im S\u00fcden und Westen? Ich bin bekanntlich ein Freund und Bewunderer der USA, aber der Spanisch-Amerikanische Krieg \u2013 zum Beispiel \u2013 ist nicht gerade ein Ruhmesblatt. Hat das Verh\u00e4ltnis der USA zu Lateinamerika etwas mit der \u201eEssenz\u201c des Nationalstaats zu tun? Keine Ahnung? War er \u2013 auch \u2013 Ausdruck eines \u201e\u00fcberh\u00f6hten Nationalismus\u201c? Keine Frage.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">Es gibt aber eine weitere, weniger einfache, aber ebenfalls richtige Antwort auf Webers Frage nach dem Verh\u00e4ltnis der USA zu Kanada. Weber spricht von \u201eStaaten, die auf nationaler Identit\u00e4t beruhen\u201c im Gegensatz zu \u201emultiethischen Reichen\u201c.\u00a0 Es kommt aber sehr darauf an, wie diese nationale Identit\u00e4t definiert wird. In den Einwanderungsl\u00e4ndern USA und Kanada wird sie \u00fcber die Verfassung definiert. Man kann sich also als B\u00fcrger der USA oder Kanadas selbst neu erfinden; die alte ethnische oder nationale Identit\u00e4t verkommt \u00fcber Generationen zur Folklore. (Das ist nat\u00fcrlich eine idealisierte Darstellung. Sie unterschl\u00e4gt die Vorherrschaft der WASP-Elite und die Tatsache, dass diese Neuerfindung f\u00fcr viele Schwarze oder \u201eIndianer\u201c bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts nicht m\u00f6glich war. Es bleibt aber richtig, dass die Identit\u00e4t der USA eben nicht religi\u00f6s, kulturell oder ethnisch begr\u00fcndet wurde.) <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">In Europa hingegen wird die nationale Identit\u00e4t gerade \u00fcber die Ethnizit\u00e4t begr\u00fcndet. Nicht nur haben unz\u00e4hlige Kriege mit dem Ansinnen zu tun, die \u00dcbereinstimmung von nationalen und ethnischen Grenzen \u2013 \u201evon der Maas bis an die Memel, von der \u00c4tsch bis an den Belt\u201c usw. \u2013 herzustellen; auch ethnische S\u00e4uberungen, Genozide, Diskriminierungen, Zwangsassimilation und so weiter sind Ergebnis dieser Bestimmung der \u201enationalen Essenz\u201c. Wenn Katholiken in Nordirland, Katalanen in Spanien, Korsen in Frankreich, Lombarden in Italien, Serben in Bosnien und im Kosovo, Griechen in Albanien \u2013 und \u201eRussen\u201c in der Ukraine \u2013 immer noch staatliche Unabh\u00e4ngigkeit oder Anschluss an irgendein ethnisch definiertes Mutter- oder Vaterland fordern, so sind das die Nachwehen der irrsinnigen Politik der Aufl\u00f6sung der multiethnischen Gebilde, die den Frieden in Europa garantiert haben. Wenn der Vergleich zwischen Nordamerika und Europa eines hergibt, dann eben nicht die \u00dcberlegung, dass es eine \u2013 im Grunde genommen friedliche \u2013 \u201eEssenz\u201c des Nationalstaats gebe, die man im Sinne der Platon\u2019schen\u00a0 Philosophie von seiner nationalistischen \u201eErscheinungsform\u201c abl\u00f6sen k\u00f6nnte; sondern dass der Nationalstaat in Europa bis heute unter der Last einer ethnisch-kulturellen, einer \u201ev\u00f6lkischen\u201c Bestimmung leidet; dass Europa erst von Amerika den Verfassungspatriotismus lernen musste. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">Es gibt schlie\u00dflich eine dritte Antwort auf die von Weber aufgeworfene Frage. Und sie lautet: Gro\u00dfbritannien hat im Siebenj\u00e4hrigen Krieg, die USA haben im B\u00fcrgerkrieg daf\u00fcr gesorgt, dass der Separatismus \u2013 das \u201eSelbstbestimmungsrecht der V\u00f6lker und Nationen\u201c \u2013 auf dem nordamerikanischen Kontinent keine Chance hatte. Im Siebenj\u00e4hrigen Krieg vertrieb Gro\u00dfbritannien Frankreich vom Kontinent. Fortan blieb die franz\u00f6sischsprachige Provinz Quebec Teil des Dominions, sp\u00e4ter des selbst\u00e4ndigen \u201eNationalstaats\u201c Kanada. Ich schreibe Nationalstaat in Anf\u00fchrungszeichen, weil Kanada eben kein Nationalstaat im europ\u00e4ischen Sinne mehr ist. Dies gilt erst recht f\u00fcr die USA, die der Gr\u00fcndervater Thomas Jefferson als \u201eEmpire\u201c bezeichnete. Der britische Schriftsteller und Sozialist H.G. Wells hatte Recht, als er 1921 feststellte, die USA seien \u201eeine v\u00f6llig neue Erscheinung, f\u00fcr die uns ein Begriff fehlt\u201c.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">Ich komme noch auf Wells zur\u00fcck. Die Frage, die man sich zun\u00e4chst stellen muss, ist: Warum gibt es in Nordamerika die Vereinigten Staaten, in Mittel- und S\u00fcdamerika aber eine F\u00fclle uneiniger Staaten? Schlie\u00dflich besteht Lateinamerika wie Nordamerika aus ehemaligen Kolonien, die \u2013 mit Ausnahme Brasiliens \u2013 wahrscheinlich deutlicher hispanisch gepr\u00e4gt sind, als die Staaten der USA angels\u00e4chsisch. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">Auch hier gibt es viele antworten, aber die wichtigste lautet: Wegen Abraham Lincoln. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">Unter Lincolns Pr\u00e4sidentschaft wurde die Frage gestellt, ob Staaten oder Staatengruppen aus der Union ausscheiden k\u00f6nnten, wenn sie mit der politischen Entwicklung nicht einverstanden sind und ihre wahlberechtigte Bev\u00f6lkerung mehrheitlich einen anderen Weg einschlagen will. Lincoln hat einen der bis dahin blutigsten Kriege der Geschichte gef\u00fchrt, um diese Frage ein f\u00fcr alle Male zu verneinen. H\u00e4tte er es nicht getan, so w\u00e4ren nach den Sklavenhalterstaaten vermutlich andere aus anderen Gr\u00fcnden von der Union abgefallen; andere w\u00e4ren erst gar nicht beigetreten; die europ\u00e4ischen Gro\u00dfm\u00e4chte h\u00e4tten sich beeilt, die derart geschw\u00e4chten uneinigen Staaten von Amerika in ihre Einflusssph\u00e4ren einzubeziehen, so wie sie es in S\u00fcdamerika getan haben, vom Rest der Welt ganz zu schweigen. Vor dieser Entwicklung hatte \u00fcbrigens James Madison bereits\u00a0 in den Federalist Papers gewarnt; seine Essays sollte jeder lesen, der die Einigung Europas zur Debatte stellen will.\u00a0 <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">Nun aber zur\u00fcck zu Wells \u2013 und zu Weber. Wells widersprach Jeffersons Bezeichnung der USA als \u201eEmpire\u201c; nicht, weil die USA eine Demokratie seien, sondern weil \u00a0Imperien \u201eAssoziationen divergierender V\u00f6lker (sind); es hat aber noch nie ein einheitliches Volk dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung gegeben.\u201c Nun, inzwischen gibt es mit China und Indien Staaten, von denen man \u2013 mit etwas gutem Willen \u2013 behaupten kann, sie stellten \u201eeinheitliche V\u00f6lker dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung\u201c dar. Zweifellos aber haben wir es in der Europ\u00e4ischen Union eher mit einer \u201eAssoziation divergierender V\u00f6lker\u201c zu tun, weshalb das Modell USA als Vorbild f\u00fcr die EU nicht taugt; weshalb aber auch die Frage, ob es eine \u201eEssenz\u201c der europ\u00e4ischen Nationalstaaten gebe, die irgendwie mit der \u201eEssenz\u201c der USA oder Kanadas identisch w\u00e4re, unsinnig ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">Auch die EU ist eine \u201ev\u00f6llig neue Erscheinung, f\u00fcr die uns der Begriff fehlt\u201c (mein Vorschlag, den Begriff \u201eImperium\u201c daf\u00fcr einzuf\u00fchren, war nie mehr als ein Gedankenexperiment): Mehr als ein Staatenbund, weniger als ein Bundesstaat.\u00a0 Die EU beruht nicht darauf, wie Weber behauptet,\u00a0 dass \u201ezu viele Eliten in Deutschland und einige Eliten in Br\u00fcssel und anderswo meinen, dass die Erfahrung der beiden Weltkriege lehre, dass nationale Identit\u00e4t zugunsten von Region und Europa aufzul\u00f6sen sei\u201c. Sie beruht auf der Erfahrung, dass der v\u00f6lkische Nationalismus, der auf dem Kontinent vorherrschte, \u00fcberwunden werden musste, wenn der Frieden eine Chance haben sollte. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">Noch in jenen Bestimmungen des Potsdamer Abkommens, die auf die Herstellung ethnisch homogener Staaten im Osten durch die Vertreibung der Deutschen abzielten, kommt die romantisch-europ\u00e4ische Vorstellung der Nation als quasi-nat\u00fcrlicher Lebensraum eines ethnisch-kulturell\u00a0 bestimmten Staatsvolks zum Ausdruck, das innerhalb dieser Grenzen v\u00f6llig souver\u00e4n sein Schicksal bestimmt. Diese Vorstellung wurde nach 1945 nach und nach aufgegeben. Unfreiwillig im Osten; freiwillig im Westen \u2013 ein Unterschied, den man angesichts der Propaganda rechter Kreise gegen die \u201eEUdSSR\u201c nicht oft genug hervorheben kann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">Der erste Schritt hin zur EU \u2013 die Montanunion \u2013 zielte unter anderem darauf ab, Frankreich und Deutschland strukturell die F\u00e4higkeit zu nehmen, gegeneinander aufzur\u00fcsten. (Sie hatte auch andere, weniger idealistische Ziele, namentlich sollte sie die Ruhrbeh\u00f6rde \u00fcberfl\u00fcssig machen, in der die USA und Gro\u00dfbritannien sa\u00dfen.) Die europ\u00e4ische Integration als Vergemeinschaftung von Souver\u00e4nit\u00e4t folgt weiterhin dieser Logik. Strukturell soll die Einheit Europas \u201eunumkehrbar\u201c gemacht werden, wie Helmut Kohl meinte; und er hatte Recht, auch wenn das Mittel \u2013 die W\u00e4hrungsunion \u2013 ein falsches war und bleibt. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">Wie wichtig diese Integration ist, hat man in Jugoslawien gesehen, als nach dem Zerfall dieses Mini-Imperiums seine \u201edivergierenden V\u00f6lker\u201c \u00fcbereinander herfielen. Man sieht es auch jetzt an der Ukraine. W\u00e4ren die baltischen Staaten etwa heute nicht Teil der EU (und der Nato), so kann man sich leicht vorstellen, wie auch dort die \u201erussischen\u201c Minderheiten zum Protest, zur Besetzung staatlicher Einrichtungen und zu Ergebenheitserkl\u00e4rungen und Hilferufen gegen\u00fcber Russland zu bewegen w\u00e4ren. W\u00e4re umgegehrt die Ukraine vor Jahren schon Teil der EU (und der Nato) geworden, so w\u00fcrden heute keine russischen Agenten in diesem ungl\u00fccklichen Land operieren. Man sieht es aber auch etwa an Ungarn, wo zweifellos die Mitgliedschaft in der EU und die M\u00f6glichkeit von Sanktionen die Regierung daran hindert, ihren radikal-nationalistischen und rassistischen Parolen Taten folgen zu lassen; an Bulgarien und der Slowakei, wo die skandal\u00f6se Behandlung der Sinti und Roma ohne die Einmischung der EU noch viel schlimmer w\u00e4re; an Irland, wo dank der Mitgliedschaft der Republik Irland und des Vereinigten K\u00f6nigreichs in der EU die Frage, zu welcher Nation Nordirland geh\u00f6ren soll, viel von seiner Virulenz verloren hat; und anderswo. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">Kurzum: die Europ\u00e4ische Union ist die Antwort auf die Krankheit des v\u00f6lkischen Nationalismus, wie Heinrich August Winkler es nennt; eine der wichtigsten Institutionen, ja die wichtigste, die Europa im Westen verankert, wo mit den Theorien von Thomas Hobbes in Gro\u00dfbritannien, und den praktischen Experimenten der britischen, amerikanischen und franz\u00f6sischen Revolutionen 1688, 1776 und 1789 ein anderer Begriff der Nation in die Geschichte getreten ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">Parallel zur Entwicklung der EU hat in Westeuropa die Zuwanderung daf\u00fcr gesorgt, dass eine die v\u00f6lkische Definition der Nation weitgehend aufgegeben worden ist zugunsten des Verfassungspatriotismus. Damit wird die nationale Identit\u00e4t zu einer historisch gewordenen und noch werdenden Zuschreibung; der Islam etwa kann \u201ezu Deutschland geh\u00f6ren\u201c, wenn man nicht nach einer nationalen \u201eEssenz\u201c sucht, sondern die Wirklichkeit Deutschlands in den\u00a0 Blick nimmt: ein Land, das auch deshalb liebenswert ist, weil es seinen B\u00fcrgern erm\u00f6glicht, ihre multiplen Identit\u00e4ten zu leben. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">So pr\u00e4gen mich meine Identit\u00e4ten als D Berliner Lokalpatriot, Deutscher, Brite und Europ\u00e4er, Anglikaner und Atheist, Liberaler und Kosmopolit, Abk\u00f6mmling einer j\u00fcdisch-deutschen und einer britisch-imperialen Familie, Ex-Kommunist (ja, Prof. Weber). Als Deutscher bin ich auch Staatsb\u00fcrger, w\u00e4hrend ich zwar Untertan ihrer Majest\u00e4t bin, aber im Land meiner Geburt aufgrund der dortigen Aufenthaltsbestimmungen nicht das Wahlrecht besitze, was ich \u00fcbrigens sehr sinnvoll finde. und so weiter und so fort.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">Nicht die \u201eAufl\u00f6sung der nationalen Identit\u00e4t\u201c also, sondern die Abkehr vom v\u00f6lkischen Nationalismus; nicht die Ersetzung nationaler Identit\u00e4t durch \u201eRegion und Europa\u201c, sondern die Erg\u00e4nzung des Lokalpatriotismus und nationalen Staatsb\u00fcrgertums durch ein europ\u00e4isches Staatsb\u00fcrgertum: das ist es, was in der EU geschieht; und das ist gut so. \u201eEinheit in Vielfalt\u201c ist die Parole Europas, und sie gilt in der EU wie auch zunehmend innerhalb der Nationen Europas. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">Nun denke ich, dass Thomas Weber vielem von dem, was ich hier schreibe, zustimmen d\u00fcrfte; aber wie immer macht der Ton die Musik. So wie er mir unterstellt, als \u201eKPD\/AO-Kader\u201c zu agieren, so unterstellt er deutschen und europ\u00e4ischen Eliten, die \u201enationale Identit\u00e4t aufl\u00f6sen\u201c zu wollen. Beides ist unhaltbar.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: black;font-family: Cambria;font-size: medium\">(In einem weiteren Aufsatz will ich mich mit Webers Kritik an der deutschen Gedenkkultur auseinandersetzen.) <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial;font-size: small\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial;font-size: small\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman;font-size: medium\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start shariff-buttonstretch\" style=\"display:none\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fstarke-meinungen.de%2Fblog%2F2014%2F05%2F06%2Fthomas-weber-und-die-essenz-von-nationalstaaten%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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